HK1168775B - Glucose-regulating polypeptides and methods of making and using same - Google Patents
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Claims (15)
- Isolierte Nucleinsäure, umfassend eine Polynucleotidsequenz, die für ein Fusionsprotein umfassend ein Glucose-regulierendes Peptid (GP) kodiert, wobei die Polynucleotidsequenz (i) eine Sequenz umfasst, die unter stringenten Bedingungen mit AE864 von Tabelle 9 (SEQ ID NO: 243) oder Ex4-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 897) oder dem Komplement davon hybridisiert und zumindest 70 % Sequenzidentität oder 80 % oder 90 % oder 95 % oder 97 % oder 98 % oder 99 % bis 100 % Sequenzidentität mit AE864 von Tabelle 9 (SEQ ID NO: 243) oder Ex4-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 897) oder dem Komplement davon aufweist, und (ii) für ein Fusionsprotein kodiert, das (a) Exendin-4 umfasst und eine Aminosäuresequenz aufweist, die zumindest 95 % Sequenzidentität mit Ex4-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 896) zeigt, oder (b) GLP-1 umfasst und eine Aminosäuresequenz aufweist, die zumindest 95 % Sequenzidentität mit GLP1-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 986) zeigt und die zumindest einen Teil der biologischen Aktivität des nativen GP beibehält.
- Isolierte Nucleinsäure nach Anspruch 1, wobei das Glucose-regulierende Peptid (GP) zumindest etwa 90 % oder etwa 95 % identisch mit einer Aminosäuresequenz ist, die aus Exendin-4 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 4) oder hGLP-1 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 6) oder menschlichem GLP-1 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 8) ausgewählt ist.
- Isolierte Nucleinsäure nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Fusionsprotein, wenn es einem Individuum, das dieses benötigt, verabreicht wird, eine therapeutische Wirkung erzielt, die mit dem entsprechenden GP ohne das XTEN unter Verwendung einer ansonsten äquivalenten molaren Menge vergleichbar ist, selbst wenn das Fusionsprotein einem Individuum im Vergleich zu dem entsprechenden GP ohne das XTEN weniger oft verabreicht wird.
- Isolierte Nucleinsäure nach einem der Ansprüche 1-3, wobei das Fusionsprotein eine Polypeptidsequenz von GLP1-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 986) umfasst.
- Isolierte Nucleinsäure nach Anspruch 4, wobei das Fusionsprotein die Polypeptidsequenz von Ex4-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 896) umfasst.
- Isolierte Nucleinsäure nach Anspruch 1, wobei die Polynucleotidsequenz Ex4-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 897) umfasst.
- Expressionsvektor, der die Polynucleotidsequenz nach einem der Ansprüche 1-6 umfasst.
- Fusionsprotein, umfassend ein GP, das zumindest 90 % oder etwa 95 % identisch mit einer Aminosäuresequenz ist, die aus Exendin-4 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 4) oder hGLP-1 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 6) oder menschlichem GLP-1 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 8) ausgewählt ist, wobei das GP an ein verlängertes rekombinantes Polypeptid (XTEN) aus zumindest etwa 200 Aminosäureresten gebunden ist, zur Verwendung in einem Verfahren zur Behandlung eines mit einem Glucose-regulierenden Peptid verbundenen Leidens bei einem Individuum, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:(i) das Exprimieren des Fusionsproteins aus einem Polynucleotid, umfassend eine Sequenz, die unter stringenten Bedingungen mit AE864 von Tabelle 9 (SEQ ID NO: 243) oder dem Komplement davon hybridisiert und zumindest 70 % Sequenzidentität oder 80 % oder 90 % oder 95 % oder 97 % oder 98 % oder 99 % bis 100 % Sequenzidentität mit AE864 von Tabelle 9 (SEQ ID NO: 243) aufweist,(ii) das Verabreichen einer therapeutisch wirksamen Menge des Fusionsproteins an ein Individuum, wobei das XTEN dadurch gekennzeichnet ist, dass:(a) die XTEN-Sequenz zumindest etwa 200 zusammenhängende Aminosäuren umfasst und zumindest 90 % oder etwa 95 % Sequenzidentität mit der Aminosäuresequenz AE864 von Tabelle 5 (SEQ ID NO: 199) zeigt;(b) die XTEN-Sequenz kein vorhergesagtes T-Zellenepitop aufweist, wenn sie mit dem TEPITOPE-Algorithmus analysiert wird, wobei die Vorhersage des TEPITOPE-Algorithmus für Epitope in der XTEN-Sequenz auf einem Wert von -9 oder höher basiert;(c) es einen Folgewert von weniger als 10 aufweist; und(d) die Summe von Glycin- (G-), Alanin- (A-), Serin- (S-), Threonin- (T-), Glutamat- (E-) und Prolin- (P-) Resten mehr als 90 % aller Aminosäurereste des XTEN ausmacht.
- Verwendung eines Fusionsproteins, umfassend ein GP, das zumindest 90 % oder etwa 95 % identisch mit einer Aminosäuresequenz ist, die aus Exendin-4 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 4) oder hGLP-1 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 6) oder menschlichem GLP-1 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 8) ausgewählt ist, wobei das GP an ein verlängertes rekombinantes Polypeptid (XTEN) aus zumindest etwa 200 Aminosäureresten gebunden ist, zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung eines mit einem Glucose-regulierenden Peptid verbundenen Leidens bei einem Individuum, wobei die Verwendung Folgendes umfasst:(i) das Exprimieren des Fusionsproteins aus einem Polynucleotid, umfassend eine Sequenz, die unter stringenten Bedingungen mit AE864 von Tabelle 9 (SEQ ID NO: 243) oder dem Komplement davon hybridisiert und zumindest 70 % Sequenzidentität oder 80 % oder 90 % oder 95 % oder 97 % oder 98 % oder 99 % bis 100 % Sequenzidentität mit AE864 von Tabelle 9 (SEQ ID NO: 243) aufweist,(ii) das Verabreichen einer therapeutisch wirksamen Menge des Fusionsproteins an ein Individuum, wobei das XTEN dadurch gekennzeichnet ist, dass:(a) die XTEN-Sequenz zumindest etwa 200 zusammenhängende Aminosäuren umfasst und zumindest 90 % oder etwa 95 % Sequenzidentität mit der Aminosäuresequenz AE864 von Tabelle 5 (SEQ ID NO: 199) zeigt;(b) die XTEN-Sequenz kein vorhergesagtes T-Zellenepitop aufweist, wenn sie mit dem TEPITOPE-Algorithmus analysiert wird, wobei die Vorhersage des TEPITOPE-Algorithmus für Epitope in der XTEN-Sequenz auf einem Wert von -9 oder höher basiert;(c) es einen Folgewert von weniger als 10 aufweist; und(d) die Summe von Glycin- (G-), Alanin- (A-), Serin- (S-), Threonin- (T-), Glutamat- (E-) und Prolin- (P-) Resten mehr als 90 % aller Aminosäurereste des XTEN ausmacht.
- Fusionsprotein zur Verwendung oder Verwendung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, wobei das GP Exendin-4 von Tabelle 1 (SEQ ID NO: 4) ist.
- Fusionsprotein zur Verwendung oder Verwendung nach Anspruch 9 oder 10, wobei:i) das Verabreichen zu einer längeren terminalen Halbwertszeit führt, wenn es einem Individuum verabreicht wird, verglichen mit dem entsprechenden Glucose-regulierenden Peptid ohne das XTEN, wenn es einem Individuum in einer vergleichbaren molaren Dosis verabreicht wird; und/oderii) das Fusionsprotein eine vergleichbare therapeutische Wirkung wie ein entsprechendes GP ohne das XTEN unter Verwendung einer ansonsten äquivalenten molaren Menge erzielt, selbst wenn das Fusionsprotein einem Individuum im Vergleich zu dem entsprechenden GP ohne XTEN weniger oft verabreicht wird.
- Fusionsprotein zur Verwendung oder Verwendung nach einem der Ansprüche 8-11, wobei:i) das Fusionsprotein von einer Nucleinsäure kodiert wird, die eine Polynucleotidsequenz umfasst, umfassend eine Sequenz, die unter stringenten Bedingungen mit AE864 von Tabelle 9 (SEQ ID NO: 243) oder dem Komplement davon hybridisiert und zumindest 70 % Sequenzidentität oder 80 % oder 90 % oder 95 % oder 97 % oder 98 % oder 99 % bis 100 % Sequenzidentität mit Ex4-AE864 von Tabelle 36 (SEQ ID NO: 897) aufweist; und/oderii) die therapeutisch wirksame Menge zu einem Gewinn an Zeit, die in einem für das Fusionsprotein eingerichteten therapeutischen Fenster verbracht wird, um zumindest das Dreifache führt, verglichen mit dem entsprechenden GP ohne das XTEN, wenn das verabreichte Fusionsprotein und das entsprechende GP ohne das XTEN eine vergleichbare Dosis aufweisen; und/oderiii) das mit einem Glucose-regulierenden Peptid verbundene Leiden aus Folgendem ausgewählt ist: Juvenilem Diabetes, Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2, Adipositas, akuter Hypoglykämie, akuter Hyperglykämie, nächtlicher Hypoglykämie, chronischer Hyperglykämie, Glucagonom, sekretorischen Störungen der Atemwege, Arthritis, Osteoporose, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Restenose, neurodegenerativen Erkrankungen, Nierenversagen, kongestiver Herzinsuffizienz, nephrotischem Syndrom, Zirrhose, Lungenödem, Hypertonie, Schlaganfall, Reizdarmsyndrom, Myokardinfarkt, akutem Koronarsyndrom, postoperativen Stoffwechselveränderungen, myokardialer Hibernation, diabetischer Kardiomyopathie, insuffizienter Natriumurinausscheidung, übermäßiger Urinkaliumkonzentration, polyzystischem Ovar-Syndrom, Atembeschwerden, Nephropathie, linksventrikulärer systolischer Dysfunktion, Diarrhöe, postoperativem Dumping-Syndrom, Critical-Illness-Polyneuropathie (CIPN), Dyslipidämie, durch Blutflussreperfusion verursachter Organgewebsverletzung nach einer Ischämie und koronarem Herzerkrankung-Risikofaktor- (CHDRF-) Syndrom.
- Verfahren zur Herstellung eines Fusionsproteins, das von der Nucleinsäure nach einem der Ansprüche 1-6 kodiert wird, das Folgendes umfasst:(a) das Bereitstellen einer Wirtszelle, die die Nucleinsäure nach Anspruch 1 oder 2 umfasst;(b) das Kultivieren der Wirtszelle unter Bedingungen, die die Expression des Fusionsproteins zulassen; und(c) das Gewinnen des Fusionsproteins.
- Verfahren nach Anspruch 13, wobeii) die Wirtszelle eine prokaryotische oder eine eukaryotische Zelle ist; undii) das isolierte Fusionsprotein aus dem Wirtszellenzytoplasma in einer im Wesentlichen löslichen Form gewonnen wird.
- Isolierte Wirtszelle, die die Nucleinsäure nach einem der Ansprüche 1-6 oder den Vektor nach Anspruch 7 umfasst, wobei die Wirtszelle eine prokaryotische oder eine eukaryotische Wirtszelle ist, wobei die prokaryotische Wirtszelle gegebenenfalls E. coli ist.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US61/268,193 | 2009-06-08 | ||
| US61/236,836 | 2009-08-25 | ||
| US61/280,955 | 2009-11-10 | ||
| USPCT/US2010/023106 | 2010-02-03 | ||
| US12/699,761 | 2010-02-03 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| HK1168775A HK1168775A (en) | 2013-01-11 |
| HK1168775B true HK1168775B (en) | 2019-07-19 |
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