Verfahren zur Herstellung eines Quinolinderivats gemäß der folgenden Formel (I) oder ein Salz desselben:
wobei >A für >N-(CH2)n-, >C=, >C=CH(CH2)n- oder >CH(CH2)n- steht, worin n eine ganze Zahl von 0-7 ist,
Y für >C=O oder >CHOH steht,
R1 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine lineare, verzweigte oder zyklische Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen, eine C1-8-Alkoxygruppe oder eine C1-8-Alkylthiogruppe ist,
R
2 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine lineare, verzweigte oder zyklische Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen,
eine Hydroxygruppe, eine C1-8-Alkoxygruppe,
eine Phenylgruppe, die methyl- oder methoxysubstituiert sein kann,
eine Phenoxygruppe, eine C2-6-Alkanoyloxygruppe oder
eine Aminogruppe ist, die einen Substituenten aufweisen kann, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einer linearen, verzweigten oder zyklischen Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen, einem Benzylrest, einem Alkanoylrest mit 1-6 Kohlenstoffatomen, einer Alkoxycarbonylgruppe mit 2-6 Kohlenstoffatomen, einem (1-Benzylpiperidin-4-yl)ethylrest, einem 2-(1-Benzylpiperidin-4-yl)ethylrest, einem 3-(1-Benzylpiperidin-4-yl)propylrest und einem 4-(1-Benzylpiperidin-4-yl)butylrest,
R3 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine lineare, verzweigte oder zyklische C1-8-Alkylgruppe oder eine C1-8-Alkoxygruppe ist und
m für eine ganze Zahl von 1-3 steht,
wobei das Verfahren eines der folgenden Verfahren a) bis f) ist:
a) eine Methode, bei der ein Ester einer Halogen-β-ketosäure (3) mit Ethylenglycol umgesetzt wird, um einen Ester einer Halogen-β, β-ethylendioxyalkansäure (4) zu erhalten, der zur Halogen-β,β-ethylendioxyalkansäure (5) hydrolysiert wird, welche dann mit Verbindung (6) umgesetzt wird, um Amid (7) herzustellen, welches durch Reaktion mit einer Base in ein zyklisches Amidderivat (8) überführt wird; Verbindung (8) wird dann durch Entfernen der Schutzgruppe in Verbindung (9) überführt, die dann mit dem substituierten o-Aminobenzonitril (10) umgesetzt wird, um Verbindung (lla) herzustellen, die zum Quinolinderivat (la) zyklisiert wird gemäß des folgenden Reaktionsschemas, in dem X ein Halogenatom und R4 eine niedere Alkylgruppe ist und R1, R3, m und n wie oben definiert sind:
(b) eine Methode, bei der ein Quinolinderivat (II) mit einer Verbindung HR5, welche ein reaktives Derivat eines Alkylformiats ist, umgesetzt wird, um Verbindung (12) zu erhalten, gefolgt von der Reaktion von Verbindung (12) mit einem Aldehyd (13) zu Verbindung (Ib), die zu Verbindung (Ic) reduziert wird; Verbindungen (Id) und (le) werden durch Hydrolyse von Verbindung (Ib) beziehungsweise (Ic) erhalten; Verbindung (le) wird durch Reduktion von Verbindung (Id) erhalten, und Hydroxyverbindung (If) wird durch Reduktion von (le) gemäß des folgenden Reaktionsschemas erhalten, worin R5 eine Schutzgruppe für eine Aminogruppe ist, I für eine ganze Zahl von 0-6 steht, und R1, R3, m und n dieselben Bedeutungen haben wie oben definiert:
c) eine Methode, bei der ein β-Ketolacton (14) mit dem substituierten o-Aminobenzonitril (10) umgesetzt wird, um das Enamin (15) zu erhalten, das dann zur Aminoquinolinverbindung (16) zyklisiert wird, welche dann mit Verbindung (6) zu Verbindung (la) umgesetzt wird, die dann mit einem reaktiven Derivat einer Fettsäure (R6-OH) zu Verbindung (Ig) umgesetzt wird gemäß dem folgenden Reaktionsschema, in dem R6 eine Alkanoylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen ist und R1, R3, m und n dieselben Bedeutungen haben wie zuvor definiert:
d) eine Methode, bei der β-Ketolacton (14) mit einem Anthranilsäurederivat (17) zur Enaminverbindung (18) umgesetzt wird, die dann zum Quinolinol (19) zyklisiert wird, welches mit Verbindung (6) zum Quinolinderivat (Ih) reagiert, das dann mit Phosphoroxychlorid, Triphenylphosphin-dichlorid, Triphenylphosphin-dibromid oder mit Phosphorpentachlorid zu Verbindung (li) halogeniert oder durch Reaktion von Verbindung (li) mit einem Alkoholat (MOR8) zu Verbindung (Ij) alkyliert wird; Verbindungen (li) und (Ij) werden durch Reaktion mit einem Amin (NHR9) in Verbindung (Ik) überführt gemäß dem folgenden Reaktionsschema, in dem R7 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe ist, R8 eine C1-8-Alkylgruppe oder ein Phenylrest ist, R9 eine lineare, verzweigte oder zyklische Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen, eine Benzylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder eine Gruppe, ausgewählt aus einer (1-Benzylpiperidin-4-yl)methyl-, einer 2-(1-Benzylpiperidin-4-yl)ethyl-, einer 3-(1-Benzylpiperidin-4-yl)propyl- und einer 4-(1-Benzylpiperidin-4-yl)butylgruppe, ist, und in dem M ein Alkalimetall und X ein Chlor- oder Bromatom ist und R1, R3, m und n dieselben Bedeutungen haben wie zuvor definiert:
e) eine Methode, bei der ein Quinolin (20) mit Verbindung (6) zum Quinolinderivat (II) gemäß dem folgenden Reaktionsschema umgesetzt wird:
wobei R10 ein Wasserstoffatom, eine lineare, verzweigte oder zyklische Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen oder ein Phenylrest, der methyl- oder methoxysubstituiert sein kann, ist und R1, R3, m und n dieselben Bedeutungen haben wie zuvor definiert;
f) eine Methode, bei der Carbonylverbindung (21) mit Verbindung (12) zu Verbindung (Im) umgesetzt wird; dann werden Verbindungen (In), (Ic) und (le) entsprechend der gleichen Weise wie in Methode b) beschrieben gemäß dem folgenden Reaktionsschema hergestellt, wobei R1, R3, R5 und m dieselben Bedeutungen haben wie zuvor definiert: