Beschreibung Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kleidungsstücken oder Einzelteilen derselben Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstllen von Kleidungsstücken oder Einzelteilen derselben aus Oberstoff-Zuschnitten und ggf. Einlagen-Zuschnitten, bei dem Zuschnitte auf Verarbeitungsmaschinen miteinander verbunden werden, insbesondere durch Verkleben oder Vernähen, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei der fabrikmässigen Herstellung von Kleidungsstücken in grossen Serien ist die richtige gegenseitige Zuordnung der Oberstoff-Zuschnitte und - soweit zutreffend - der Einlagen-Zuschnitte und der aus Oberstoff-Zuschnitten und Einlagen-Zuschnitten hergestellten Einheiten, die der Einfachheit halber nachfolgend als Verklebungseinheiten bezeichnet werden sollen, von grosser Bedeutung bei deren Verarbeitung.
Die Oberstoff-Zuschnitte und die Einlagen-Zuschnitte werden in der Regel in separaten Stapeln bzw. Bündeln den Verarbeitungsmaschinen zugeführt. Jedes Zuschnitt-Bündel ist mit einem Warenbegleitschein versehen, der als übliche bzw. Mindest-Angaben die Auftragsnummer aufweist und die Menge der zugeschnittenen Teile (Zuschnitte) angibt. Da die durch Bündelung und Warenbegleitschein gegebene Zuordnung spätestens beim Auseinandernehmen bzw. Vereinzeln der Zuschnitte an den Verarbeitungsmaschinen verlorengeht, wird zuvor jeder Zuschnitt eines Bündels zumindest mit der Auftragsnummer des Warenbegleitscheins und seiner, sich aus der Anzahl der im Bündel befindlichen Zuschnitte ergebenden laufenden Teilenummer versehen.
Dieses Numerieren erfolgt von Hand mittels entsprechender Hilfsmittel. Dabei werden die Stapel bzw. Zuschnitt-Bündel aufgeblättert und jeder Zuschnitt desselben einzeln numeriert. Das Vereinzeln und gegenseitige Zuordnen an den Verarbeitungsmaschinen, insbesondere an den Verklebungsvorrichtungen, erfolgt manuell. Die Zuschnitte werden somit zwischen den Arbeitsgängen Zuschneiden und Verkleben mindestens zweimal bewegt bzw. in die Hand genommen.
Ein weiterer Arbeitsgang ist notwendig, wenn die Zuschnitte für automatisierte Vorgänge mit sogenannten Nahtmarkierungen zu versehen sind.
In jüngerer Zeit sind Zuschneidevorrichtungen bekannt geworden, die die Zuschnitte eines Kleidungsstücks aus einer nur einlagig ausgebreiteten Oberstoffbahn herausschneiden (US-PS 43 73 412, DE-OS 33 15 990). Bei dieser Verfahrensweise werden jeweils nur die Zuschnitte erstellt, die für die Herstellung nur eines Kleidungsstücks oder eines Einzelteils desselben erforderlich sind. Es entfällt somit das bei dem vorgenannten Verfahren erforderliche Aufteilen der Stapel und Lösen der Einzelteile voneinander. Die so gefertigten Zuschnitte eines Kleidungsstücks bzw.
Einzelteils desselben werden nachfolgend vom Zuschneidetisch aufgenommen und einer Nähstation zugeführt. Die ggf. paarweise aufgenommenen Einzelteile werden von Hand oder durch einen Manipulator erfasst.
Auch hierbei ist es indessen erforderlich, die Zuschnitte oder vorbereiteten Verklebungseinheiten mit Markierungen der vorgenannten Art zu verstehen, um mit deren Hilfe die weitere Verarbeitung steuern zu können.
Insgesamt gesehen ist somit beim bekannten Stand der Technik folgende Verfahrensweise angegeben: a) Legen einer mehrerer Lagen Oberstoffe (mittels einer
Legemaschine), b) Herausschneiden der Zuschnitte aus der bzw. den
Oberstofflage(n) mittels einer Zuschneidemaschine, c) Markieren der einzelnen Zuschnitte, d) Zuführen der markierten Zuschnitte zu den weiteren
Verarbeitungsmaschinen, z. B. einer
Verklebungseinrichtung.
Die Erfindung geht von dieser Verfahrensweise aus. Die ihr zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, die aus dieser Verfahrensweise ersichtlichen Arbeitsabläufe rationeller zu gestalten, insbesondere den Personaleinsatz zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen von Kleidungsstücken oder Einzelteilen derselben aus wenigstens einem Oberstoff gelöst, bei dem in einer Zuschneidevorrichtung aus dem Oberstoff zu dem Kleidungsstück gehörende Zuschnitte hergestellt und der weiteren Verarbeitung zugeführt werden, wobei ggf.
Zuschnitte einer vorgegebenen Art mit beschichteten Einlagen-Stücken versehen und mit diesen verbunden werden, wobei beim Zuschneiden der Zuschnitte wenigstens solche Zuschnitte, die später nicht mit Einlagen-Stücken versehen werden, maschinell mit Markierungen versehen werden und beim Verbinden von Z-uschnitten mit Einlagen-Stücken wenigstens eines der miteinander zu verbindenden Teile unmittelbar vor, während oder nach dem Verbinden maschinell mit einer Markierung versehen wird. Weiterhin gibt die Erfindung eine Vorrichtung zum Herstellen von Kleidungsstücken oder Einzelteilen derselben aus Zuschnitten und ggf.
Einlagen-Stücken an, mit einer Verarbeitungsmaschine zum Verbinden der Zuschnitte mit den Einlagen-Stücken, wobei der Verarbeitungsmaschine eine Zuschnitt-Anlege-Station zum verarbeitungsgerechten Aufeinanderlegen der Zuschnitte und der Einlagen-Stücke und zum Zuführen derselben zur Verarbeitungsmaschine vorgeordnet ist, wobei vor oder nach der Verarbeitungsmaschine Einrichtungen zum maschinellen Aufbringen von Markierungen auf den der Zuschnitt-Anlege-Station zugeführten Einheiten aus Zuschnitten und Einlagen-Stücken angeordnet sind.
Durch das gleichzeitige, maschinelle Bearbeiten und Markieren der einzelnen Zuschnitte bzw. der Einheiten aus Zuschnitten und Einlagen-Stücken entfällt der bisher übliche Personaleinsatz für das Markieren, und weiterhin kann dadurch die Fertigungszeit für die Kleidungsstücke erheblich herabgesetzt werden. Dabei kann das Markieren von Zuschnitten mit Vorteil auf solche Zuschnitte beschränkt bleiben, die nach dem Zuschneiden ohne Zwischenbearbeitung Nähmaschinen oder anderen Verarbeitungsmaschinen zugeführt werden. Bei den anderen Zuschnitten, die unmittelbar nach dem Zuschneiden mit Einlagen-Stücken versehen werden, genügt es, wenn Markierungen erst beim Verbinden dieser Zuschnitte mit den Einlagen-Stücken angebracht werden.
Von Vorteil ist, wenn gleichzeitig mit dem Numerieren von Zuschnitten parallel dazu auch ggf. erforderliche Nahtmarkierungen auf den Zuschnitten angebracht werden.
Die Numerierung bzw. Nahtmarkierung, ganz allgemein gesagt, das Anbringen von Markierungen, erfolgt beispielsweise durch Direktaufdruck auf die Zuschnitte oder mittels entsprechend bedruckter Etiketten beim Zuschneiden oder beim Verbinden der Zuschnitte mit den Einlagen-Stücken. Beim Einsatz von Nähmaschinen als Verarbeitungsmaschinen erfolgt die Numerierung zweckmässigerweise im Anschluss an die Verarbeitung.
Die Markierung der Zuschnitte erfolgt vorzugsweise auf der im Förderfluss nach oben weisenden linken Seite derselben derart, dass die Markierung maschinell lesbar ist.
Die markierten Zuschnitte werden beispielsweise nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung nach Massgabe der Markierung aus dem Förderfluss herausgenommen, geordnet in Magazinen oder auf zu nachgeordneten Verarbeitungsmaschinen führenden Förderern abgelegt. Es ist insbesondere auch vorgesehen, dass Zuschnitte, die nicht mit Einlagen-Stücken versehen werden sollen, unmittelbar nach dem Zuschneiden aus dem allgemeinen Arbeitsfluss, mit welchem den anderen Zuschnitten die Einlagen-Stücke zugeführt werden, herausgenommen werden.
Für die Anbringung und Lagerung der Einrichtungen zum maschinellen Aufbringen von Markierungen ist es vorteilhaft, wenn diese oberhalb eines Förderbandes angebracht sind, und zwar an einem quer zur Fördereinrichtung angeordneten Träger, wobei die Markierungseinrichtungen, die Nummern anbringen, ortsfest sein können, während die Markiereinrichtungen, die Nahtmarkierungen erzeugen, bewegbar sind. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Markiereinrichtungen für die Nahtmarkierungen quer zur Förderrichtung des Gurtförderers und ggf. auch parallel dazu bewegbar sind.
Es ist dann möglich, beliebig geartete Konturen auf dem Zuschnitt zu umfahren.
Ist das Förderband in mehrere parallele Arbeitsbahnen unterteilt, so sind jeder Arbeitsbahn eigene Markiereinrichtungen zugeordnet, die bereichsweise gesteuert aktivierbar sind und vorteilhafterweise sowohl einzeln als auch gruppenweise betrieben werden können. Zur Steuerung derselben sind entsprechende Taster vorgesehen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter der Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1: eine perspektivische Darstellung einer
Vorrichtung nach der Erfindung zur
Durchführung des Verfahrens; Fig. 2: eine schematische Darstellung einer
Markierungseinrichtung in der
Zuschnitt-Anlege-Station einer
Verklebungsvorrichtung in der Vorrichtung nach Fig 1; Fig. 3: schematische Darstellungen eines Zuschnitts und von aus Zuschnitten und Einlagen-Stücken bestehenden Verklebungseinheiten; Fig. 4: eine schematische Darstellung des manuellen bzw. maschinellen Auflegens von
Einlagen-Stücken auf die Zuschnitte vor
Eintritt in die Verklebungsvorrichtung; Fig. 5: eine schematische Darstellung einer
Verklebungsvorrichtung in der Vorrichtung nach
Fig. 1; Fig. 6: eine schematische Darstellung einer
Nähmaschine mit Numerierungs-Einrichtung in
Seitenansicht, und Fig. 7:
eine Draufsicht auf die Nähmaschine mit
Numerierungs-Einrichtung gemäss Fig. 6.
Zur eindeutigen Bezeichnung von Produktkomponenten gelten folgende Definitionen: ein Zuschnitt ist ein aus einer Stoffbahn, insbesondere einer Oberstoffbahn, ausgeschnittenes oder ausgestanztes Stoffstück.
Ein Einlagen-Stück ist ein aus einer beschichteten Materialbahn (Textil oder dgl.) ausgeschnittenes oder ausgestanztes Stück zur Verklebung mit einem Zuschnitt.
Eine Verarbeitungseinheit besteht aus mindestens zwei Zuschnitten, die durch Nähen miteinander Verbunden sind.
Eine Verklebungseinheit besteht aus mindestens einem Zuschnitt und mindestens einem Einlagen-Stück, die durch Verkleben miteinander verbunden sind.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens. Von einer Stoffrollle (10) wird der einlagig laufende Oberstoff (11) einer Zuschneidvorrichtung (12) im Bereich eines Zuschneidtischs (13) mittel eines Transportbands (14) zugeführt. Die Zuschneidvorrichtung (12) ist mit vier Schneidköpfen (15, 16, 17, 18), die gleichzeitig und unabhängig voneinander betrieben werden können, versehen. Die Schneidköpfe (15 - 18) sind an einer Halteeinrichtung (19) befestigt, die gleichzeitig auch zur Aufnahme einer Markiereinrichtung (20) dient.
Im Falle der Fertigung von Einzelteilen, wie z. B.
Ärmeln (21), bei denen Zuschnitte (20 und 23) nicht mit Einlagen-Stücken (24 und 25) belegt werden, schneiden zwei der Schneidklöpfe (15 - 18) der Zuschneidvorrichtung beide zur Herstellung eines Ärmels notwendigen, symmetrischen Zuschnitte (22 und 23) aus.
Während des Zuschneidens erfolgt eine Markierung der Zuschnitte (22 und 23) durch die Markiereinrichtung -(20) derart, dass zum Einen eine Numerierung (26) zur späteren Identifizierung der Zuschnitte (22 und 23) aufgebracht wird, zum Anderen eine Nahtmarkierung (27) auf beiden Zuschnitten (22 und 23) angebracht wird, die für die Weiterverarbeitung auf einer Nähstation benötigt wird. Wenn die Zuschnitte (22 und 23) über das Transportband (14) sowohl die Zuschneidevorrichtung (12) als auch die Markiereinrichtung (20) passiert haben, werden sie mittels Manipulatoren (28) vom Transportband (14) genommen und an einen Überflurförderer (29) übergeben, um an eine Nähstation zur Weiterverarbeitung überführt zu werden.
Die Markierereinrichtung (20) enthält Numerierungsaggregate (30, 31, 32 und 33) sowie Nahtmarkierungsaggregate (34, 35, 36, 37, 38, 39, 40 und 41). Die Numerierungsaggregate (30 - 33) sind ortsfest, während die Nahtmarkierungsaggregate (34 - 41) in zwei Gruppen zusammengefasst sind, nämlich in die Nahtmarkierungsaggregate (34 - 37) und die Nahtmarkierungsaggregate (38 - 41), die jeweils auf einem Querträger (42 bzw. 43) beweglich angebracht sind.
Die beiden parallel zueinander und senkrecht zur Förderrichtung angeordneten Querträger (42 und 43) sind in Förderrichtung bewegbar. Die Numerierungsaggregate (30 - 33) und die Nahtmarkierungsaggregate (34 - 41) sind innerhalb der Markiereinrichtung (20) so verteilt, dass jeweils eines der Numerierungsaggregate (30 - 33) und zwei auf verschiedenen Querträgern (42 und 43) längsverschiebbar angebrachte Nahtmarkierungsaggregate (34 und 38, 35 und 39, 36 und 40 bzw. 37 und 41) bereichsweise zusammengefasst sind. Diese Bereiche entsprechen der Unterteilung des Transportbandes (14) in Arbeitsbahnen (44, 45, 46 und 47).
Entsteht beispielsweise im Bereich der Arbeitsbahn (47) ein Zuschnitt (22), so durchläuft er die Markiereinrichtung (20) derart, dass er zunächst die Nahtmarkierungsaggregate (37 und 41) und anschliessend das mittig oberhalb der Arbeitsbahn (47) angebrachte Numerierungsaggregat (33) passiert. Die Nahtmarkierungsaggregate (37 und 41) sind in Ruhestellung etwa mittig zu der Arbeitsbahn (47) ausgerichtet. Wird der Zuschnitt (22) in den Bereich der Nahtmarkierungsaggregate (37 und 41) gefördert, führen diese eine Nahtmarkierung 27 entsprechend dem durch den Schneidkopf (17 bzw. 18) ausgeführten Schnittverlauf oder entsprechend sonstiger Vorgaben durch.
Infolge der paarweisen Anordnung der Nahtmarkierungsaggregate (37 und 41) ist es möglich, auch die Querkante des Zuschnitts (22) von der Mitte aus jeweils nach rechts und links zu markieren, dann den Längskanten des ständig weitergeförderten Zuschnitts zu folgen und am Ende wieder die Querbewegung auszuführen.
Während des Nahtmarkierunqs organgs wird durch das Numerierungsaggregat (33) an vorbestimmter Stelle des Zuschnitts (22) die Numerierung (26) angebracht.
Im Falle, dass ein Zuschnitt (48 oder 49) von der Zuschneidevorrichtung (12) hergestellt wird, der mit einem Einlagen-Stück (24 oder 25) belegt und dann verbunden werden muss, wie es z. B. bei der Fertigung eines Sakko-Vorderteils (50) oder eines Sakko-Rückenteils (51) notwendig ist, wird die an der Zuschneidevorrichtung (12) befindliche Markierereinrichtung (20) nicht aktiviert. Die Zuschnitte (48 und 49) werden dann vom Transportband (14) an ein Transportband (52) übergeben, das ebenfalls in vier Arbeitsbahnen (53, 54, 55 und 56) parallel unterteilt ist und in eine Verklebungsvorrichtung (57) führt.
Die Verklebungsvorrichung (57) weist stromaufwärts, d. h. eintrittsseitig eine Zuschnitt-Anlege-Station (58) auf, in deren Bereich das Auflegen der Einlagen-Stücke (24 und 25) auf die Zuschnitte (48 und 49) erfolgt. Dies kann, wie Fig. 4 zeigt, manuell oder maschinell mittels Manipulatoren (59) erfolgen. Das Aufnehmen der Einlagen-Stücke (24 und 25) von einem Stapel (60) mittels des Manipulators (59) erfolgt durch eine Saugvorrichutng (61), die mit einem Unterdruckanschluss (62) versehen ist. Nach Aufnahme der Einlagen-Stücke (24 und 25) wird der Manipulator (59) längs eines Portals (63) in die zum Auflegen der Einlagen-Stücke (24 und 25) auf die Zuschnitte (48 und 49) geeignete Position verfahren.
Im Bereich der Zuschnitt-Anlege-Station (58) befindet sich unmittelbar vor dem Einlauf in die Verklebungsvorrichtung (57) und mit dieser verbunden, eine weitere Markierungseinrichtung (64). Die aus den Zuschnitten (48 und 49) und den Einlagen-Stücken (24 und 25) bestehenden Verklebungseinheiten (65 und 66) durchlaufen nun die Markiereinrichtung (64), um anschliessend in der Verklebungsvorrichtung (57) verklebt zu werden. Die Verklebungseinheiten (65 und 66) erfahren beim Durchlaufen der Markiereinrichtung (64) dieselbe Behandlung wie die Zuschnitte (22 und 23) beim Durchlaufen der ersten Markiereinrichtung (20). Im Auslauf der Verklebungsvorrichtung (57) befindet sich ein Abnahmetisch (67), von dem mittels Manipulatoren (68) die Verklebungseinheiten (65 und 66) abgenommen und an den Überflurförderer 29 zum Transport an eine weiterverarbeitende Station übergeben werden.
Die Markiereinrichtungen (20 und 64) sind in nicht dargestellter, an sich bekannter Art und Weise mit Mitteln zur adaptiven Steuerung der Numerierungsaggregate (30 - 33) und der Nahtmarkierungsaggregate (34 - 41) versehen. Eine weitere Möglichkeit der Steuerung der Markierungseinrichtungen (20 und 64) ist die Kopplung von Sensoren zur Lageerkennung der Zuschnitte (22 und 23 bzw. 48 und 49) und der Verklebungseinheiten (65 und 66) mit der ohnehin für das automatische Zuschneiden erforderlichen Information über die Kontur.
Die Numerierungsaggragate (30 - 33) der Markiereinrichtungen (20 und 64) können als Tintenstrahldrucker, Laserstrahldrucker und dgl.
ausgebildet sein. Es können aber auch Paginierstempel oder Etikettiereinrichtungen, die mit Druckinformationen versehene Etiketten aufbringen, als Markiereinrichtungen vorgesehen sein. Für die Ausbildung der Nahtmarkierungsaggregate (34 - 41) der Msrkiereinrichtungen sind Tintenstrahldrucker, Laserstrahldrucker oder dgl. geeignet.
Fig. 5 zeigt die Verklebungsvorrichtung (57) zum Verkleben von Verklebungseinheiten (65 und 66), die aus einem Zuschnitt und einem Einlagen-Stück bestehen, in weiteren Einzelheiten. Eine solche Verklebungsvorrichtung (57) ist im wesentlichen aus der DE-OS 35 02 608 bekannt. Die Verklebungseinheiten (65 bzw. 66) werden kontinuierlich durch eine Transporteinrichtung gefördert, nämlich durch das schon erwähnte, untenliegende Transportband (52) und ein oberes Transportband (74). Die Verklebungseinheiten (65 und 66) werden im Bereich der Zuschnitt-Anlege-Station (58) auf das Transportband (52) gelegt. Anschliessend laufen die Verklebungseinheiten (65 und 66) durch Markiereinrichtungen (64), um dann zwischen den einander zugewandten Fördertrumen (78 und 79) der Transportbänder (74 und 52) weitergefördert zu werden.
Nach Passieren einer Heizstation (80) werden die Verklebungseinheiten (65 und 66) einer Pressstation (81) zugeführt, der eine Kühlstation (82) folgt. Die so behandelten Verklebungseinheiten (65 und 66) werden dann in einem Stapelbehälter (83) gesammelt.
Die Markiereinrichtung (64) ist in der Zuschnitt-Anlege-Station (58) der Verklebungsvorrichtung (57) an einem Träger (84) angeordnet. Die Markiereinrichtung (64) umfasst wie die Markiereinrichtung, die der Zuschneidvorrichtung (12) zugeordnet ist, Numerierungsaggregate (30 - 33) und Nahtmarkierungsaggregate (34 - 41). Die Numerierungsaggregate (30 - 33) sind ortsfest oberhalb des Transportbandes (52) angebracht, wo hingegen die Nahtmarkierungsaggregate (34 - 41), wie bei den schon zuvor beschriebenen, in zwei Gruppen zusammengefasst sind, nämlich die Nahtmarkierungsaggregate (34 - 37) und die Nahtmarkierungsaggregate (38 - 41), die jeweils bewegbar auf einem Querträger (42 bzw. 43) angebracht sind. Auch diese beiden parallel zueinander und senkrecht zur Förderrichtung angeordneten Querträger (42 und 43) sind in Förderrichtung bewegbar.
Aufbau und Funktion der Markiereinrichtung (64) entspricht im wesentlichen der Markiereinrichtung (20), die der Zuschneidvorrichtung (12) zugeordnet ist.
Wird die Verklebungseinheit (65 bzw. 66) im Bereich der Zuschnitt-Anlege-Station (58) auf die Arbeitsbahn (44) des Transportbandes (52) gelegt, so durchläuft sie die Markiereinrichtung (64) derart, dass sie zunächst die Markierungsaggregate (38 und 34) und dann mittig oberhalb der Arbeitsbahn (44) angebrachte Numerierungsaggregate (30) passiert. Die Nahtmarkierungsaggregate (38 und 34) sind in Ruhestellung etwa mittig zu der Arbeitsbahn (44) ausgerichtet. Wird eine Verklebungseinheit (65 bzw. 66) in den Bereich der Nahtmarkierungsaggregate (38 und 34) gefördert, führen diese eine Nahtmarkierung entsprechend den vorhandenen Informationen über die Konturen des Zuschnitts durch.
Infolge der paarweisen Anordnung der Nahtmarkierungsaggregate (38 und 34) ist es möglich, auch die Querkante der einlaufenden Verklebungseinheit (65 bzw. 66) von der Mitte aus jeweils nach rechts und links zu markieren, dann den Längskanten der stetig weitergeförderten Verklebungseinheiten (65 bzw. 66) zu folgen und am Ende wieder die Querbewegung auszuführen.
Während des Markierungsvorganges wird durch das Numerierungsaggregat (30) an vorbestimmter Stelle der Verklebungseinheit (65 bzw. 66) die Numerierung durchgeführt.
Möglichkeiten, die Markiereinrichtung (64) unterschiedlichen Anwendungfällen anzupassen, zeigt die schon erläuterte Fig. 3. So wird bei einem Sakko-Rückenteil (51), bei dem nur ein kleines Einlagen-Stück (24) mit dem Zuschnitt (48) zu verkleben ist, sowohl die Numerierung, dargestellt durch die in Fig. 3 erkennbare neun-stellige Zahl, als auch-die parallel zum Rand verlaufende Nahtmarkierung ausschliesslich auf dem Zuschnitt (48) aufgebracht. Bei einem Sakko-Vorderteil (50), bei dem mit dem Zuschnitt (49) ein bis auf den seitlichen Nahtbereich fast deckungsgleiches Einlagen-Stück (25) verklebt wird, wird die Numerierung auf dem Einlagen-Stück (25) und die Nahtmarkierung parallel zum Rand des Zuschnittes (49) auf diesem aufgebracht.
Zuschnitte (22), wie für einen Ärmel (21), können, damit sie den gleichen Krumpfwert erreichen, wie die mit Einlagen-Stücken belegten Zuschnitte, ohne Einlagen-Stücke durch die Verklebungsvorrichtung (57) gefördert werden. In diesem Falle erfolgt die Numerierung, gezeigt mit (26 im Randbereich, wie auch die Nahtmarkierung (27) auf dem Zuschnitt (22).
Die Markiereinrichtung (64) ist in nicht dargestellter, an sich bekannter Art und Weise, mit Mitteln, beispielsweise Sensoren, zur adaptiven Steuerung der Numerierungsaggregate und der Nahtmarkierungsaggregate versehen. Eine weitere Möglichkeit der Steuerung der Markiereinrichtung (64) ist die Kopplung von Sensoren zur Lageerkennung der Verklebungseinheit (57) mit der ohnehin für das automatische Zuschneiden erforderlichen Information über die Kontur des Zuschnitts.
Einen weiteren Anwendungsfall des Verfahrens und der entsprechenden Vorrichtung zeigen die Fig. 6 und 7. Eine Verarbeitungseinheit (65) wird im Bereich einer Zuschnitt-Anlege-Station (88) einer Nähmaschine (Nähautomat) (89) einem Nähteil (90) zugeführt. Durch einen geeigneten Sensor wird ein Numerierungsaggregat (91) das der Nähmaschine (89) nachgeordnet ist, nach Durchlaufen eines Randes der Verarbeitungseinheit (65) ausgelöst. Die so verarbeitete und numerierte Verarbeitungseinheit (65) wird dann auf einer Stapeleinrichtung (82) abgelegt.
Auch für die Numerierungsaggregate und Nahtmarkierungsaggregate der Markiereinrichtung an der Verklebevorrichtung oder der Nähmaschine kommen die schon erwähnten Ausführungsarten Paginierstempel, Etikettiereinrichtung, Tintenstrahldrucker, Laserstrahldrucker und dgl. in Betracht.
The invention relates to a method for producing garments or individual parts thereof from outer fabric cuts and possibly insert cuts, in which the cuts are connected to one another on processing machines, in particular by gluing or sewing, as well as a device for carrying out the method. In the factory production of garments in large series, the correct mutual allocation of the outer fabric cuts and - where applicable - the interlinings cuts and the units made of outer fabric pre-cuts and interlinings cuts, which for the sake of simplicity will be referred to as bonding units in the following , of great importance in their processing. The outer fabric cuts and the insole cuts are generally fed to the processing machines in separate stacks or bundles. Each bundle of cuts is provided with a goods receipt, which has the order number as the usual or minimum information and specifies the quantity of the cut parts (cuts). Since the assignment given by bundling and the accompanying slip is lost at the latest when the blanks are taken apart or separated on the processing machines, each blank in a bundle is first provided with at least the order number of the accompanying slip and its consecutive part number, which results from the number of blanks in the bundle. This numbering is done by hand using appropriate tools. The stacks or bundles of blanks are paged up and each blank is numbered individually. The separation and mutual assignment on the processing machines, especially on the gluing devices, is done manually. The blanks are thus moved or handled at least twice between the cutting and gluing operations. Another operation is necessary if the blanks are to be provided with so-called seam markings for automated processes. More recently, cutting devices have become known that cut out the blanks of a garment from an outer fabric web that has only been spread out in a single layer (US Pat. No. 4,373,412, DE-OS 3,315,990). With this procedure, only the blanks are created that are required for the production of just one piece of clothing or a single part of the same. The splitting up of the stacks and detaching of the individual parts from one another, which is necessary in the aforementioned method, is thus eliminated. The blanks of a garment or individual parts produced in this way are then picked up by the cutting table and fed to a sewing station. The individual parts, which may be picked up in pairs, are grasped by hand or by a manipulator. Here too, however, it is necessary to understand the blanks or prepared bonding units with markings of the aforementioned type in order to be able to use them to control further processing. Overall, the following procedure is therefore specified in the known prior art: a) laying one of several layers of outer fabrics (using a laying machine), b) cutting out the blanks from the outer fabric layer(s) using a cutting machine, c) marking the individual blanks , d) feeding the marked blanks to the further processing machines, e.g. B. a bonding device. The invention is based on this procedure. The task on which it is based is to make the work processes evident from this procedure more rational, in particular to reduce the number of personnel. This object is achieved by a method for producing items of clothing or individual parts thereof from at least one outer fabric, in which blanks belonging to the item of clothing are produced in a cutting device from the outer fabric and fed to further processing, where necessary blanks of a predetermined type with coated inserts -Pieces are provided and connected to them, whereby when cutting the blanks at least those blanks that are not later provided with insert pieces are mechanically provided with markings and when connecting blanks with insert pieces at least one of the pieces to be connected Parts are mechanically marked immediately before, during or after joining. Furthermore, the invention provides a device for producing items of clothing or individual parts thereof from blanks and possibly inserts, with a processing machine for connecting the blanks to the inserts, the processing machine having a blank feed station for processing the blanks on top of each other and the insert pieces and for feeding them to the processing machine, with devices for mechanically applying markings to the units of blanks and insert pieces fed to the blank-laying station being arranged before or after the processing machine. The simultaneous, machine processing and marking of the individual blanks or the units of blanks and insert pieces eliminates the hitherto customary use of personnel for marking, and the production time for the garments can also be significantly reduced as a result. In this case, the marking of blanks can advantageously be limited to those blanks which, after being cut to size, are fed to sewing machines or other processing machines without intermediate processing. In the case of the other blanks, which are provided with insert pieces immediately after cutting to size, it is sufficient if markings are only applied when these blanks are connected to the insert pieces. It is advantageous if, at the same time as the numbering of the cuts, any necessary seam markings are also applied to the cuts. The numbering or seam marking, very generally speaking, the application of markings, takes place, for example, by printing directly onto the blanks or by means of appropriately printed labels when cutting to size or when connecting the blanks to the insert pieces. If sewing machines are used as processing machines, the numbering should be carried out after processing. The blanks are preferably marked on the left-hand side of the blanks, which faces upwards in the conveying flow, in such a way that the marking is machine-readable. According to a further proposal of the invention, for example, the marked blanks are removed from the conveying flow according to the marking, arranged in magazines or deposited on conveyors leading to downstream processing machines. In particular, it is also provided that blanks that are not to be provided with insert pieces are removed immediately after cutting from the general workflow with which the other blanks are fed with the insert pieces. For the attachment and storage of the devices for the mechanical application of markings, it is advantageous if these are attached above a conveyor belt, namely on a carrier arranged transversely to the conveyor device, it being possible for the marking devices applying numbers to be stationary, while the marking devices that create seam marks are movable. It is advantageous here if the marking devices for the seam markings can be moved transversely to the conveying direction of the belt conveyor and possibly also parallel thereto. It is then possible to circumnavigate any type of contour on the blank. If the conveyor belt is divided into several parallel working paths, each working path is assigned its own marking devices, which can be activated in a controlled manner in areas and can advantageously be operated both individually and in groups. Appropriate buttons are provided to control the same. The invention is explained in more detail below with reference to the drawings. It shows: FIG. 1: a perspective view of a device according to the invention for carrying out the method; FIG. 2 shows a schematic representation of a marking device in the blank-laying station of a gluing device in the device according to FIG. 1; 3: schematic representations of a blank and of bonding units consisting of blanks and insert pieces; 4 shows a schematic representation of the manual or mechanical placement of insert pieces on the blanks before entry into the gluing device; FIG. 5 shows a schematic representation of a bonding device in the device according to FIG. 1; 6: a schematic representation of a sewing machine with numbering device in side view, and FIG. 7: a plan view of the sewing machine with numbering device according to FIG Fabric web, in particular an outer fabric web, cut out or punched out piece of fabric. An insert piece is a piece cut or punched out of a coated material web (textile or similar) for gluing to a blank. A processing unit consists of at least two blanks which are connected to one another by sewing. A gluing unit consists of at least one blank and at least one insert piece, which are connected to one another by gluing. 1 shows a device for carrying out the method according to the invention. The outer fabric (11) running in a single layer is fed from a roll of fabric (10) to a cutting device (12) in the area of a cutting table (13) by means of a conveyor belt (14). The cutting device (12) is provided with four cutting heads (15, 16, 17, 18) which can be operated simultaneously and independently of one another. The cutting heads (15 - 18) are attached to a holding device (19), which is also used to hold a marking device (20). In the case of the production of individual parts such. B. sleeves (21), where blanks (20 and 23) are not covered with insert pieces (24 and 25), two of the cutting heads (15 - 18) of the cutting device cut both of the symmetrical blanks (22 and 23) off. During cutting, the blanks (22 and 23) are marked by the marking device - (20) in such a way that on the one hand a number (26) is applied for later identification of the blanks (22 and 23) and on the other hand a seam mark (27) is attached to both blanks (22 and 23), which is required for further processing on a sewing station. When the blanks (22 and 23) have passed both the cutting device (12) and the marking device (20) via the conveyor belt (14), they are removed from the conveyor belt (14) by means of manipulators (28) and placed on an overhead conveyor (29). handed over to be transferred to a sewing station for further processing. The marking device (20) contains numbering units (30, 31, 32 and 33) and seam marking units (34, 35, 36, 37, 38, 39, 40 and 41). The numbering units (30 - 33) are stationary, while the seam marking units (34 - 41) are combined into two groups, namely the seam marking units (34 - 37) and the seam marking units (38 - 41), each of which is mounted on a cross member (42 or 43) are movably mounted. The two crossbeams (42 and 43) arranged parallel to one another and perpendicular to the conveying direction can be moved in the conveying direction. The numbering units (30 - 33) and the seam marking units (34 - 41) are distributed within the marking device (20) in such a way that one of the numbering units (30 - 33) and two seam marking units (34 and 38, 35 and 39, 36 and 40 or 37 and 41) are combined in areas. These areas correspond to the division of the conveyor belt (14) into work lanes (44, 45, 46 and 47). If, for example, a blank (22) is produced in the area of the working path (47), it passes through the marking device (20) in such a way that it first sees the seam marking units (37 and 41) and then the numbering unit (33) mounted centrally above the working path (47). happens. In the rest position, the seam marking units (37 and 41) are aligned approximately centrally to the working path (47). If the blank (22) is conveyed into the area of the seam marking units (37 and 41), these carry out a seam marking 27 in accordance with the course of the cut made by the cutting head (17 or 18) or in accordance with other specifications. As a result of the paired arrangement of the seam marking units (37 and 41), it is also possible to mark the transverse edge of the blank (22) from the center to the right and left, then to follow the longitudinal edges of the blank that is constantly being conveyed and at the end to start the transverse movement again to execute. During the seam marking process, the numbering unit (33) applies the numbering (26) at a predetermined point on the blank (22). In the event that a blank (48 or 49) is produced by the blanking device (12), which has to be covered with an insert piece (24 or 25) and then connected, as e.g. B. in the production of a jacket front part (50) or a jacket back part (51) is necessary, the on the cutting device (12) located marker device (20) is not activated. The blanks (48 and 49) are then transferred from the conveyor belt (14) to a conveyor belt (52), which is also divided into four parallel work lanes (53, 54, 55 and 56) and leads to a gluing device (57). The gluing device (57) has upstream, i. H. on the inlet side there is a blank-laying station (58), in the area of which the insert pieces (24 and 25) are placed on the blanks (48 and 49). As shown in FIG. 4, this can be done manually or by machine using manipulators (59). The insertion pieces (24 and 25) are picked up from a stack (60) by means of the manipulator (59) by a suction device (61) which is provided with a vacuum connection (62). After picking up the insert pieces (24 and 25), the manipulator (59) is moved along a portal (63) into the position suitable for placing the insert pieces (24 and 25) on the blanks (48 and 49). A further marking device (64) is located in the area of the blank-laying station (58) directly in front of the entry into the gluing device (57) and is connected to it. The gluing units (65 and 66) consisting of the blanks (48 and 49) and the insert pieces (24 and 25) now run through the marking device (64) in order to then be glued in the gluing device (57). The gluing units (65 and 66) undergo the same treatment when passing through the marking device (64) as the blanks (22 and 23) when passing through the first marking device (20). At the outlet of the gluing device (57) there is a removal table (67) from which the gluing units (65 and 66) are removed by means of manipulators (68) and transferred to the overhead conveyor 29 for transport to a further processing station. The marking devices (20 and 64) are provided with means for adaptive control of the numbering units (30-33) and the seam marking units (34-41) in a manner known per se and not shown. Another possibility for controlling the marking devices (20 and 64) is the coupling of sensors for detecting the position of the blanks (22 and 23 or 48 and 49) and the gluing units (65 and 66) with the information about the Contour. The numbering units (30-33) of the marking devices (20 and 64) can be designed as ink jet printers, laser beam printers and the like. However, pagination stamps or labeling devices that apply labels provided with print information can also be provided as marking devices. Ink jet printers, laser beam printers or the like are suitable for forming the seam marking units (34 - 41) of the marking devices. Fig. 5 shows the gluing device (57) for gluing gluing units (65 and 66) consisting of a blank and an insert piece in more detail. Such a bonding device (57) is essentially known from DE-OS 35 02 608. The gluing units (65 or 66) are continuously conveyed by a transport device, namely by the already mentioned underlying conveyor belt (52) and an upper conveyor belt (74). The gluing units (65 and 66) are placed on the conveyor belt (52) in the area of the blank feed station (58). The gluing units (65 and 66) then run through marking devices (64) in order to then be conveyed further between the mutually facing conveying strands (78 and 79) of the conveyor belts (74 and 52). After passing a heating station (80), the bonding units (65 and 66) are fed to a pressing station (81), which is followed by a cooling station (82). The bonding units (65 and 66) treated in this way are then collected in a stacking container (83). The marking device (64) is arranged on a carrier (84) in the blank-laying station (58) of the gluing device (57). Like the marking device assigned to the cutting device (12), the marking device (64) comprises numbering units (30-33) and seam-marking units (34-41). The numbering units (30 - 33) are fixed in place above the conveyor belt (52), whereas the seam marking units (34 - 41), like those already described above, are combined into two groups, namely the seam marking units (34 - 37) and the Seam marking units (38 - 41), which are each movably mounted on a cross member (42 or 43). These two crossbeams (42 and 43), which are arranged parallel to one another and perpendicular to the conveying direction, can also be moved in the conveying direction. Structure and function of the marking device (64) essentially corresponds to the marking device (20) which is assigned to the cutting device (12). If the gluing unit (65 or 66) is placed on the work path (44) of the conveyor belt (52) in the area of the blank feed station (58), it passes through the marking device (64) in such a way that it first passes through the marking units (38 and 34) and then passed numbering units (30) mounted centrally above the working path (44). In the rest position, the seam marking units (38 and 34) are aligned approximately centrally to the working path (44). If a gluing unit (65 or 66) is conveyed into the area of the seam marking units (38 and 34), these carry out a seam marking according to the available information about the contours of the blank. As a result of the paired arrangement of the seam marking units (38 and 34), it is also possible to mark the transverse edge of the incoming gluing unit (65 or 66) from the center to the right and left, then to mark the longitudinal edges of the continuously conveyed gluing units (65 or 66) and at the end carry out the transverse movement again. During the marking process, the numbering unit (30) carries out the numbering at a predetermined point on the gluing unit (65 or 66). Possibilities of adapting the marking device (64) to different applications are shown in FIG. 3, which has already been explained Both the numbering, represented by the nine-digit number that can be seen in FIG. 3, and the seam marking running parallel to the edge are applied exclusively to the blank (48). In the case of a jacket front part (50), in which an insert piece (25) that is almost congruent except for the lateral seam area is glued to the blank (49), the numbering on the insert piece (25) and the seam marking are parallel to the Edge of the blank (49) applied to this. Blanks (22), such as for a sleeve (21), can be conveyed through the gluing device (57) without inserts, so that they achieve the same shrinkage value as the blanks covered with inserts. In this case, the numbering takes place, shown with (26) in the edge area, as well as the seam marking (27) on the blank (22). The marking device (64) is in a manner that is not shown and is known per se, with means such as sensors , provided for adaptive control of the numbering units and the seam marking units. Another option for controlling the marking device (64) is the coupling of sensors for position detection of the gluing unit (57) with the information about the contour of the blank that is required for automatic cutting anyway. Another 6 and 7 show an application of the method and the corresponding device Sensor, a numbering unit (91) which is arranged downstream of the sewing machine (89) is triggered after passing through an edge of the processing unit (65). The processed and numbered processing unit (65) is then placed on a stacking device (82). .