HERSTELLUNGSVERFAHREN EINES SPINDELMOTORS UND SPINDELMOTOR FÜR FESTPLATTENLAUFWERK
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Elektromotors, insbesondere eines Spindelmotors für ein Festplattenlaufwerk, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen Elektromotor, insbesondere einen Spindelmotor für ein Festplattenlaufwerk, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
Es sind Spindelmotoren für PC-Baugruppen, wie Datenträgerfestplatten, bekannt, bei denen eine mit einem Rotor fest verbundene Motorwelle über eine hydrodynamische Lageranordnung gelagert ist. Eine hydrodynamische Lageranordnung gemäß dem Stand der Technik besteht zum Beispiel aus einer Lagerhülse, die einseitig von einer Konterscheibe geschlossen sein kann. Innerhalb der Lagerhülse befindet sich eine Motorwelle, die von einem Fluid, vorzugsweise einem Öl, umgeben ist. An der Innenfläche der Lagerhülse oder an der Außenfläche der Motorwelle sind ein oder mehrere Rillenmuster vorgesehen, die zur Erzeugung eines hydrodynamischen Lagerdrucks dienen.
Zur Herstellung der Lageranordnung wird im Stand der Technik zuerst eine Lagerhülse in eine Bohrung eines Statorflansches eingepreßt. Anschließend ist die Lagerbohrung der Lagerhülse aufgrund der Verformung durch die Pressverbindung, insbesondere durch Drehen und/oder Schleifen nachzuarbeiten, um die für die Funktion des Lagers erforderliche Maßgenauigkeit, Zylindrizität und Rechtwinkligkeit der Lagerfläche der Lagerhülse zu gewährleisten. Schließlich wird eine oder mehrere Rillenstrukturen in die Lagerfläche eingebracht, die im komplettierten, mit Fluid gefüllten Lager den zu stabilen, konzentrischen Lagerung der Motorwelle erforderlichen hydrodynamischen Lagerdruck erzeugen.
Für die Lagerhülse sowie den Statorflansch sind in der Regel unterschiedliche Materialien vorgesehen. Beide Bauteile können sich bei Temperaturänderungen unterschiedlich stark ausdehnen. Aufgrund der Pressverbindung zwischen dem Statorflansch und der Lagerhülse beeinflussen Dehnungsänderungen unmittelbar die Größe des zwischen der Motorwelle und der
Lagerhülse notwendigen Lagerspalts. Abweichungen von dem idealen Lagerspaltmaß beeinflussen die für das Schwingungs erhalten und die Laufgenauigkeit des Systems erforderliche Lagersteifigkeit. Bei übermäßiger Abweichung vom idealen Lagerspaltmaß kann es zum Totalausfall des Systems kommen.
Ferner gibt es Festplattenlaufwerke mit einer nicht rotationssymmetrischen Basisplatte, die als Statorträger fungiert. Eine Bearbeitung einer mit einer solchen Basisplatte verbundenen Lagerhülse ist fertigungstechnisch kaum realisierbar.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen eines Spindelmotors für ein Festplattenlaufwerk vorzuschlagen, mit dem unterschiedlichste Typen von Spindelmotoren einfach und kostengünstig gefertigt und montiert werden können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Hierbei ist vorgesehen, daß die hydrodynamische Lageranordnung separat vorgefertigt wird, bevor sie mit dem entsprechenden Bauteil - dem Stator oder Rotor - des Spindelmotors drehfest verbunden wird. Auf diese Weise können baugleiche hydrodynamische Lageranordnungen in größeren Stückzahlen vorgefertigt und in verschiedenen Motoren eingesetzt werden. Außerdem ist die maßgenaue Bearbeitung der Lagerhülse der Lageranordnung fertigungstechnisch erheblich einfacher, solange diese noch nicht in einen Statorflansch, eine Basisplatte oder dergleichen eingebaut ist. Eine Preßpassung, die eine Verformung der Lagerhülse nach sich ziehen und damit eine nachträgliche Bearbeitung der Lagerhülse erforderlich machen würde, ist nicht mehr notwendig.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die komplette hydrodynamische Lageranordnung, einschließlich Radiallager und Axiallager derart vorgefertigt wird, daß sie bereits vor ihrem endgültigen Einbau in den Motor funktionsfähig ist und getestet werden kann.
Vorteilhafterweise wird die vorgefertigte Lageranordnung mit dem entsprechenden Bauteil des Spindelmotors verklebt. Der hierfür vorgesehene Kleber ist insbesondere für Datenträger dann geeignet, wenn er schwache Ausgasungseigenschaften besitzt. Zwischen der Lageranordnung und dem entsprechenden Bauteil des Spindelmotors kann eine Übergangspas-
sung vorgesehen sein. Auf diese Weise ist eine genauere Parallelität zwischen der Drehachse des Rotors und der Ausrichtung der Lagerhülse realisierbar, weil mit der Übergangspassung kombiniert mit dem entsprechenden Kleber ein Montagefreiheitsgrad insofern erhalten wird, als die Lagerhülse bezüglich des Rotor oder Stators auch nach dem Einbau genau ausgerichtet werden kann. Bei Verwendung von Hochpräzisions-Montagewerkzeugen kann die vorgefertigte Lageranordnung in dem Montageflansch oder der Basisplatte mit Toleranzen eingesetzt werden, die nahezu null sind.
Vorteilhafterweise wird die Lageranordnung erst dann mit dem entsprechenden Bauteil des Spindelmotors verbunden, wenn die Motorwelle in der hydrodynamischen Lageranordnung eingesetzt ist und das Lageröl zwischen Motorwelle und Lagerhülse eingebracht ist. Auf diese Weise ist es möglich, die vorgefertigte Baugruppe der hydrodynamischen Lageranordnung vor der endgültigen Montage auf Funktionsfähigkeit zu überprüfen.
In einer bevorzugten Ausführung wird zuerst eme Nabe des Rotors mit der Welle drehfest verbunden, die von einer Lagerhülse der hydrodynamischen Lageranordnung aufgenommen wird. Die bauliche Einheit aus Rotornabe, Motorwelle und Lageranordnung wird anschließend am Stator montiert. Mit diesem Herstellungsverfahren wird eine Fertigung vorgeschlagen, bei der ein hoher Grad an Flexibilität bei der Bestückung eines Spindelmotors mit entsprechenden hydrodynamischen Lagern zugelassen wird.
Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, einen Spindelmotor für ein Festplattenlaufwerk zu schaffen, der hinsichtlich seiner Funktionsfähigkeit gegenüber den bekannten Spindelmotoren in nichts nachsteht, jedoch fertigungstechnisch einfacher realisierbar ist. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 10 gelöst.
Der erfmdungsgemäße Elektromotor erlaubt eine ökonomische Fertigung auch in hohen Stückzahlen, weil eine Bearbeitung von Lagerflächen im montierten Zustand der Lageranordnung vermieden wird. Vor allem bei Spindelmotoren, bei denen der Stator an einer nicht rotationssymmetrischen Basisplatte anzubringen ist, ist die Nachbearbeitung der Lagerflächen der eingepressten Lagerhülse fertigungstechnisch sehr aufwendig. Durch das Einkleben der Lagerhülse in eine passgenaue Bohrung in der Basisplatte, wobei insbesondere eine Übergangs-
passung vorgesehen ist, wird die Abmessung der Lagerhülse durch die Montage nicht verändert, weswegen eine Nachbearbeitung hinfällig wird.
Weitere Vorteile, Merkmale und Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform eines erfmdungsgemäß hergestellten Spindelmotors anhand der beiliegenden Zeichnungen. In den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Unteransicht auf eine Grundplatte eines Festplattenlaufwerks mit einem erfindungsgemäßen Spindelmotor;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Spindelmotors;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer Einheit aus Lageranordnung und Rotor;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht des Stators; und
Fig. 5 eine Detailansicht der Lageranordnung des erfindungsgemäßen Spindelmotors nach Fig. 2.
Im wesentlichen in der Mitte der der Ansicht gemäß Fig. 1 abgewandten Innenseite des Festplattenlaufwerks 1 ist ein Spindelmotor 3 angeordnet, dessen Rotationsachse hier mit R bezeichnet ist. An dem in Fig. 1 nicht sichtbaren Rotor des Spindelmotors 3 ist mindestens eine Datenträgerplatte befestigt. Diese Datenträgerplatte wird von dem Spindelmotor 3 in Rotation versetzt, wobei die in geringem Abstand über der Plattenoberfläche geführten Schreib- /Leseköpfe entsprechende Daten auf der Datenträgerplatte speichern und wieder ablesen können.
In Fig. 2 ist der erfmdungsgemäße Spmdelmotor 3 dargestellt, wobei in den Fig. 3 bzw. 4 der Rotor 11 mit der Lageranordnung 13 bzw. der Stator 15 vor deren Zusammenbau gezeigt sind.
Der Stator 15 besitzt einen Statorkern 17, der mit Statorspulen 19 bewickelt ist. Der Statorkern 17 ist an einer Grundplatte 21 mittels Klebstoff befestigt. Der Stator 15 ist in einer Ring- ausnehmung 23 in der Basisplatte 21 untergebracht.
Der Stator 15 ist von einem ringförmigen Rotorantriebsmagneten 25 umgeben und diesem gegenüber durch einen konzentrischen Arbeitsluftspalt getrennt angeordnet. Der Rotorantriebsmagnet 25 ist in einem als Eisenrückschluß ausgebildeten Magnetaufnahmering 27 gehalten, der in einen in die Rotornabe 31 eingearbeiteten Absatzring 29 eingepreßt ist. Die Rotornabe 31 ist auf dem antriebsseitigen Ende 33 einer Motorwelle 35 aufgepreßt. Die Motorwelle 35 erstreckt sich durch eine Lagerhülse 37 der hydrodynamischen Lageranordnung 13, die eine Rotation der Motorwelle 35 um die Rotationsachse R zuläßt. Die Lagerhülse 37 hat eine Lagerinnenfläche 38 mit einer Rillenstxukτur 40 für die gleichmäßige Lagerölvertei- lung und den Aufbau des notwendigen Lagerfluiddrucks in der hydrodynamischen Lageranordnung 13.
Die Lagerhülse 37 ist an ihrem einen Ende 39 von einer Konterscheibe 41 verschlossen (siehe auch Fig. 5), die in einen Innenabsatz 43 der Lagerhülse 37 eingepreßt ist. In einem radial nach innen gestuften, weiteren Absatz 45 ist ein Axialring 47 eingepaßt. Die Konterscheibe 41 und der Axialring 47 können zusätzlich verklebt sein.
Durch die Rillenstruktur 40 an der Lagerinnenfläche 38 der Lagerhülse 37 wird ein hydrodynamisches radiales Drucklager gebildet, das die Motorwelle 35 im Betrieb in radialer Richtung stabilisiert. Hierzu können eine oder mehrere, axial beabstandete Rillenstrukturen an der Lagerinnenfläche 38 vorgesehen werden. Anstatt auf der Lagerinnenfläche 38 können die Rillenstrukturen auch auf dem Außendurchmesser der Motorwelle 35 gebildet werden. Die Rillenstrukturen können beispielsweise die Form von Spiralen, Sinuskurven und/oder eines Fischgrätmusters haben.
In dem erfindungsgemäßen Lager ist ferner zwischen der Konterscheibe oder Gegenplatte 41 und dem Axialring oder Druckring 42 ein hydrodynamisches axiales Drucklager gebildet. Hierzu können auf einer der einander zugewandten Oberflächen der Konterscheibe 41 und des Axialrings 47 oder auf dem Wellenende ebenfalls Rillenstrukturen ausgebildet sein, die dem Aufbau des notwendigen Lagerfluiddrucks für das hydrodynamische Lager dienen.
Durch die Rillenstruktur kann somit in radialer und in axialer Richtung ein Lagerdruck aufgebaut und Materialkontakt zwischen den Bauteilen des hydrodynamischen Lagers, welche re-
lativ zueinander drehen, während des Betriebs vermieden werden. Je nach Anwendung sind entlang der Länge der Welle ein oder zwei Radiallager durch eine Rillenstruktur auf dem Außendurchmesser der Welle und/oder der Innenfläche der Lagerbuchse gebildet.
Zwischen der Motorwelle 35 und der Innenfläche der Lagerhülse 37 kann ein ringförmiger, sich konisch verjüngender Freiraum 57 gebildet sein, der über einen kapillaren Ringspalt mit dem Lagerspalt 59 zwischen der Motorwelle 35 und der Lagerhülse 37 verbunden ist und eine sogenannte Kapillardichtung des Lagerspaltes bildet. Die Grundlagen solcher „Kapillardichtungen" sind z.B. in dem U.S. Patent Nr. 5,667,309 beschrieben. Der konische Freiraum 57 bildet ein Ausdehnungsvolumen und Reservoir, das mit dem Lagerspalt 59 in Verbindung steht und in den das Lagerfiuid aufsteigen kann, wenn der Fluidpegel bei zunehmender Temperatur ansteigt. Dadurch wird vermieden, daß das Lagerfiuid aus dem Lagerspalt 59 austritt.
Der ringförmige, konische Freiraum 57 kann durch eine Fase an der Innenfläche der zentralen Öffnung der Lagerhülse 37 oder durch eine Verjüngung der Motorwelle 35 gebildet werden.
In der Basisplatte 21 ist ein Loch 48 vorgesehen, durch das der Stator 15 über isolierte Leitungen mit einer Stromversorgung 50 verbunden ist.
Die Fig. 3 und 4 machen die Montagereihenfolge für die Herstellung des Spindelmotors 3 deutlich. Erst nach Vorfertigung der Baugruppe 49 (Fig. 3) aus der Lageranordnung 13, Motorwelle 35 und dem Rotor 11 wird sie in eine in der Basisplatte 21 eingebrachte Bohrung 51 eingesetzt und befestigt. Die Bohrung 51 und die Montagefläche 53 der Lagerhülse 37 sind in einer Übergangspassung gefertigt. Um eine drehfeste Verbindung zwischen der Lagerhülse 37 und der Bohrung 51 zu gewährleisten, ist ein Kleber vorgesehen, der vor der Montage auf die jeweiligen Verbindungsflächen 53 aufgebracht ist. Um die erforderliche Festigkeit der Klebeverbindung zwischen der Lagerhülse 37 und der Bohrung 51 sicherzustellen, müssen ein ausreichendes Volumen für den Klebstoff vorliegen und die zu verklebenden Flächen möglichst ganzflächig mit Kleber benetzt sein. Hingegen soll das Volumen für den Kleber wegen der geforderten Montagegenauigkeit möglichst klein gehalten sein. Um das benötigte Volumen für den Klebstoff einbringen zu können, sind an der Montagefläche 53 Kerben oder Rillen 55
vorgesehen, in die der Klebstoff beim Einsetzen der Lagerhülse 37 eindringt, so daß die notwendige Festigkeit der Klebeverbindung gewähleistet ist.
Aufgrund der Klebstoffverbindung zwischen Lagerhülse 37 und der Basisplatte 21 kann eine genaue Justierung der Lagerhülse 37 bezüglich der Rotationsachse R der Motorwelle 33, der Bohrung 51 sowie des Rotorantriebsmagneten 25 erzielt werden.
Im Folgenden wird detailliert ein bevorzugtes Herstellungsverfahren des Spindelmotors 3 angegeben:
1. Befestigen des Stators 15 in der Ringausnehmung 23 der Basisplatte 21 ;
2. Herstellen der Lagerhülse 37 mit genauen Lagerabmessungen;
3. Erzeugen des Rillenmusters 40 an der Lagerinnenfläche 38 der Lagerhülse 37;
4. Befestigen, insbesondere Aufpressen, des Axialrings 41 an dem einen Ende der Motorwelle 35;
5. Einsetzen der Motorwelle in die Lagerhülse;
6. Verschließen des einen Endes der Lagerhülse 37 mit der Konterscheibe 41;
7. Einbringen des Fluids in den Lagerspalt zwischen der Motorwelle 35 und der Lagerinnenfläche 38 der Lagerhülse 37;
8. Vorbereiten des Rotors 11 samt Rotorantriebsmagnet 25 und Magnetaufnahmering 27;
9. Herstellen der Wellennabenverbindung zwischen der Rotornabe 31 und der Motorwelle 35;
10. Überprüfen der Baugruppe 49 aus Rotor 11, Motorwelle 35 und Lageranordnung 13 auf Funktion;
11. Versehen der Verbindungsflächen 53 von Lagerhülse und Basisplatte mit einem Klebstoff;
12. Einsetzen der Baugruppe 49 in die in der Basisplatte 21 vorgesehene Montagebohrung 51.
Die Detailansicht der erfindungsgemäßen hydrodynamischen Lageranordnung in Fig. 5 zeigt nochmals deutlich die vorgefertigte, vollständige hydrodynamische Lageranordnung 13, welche die Motorwelle 35, die Lagerhülse 37, die Konterscheibe 41 und den Axialring 47 umfaßt. Auf der Lagerinnenfläche 38 ist, wie erwähnt, eine Rillenstruktur zur Bildung eines radialen hydrodynamischen Drucklagers vorgesehen. Ferner sind auf einer der einander zugewandten Flächen der Konterscheibe 41 und des Axialrings 47 bzw. der Stirnfläche der Welle 35 eine Rillenstruktur zur Bildung eines axialen hydrodynamischen Drucklagers ausgebildet. Eine weitere Rillenstruktur kann auch auf einer der einander zugewandten Flächen des Axialrings 47 und der Lagerhülse 37, in der Figur bei 61, ausgebildet sein. Dadurch wird ein hydrodynamisches Axiallager gebildet, das axiale Kräfte in beiden axialen Bewegungsrichtungen der Motorwelle 35 aufnehmen kann.
Ferner ist in Fig. 5 eine Bohrung 63 in dem Axialring 47 dargestellt, welche die Zirkulation von Lagerfiuid zwischen dem Lagerspalt 59 und dem Stirnende der Welle 35 erleichtert.
Insbesondere aus Fig. 5 und Fig. 3 wird deutlich, daß die erfmdungsgemäße hydrodynamische Lageranordnung ein vollständiges, in sich geschlossenes hydrodynamisches Lager darstellt, das sowohl ein hydrodynamisches Radial- als auch ein hydrodynamisches Axiallager umfaßt. Dieses hydrodynamische Lager ist bereits im vormontierten Zustand, der in Fig. 3 dargestellt
ist, voll funktionsfähig und kann in diesem vormontierten Zustand auf Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Dies hat den erheblichen Vorteil, daß das Lager nicht zunächst in einen Motor eingebaut werden muß, bevor es getestet werden kann. Im Falle von Fehlem des Lagers kann dadurch zusätzlicher Montageaufwand sowie zusätzlicher, unnötiger Ausschuß vermieden werden.
Die in der obigen Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
Bezuεszeichenliste
1 Festplattenlaufwerk
3 Spindelmotor
11 Rotor
13 Lageranordnung
15 Stator
17 Statorkem
19 Statorspule
21 Basisplatte
23 Ringausnehmung
25 Rotorantriebsmagnet
27 Magnetaufnahmering
29 Absatzsitz
31 Rotornabe
33 antriebsseitiges Ende
35 Motorwelle
37 Lagerhülse
38 Lagerinnenfläche
39 Ende von 37 0 Rillenmuster 1 Konterscheibe 3 Innenabsatz 5 gestufter Innenabsatz 7 Axialring 8 Loch 9 Einheit
50 Stromversorgung
51 Bohrung 3 Montagefläche 5 Rille 7 Freiraum
Lagerspalt Fläche mit Rillenstruktur Bohrung Rotationsachse