LU83794A1 - Vorrichtung und verfahren zur handhabung von mess-und probenahmesonden - Google Patents
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Description
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FRIED. KRUPP GESELLSCHAFT PUT BESCHRÄNKTER HAFTUNG IN ESSEN
Vorrichtung und Verfahren sur Handhabung von Meß-und Probenahmesonden
Die Erfindung besieht sich auf eine Vorrichtung sur Handhabung von Meß- und Probenahmesonden, die an eine 5 höhenverstellbare Sondenlanse ankuppelb2.r, mit dieser in ein eine Schmelze enthaltendes Gefäß ab senkbar und aus diesem herausziehbar sind, mit einem Magazin, dessen in Längsrichtung nebeneinander liegenden Magazinschächten die gespeicherten Sonden einzeln entnehmbar 10 und in eine Entnahme Stellung parallel zur Lanzenach.se bringbar sind, und mit zwei als Kl emmbackenpaare ausgebildeten Halteorganen und einem Trennorgan in Form einer zwischen die Halteorgane schwenkbaren Trennscheibe, die einen gemeinsamen Tragrahmen aufweisen und in 15 den Bereich der Lanzenachse bewegbar sind.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Handhabung von Keß- und Probenahmesonden, die einzeln einem Magazin entnommen und durch eine Kupplungsbewegung an 1 einer ’Sondenlanze befestigt werden, bevor diese in ein 20 eine Schmelze enthaltendes Gefäß abgesenkt wird.
Eine Vorrichtung und ein Verfahren der eingangs genann- * fZ'-l !/ !/ ’Viv ··. ten Gattung sind in der DE-OS "8 07 152 vorbeschrieben. Die bekannte Vorrichtung besteht dabei im wesentlichen ·-' *' 'ji'b aus einem Magazin, in dessen Magazinschächten die Son- 25 den lotrecht angeordnet sind, sowie aus einem an der h' - EV 43/8c/ J/Si i * Stirnseite des Magazins befestigten Rahmen, in dem
Abstreif- und Trennorgane gehalten sind; diese bestehen einerseits aus zwei mit Annäherungsfühlern versehenen Klemmbackenpaaren und andererseits aus einer 5 zwischen die Klemmbackenpaare schwenkbaren Trennschei be. Das Magazin, welches in Richtung seiner Längsachse verschiebbar gehalten ist, ist darüber hinaus mit einer . Handhabungseinheit - bestehend aus Sondenlanze, Sonden- lanzen-Führung und Sondenlanzen-Hubwerk - zu einer Ein-10 heit zusammengefaßt.
Durch die Zusammenfassung des Magazins, der Handhabungs-: einheit sowie der Abstreif- und Trennorgane zu einer be weglichen Einheit wird zwar die Handhabung der Sonden s und die Überwachung der Schmelzvorgänge erleichtert. Die 15 Einheit ist jedoch verhältnismäßig kompliziert aufgebaut und - bedingt durch die enge Zuordnung der einzelnen Bestandteile zueinander - zumindest ohne weiteres nicht an unterschiedliche Betriebsbedingungen anpaßbar. Der Aufbau des bekannten Magazins ist zudem insofern nachteilig, 20 als die Sonden stehend innerhalb der Magazinschächte angeordnet sind; diese Anordnung erschwert den Weitertransport der Sonden innerhalb des Magazins und auch die Sondenvereinzelung.
Von Nachteil ist die stehende Anordnung der Sonden inner-25 halb des Magazins auch insoweit, als die Sondenbevorratung (Nachfüllen, Austauschen, Vorratsüberwachung) behindert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weitere Vor-- richtung und ein weiteres Verfahren zur Handhabung von Meß- 30 und Probenahmesonden anzugeben und damit den Einsatzbereich derartiger Handhabungsvorrichtungen zu erweitern. Die Vorrichtung und das Verfahren sollen darüber hinaus bei ver- l·" - 6 besserter Zugänglichkeit der Meßstelle zur Erhöhung der Funktionssicherheit beitragen.
Schließlich soll die Zugänglichkeit der Einzelbestandteile der neuen Vorrichtung insbesondere im Störungs— 5 fall verbessert werden.
Die gestellte Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung gelöst, welche insbesondere die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Im Unterschied zum eingangs erläuterten Stand der Technik weist die 10 neu vorgeschlagene Vorrichtung einen schwenkbaren Tragrahmen auf, an dem die beiden Halteorgane und das Trennorgan befestigt sind; mittels des Tragrahmens kann jeweils eine aufrechtstehende Sonde aus dem Bereich des Magazins in den Bereich der Sondenlanze geführt und an 15 dieser angekuppelt bzw. von dieser abgezogen werden.
Die neue Vorrichtung benötigt also kein irgendwie bewegliches Magazin; dieses kann vielmehr - sofern nicht besondere Umstände vorliegen - ortsfest außerhalb des Bereichs der Meßstelle und auch der Sondenlanze angeomhet 20 sein.
Aus der DE-OS 25 21 833 ist zwar bereits eine an einem Schwenkarm angeordnete Trennscheibe bekannt, die in den Bereich zweier Haltezangen verfahrbar ist. Die Haltezangen und die Trennscheibe sind jedoch an der die Sonden-25 lanze umfassenden Handhabungseinheit befestigt, welche ortsfest angeordnet ist. Das zugehörige Magazin weist demzufolge einen Verschiebeantrieb auf, mit dem es in den Bereich der Lanzenachse bewegt werden kann. Der Nachteil dieses Standes der Technik ist insbesondere darin zu se-30 hen, daß das zugehörige Magazin- wie bereits angedeutet wurde - unter die Sondenlanze verfahren werden muß und dabei den Zugang zu den unterhalb der Sondenlanzen-Füh-rung befindlichen Zugabe- und Überwachungsöffnungen erschwert oder sogar ausschließt.
" 7 ^ » ♦ Bin weiteres wesentliches Merkmal der neuen Vorrich tung besteht darin, daß eines der beiden Halteorgane, nämlich das oberhalb des Trennorgans befindliche Son-denklemmbackenpaar, am Tragrahmen höhen verstellbar ist.
5 Diese höhen verstellbare Anordnung hat den Vorteil, daß die festgehaltene Sonde - die insbesondere zur Probenahme, Temperaturmessung, oder Badstandsmessung eingesetzt werden soll - bezüglich der Sondenlanze nach oben oder nach unten bewegt werden kann, ohne daß die Sonden-r 10 lanze selbst angehoben oder .abgesenkt werden muß. Es ist verständlich, daß das Sondenklemmbackenpaar mit wesent-' lieh geringerem Aufwand und wesentlich feinfühliger höhen verstellbar ist als die eine beträchtliche länge aufweisende Sondenlanze. Die neue Vorrichtung trägt infolge-15 dessen erheblich dazu bei, die Handhabung von Sonden zu erleichtern und zu verbessern.
Das Sondenklemmbackenpaar ist vorzugsweise an einem Hubwagen befestigt, der parallel zur lanzenachse verfahrbar ist (Anspruch 2); der Hubwagen ist vorteilhaft pneuma-20 tisch angetrieben, insbesondere durch zwei Pneumatik-Zylinder.
Die Handhabung der Sonden kann u.a. dadurch erleichtert werden, daß der Tragrahmen oberhalb des Sondenklemmbak-kenpaares mit einem Zentriertrichter ausgestattet ist 25 (Anspruch 3); dieser kann insbesondere aus zwei · Trichterhälften bestehen, die senkrecht zur Tragrahmenlängsachse in eine Zentrier- und eine ÖffnungsStellung schwenkbar sind (Anspruch 4).
Die klemmarme der Klemmbackenpaare sind vorzugsweise un-30 ter Zwischenschaltung eines Spannschlosses gelenkig mit einem Drehantrieb verbunden (Anspruch 5); der durch den Drehantrieb, insbesondere einen Druckluftmotor, verur- sachte Hub bzw. die durch diesen ausgeübte Klemmkraft kann durch Nächst eil en der Spannschlösser ohne Eingriff in den Drehantrieb stufenlos und feinfühlig eingestellt Vierden.
5 Bei dem vorzugsweise eingesetzten Magazin sind unterhalb der Magazinschächte Mitnehmer angebracht, mittels der jeweils eine der liegend angeordneten Sonden aus einem Magazinschacht entnehmbar und einer Quertransporteinheit zuführbar ist; zusätzlich ist eine die Sonde erfassende 10 Aufrichteinheit vorgesehen, mittels der die von der Quertransporteinheit abgeworfene Sonde in die Entnahmestellung schwenkbar ist (Anspruch 6). Nährend also die Mitnehmer und die Quertransporteinheit die Beförderung jeweils einer Sonde aus dem Bereich der Magazinschächte 15 bewirken, dient die Aufrichteinheit dazu, die noch immer liegend angeordnete Sonde im Normalfall durch eine 90°-Schwenkung in die Entnahme Stellung zu bringen, in der sie von dem Tragrahmen übernommen wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsxorm des Erfindungsge-20 genstandes ist jedem Magazinschacht eine Mitnahmewelle mit jeweils mehreren scheibenförmigen Mitnehmern zugeordnet, deren den Schacht aus tritt absperrender Umfangs-bereich eine Mitnahme Öffnung aufweist, welche dem Sondenquerschnitt angepaßt ist (Anspruch 7). Sobald die Mitnah-25 meöffnung- durch Drehen der Mitnahmewelle dem zugehörigen Schachtaustritt gegenüberliegt, rutscht die untenliegende Sonde in die Mitnahme Öffnung und wird bei der sich anschließenden Übergabebewegung der Mitnahmewelle der Quertransporteinheit zugeführt. Die scheibenförmigen Mitneh-30 mer können insbesondere so ausgebildet sein, daß - ausgehend von der Endlage der Mitnahmewelle in der Sperrsteilung - die Mitnahme Öffnung um 150° versetzt der Quer- u " 9 i ί * transporteinheit zugewandt liegt (Anspruch 8). Durch Drehen der Mitnahmewelle beispielsweise einmal im Uhrzeigersinn und einmal im Gegenuhrzeigersinn um jeweils 150° wird die zunächst aus dem Magazinschacht entnomme-5 ne Sonde der Quertransporteinheit zugeführt. Der Mitnahmeantrieb weist dabei vorzugsweise eine derartige Ausbildung auf, welche die Betätigung jeweils nur einer Mitnahmewelle zuläßt (Anspruch 9); diese Ausbildung kann aus einer geeigneten steuerungstechnischen Verknüpfung be-Ί0 stehen,: welche bei Inbetriebsetzen einer Mitnahmewelle | jeweils die anderen Mitnahmewellen bzw. deren Antriebe I blockiert. Aus Gründen der Platzersparnis sind die Mit nehmer etwa halbkreisförmig ausgebildet und bezüglich der Mitnehmer der benachbarten Mitnahme-welle in iängsrich-15 tung versetzt (Anspruch 10).
Die neu vorgeschlagene Vorrichtung weist als Quertransporteinheit zumindest ein Transportband auf, das — quer ! zu den Magazinschächten liegend - unterhalb der Mitneh mer angeordnet und mit Erhebungen ausgestattet ist, de-20 ren gegenseitiger Abstand zumindest dem Sondendurchmes-. ser entspricht (Anspruch 11); durch die Erhebungen, insbesondere Stollen, ist sichergestellt, daß die.von den Mitnehmern freigesetzte Sonde in der gewünschten Vfeise ' der nachgeschalteten Aufrichteinheit zugeführt wird, j 25 Diese weist vorteilhaft einen Schwenkarm mit mehreren
Klemmorgänen auf, dessen Drehachse außerhalb des Bereichs | der Magazinschächte am Magazin befestigt ist (Anspruch 12).
I Um sicherzustellen, daß die festgehaltene Sonde jeweils jj . eine .bestimmte vorgegebene läge bezüglich des Schwenkarms ;·] tj 30 einnimmt, sollten die Klemmorgane eine eine längs vers chie- bung der Sonde zulassende Ausbildung aufweisen (Anspruch 13 Die Aufrichteinheit kann insbesondere mehrere winkelförmige
ZU
I -ΙΟ Ι
Zentrierabschnitte aufweisen, die jeweils durch eine pneumatisch angetriebene Klemmzunge unterbrochen sind (Anspruch 14). Weiterhin können Stoßdämpfer vorgesehen sein, welche zur Abbremsung der Aufrichteinheit 5 in der Ausgangastellung oder in der dazu senkrechten Entnahme Stellung dienen (Anspruch 15).
Das zur Lösung der gestellten Aufgabe geeignete Ver-' fahren - welches insbesondere auch mit der neuen Vor richtung ausführbar ist - ist dadurch gekennzeichnet, 10 daß jeweils eine Sonde nach dem Verlassen des Magazins durch Schwenken um etwa 90° in eine Entnahmestellung parallel zur Lanzenachse gebracht und nach Übernahme durch einen Tragrahmen mit diesem unter die Sondenlanze geschwenkt wird (Anspruch 16).
15 Das neue Verfahren kann darüber hinaus so ausgestaltet sein, daß die Sonde durch eine am Tragrahmen ausgeführte Hubbewegung bezüglich der Sondenlanze verschoben wird (Anspruch 17).
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im 20 einzelnen erläutert, welche ein Ausführungsbeispiel mit weiteren wesentlichen Merkmalen umfaßt.
Es zeigen:
Eig. 1 a, b stark vereinfacht eine Seitenan sicht bzw. einen Schnitt nach 25 Linie II-II in. Eig. 1 a der neuen
Vorrichtung (ohne Sondenlanze, Sondenlanzen-Eührung und Sonden-lanzen-Hubwerk), [ i ’ Fig. 2 a bis d eine Seitenansicht bzw. Ansich ten der Rück- und Stirnseite bzw. eine Draufsicht des Magazins ,
5 Fig. 2 e einen Schnitt nach Linie III-III
in Fig. 2a,
Fig. 3 a, b eine Seitenansicht bzw. Drauf sicht auf einen als Manipulator ausgebildeten Tragrahmen,
10 Fig. 3 c bis e Schnitte nach den Linien IY-IY
bzw. Y-Y bzw. YI-YI in Fig. 3 a.
Die erfindungsgemäße Yorrichtung weist die folgenden wesentlichen Bestandteile auf (vgl. Fig. 1 a und b) :
Ein ortsfest angeordnetes Magazin 1 mit Mitnahmeein-15 heiten 2 und einer Aufrichteinheit 3 (die in der Entnahmestellung dargestellt ist) sowie einen schwenkbaren Tragrahmen 4, der über zwei Konsolen 5 an der Umgebung, beispielsweise einer Tragkonstruktion, aufgehängt ist. An dem als Manipulator ausgebildeten Tragrahmen 4 20 sind - von oben nach unten gesehen - ein Zentriertrichter 6, ein Hubwagen 7 mit einem Sondenklemmorgan 8, ein 1 Trennorgan 9 und ein Probenklemmorgan 10 befestigt.
Der Manipulator 4 ist zwischen einer Magazinstellung E und einer Meßstellung M schwenkbar (Fig. 1 b). Die erst-25 genannte Stellung fällt mit der Entnahme Stellung einer dem Magazin 1 entnommenen, lotrecht stehenden Sonde 11 zusammen. Die Meßstellung M entspricht der Stellung, welche eine (in Fig. 3 a mit 12 bezeiehnete) Sondenlanze einnimmt. An diese sind Sonden, insbesondere Meßsonden 30 und Pro benähme sonden zur Temperaturmessung/Badstandsmes-sung bzw. zur Probeentnahme, ansetzbar. Die Sondenlanze u ~ 12 ist in an sich bekannter Weise an einer Sonden-Führung aus lotrechten Trägern abgestützt und über ein Sonden-lanzen-Hübwerk anhebbar bzw. absenkbar; eine derartige ‘ Handhabungseinheit ist beispielsweise aus der DE-OS 5 28 07 152 bekannt.
Unterhalb der Plattform 13, auf der sich das Magazin 1 und der Manipulator 4 befinden, ist ein eine Schmelze enthaltendes Gefäß 14 angeordnet, dessen Inhalt - beispielsweise hinsichtlich der Temperatur und/oder der 10 chemischen Zusammensetzung - überwacht werden soll.
Dies geschieht mit Hilfe der Sonden11, die unter Verwendung der bereits erwähnten Sondenlanze in das Gefäß eingeführt werden und/oder durch eine Probeentnahme aus dem Gefäß. Um den Durchtritt der mit einer Sonde 15 bestückten Sondenlanze durch die Plattform 13 zu ermöglichen, ist diese im Bereich der Meßstellung M mit einer Meßbohrung 15 ausgestattet.
Das Magazin 1 (vgl. Fig. 2a bis d) besteht aus einem quaderförmigen Grundkörper, der in Längsrichtung durch qua-20 dratische Hohlprofile 16 in fünf nebeneinander liegende Magazinschächte 17 zur Aufnahme waagerecht liegender Sonden 11 unterteilt ist. Die seitliche Begrenzungs-, wände bildenden Hohlprofile 16 sind an zwei Stellen mit keilförmigen Führungsblechen 16' ausgestattet, deren 25 Spitze den an der Magazinrückseite (Fig. 2b) angeordneten Magazintüren 18 zugewandt ist; die Führungsbleche 16' sollen das Einschieben der Sonden 11 in die verschiedenen Magazinschächte 17 erleichtern.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des Magazins 1 30 besteht darin, daß im Bereich der Schachtaustritte Heizelemente in Form von Heizstäben 19 in die waagerecht liegenden quadratischen Hohlprofile eingeschoben sind, und zwar von der Stirnseite des Magazins her (Fig. 2 a,c) ; ή 7 13 4 die elektrisch betriebenen Heizstäbe mit Anschlüssen 19' stellen sicher, daß die in den Magazinschächten 17 gelagerten Sonden 11 nicht zu-viel Feuchtigkeit aufnehmen.
5 Unterhalb des Magazins ist jedem Magazinschacht 17 eine Mitnahmeeinheit 2 zugeordnet, die im wesentlichen aus einer Mitnahmewelle 20 und zwei scheibenförmigen Mitnehmern 21 besteht. Die parallel zu den Magazinschächten verlaufende Mitnahmewelle 20 ist unter Zwi-10 schenschalt-ung eines Übersetzungsgetriebes 21" jeweils durch einen pneumatischen Drehflügelmotor 21m angetrieben.
Aus Fig. 2e ist ersichtlich, daß die Mitnehmer. 21 im Bereich der Magazinaustritte 17' angeordnet und im we-15 sentlichen halbkreisförmig ausgebildet sind. In der dargestellten Sperrsteilung verhindern die Mitnehmer 21 über ihre kreisförmig gebogene Umfangsfläche den Austritt der waagerecht liegenden Sonden 11 nach unten; durch Drehen der Mitnehmer 21 im Uhrzeigersinn um 150° 20 gelangt eine die Umfangs fläche unterbrechende Mitnahmeöffnung 21' unter die Magazinaustritte 17*. Durch Drehen im Uhrzeigersinn um 150° und anschließendes Rückdrehen um den gleichen Viinkel kann also einem bestimmten Magazinschacht 17 die jeweils unten liegende. 25 Sonde 11 entnommen und aus dem Magazin nach unten abgeführt werden. Die Antriebe der Mitnahmewellen 20 mit den Bestandteilen 21" und 21 sind steiarungstechnisch so verriegelt, daß jeweils nur eine Mitnahmewelle angetrieben und demzufolge jeweils nur eine Sonde 11 30 einem bestimmten Magazinschacht 17 entnommen wird.
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Unterhalb der den Magazinschächten 17 zugeordneten Mitnehmereinheiten 2 ist eine Quertransporteinheit 22 angeordnet, die aus einem endlosen Iransportband 23 mit Stollen 23’ f einer Umlenkrolle 24 und einer An-5 triebstrommel 25 besteht; letztere ist mit einem nicht dargestellten innenliegenden Planetengetriebe und einem ebenfalls nicht dargestellten Elektromotor ausgestattet. Die Bestandteile 24 und 25 stützen sich über Lagerkonsolen 26 und eine Verbindungsplatte 27 auf der La-10 gerkonstrüktion 28 für das Magazin 1 ab. Die S toHen 23* sind mit einem Abstand voneinander angeordnet, der größer ist als der Durchmesser der zu transportierenden .. Sonden 11; sie gewährleisten den sicheren Weitertrans port der dem Magazin 1 einzeln entnommenen Sonde. Die 15 Bewegungsrichtung des Transportbandes 23 ist durch einen Pfeil 29 verdeutlicht.
An die Quertransporteinheit 22 schließt sich auf der rechten Seite des Magazins 1 (vgl. insbesondere Pig. 2b, d und e) die bereits erwähnte Aufrichteinheit 3 an, 20 welche einen um eine Drehachse 30 bewegbaren Schwenkarm 31 aufweist (Pig. 2 a). Als Antrieb dient wiederum ein pneumatischer Drehflügelmotor 32.
; Der Schwenkarm 31 ist in der Dähe seiner beiden Endab schnitte jeweils mit einem Klemmorgan ausgestattet; 25 dieses besteht aus winkelförmigen Zentrierabsehnitten '33, die durch eine pneumatisch angetriebene, bogenförmig ^krümmte Klemmzunge 34 (vgl. auch Pig. 2 b und 2 e) unterbrochen ist. Die Verstellung der Klemmzunge erfolgt mittels eines pneumatischen Drehflügelmotors 35 (Pig. 2 30 a, b). Um sicherzustellen, daß die einem bestimmten Magazinschacht entnommene Sonde mit Sicherheit auf die Quertransporteinheit 22 und von dieser auf die Zentrier-ahschnitte 33 gelangt, sind der Quertransporteinheit 22
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< y ^ 15 beidseitig Pührungsbleche 36 bzw. 37 zugeordnet (vgl. beispielsweise Pig. 2 e). Zur Vermeidung unerwünschter Stöße beim Rückschwenken in die (beispielsweise in Pig. 2 d dargestellte) Ausgangsstellung ist der Schwenk-5 arm 31 an seinem freien Endabsehnitt mit einem Stoßdämpfer 38 ausgestattet. Die Drehflügelmotore 35 zum Öffnen und Schließen der Klemmzungen 34 sind jeweils mit einem Endschalter 39 ausgestattet, welcher ein Schließsignal an die Steuerung des Drehflügelmotors 32 10 weiterleitet; die mit diesem verbundene Drehachse 30 ist vor der Stirnseite des Magazins 1 in Konsolen 40 gelagert (vgl. Pig. 2 d). Im Bereich dieser Konsolen ist ein Abwurf tri cht er 41 angeordnet, an den sich ein nicht dargestelltes Pallrohr und gegebenenfalls eine 15 Rohrpostanlage zur Weiterbeförderung gebrauchter Sondenteile anschließt.
Mt tels der Aufrichteinheit 3 kann die mittels der Klemmorgane 33, 34 fest-gehaltene Sonde durch 'Schwenken um 90° im Uhrzeigersinn in die lotrechte Entnahmestel-20 lung (in Pig. 2 a strichpunktiert angedeutet) aufgerichtet werden. Die Klemmorgane sind dabei so ausgebildet, daß die erfaßte Sonde zwar festgehalten wird, sich jedoch in Längsrichtung verschieben und gegen einen Anschlag 31 ’ anlehnen kann, der Bestandteil des der Dreh-25 achse 30 benachbarten Klemmorgans ist; auf diese Weise ist sichergestellt, daß die lotrecht stehende Sonde jeweils die gleiche Entnahme Stellung einnimnt.
Die Lage des Schwenkarms 31 in der Entnahmestellung ist mittels eines Verstellstoßdämpfers 42 beeinflußbar; 30 dieser befindet sich an der (in Pig. 2 a rechts liegenden) Stirnseite des Magazins 1.
A
/ X 16 r 4
Der als Manipulator 4 ausgebildete Tragrahmen (Hg. 3 a, b) -weist als Tragelemente zwei lotrecht angeordnete Rohre 43, 44 auf, die über zwei waagerecht liegende Rohre 43, 46 miteinander verbunden sind; als 5 zusätzliche Aussteifung ist ein Schrägrohr 47 vorgesehen, welches unter Bildung eines Dreieckverbandes mit den Rohren 43 und 46 verbunden ist. Der Manipulator 4 stützt sich über eine Welle 48 und Wälzlager 48* drehbar in ortsfest gehaltenen Konsolen 49 ab. Das 10 oben liegende waagerechte Rohr 45 steht zusätzlich mit einem Anschlußblech 50 in Yerbindung, an dem die Kolbenstange 51 eines Hydraulikzylinderaggregats gelenkig angreift. Mittels des nicht weiter dargestellten Hydraulikzylinderaggregats ist der Manipula tor 4 zwi-15 sehen der Magazin- und Meßstellung E bzw. K (Eig. 1 b) schwenkbar; der Schwenkbereich ist durch zwei Endschalter 52, 53 (Eig. 3 b) festgelegt, welche auf den erwähnten Hydraulikantrieb einwirken.
Das (in Eig. 3 a links liegende) Rohr 43 ist auf sei-20 ner vom Rohr 44 abgewandten Seite über geeignete Blechkonstruktionen mit einem Schutzblech 43* und mit den bereits erwähnten Einheiten 6 bis 10 (vgl. Eig. 1 a) verbunden.
Der unterhalb des Schutzblechs 43'befindliche Zen tri er-25 trichter"'6 besteht aus zwei gegeneinander beweglichen Trichterhälften 6’ (Eig. 3 b), die an schwenkbar gelagerten Haltearmen 54 befestigt und über an diesenan-; greifende Übertragungshebel 54*sowie über gelenkig mit diesen verbundene Spannschlösser 55 mit einem pneuna-30 tischen Drehflügelmotor 56 in Verbindung stehen. Durch Betätigung dieses Drehflügelmotors können die Trichter- /Ly - 17 - * hälften in die in Eig. 3 b strichpunktiert angedeutete ÖffnungsStellung bewegt werden. Der Trichter 6 erleichtert es, die durch die Einheiten 8 und 10 des Manipulators 4 festgelegte Längsachse 57 mit der Lanzenachse 12’ 5 in Übereinstimmung zu bringen; dies erleichtert es, eine Sonde auf den Ansdilußabschnitt 12” der Sondenlanze 12 auf— zuschieben. ··;·
Unterhalb der Einheit 6 stützt sich der mit Eührungsrol- len 58 ausgestattete Hubwagen 7 parallel zur Lanzenach- 10 se 121 verfahrbar an einer Eüiirungsschiene 59 ab. Der
Hubwagen 7 ist durch zwei seitlich angeordnete Pneuma-60 tikzyl mder/höhen vers teilbar; der maximale Hub beträgt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel 400 mm. Zur Abbremsung der Hubbewegung sind die Konsolen 61 der Eüh-15 rungsbahn 59 jeweils mit einem Puffer 62 ausgestattet. Das an dem Hubwagen 7 befestigte Sondenklemmbackenpaar 8 weist zwei jeweils mit prismatischen Klermflächen 63* versehene Klemmarme 63 auf, welche drehbar in einer Blechkonstruktion 64 gehalten unä über Übertragungshe-20 bei 65 und gelenkig angeschlossene Spannschlösser 66 mit einem Drehflügelmotor 67 verbunden sind. Die in Pig. 3 c angedeutete Klemmstellung ist durch Yersteilen der Spannschlösser 66 - ohne Eingriff in den Drehflügelmotor 67 - veränderbar.
25 Das Trennorgan 9 unterhalb der Einheit 8 weist als wesentliche Bestandteile eine an einem Schwenkarm 68 gehaltene Trennscheibe 69 auf, die durch einen Druckluftmotor 70 antreibbar und zum Teil von einem Schutzkäfig 71 umschlossen ist. Der Schwenkarm ist mittels eines 30 pneumatischen Drehflügelmotors 72 drehbar an einer Konsole 73 gehalten; der Schwenkwinkel zwischen der in 18'
J
Hg. 3 d dargestellten Schnittstellung und der strichpunktiert angedeuteten Ruhestellung beträgt etwa 67°. Durch Betätigung des Drehflügelmotors 72 kann die umlaufende Trennscheibe 69 in den Bereich einer vom Ma-5 nipulator 4 gehaltenen Sonde 11 geschwenkt und dadurch ein TrennVorgang bewirkt werden.
Das zweite Halteorgan des Manipulators 4, nämlich das Probenklemmbackenpaar 10/ist unterhalb der* zuvor beschriebenen Einheit 9 ebenfalls an der Konsole 73 be-10 festigt (vgl. Pig. 3a).
Es besteht im wes entliehen aus zwei in einem Blechge-1 häuse 74 schwenkbar gelagerten Haltearmen 75 mit plat tenförmigen Klemmflächen 75’; die Verstellung der Haltearme 75 erfolgt über mit diesen zusammenwirkende 15 Übertragungshebel 76, gelenkig angeschlossene Spannschlösser 77 und einen pneumatischen Drehantrieb in Eorm eines Drehflügelmotors 78.
In der in Pig. 3 e dargestellten Klemmstellung liegen die Klemmflächen 75’ - ebenso wie die prismatischen 20 Klemmflächen 63* in Pig. 3 c - im Bereich der Längsachse 57.
Die Einheiten 6 bis 10 des Manipulators 4 sind jeweils mit nicht dargestellten Endschaltern ausgestaifcet, die bei Erreichen der jeweils beabsichtigten Endstellung ; 25 in den zugehörigen Antrieb eingreif en und gegebenen falls das Erreichen der Endstellung anzeigen bzw. die davon abhängige Betätigung weiterer Einrichtungen ermöglichen oder auslösen.
jj(i
Die an der Konsole 49 des Manipulators 4 (pig. 3 b) 30 angeordneten Endschalter 52 und 53 werden durch die Λ . % oberen 19 f 4
J
Flächen eines Anschlages 45' betätigt, welcher in der Nähe der Drehachse 48 auf dem Rohr 45 befestigt ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: 5 Nach dem Einlegen der zu verwendenden Sonden 11 in die jeweiligen Magazinschächte 17 werden die Magazintüren 18 geschlossen und verriegelt. Die jeweils unten liegende Sonde (Eig. 2 e) stützt sich dabei auf der Umfangsfläche der zugehörigen, in Sperrstellung befind-10 liehen Mitnehmer 21 ab. An der Stirnseixe des Magazins 1 . sind Endschalter 79 angeordnet, die ans eigen, daß min destens noch zwei Sonden im zugehörigen Magazinschacht gespeichert sind. Durch eine elektronische Steuerung wird über ein Pneumatikventil der mit diesem verbundene 15 Drehflügélmotor 21‘*'der Mitnahmewelle 20 geschaltet, wodurch die Mitnahmewelle im Uhrzeigersinn um 150° in die Aufnahmestellung zur Übernahme der gewünschten Sonde gedreht wird; das Erreichen dieser Aufnahmestellung wird der elektronischen Steuerung durch einen dem betreff en-20 den Drehflügelmotor 2T"zugehörigen Endschalter gemeldet. Da die beiden zusammenwirkenden Mitnehmer 21 jeweils nur eine Mitnahme Öffnung 21 ’ aufweisen, bewegt sich der Inhalt des zugehörigen Magazinschachtes 17 um einen Sonden-durchmessér nach unten. Durch Rückdrehen der Mitnähme-25 welle im Gegenuhrzeigersinn um 150° wird die mitgeführte Sonde in Richtung auf das Transportband 23 abgeworfen; die Beendigung dieses Rückdreh Vorgangs wird wiederum durch den bereits erwähnten Endschalter des Drehflügelmotors 21,M erfaßt.
50 Mit einer einstellbaren Zeit Verzögerung nach Beendigung des Rückdrehvorgangs wird das Transportband 23 in Richtung des Pfeiles 29 in Bewegung gesetzt und die zwischen L· - - 4 4 zwei Stollen 23' befindliche Sonde der außerhalb des Bereichs der Magazinschächte befindlichen Aufrichteinheit 3 zugeführt; das dem Transportband nachgeschaltete Führungsblech 37 stellt dabei sicher, daß die 5 vereinzelte Sonde in den winkelförmigen Zentrierabschnitten 33 der Aufrichteinheit zur Anlage kommt.
Diese durch eine Abtasteinheit 80 überwachte Anlage hat das Stillsetzen des Transportbandes 23 und das Einschwenken der Klemmzungen 34 im Gegenuhrzeiger-10 sinn, d.h. in Richtung auf die Zentrierabschnitte 33, s zur Folge. Sobald die beiden Klemmorgane 53, 34 die (beispielsweise in Fig. 2 e dargestellte) Klemmstel-lung erreicht haben, werden die zugehörigen Drehflü-gelmotore 35 (Fig. 2 d), gesteuert durch die Endschal-15 ter 39, stillgesetzt; im Anschluß daran wird der
Schwenkarm 31 mit der lediglich in Längsrichtung verschiebbaren Sonde um 90° geschwenkt, so daß die Sonde die in Fig. 2 a strichpunktiert angedeutete Entnahmeoder Magazinstellung erreicht. Das Erreichen dieser 20 Stellung wind durch einen am Drehflügelmotor 32 angeordneten Endschalter überwacht. Unerwünschte Schwankungen des Schwenkarmes 31 im Bereich der Magazinstellung werden durch den verstellbaren Stoßdämpfer 42 gedämpft. In der angedeuteten lotrechten Stellung nimmt 25 die in Frage kommende Sonde, bedingt durch die Anlage an dem Anschlag 31 », stets eine bestimmte vorgegebene ; Lage ein. Durch die eine Längs Verschiebung der Sonde ermöglichende Klemmung können also insbesondere beim Quertransport aufgetretene Lageungenauigkeiten ausge-30 glichen werden.
Nach der Übernahme der Sonde durch den Manipulator 4 bewegt der entsprechend angesteuerte Drehflügelmotor 32 den Schwenkarm 31 in die waagerechte Ausgangsstellung § ή - 21 - « 4 zurück, wobei sich der Schwenkarm auf dem Stoßdämpfer 38 (Hg. 2 a) abstützt.
Zur Übernahme der vereinzelten, lotrecht stehenden Sonde 11 wird der Manipulator 4 durch Inbetriebsetzen 5 des Hydraulikzylinderaggregats 51 in die Magazinstellung geschwenkt (Pig. 1 b), wobei die XIemmbackenpaare 8 und 10 sowie der Zentriertrichter 6 geöffnet sind und das Trennorgan 9 die in Pig. 5 d angedeutete rück-• geschwenkte Ruhestellung einnimmt. Der Hubwagen 7 . 10 nimmt die untere Ausgangsstellung ein, in der er sich auf dem zugehörigen Puffer 62 abstützt (Pig. 3 a)-Nach Erreichen der Magazinstellung schaltet der Endschalter 53 (vgl. Pig. 3 b) über ein Pneumatikventil den Drehflügelmotor 67, wodurch die Haltearme 65 auf-15 einander zubewegmund die Sonde festgeklemmt wird. In entsprechender Weise wird der Zentriertrichter 6 durch Ansteuern des Drehflügelmotors 56 geschlossen und erfaßt mit seinem nach unten gerichteten Endabsehnitt den oberen Teil der Sonde. Durch den Zentriertrichter 6 20 ist sichergestellt, daß die Sonde zu einem späteren
Zeitpunkt über den Anschlußabschnitt 1 2" der Sondenlanze geschoben und an diese angekuppelt wird.
| v Sobald die Beendigung des Schließ Vorgangs des Zentrier trichters 6 und des Sondenklemmbackenpaares 8 durch an j 25 den Dr'ehflügelmotoren 56 bzw. 67 angeordnete Endschal ter festgestellt worden ist, werden die Klemmzungen 34 des Schwenkarms 31 geöffnet und diesei%lie bereits erwähnte waagerechte Ausgangsstellung zurückgeschwenkt, i Im Anschluß daran bewegt sich der Manipulator 4 durch .30 Schwenken im Uhrzeigersinn in die Meßstellung II (Pig.1 b), in welcher die festgeklemmte Sonde gleichachsig mit * sich 8 22 - ! l~ s 4 4 der Sondenlanze 12 (Fig· 3 a) unter dieser liegt.
Das Errèichen der Meßstellung, welches durch den Endschalter 52 überwacht wird, hat das Absenken der Sondenlanze 12 und des Anschlußabschnitts 12” in die 5 Sonde hinein zur Folge. Sobald der Anschlußabschnitt 12” eine vorgegebene, einstellbare Höhe erreicht hat, wird der Zentriertrichter 6 durch Auseinanderschwenken der Trichterhälften 6’ geöffnet; die nach dem Öffnen mit Druckluft beaufschlagten Pneumatikzylinder 60 ver-10 schieben -den Hub wagen 7 mit der durch das SondenkLemm-backenpaar 8 gehaltenen Sonde nach oben, bis die Sonde vollständig auf den Anschlußabschnitt 12" auf geschoben ist und an dem sich anschließenden lanzenabsatz 12” ‘ (angedeutet in Fig. 3 a) anliegt. Hach Beendigung des 15 auf diese Weise ausgeführten KupplungsVorgangs werden das Sondenklemmbackenpaar 8 durch Ansteuern des Dreh— flügelmotors 67 geöffnet, der Hubwagen 7 in die untere Ausgangsstellung abgesenkt und der Manipulator 4 in die (in Fig. 1 b.· dar ge stellte) Magazins tellung zurückbewegt.
20 Der weitere Aufgabenteil des Manipulators 4 beginnt, sobald die Sonde die beabsichtigte Messung (insbesondere Temperaturmessung oder Badstandsmessung) oder die Probeentnahme abgeschlossen hat. Im Anschluß daran wird die Sondenlanze mit der angekuppelten, verbrauchten Sonde 25 aus demrG-äfäß 14 heraus in eine bestimmte Höhenstellung hochgefahren; nunmehr bewegt sich der Manipu lator 4 wiederum in die vom Endschalter 52 überwachte Endstellung, wodurch die Drehflügelmotore 67 und 78 angesteuert und sowohl das SondenkLemmhackenpaar 8 als 30 auch das Probenklemmbackenpaar 10 geschlossen wircen, Ausgelöst durch die von den Motoren 67 und 78 kommenden 'k ' - “ - 4 t
Schließsignale fährt die Sondenlanze nach oben, -während die verbrauchte Sonde zunächst festgehalten wird.
Nach Beendigung des AhkupplungsVorgangs werden die 5 Klemmbackenpaare 8 und 10 geöffnet; die (im Balle der Temperaturmessung oder der Badstandsmessung) nicht . weiter verwendbare verbrauchte Meßsonde fällt durch die Meßöffnung 15 in das Gefäß 14, beispielsweise - einen Konverter.
10 Balls mit der angekuppelten Sonde eine Probe genommen wurde, wird vor dem Abwerfen des nicht verwendbaren Sondenabschnitts in das Gefäß 14 der zvl untersuchende Probenahmekopf mittels des Trennorgans 9 (Big. 3 d) abgetrennt. Zu diesem Zweck wird der Druckluftmotor 17 15 und damit die Trennscheibe 69 in Drehung versetzt, bevor der die Bestandteile 69 und 70 enthaltende Schwenk-arm 68 mittels des Drehflügelmotors 72 im Gegenuhrzeigersinn in die in Big. 3 d dargestellte 'Schnittstellung geschwenkt wird. Diese Schwenkbewegung hat das 20 Unterteilen der Probenahmesonde 11 in einen oberhalb der Trennscheibe 69 liegenden Sondenabschnitt und in einen unterhalb der Trennscheibe befindlichen Probenahmekopf zur Böige. Die beiden voneinander getrennten Bestandteile der Probenahmesonde - der Sondenabschnitt 25 und der Probekopf mit Probenahmekokille und Probe — . werden weiterhin vom Sondenklemmbackenpaar 8 bzw. vom
Probenklemmbackenpaar 10 festgehalten.
Nach dem Rückschwenken der Trennscheibe 69 im Uhrzeigersinn in die Ruhestellung und dem Abschalten des 30 'Druckluftmotors 70 wird der Manipulator 4 aus der Meßstellung in die Magazinstellung E (Fig. 1 b) zurückbewegt. Im Anschluß daran wird durch Öffnen des j i, - “ - <
Probenklemmbackenpaars 10 der Probenahmekopf durch, den Abwurftrichter 41 (vgl. Fig. 2 a, b) einem nicht dargestellten Transportsystem (Pallrohr, Rohrpostanlage) zugeführt und gelangt schließlich in einen 5 Laborraum.
Sobald der Probenahmekopf abgeworfen worden ist, bewegt sich der Manipulator 4 erneut in die Meßstellung M (Fig. 1 b), nach deren Erreichen das SondenkLemmbackenpaar 8 geöffnet und der nicht weiter verwendbare Son-10 denabschnitt in das Gefäß 14 abgeworfen wird.
Mit dem Rückschwenken des Manipulators 4- in die in Fig. 1 b dargestellte Magazinstellung B ist dessen Arbeitszyklus abgeschlossen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungs-15 gegenständes sind die Magazinschächte 17 an ihrer Längsseite (vgl. Pig. 2 d) mit einem Endschalter 81 ausgestattet, der im Gegensatz beispielsweise zu den Endschaltern 79 nicht nach dem induktiven, sondern nach dem kapazitiven Prinzip arbeitet. Jeder Endschal-20 ter 81 ist also so ausgebildet, daß Sonden auch dann ertastet werden können, wenn sie eine nichtmetallische Schutzkappe oder ähnliche Bestandteile aufweisen.
Bei der in Pig. 2 d dargestellten Ausführungsform des Magazins ist lediglich der linke Magazinschacht 17 25 mit einem'-Endschalter 81 ausgestattet; erforderlichenfalls können jedoch auch weitere Magazinschächte bzw. alle Magazinschächte mit kapazitiven Endschaltern ausgerüstet sein.
A
/ 1 - 25 -
Claims (22)
1. Vorrichtung zur Handhabung von Meß- und Probenahmesonden, die an eine höhenverstellbare Sondenlanze ankuppelbar, mit dieser in ein eine Schmelze enthal- ; tendes Gefäß absenkbar und aus diesem herausziehbar sind, mit einem Magazin, dessen in Längsrichtung nebeneinander liegenden Magazinschächten die gespeicherten ‘Sonden einzeln entnehmbar und in eine Entnah-à mestellung parallel zur lanzenachse bringbar sind, und mit zwei als Klemmbackenpaare ausgebildeten Halteorganen und einem Trennorgan in Form einer zwischen die Halteorgane schwenkbaren Trennscheibe, die einen gemeinsamen Tragrahmen aufweisen und in den Bereich der lanzenachse bewegbar sind, dadurch gekennz ei chnet, daß der Tragrahmen (4) wechselweise in eine Magazinstellung (E) und eine Meßstellung (M) schwenkbar ist, in der die durch die Halteorgane (8, 10) festgelegte Tragrahmenlä-ngsach-se (57) entweder mit der Lanzenachse (12’) oder mit der Achse (111) der entnommenen, außerhalb des Magazins (1) gehaltenen Sonde (11) zusammenfällt, und * daß das obere Halteorgan - das Sondenklemmbackenpaar (8) - bezüglich des anderen Halteorgans - des Probenklemmbackenpaares (10) - am Tragrahmen (4) höhenver-* stellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sondenklemmbackenpaar (8) an einem Hubwagen (7) befestigt ist, der parallel zur Lanzenachse (121) verfahrbar ist. ?,äw-So/9j /
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 his 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (4) oberhalb des S ond ehklemmbackenpaare s (8) einen Zentriertrichter (6) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentriertrichter (6) aus Trichterhälften (6*) besteht, die senkrecht zur Tragrahmenlängsachse (57) in eine Zentrier- und eine Öffnungsstellung schwenkbar sind.
’ 5· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, daß die Klemmarme (63 bzw. 75) der Klemmbackenpaare (8 bzw. 10) jeweils unter Zwischenschaltung eines Spannschlosses (66 bzw. 77) gelenkig mit einem Drehantrieb (67 bzw. 78) verbunden sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch unterhalb der Magazinschächte (17) angebrachte Mitnehmer (21), mittels der jeweils eine der liegend angeordneten Sonden (11) aus einem Kagazin-schacht entnehmbar und einer Quertransporteinheit (22) zuführbar ist, und durch eine die Sonde erfassende Aufrichteinheit (3), mittels der die von der Quer— transporteinheit abgeworfene Sonde in die Entnahmestellung (Magazinstellung E) schwenkbar ist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Magazinschacht (17) eine Mitnahme vielle (20) mit jeweils mehreren scheibenförmigen Mitnehmern (21) zugeordnet ist, deren den Schachtaustritt (17*) absperrender Umfangsbereich eine Mitnahme Öffnung (21 * ) aufweist, welche dem Sondenquerschnitt angepaßt ist. -z- v_ 4 9
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 7, dadurch ge- « kennzeichnet, daß - ausgehend von der Endlage der Mitnahme welle (20) in der Sperrstellung (Pig. 2 e) -die Mitnahme Öffnung (21·) um 150° verse-fczt der Quertransporteinheit (22) zugewandt liegt.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Mitnahmeantriebs, welche die Betätigung jeweils nur einer Mitnahmewelle (20) zuläßt.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch ge- i * kennzeichnet, daß die Mitnehmer (21) eirwa halbkreis förmig ausgebildet und bezüglich der Mi'fcnehmer der benachbarten Mitnehmerwelle (20) in Längsrichtung versetzt sind.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Quertransporteinheit (22) aus zumindest einem Transportband (23) besteht, aas1 -quer zu den Magazinschächten (17) liegend - unterhalb der Mitnehmer (21) angeordnet und mit Erhebungen (23‘) ausgestattet ist, deren gegenseitiger Abstand zumindest dem Sondendurchmesser entspricht.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrichteinheit (3) einen Schwenkarm (31 ) mit mehreren Klemmorganen (34, 35) aufweist, dessen Drehachse (30) außerhalb des Bereichs Ider Magazinschächte (17) am Magazin (1) befestigt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Klemmorgane (34, 35)» die eine Längs Verschiebung der festgehaltenen Sonde (11) zuläßt. (L ! / f
14. Procédé de densification de matières en poudre comprenant les étapes qui consistent à: prévoir une zone de densification convergente enfermée comportant une extrémité d’alimentation divergente et une extrémité de sortie convergente, cette . i zone étant définie par deux courroies opposées perméables aux gaz supportées en de nombreux points dans le sens de leur portée par plusieurs rouleaux supports espacés l’un de l'autre et disposés par paires parallèles opposées, ces paires de rouleaux définissant des postes de densification distincts et séparés; entraîner les courroies vers l'extrémité de sortie convergente de cette zone à des vitesses essentiellement égales; acheminer la matière en poudre à densifier dans l'extrémité d'alimentation divergente de la zone à un débit suffisant pour assurer et maintenir un remplissage essentiellement complet de cette dernière; et récupérer la matière en poudre ainsi dénsifiée déchargée de l'extrémité de sortie convergente de la zone.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrichteinheit (3) mehrere winkelförmige Zentrierabschnitte (33) aufweist, die jeweils durch eine pneumatisch angetriebene Klemmzunge (34) unterbrochen sind.
15. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la densité apparente de la matière en poudre chargée dans la zone de densification convergente ne dépasse pas environ 25 kg/m , 'tandis que le rapport d'écartement. dq. la zbne de densification convergente est réglé pour obtenir un produit densifié " 3 ayant une densité apparente d'au moins environ 100 kg/m .
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrichteinheit (3) mit einstellbaren Stoßdämpfern (38 bzw. 42) ausgestattet ist, die zur Abbremsung in der Ausgangsstellung oder in der dazu senkrechten Entnahmestellung (Magazinstellung E) dienen.
16. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que l'angle de convergence Θ de la zone de densification convergente ne dépasse pas environ 10°.
16. Verfahren zur Handhabung von Meß- und Probenahmesonden, die einzeln einem Magazin entnommen und vor dem Absenken einer Sondenlanze in ein eine Schmelze enthaltendes Gefäß durch eine Kupplungsbewegung an dieser befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Sonde nach dem Verlassen des Magazins durch Schwenken um etwa 90° in eine Sntnahmestellung parallel zur Lanzenachse gebracht und nach Übernahme durch einen Tragrahmen mit diesem unter die Sondenlanze geschwenkt wird.
17. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que la zone de densification convergente est orientée pratiquement verticalement, l'extrémité d'alimentation divergente de cette dernière étant située au sommet.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, ; daß die Sonde durch eine am Tragrshmen ausgeführte i . Hubbewegung bezüglich der Sondenlanre verschoben wird. UAXXMo·. . | i
18. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que l'extrémité de sortie d'au moins une des courroies de la paire peut se déplacer vers et â l'écart de l'extrémité de '* - 31 - sortie correspondante de la courroie opposée, tandis que le rapport d'écartement est réglé continuellement en poussant êlas-tiquement l'extrémité de sortie de cette courroie relativement mobile avec une force constante en direction de la courroie oppo-> sée.
19. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que' le chargement de la matière en poudre est effectué en procédant aux étapes qui consistent à prévoir une zone d'alimentation convergente faisant partie intégrante de l'extrémité d'alimentation divergente et dont l'angle de convergence 0 est sensiblement supérieur à l'angle de convergence Θ de la zone de densification, cette zone d'alimentation convergente étant définie par deux courroies opposées perméables aux gaz; entraîner ces courroies à des vitesses essentiellement égales vers l'extrémité convergente de cette zone d'alimentation; et acheminer la matière en poudre à densifier dans l'extrémité divergente de . .cette zone d'alimentation convergente à un débit suffisant .m pour y maintenir un remplissage au moins partiel. ;
20. Procédé suivant la revendication 19, caractérisé en ce que les courroies perméables aux gaz définissant la zone d'alimentation précitée sont solidaires des courroies perméables" aux gaz définissant la zone de densification.
21. Procédé suivant la revendication 14, caractérisé en ce que les écartements des courroies opposées des deux ou trois postes de densification finals situés à l'extrémité de sortie convergente de la zone de densification sont essentiellement égaux.
22. Silice fumée ayant une densité apparente d'au moins environ 100 kg/m et dont les particules ont une granularité inférieure au micron, cette silice ayant été densifiée par le procédé suivant l'une quelconque des revendications 14 à 21.
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