Beschreibung
Schaltungsanordnung und Verfahren zur Strombegrenzung für Wechselstromverbraucher
An einen Wechselrichter sind ausgangsseitig mehrere Verbraucher wie z.B. Baugruppen, Baugruppeneinheiten, Modem, Personalcomputer, Drucker und Bildschirme usw. angeschlossen. Diese Verbraucher sind meistens für den Betrieb an einem niede- rohmigen Netz dimensioniert, was zur Folge hat, daß hohe Einschaltströme verursacht werden. Ein Einschaltstrom eines Verbrauchers beträgt oft ein mehrfaches seines Nennstromes. Dieser hohe Einschaltstrom hat einen Spannungseinbruch am Wechselrichterausgang zur Folge. Ein Spannungseinbruch verursacht wiederum Betriebsstörungen bei den anderen an dem Wechselrichter angeschalteten Verbrauchern. Um einen hohen Stromfluß durch einen an einem Wechselrichter angeschlossenen Verbraucher zu vermeiden, weisen diese häufig ausgangsseitig am Wechselrichter angeordnete Strombegrenzungen, gebildet aus einer Drossel auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung und ein Verfahren zur Strombegrenzung für einen Wechselstromverbraucher anzugeben.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 und 9 gelöst .
Die Erfindung bringt neben dem Vorteil, daß eine kostspielige Uberdimensionierung eines Wechselrichters vermeiden wird, den weiteren Vorteil mit sich, daß damit ein durch einen Verbraucher verursachter hoher Strom auf einen zulässigen Stromwert begrenzt wird und andere an den Wechselrichter angeschlossene Verbraucher nicht gestört werden.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Weitere Besonderheiten der Erfindung werden aus der nachfolgenden näheren Erläuterung zu Ausführungsbeispielen anhand von Zeichnungen ersichtlich.
Es zeigen:
Figur 1 ein Prinzipschaltbild einer Wechselstrom- Strombegrenzungsschaltung ,
Figur 2 eine Strombegrenzungsschaltung, Figur 3 einen Strom- und Spannungsverlauf einer Strombegrenzungsschaltung,
Figur 4 eine weitere Schaltausgestaltung,
Figur 5 eine weitere Ausgestaltung einer Schaltungsausführung nach Figur 4 , Figur 6 eine Schaltungsausgestaltung einer getakteten
Einschaltstrombegrenzung und
Figur 7 Kennlinien eines Strom/Spannungsverlaufs einer getakteten StrombegrenzungsSchaltung .
In Figur 1 ist ein Prinzipschaltbild einer Strombegrenzungs- Schaltung S wiedergegeben. Die Schaltungsanordnung zur Begrenzung des Stromes, insbesondere zur Begrenzung des Einschaltstromes weist eine Gleichrichtereinheit G und eine Strombegrenzungseinheit SB auf. Die Gleichrichtereinheit G ist mit einem ersten Eingang El und zweiten Eingang E2 in einen mit beispielsweise einem Verbraucher LAS und einer durch einen Wechselrichter WR erzeugten WechselSpannung UW gebildeten Wechselstromkreis eingefügt. Der Wechselrichter WR ist eingangsseitig mit einer Gleichspannungsquelle UE verbunden. Die Strombegrenzungseinheit SB ist mit einen ersten und zweiten Ausgang AI, A2 der Gleichrichtereinheit G verbunden. Die Strombegrenzungseinheit SB begrenzt jeweils den Momentanstrom wenn dieser über einen Maximalwert ansteigt . An den Ausgang des Wechselrichters WR ist der Übersicht halber nur ein wei- terer Verbraucher KV angeschlossen. Der Strom iWR durch den Wechselrichter WR teilt sich in die Strom iLAS durch den Ver-
braucher LAS und den Strom iKV durch den weiteren Verbraucher auf .
In der Figur 2 ist eine Gleichrichtereinheit G in Reihe mit einem Verbraucher LAS an einen Wechselrichter WR angeschlossen. An die Ausgänge AI, A2 der Gleichrichtereinheit G ist eine Strombegrenzungseinheit SB geschaltet. Eingangsseitig wird der Wechselrichter WR durch eine Gleichstromquelle UE gespeist. Am Ausgang des Wechselrichters WR kann je nach Di- mensionierung des Wechselrichters WR eine unterschiedlich hohe WechselSpannung UW abgegriffen werden. Am Ausgang des Wechselrichters WR ist lediglich nur noch ein weiterer Verbraucher KV angeschaltet. Die Strombegrenzungseinheit SB, insbesondere eine Schaltungsanordnung zur Einschaltstrombe- grenzung, ist in dieser Darstellung aus einem Meßwiderstand Rm, einem Stromregler IR und einem ersten Schaltelement Tl gebildet. Die Gleichrichtereinheit G weist eine Gleichrichterschaltung bestehend aus vier Dioden Gl, G2 , G3 und G4 auf. Die Ausgänge AI, A2 der Gleichrichtereinheit G sind mit einer aus dem Meßwiderstand Rm und dem ersten Schaltelement
Tl gebildeten Reihenschaltung verbunden. Der Steuereingang GT des ersten Schaltelementes Tl ist mit dem Ausgang eines Stromreglers IR verbunden. Ein erster Eingang des Stromreglers IR ist mit einer Referenzspannung UREF und ein zweiter Eingang des Stromreglers IR ist mit dem Meßwiderstand Rm an dem ein Spannungspotential URm anliegt verbunden. Der Strom i durch den Meßwiderstand Rm wird gemessen und der Stromregler IR steuert entsprechend des gemessenen Stromes i die Regelstrecke SD des ersten Schaltelements Tl über dessen Steuer- eingang GT. Das erste Schaltelement Tl ist dabei vorzugsweise als ein lineares Stellglied ausgebildet. Die Strombegrenzungseinheit SB ist über einen Schalter S, der beispielsweise gesteuert durch eine nicht dargestellte Abschaltevorrichtung, mit dem Verbraucher LAS verbunden. Alle in der Figur 2 ange- gebenen Ströme iLAS, iWR, iKV sind Momentanströme . Die Abkürzungen bedeuten: iLAS: Strom durch den Verbraucher LAS, iWR:
Strom durch den Wechselrichter WR und iKV: Strom durch einen weiteren zu schützenden Verbraucher KV.
In Figur 3 ist ein Stromverlauf iLAS durch einen Verbraucher LAS dargestellt. Der Scheitelwert des Stromes iLAS überschreitet in den ersten drei Halbperioden einen maximal zulässigen Ausgangsstrom iMAX der für den Wechselrichter WR festgelegt ist. Der Strom iLAS wird bei Überschreiten eines maximal zulässigen Wertes iMAX verzögerungsfrei begrenzt. Wird am Meßwiderstand Rm ein über einen maximal zulässigen Laststrom iMAX hinausgehender Strom gemessen, so steuert ein Stromregler IR, wie z.B. in Figur 3 gezeigt, ein erstes Schaltelement Tl über dessen Steuereingang GT entsprechend an, so daß sich der Stromfluß durch das Schaltelement Tl ver- ringert . Als erstes Schaltelement Tl wird vorzugsweise ein Power MOS-Transistor verwendet. Das erste Schaltelement Tl ist a priori leitend geschaltet, d.h. niederohmig, solange ein Spannungsabfall URm am Meßwiderstand Rm kleiner ist als eine Referenzspannung UREF. Überschreitet der Stromwert des Stromes iLAS kurzzeitig den zulässigen Stromwert iMAX, so wird das erste Schaltelement Tl vom Stromregler IR sofort angesteuert. Die Begrenzung auf den zulässigen Strom iMAX bleibt aufrecht erhalten bis der Laststrom iLAS unter die Stromgrenze iMAX abgesunken ist. Danach wird das erste Schal- telement Tl wieder maximal leitend gesteuert. Da während des Strombegrenzungsvorganges das erste Schaltelement Tl unter Umständen erhebliche Verlustenergie aufnehmen muß, ist dies bei der Dimensionierung des ersten Schaltelementes Tl zu berücksichtigen.
In Figur 4 ist eine Schaltungsausgestaltung zu der aus Fig. 2 bekannten Schaltunganordnung dargestellt. Die wesentlichen Elemente der Schaltungsanordnung SB sind ein Hilfstransformator TH, ein Hilfsgleichrichter GH, ein Glättungskondensator KH, ein erstes Schaltelement Tl und ein zweites Schaltelement T2. Der Hilfstransformator TH, der Hilfsgleichrichter GH und der Glättungskondensator KH sind in der Hilfsspannungseinheit
UHIL angeordnet. Parallel zum Ausgang des hier nicht dargestellten Wechselrichters WR an dem eine WechselSpannung UW anliegt ist die Primärseite des Hilfstransformators TH angeschlossen, mit der Sekundärseite des Hilfstransformators TH ist der Hilfsgleichrichter GH verbunden. Parallel zum Hilfsgleichrichter GH ist der Glättungskondensator KH angeordnet . Ein erster Ausgang des Hilfsgleichrichters GH ist über einen Meßwiderstand Rm mit dem Eingang S der Regelstrecke SD des ersten Schaltelementes Tl verbunden. Ein zweiter Ausgang des Hilfsgleichrichters GH ist über einen Vorwiderstand RV mit dem Steuereingang GT des ersten Stellelementes Tl verbunden. Der Ausgang C der Regelstrecke EC des zweiten Schaltelementes T2 ist mit dem Steuereingang GT des ersten Schaltelemetes Tl und der Steuereingang B des zweiten Schaltelementes T2 mit dem Eingang S der Regelstrecke SD des ersten Schaltelementes Tl verbunden. Der Eingang E der Regelstrecke EC des zweiten Schaltelementes T2 ist mit dem ersten Ausgang des Hilfs- gleichrichters GH der mit dem Meßwiderstand Rm verbunden ist verbunden. Das erste Schaltelement Tl erhält über den Hilfstransformator TH, den Hilfsgleichrichter GH und den Vorwiderstand RV das nötige Durchschalte-Spannungspotential und wird niederohmig geschaltet . Tritt während des Einschaltens oder später im stationären Betrieb, ein erhöhter Stromfluß durch den Verbraucher LAS auf, so wird über den Strommeßwi- derstand Rm das zweite Schaltelement T2 leitend gesteuert und das erste Schaltelement Tl wird entsprechend hochohmig und der Laststrom iLAS wird auf einen maximalen Stromwert iMAX begrenzt. Ist der dynamische Vorgang abgeschlossen, wird das erste Schaltelement Tl wieder niederohmig.
In Figur 5 ist eine weitere Schaltungsausgestaltung einer Strombegrenzungseinheit SB dargestellt. Bei dieser Strombe- grenzungseinheit SB ist das zweite Schaltelement T2 aus der Schaltungausgestaltung nach Fig. 4 durch einen ersten Opera- tionsverstärker OP1 ersetzt. Mit einem zweiten Operationsverstärker OP2 und der Beschaltung mit den Widerständen RT1, RT2 und einer Diode D wird die Strombegrenzungseinheit SB aktiv
gehalten, wenn der Laststrom iLAS durch den Verbraucher LAS für längere Zeit hoch bleibt. Das erste Schaltelement Tl ist dann jedoch einer maximalen thermischen Belastung ausgesetzt die zur Zerstörung des ersten Schaltelementes Tl führen kann. Um dies zu vermeiden, wird mit einem temperaturabhängigen Widerstand RT1, der z. B. ein Kaltleiter sein kann, die Temperatur des ersten Schaltelementes Tl überwacht . Beim Überschreiten eines vorgegebenen noch zulässigen Temperaturwertes wird der temperaturabhängige Widerstand RT1 hochohmig und steuert den zweiten Operationsverstärker OP2. Über die Diode D wird das erste Schaltelement Tl vom aktiven Bereich in den Sättigungsbereich gesteuert. Damit wird das erste Schaltelement Tl maximal leitend gesteuert und die Verlustleistung sinkt auf einen zulässigen Wert. Durch eine thermische Zeit- konstante die durch den temperaturabhänigen Widerstand RT1 gegeben ist treten zum Zeitpunkt der Umschaltung keine Instabilitäten auf. Die thermische SchutzSchaltung könnte auch so realisiert werden, daß das erste Schaltelement Tl bei zu hoher Temperatur abgeschaltet wird, d.h. der Stromfluß zum Ver- braucher LAS unterbrochen wird. Bei dieser Ausgestaltung sind die Eingänge am zweiten Operationsverstärker OP2 zu vertauschen und die Diode D umzupolen. Bei dieser parziellen Ausgestaltung wird das Spannungspotential am Ausgang des zweiten Operationsverstärker OP2 bei Überschreiten einer kritischen Temperatur soweit verringert, daß das erste Schaltelement Tl sperrt. Welche Variante eingesetzt wird, hängt von den Prioritäten bei der System-Gesamtfunktion ab.
In Figur 6 ist eine getaktete Strombegrenzungseinheit SB dar- gestellt. Diese Strombegrenzungseinheit SB ist durch ein erstes Modul SBT zur Konstanthaltung eines Laststromes iLAS und in ein zweites Modul SBF zur Weiterleitung von Lastströmen nach der Abschaltung ausgebildet. Das Modul SBT ist derart ausgebildet, daß der Stelleingang GT eines ersten Schaltele- mentes Tl im Gegensatz zu den vorangegangenen Schaltungsausgestaltungen mit einem pulsweitenmodulierten Signal angesteuert wird. Das pulsweitenmodulierte Signal wird in einem Puls-
weitenmodulator PWM gebildet. Durch die Signale die von der Stromregeleinheit IR aufgrund des Spannungspotentials am Meßwiderstand Rm anliegt, wird die Pulsweite eines beispielsweise 20 KHz Taktes variiert. Der Stromregeier IR kann bei- spielsweise ein UCC 3802 Bauelement sein. Der Stromregler IR sorgt dafür, daß bei Überlast der Strom konstant bleibt.
Am Ausgang der Strombegrenzungseinheit SB ist das zweite Modul SBF angeordnet. Dieses zweite Modul SBF ist aus einer Transistorweiche bestehend aus einem dritten und vierten Schaltelement T3 , T4 und einem Komparator K gebildet. Eine erste Weichenstrecke wird aus dem dritten Schaltelement T3 mit einer ersten Freilaufdiode Dl und eine zweite Weichen- Strecke wird aus dem vierten Schaltelement T4 mit einer zwei- ten Freilaufdiode D2 gebildet. Am Ausgang des zweiten Moduls SBF ist der Komparator K zur Steuerung des dritten und vierten Schaltelementes T3/T4 angeordnet. Unterhalb einer erlaubten Stromgrenze ist das erste Schaltelement Tl dauernd durch- gesteuert . Eine im Hauptstromkreis angeordnete Drossel L hat eine rel . kleine Induktivität, so daß sie für einen Laststrom iLAS mit 50 Hz praktisch einen Kurzschluß darstellt. Kommt es zur Überschreitung einer zulässigen Stromgrenze iMAX, so verkürzt der Stromregler IR im ersten Modul SBT durch entsprechende Ansteuerung des Pulsweitenmodulators PWM die Ein- schaltzeit des ersten Schaltelementes Tl. Wird das erste
Schaltelement Tl abgeschaltet, so muß die erste oder zweite Freilaufdiode Dl oder D2 je nach Spannungs- bzw. Stromrichtung, den in der Drossel L eingeprägten Strom weiterführen.
Der Komparator K wertet die Polarität der AusgangsSpannung UA aus und steuert entweder das dritte oder vierte Schaltelement T3, T4 an. Ist das dritte Schaltelement T3 z. B. ein N-Kanal Transistor so werden bei positiver Polarität der Ausgangs- Spannung UA ein Stromfluß durch die erste Freilaufdiode Dl ermöglicht. Bei ohmscher Last oder einer Last mit nichtlinearen Strom aber in Phase mit der Spannung, wird beim Einsetzen der Taktung des ersten Schaltelementes Tl die erste Diode Dl
als Freilaufdiode aktiv. Sinngemäß gibt das dritte Schaltelement T3 die Diode D2 bei negativer Polarität die Ausgangs- Spannung UA frei wenn dieses ein P-Kanal Transistor ist. Bleibt der Strom durch die Strombegrenzungseinheit SB unter einem Begrenzungswert, so sind das dritte und vierte Schaltelement T3 , T4 zwar im Gegentakt angesteuert und jeweils für eine halbe Periode leitend, die zugehörigen Dioden werden nur in Sperrichtung beansprucht. Neben dem Hilfsspannungspotenti- al UH1 für das erste Modul SBT wird für das zweite Modul SBF ein weiteres, galvanisch von der WechselSpannung UW des Wechselrichters WR getrennte Hilfsspannungspotential +/- UH2 benötigt . Die dritten und vierten Schaltelemente T3 , T4 können z.B. Transistoren, IGBT oder Bipolartransistoren sein. Die dritten und vierten Schaltelemente T3 , T4 müssen nur langsam, im Takt der Netzfrequenz (50/60Hz) schalten. Bei den ersten und zweiten Freilaufdioden Dl, D2 ist neben der Sperrfähigkeit auch noch eine kurze Sperrverzögerungszeit , entsprechend der Taktfrequenz und Schaltgeschwindigkeit des ersten Schaltelementes Tl von Vorteil .
Bei Bedarf läßt sich eine hochfrequente Komponente durch einen relativ kleinen Kondensator CA wie er in Figur 6 am Ausgang der Strombegrenzungseinheit SB angedeutet ist sehr stark reduzieren. Bei vorwiegend kapazitiver Last braucht die Strombegrenzungseinheit SB nicht mit dem Kondensator CA abgeschlossen zu werden. Zur Kompensation der Leitungslängen zwischen dem Ausgang des Wechselrichters WR bis zum Eingang der Strombegrenzungseinheit SB, ist am Ausgang des Wechselrichters WR ein Kondensator CE anzuordnen. Neben der Wirkung als Strombegrenzungseinheit für nichtperiodische Vorgänge wie Einschalten, Degauss usw., eignet sich die Schaltungsanord- nung nach Figur 6 für eine verlustarme Strombegrenzung bei periodisch auftretenden Stromspitzen. Mit einer wie in Figur 6 dargestellten Schaltungsanordnung kann die Dimensionierung eines Wechselrichters WR erheblich reduziert werden.
Figur 7 zeigt einen prinzipiellen Verlauf einer Strom/Spannungskennlinie bei einer getakteten Strombegrenzungseinheit SB. Eine zerhackte Netzspannung entsteht, wie bei einem konventionellen Schaltregler, am ersten Schaltele- ment Tl, an den Freilaufdioden Dl, D2 und an der Drossel L. Der Strom iLAS durch den Verbraucher LAS hat eine, der Dimensionierung entsprechende, Dreiecksüberlagerung. Der in Fig. 7 dargestellte Stromverlauf über eine Periode ist bei vielen Netzgeräten als Dauerstrom typisch. Dabei sind Crest-Faktoren von 3 bis 4 sehr häufig. Ein Crest-Faktor ist das Verhältnis des tatsächlichen Spitzenwertes zu einem idealen Sinusscheitelwert beim gleichen Effektivwert.