HK40000977B - Multispecific antibodies, multispecific activatable antibodies and methods of using the same - Google Patents
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- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper, wobei der bispezifische aktivierbare Antikörper Folgendes umfasst:(i) einen ein antigenbindendes Fragment eines Immuneffektorzellen engagierenden Antikörpers umfassenden ersten Arm, der einen ersten Antikörper bzw. ein antigenbindendes Fragment davon (AB1) enthält, der bzw. das ein erstes Immuneffektorzellziel bindet;(ii) einen ein antigenbindendes Fragment eines Zielbindungsantikörpers umfassenden zweiten Arm, der einen ersten Antikörper bzw. ein antigenbindendes Fragment davon (AB2) enthält, der bzw. das ein zweites Ziel bindet;wobei der AB1 an eine erste Maskierungsgruppierung (MM1) so gebunden ist, dass durch Kopplung der MM1 an den AB1 die Fähigkeit des AB1 zur Bindung des ersten Ziels verringert wird,wobei die MM1 an den AB1 über eine Erste-spaltbare-Gruppierung(CM1)-Sequenz, die ein Substrat für eine Protease enthält, gekoppelt ist;wobei der AB2 an eine zweite Maskierungsgruppierung (MM2) so gebunden ist, dass durch Kopplung der MM2 an den AB2 die Fähigkeit des AB2 zur Bindung des zweiten Ziels verringert wird, wobei die MM2 an den AB2 über eine Zweite-spaltbare-Gruppierung(CM2)-Sequenz, die ein Substrat für eine Protease enthält, gekoppelt ist; undwobei der erste Arm des bispezifischen aktivierbaren Antikörpers in einem ungespaltenen Zustand die strukturelle Anordnung vom N-Terminus zum C-Terminus wie folgt aufweist: MM1-CM1-AB1, und der zweite Arm des bispezifischen aktivierbaren Antikörpers im ungespaltenen Zustand eine strukturelle Anordnung vom N-Terminus zum C-Terminus wie folgt aufweist: MM2-CM2-AB2.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach Anspruch 1, wobei das zweite Ziel ein krebsbezogenes Ziel umfasst, wobei es sich bei dem krebsbezogenen Ziel um ein Tumorziel, gegebenenfalls einen soliden Tumor, handelt.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei es sich bei AB1 umeinen Immuneffektorzellen engagierenden Antikörper;einen Leukozyten engagierenden Antikörper;einen T-Zellen engagierenden Antikörper;einen NK-Zellen engagierenden Antikörper;einen Makrophagen engagierenden Antikörper; odereinen mononukleäre Zellen engagierenden Antikörperhandelt.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei es sich bei dem Immuneffektorzellen engagierenden Antikörper um einen T-Zellen engagierenden Antikörper handelt und wobei es sich bei dem ersten Immuneffektorzellziel um ein T-Zellziel handelt.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach Anspruch 4, wobei es sich bei dem T-Zellziel um CD3 oder CTLA-4 handelt.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei das zweite Ziel aus der Gruppe von Zielen in Tabelle 1 ausgewählt ist, gegebenenfalls wobei es sich bei dem zweiten Ziel um Jagged oder EGFR handelt.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach Anspruch 4, wobei es sich bei dem T-Zellziel um CD3 und bei dem zweiten Ziel um EGFR handelt.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei:der erste Armein Verknüpfungspeptid zwischen der MM1 und der CM1 umfasst; oderein Verknüpfungspeptid zwischen der CM1 und dem AB1 umfasst; oderein erstes Verknüpfungspeptid (LP1) und ein zweites Verknüpfungspeptid (LP2) umfasst,wobei der bispezifische aktivierbare Antikörper im ungespaltenen Zustand eine strukturelle Anordnung vom N-Terminus zum C-Terminus wie folgt aufweist:MM1-LP1-CM1-LP2-AB, gegebenenfalls wobei die beiden Verknüpfungspeptide nicht miteinander identisch sind; oderdie CM1 des ersten Arms im bispezifischen aktivierbaren Antikörper so positioniert ist, dass in einem ungespaltenen Zustand die MM1 die spezifische Bindung des AB1 an das erste Ziel stört.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei:die MM1 eine Gleichgewichtsdissoziationskonstante für Bindung an den AB1 aufweist, die größer als die Gleichgewichtsdissoziationskonstante des AB1 an sein Ziel ist;die MM1 den AB1 weder stört noch mit diesem um Bindung an das erste Ziel konkurriert, wenn der bispezifische aktivierbare Antikörper in einemgespaltenen Zustand vorliegt;die MM1-Polypeptidsequenz von der des ersten Ziels verschieden ist;die MM1-Polypeptidsequenz eine Identität von nicht mehr als 50% mit irgendeinem natürlichen Bindungspartner des AB1 aufweist; und/oderdie MM1 ein Polypeptid mit einer Länge von nicht mehr als 40 Aminosäuren ist.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei:der erste Armein Verknüpfungspeptid zwischen der MM2 und der CM2 umfasst; oderein Verknüpfungspeptid zwischen der CM2 und dem AB2 umfasst; oderein erstes Verknüpfungspeptid (LP1) und ein zweites Verknüpfungspeptid (LP2) umfasst,wobei der bispezifische aktivierbare Antikörper im ungespaltenen Zustand eine strukturelle Anordnung vom N-Terminus zum C-Terminus wie folgt aufweist:MM2-LP1-CM2-LP2-AB2, gegebenenfalls wobei die beiden Verknüpfungspeptide nicht miteinander identisch sind; oderdie CM2 des zweiten Arms im bispezifischen aktivierbaren Antikörper so positioniert ist, dass in einem ungespaltenen Zustand die MM2 die spezifische Bindung des AB2 an das zweite Ziel stört.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei:die MM2 eine Gleichgewichtsdissoziationskonstante für Bindung an den AB2 aufweist, die größer als die Gleichgewichtsdissoziationskonstante des AB2 an sein Ziel ist;die MM2 den AB2 weder stört noch mit diesem um Bindung an das zweite Ziel konkurriert, wenn der bispezifische aktivierbare Antikörper in einem gespaltenen Zustand vorliegt;die MM2-Polypeptidsequenz von der des zweiten Ziels verschieden ist;die MM2-Polypeptidsequenz eine Identität von nicht mehr als 50% mit irgendeinem natürlichen Bindungspartner des AB2 aufweist; und/oderdie MM2 ein Polypeptid mit einer Länge von nicht mehr als 40 Aminosäuren ist.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei das Antigenbindungsfragment davon von AB1 und/oder AB2 ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus einem Fab-Fragment, einem F(ab')2-Fragment, einem scFv, einem scAb, einem dAb, einem Einzeldomäne-Schwerkettenantikörper und einem Einzeldomäne-Leichtkettenantikörper.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch, umfassend ein an den Antikörper konjugiertes Agens, gegebenenfalls wobei es sich bei dem Agens um ein Therapeutikum, ein antineoplastisches Agens, ein Toxin oder Fragment davon, eine nachweisbare Gruppierung oder ein Diagnostikum handelt, gegebenenfalls wobei das Agens über einen Linker an den Antikörper konjugiert ist, gegebenenfalls wobei es sich bei dem Linker um einen spaltbaren Linker oder einen nicht spaltbaren Linker handelt.
- Pharmazeutische Zusammensetzung, umfassend den bispezifischen aktivierbaren Antikörper nach einem vorhergehenden Anspruch und einen Träger.
- Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 14, umfassend ein zusätzliches Agens; gegebenenfalls wobei es sich bei dem zusätzlichen Agens um ein Therapeutikum handelt.
- Isoliertes Nukleinsäuremolekül, codierend den bispezifischen aktivierbaren Antikörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
- Vektor, umfassend das isolierte Nukleinsäuremolekül nach Anspruch 16.
- Verfahren zur Erzeugung eines bispezifischen aktivierbaren Antikörpers durch Kultivieren einer Zelle unter Bedingungen, die zur Expression des bispezifischen aktivierbaren Antikörpers führen, wobei die Zelle das Nukleinsäuremolekül nach Anspruch 16 oder den Vektor nach Anspruch 17 umfasst; gegebenenfalls Konjugieren eines Agens an den bispezifischen aktivierbaren Antikörper.
- Verfahren zur Herstellung des bispezifischen aktivierbaren Antikörpers nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:(a) Kultivieren einer Zelle, die ein Nukleinsäurekonstrukt umfasst, das den bispezifischen aktivierbaren Antikörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12 codiert, unter Bedingungen, die zur Expression des bispezifischen aktivierbaren Antikörpers nach einem der Ansprüche 1 bis 12 führen, und(b) Gewinnen des bispezifischen aktivierbaren Antikörpers; gegebenenfalls Konjugieren eines Agens an den gewonnenen bispezifischen aktivierbaren Antikörper.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13 oder pharmazeutische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 14 oder 15 oder bispezifischer aktivierbarer Antikörper, erzeugt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 18 oder 19, zur Verwendung als Arzneimittel.
- Bispezifischer aktivierbarer Antikörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13 oder pharmazeutische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 14 oder 15 oder bispezifischer aktivierbarer Antikörper, erzeugt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 18 oder 19, zur Verwendung beim Lindern eines Symptoms einer klinischen Indikation in Zusammenhang mit einer Erkrankung bei einem Individuum, wobei der bispezifische aktivierbare Antikörper einem diesen benötigenden Individuum in einer zur Linderung des Symptoms der klinischen Indikation in Zusammenhang mit der Erkrankung hinreichenden Menge verabreicht wird, gegebenenfalls wobei es sich bei dem Individuum um einen Menschen handelt, gegebenenfalls wobei es sich bei der Erkrankung um Krebs handelt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US201361858402P | 2013-07-25 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| HK16113096.8A Addition HK1224687B (en) | 2013-07-25 | 2014-07-25 | Multispecific antibodies, multispecific activatable antibodies and methods of using the same |
Related Child Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| HK16113096.8A Division HK1224687B (en) | 2013-07-25 | 2014-07-25 | Multispecific antibodies, multispecific activatable antibodies and methods of using the same |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| HK40000977A HK40000977A (en) | 2020-02-21 |
| HK40000977B true HK40000977B (en) | 2022-11-18 |
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