EP3880935B1 - Schallung mit tragring mit ausfahrbaren schubladen - Google Patents
Schallung mit tragring mit ausfahrbaren schubladenInfo
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- EP3880935B1 EP3880935B1 EP19816536.7A EP19816536A EP3880935B1 EP 3880935 B1 EP3880935 B1 EP 3880935B1 EP 19816536 A EP19816536 A EP 19816536A EP 3880935 B1 EP3880935 B1 EP 3880935B1
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- sealing
- shaft wall
- concrete
- sealing elements
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D5/00—Lining shafts; Linings therefor
- E21D5/04—Lining shafts; Linings therefor with brick, concrete, stone, or similar building materials
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D5/00—Lining shafts; Linings therefor
- E21D5/12—Accessories for making shaft linings, e.g. suspended cradles, shutterings
Definitions
- the invention relates to a device for producing a hollow cylindrical concrete lining on shaft walls of vertical shafts, with at least one formwork element radially spaced from the shaft wall and forming a concrete formwork, a support ring at the lower end of the formwork element, and a sealing arrangement in the region of the support ring for sealing the concrete formwork against the shaft wall.
- a device for producing a hollow cylindrical concrete lining on the shaft walls of vertical shafts is known.
- a formwork element is described here which is used to produce a concrete lining for vertical shafts.
- a support ring is arranged at the lower end of this formwork element.
- Extendable elements are located on the support ring to support the support ring on the shaft wall.
- the sealing between the support ring and the shaft wall is achieved via an inflatable element.
- a disadvantage of the formwork element described here is that The solution is that the sealing gap between the support ring and the shaft wall that can be bridged with the inflatable element is limited, requiring high precision when drilling the vertical shaft and a low degree of breakouts.
- the inflatable element is susceptible to damage, so the construction of the concrete lining in the vertical shaft must be frequently interrupted.
- the time required for the production and sealing of a concrete formwork is to be reduced, and interruptions during the production of the concrete lining due to maintenance work are to be reduced.
- the sealing arrangement is formed by several drawers that extend radially against the shaft wall, the sealing arrangement in the area of the support ring can ensure a quick and reliable sealing of the concrete formwork against the shaft wall.
- the drawers of the sealing arrangement which extend radially against the shaft wall, can close the sealing gap between the support ring and The shaft wall can be easily bridged by extending the drawers opposite the support ring against the shaft wall.
- the extendable drawers provide a sealing arrangement that can be quickly adapted to the shaft wall and seals the concrete formwork at the lower end of the formwork element against the shaft wall.
- the drawers, which extend radially against the shaft wall seal the concrete formwork when extended against the shaft wall.
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer hohlzylinderförmigen Betonverkleidung an Schachtwänden von senkrechten Schächten, mit mindestens einem zur Schachtwand radial beabstandeten, eine Betonschalung bildenden Schalungselement, einem Tragring am unteren Ende des Schalungselementes, und einer Abdichtungsanordnung im Bereich des Tragringes zur Abdichtung der Betonschalung gegenüber der Schachtwand.
- Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, im Bereich des Tragrings eine Abdichtungsanordnung in Form von manuell zugeschnittenen Schalungsbrettern vorzusehen, die auf dem Tragring angeordnet werden und die Betonschalung gegenüber der Schachtwand abschließen. Nachteilig an dieser Lösung ist, dass die manuell zugeschnittenen Schalungsbretter für die Bildung jeder Betonschalung separat zugeschnitten und händisch angepasst werden müssen. Dies macht die Herstellung der Betonverkleidung an den Schachtwänden eines senkrechten Schachts zeitaufwendig und teuer.
- Aus
US 4,270,876 A ist eine Vorrichtung zur Herstellung einer hohlzylinderförmigen Betonverkleidung an Schachtwänden von senkrechten Schächten bekannt. Hier wird ein Schalungselement beschrieben, welches zur Herstellung einer Betonverkleidung von senkrechten Schächten dient. Am unteren Ende dieses Schalungselements ist ein Tragring angeordnet. Am Tragring befinden sich ausfahrbare Elemente zur Abstützung des Tragrings an der Schachtwand. Die Abdichtung zwischen Tragring und Schachtwand erfolgt hier über ein aufblasbares Element. Nachteilig an der hier beschriebenen Lösung ist, dass der mit dem aufblasbaren Element überbrückbare Dichtungsspalt zwischen Tragring und Schachtwand nur begrenzt ist, was eine hohe Genauigkeit bei der Bohrung des senkrechten Schachtes und ein geringes Maß von Ausbrüchen erfordert. Außerdem ist das aufblasbare Element anfällig für Beschädigungen, sodass die Herstellung der Betonverkleidung in dem senkrechten Schacht häufig unterbrochen werden muss. - Auch aus
undES 2 235 667 B1 sind Vorrichtungen zur Herstellung einer hohlzylinderförmigen Betonverkleidung an Schachtwänden von senkrechten Schächten bekannt. Neben einem zur Schachtwand radial beabstandeten, eine Betonschalung bildenden Schalungselement, ist eine Abdichtungsanordnung im unteren Bereich des Schalungselements vorgesehen zur Abdichtung der Betonschalung gegenüber der Schachtwand. Nachteilig an den hier vorgeschlagenen Abdichtungsanordnungen ist, dass diese gegenüber der Schachtwand herausgeklappt werden und so keine zuverlässige Abdichtung bieten, keinen definierten Abschluss bilden und zudem anfällig für Beschädigungen sind.JP 2012 255289 A - Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung anzugeben, die eine effektive, schnelle und zuverlässige Herstellung einer hohlzylinderförmigen Betonverkleidung an Schachtwänden von senkrechten Schächten ermöglicht. Insbesondere soll der Zeitaufwand zur Herstellung und Abdichtung einer Betonschalung verkürzt werden, und Unterbrechungen bei der Herstellung der Betonverkleidung durch Wartungsarbeiten sollen reduziert werden.
- Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
- Dadurch, dass die Abdichtungsanordnung durch mehrere radial gegen die Schachtwand ausfahrbare Schubladen gebildet ist, kann die Abdichtungsanordnung im Bereich des Tragrings eine schnelle und zuverlässige Abdichtung der Betonschalung gegenüber der Schachtwand gewährleisten. Die radial gegen die Schachtwand ausfahrbaren Schubladen der Abdichtungsanordnung können den Dichtungsspalt zwischen Tragring und Schachtwand einfach überbrücken, indem die Schubladen gegenüber dem Tragring gegen die Schachtwand ausgefahren werden. Mit den ausfahrbaren Schubladen ist eine schnell an die Schachtwand anpassbare Abdichtungsanordnung gegeben, welche die Betonschalung am unteren Ende des Schalungselementes gegenüber der Schachtwand abdichtet. Die radial gegen die Schachtwand ausfahrbaren Schubladen führen beim Ausfahren gegen die Schachtwand zu einer Abdichtung der Betonschalung, sodass diese zur Herstellung der hohlzylinderförmigen Betonverkleidung an der Schachtwand des Schachtes durch Befüllen des durch die Betonschalung gebildeten Zwischenraumes zwischen Schalungselement, Schachtwand und Abdichtungsanordnung genutzt werden kann. Nach Aushärtung des von oben in die Betonschalung eingefüllten Betons in der Betonschalung kann diese in dem Schacht versetzt werden, um die Schachtwand an einer nächsten Stelle zu verkleiden.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die in den Ansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale auch in beliebiger und technologisch sinnvoller Weise miteinander kombiniert werden können und somit weitere Ausgestaltungen der Erfindung aufzeigen.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schubladen über Antriebe angetrieben gegenüber dem Tragring aus- und einfahrbar sind. Mit über vorzugsweise hydraulische (möglich sind auch elektrische oder pneumatische) Antriebe angetriebenen Schubladen können diese gegenüber dem Tragring automatisch aus- oder eingefahren werden. Hierdurch lassen sich manuelle Tätigkeiten bei der Abdichtung der Betonschalung zur Herstellung der Betonverkleidung an den Schachtwänden weiter reduzieren.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung sieht vor, dass jeder Schublade ein separater Antrieb zugeordnet ist. Mit separat angetriebenen Schubladen können diese unabhängig voneinander gegen die Schachtwand verfahren werden. Durch die unabhängig voneinander verfahrbaren Schubladen können Unebenheiten an den Schachtwänden des Schachtes einfach ausgeglichen werden, indem die Schubladen unabhängig voneinander unterschiedlich weit radial gegenüber dem Tragring gegen die Schachtwand verfahren werden. Hierdurch ist eine besonders einfache und schnelle Abdichtung der Betonschalung im unteren Bereich des Schalungselementes möglich.
- Eine vorteilhafte Ausführung sieht vor, dass die Schubladen jeweils Teilbogensegmente einer kreisbogenförmigen Abdichtungsanordnung bilden. Dadurch, dass die Schubladen jeweils Teilbogensegmente bilden, welche den kreisbogenförmigen Dichtungsspalt zwischen Schalungselement und Schachtwand abdichten, kann eine einfach an die Schachtwand anpassbare Abdichtungsanordnung zur Verfügung gestellt werden, die eine zuverlässige Abdichtung der Betonschalung ermöglicht. Mit den Teilbogensegmenten können Ausbrüche bei der Bohrung oder Sprengung des senkrechten Schachtes und so auch Abweichungen beim Durchmesser des Schachtes ausgeglichen werden.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung sieht vor, dass nebeneinander angeordnete Schubladen gemeinsame Überlappungsbereiche bilden. Mit diesem Überlappungsbereichen kann eine zuverlässige Abdichtung der Betonschalung im unteren Bereich erreicht werden. Mit der Überlappung der radial gegen die Schachtwand ausfahrbaren Schubladen, bilden diese zwischen dem Schalungselement und der Schachtwand einen dichten Abschluss der Betonschalung. Selbst in vollständig ausgefahrenem Zustand der radial gegen die Schachtwand ausfahrbaren Schubladen bilden diese durch die Überlappungsbereiche eine abgeschlossene untere Fläche der Betonschalung, sodass in die Betonschalung eingefüllter Beton dort zur Verkleidung der Schachtwände aushärten kann.
- Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Überlappungsbereiche jeweils entlang des Umfanges einer kreisbogenförmigen Abdichtungsanordnung zwischen zwei benachbart angeordneten Schubladen gebildet sind. Mit der Bildung der Überlappungsbereiche jeweils entlang des Umfanges der kreisförmigen Abdichtungsanordnung können die Bereiche zwischen zwei benachbart angeordneten Schubladen effektiv überbrückt werden. Hierdurch bildet die kreisbogenförmige Abdichtungsanordnung eine abgeschlossene untere Fläche der Betonschalung, sodass in die Betonschalung eingefüllter Beton von der Fläche aufgefangen wird und in der Verschalung aushärten kann.
- Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, die vorsieht, dass die Überlappungsbereiche eine Abdichtung der Betonschalung zwischen den Schubladen bilden. Mit der Abdichtung der Betonschalung durch die Überlappungsbereiche kann eine abgeschlossene untere Fläche der Betonschalung besonders einfach realisiert werden. Die Abdichtung der Betonschalung durch die Überlappungsbereiche stellt sicher, dass kein in die Betonschalung gefüllter Beton zwischen die ausgefahrenen Schubladen gelangt und hier aushärtet. Aus diesem Grund lassen sich die gegen die Schachtwand ausfahrbaren Schubladen nach Aushärtung des Betons in der Betonschalung problemlos zurückfahren und an anderer Stelle zur Bildung einer Betonverkleidung erneut gegenüber der Schachtwand positionieren.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung bezieht sich darauf, dass die Schubladen mit Dichtelementen versehen sind, die eine Abdichtung gegenüber der Schachtwand bewirken. Die Dichtelemente sind vorzugsweise durch massive Gummistreifen gebildet, welche eine abdichtende Anpassung an die Kontur der Schachtwand ermöglichen. Alternativ können die Dichtelemente auch hohl ausgebildet sein, beispielsweise als seitlich offener oder geschlossener Schlauch.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Dichtelemente an radial außenliegenden Flächen der Schubladen angeordnet sind, wobei die Dichtelemente durch Ausfahren der Schubladen gegen die Schachtwand zwischen Schachtwand und Schubladen eingeklemmt werden und so eine Abdichtung der Betonschalung bewirken. An den außen liegenden Flächen der Schubladen können die Dichtelemente besonders einfach durch Ausfahren der gegen die Schachtwand ausfahrbaren Schubladen eingeklemmt werden und so eine zuverlässige Abdichtung der Betonschalung bewirken. Die eingeklemmten Dichtelemente gleichen Unebenheiten an der Schachtwand im Bereich der einzelnen ausfahrbaren Schubladen aus. Mit dem Einklemmen des Dichtelementes zwischen der ausfahrbaren Schubladen und der Schachtwand ist eine besonders hohe Dichtwirkung erreichbar, sodass flüssiger Beton daran gehindert wird, aus der gebildeten Betonschalung auszutreten.
- Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Dichtelemente der Ausfahrbewegung der Schubladen folgen und sich so an die Kontur der Schachtwand anpassen. Die mit der Ausfahrbewegung der Schubladen folgenden Dichtelemente ermöglichen eine besonders genaue Anpassung der Betonschalung an die Kontur der Schachtwand.
- Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dichtelemente einen rund um den Tragring durchgehenden Dichtungsring bilden. Mit dem rund um den Tragring durchgehenden Dichtungsring kann eine zuverlässige Abdichtung durch die Abdichtungsanordnung gegenüber der Schachtwand im Bereich des Tragrings realisiert werden. Mit dem durchgehenden Dichtungsring wird die kreisbogenförmige Abdichtungsanordnung vollständig durch einen Dichtungsring gegenüber der Schachtwand abgedichtet.
- Eine vorteilhafte Ausführung sieht vor, dass die Dichtelemente aus einem elastisch dehnbaren Material gebildet sind. Mit einem elastisch dehnbaren Material lassen sich Dichtelemente realisieren, die sich besonders gut an die Kontur der Schachtwand anpassen und so eine zuverlässige Abdichtung der Betonschalung ermöglichen.
- Die Erfindung sieht vor, dass die Schubladen Abdeckungen aufweisen, wobei die Abdeckungen die Oberseite der Schubladen bilden und die Betonschalung von unten abschließen. Mit diesen Abdeckungen lässt sich besonders einfach eine von unten abgeschlossen Betonschalung aus den radial gegen die Schachtwand verfahrbaren Schubladen bilden. Die Abdeckungen sorgen für eine gleichmäßige, glatte Oberfläche, sodass Anhaftungen von ausgehärtetem Beton an den Schubladen vermieden wird.
- Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Abdeckungen aus einem Kunststoff gebildet sind. Abdeckungen aus Kunststoff bieten eine geeignete Oberfläche, um Anhaftungen von ausgehärtetem Beton zu vermeiden. Hierdurch lassen sich die aus- und einfahrbaren Schubladen auch nach Aushärtung der Betonverkleidung in der Betonverschalung einfach verfahren.
- Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
- Figur 1
- erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Schacht,
- Figur 2
- perspektivische Ansicht der Vorrichtung,
- Figur 3
- Schnittansicht der Vorrichtung,
- Figur 4
- Schublade,
- Figur 5
- Überlappungsbereich zweier Schubladen und
- Figur 6
- perspektivische Ansicht der Vorrichtung mit alternativer Anordnung der Dichtelemente.
- In der
Figur 1 mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt. Die ausschnittsweise dargestellte Vorrichtung 1 dient zur Herstellung einer hohlzylinderförmigen Betonverkleidung 50 an der Schachtwand 100 eines senkrecht verlaufenden Schachtes 101. Der gezeigte Ausschnitt entspricht einem Kreisbogenausschnitt der insgesamt kreisbogenförmigen Vorrichtung 1. Ein solcher Schacht 101 wird in der Regel beim Abteufen zur Erschließung von Lagerstätten im Bergbau in das Erdreich und das Gestein gebohrt. Der Schacht 101 kann bei der Herstellung aber auch in das Erdreich und das Gestein gefräst oder gesprengt werden. Zur Befestigung der Schachtwände 100 wird üblicherweise eine Betonverkleidung 50 an den Schachtwänden 100 angebracht. Die Herstellung einer solchen Betonverkleidung 50 erfolgt in der Regel abschnittsweise durch Anordnung einer Betonschalung im Schacht 101. Mit einer solchen Betonschalung wird die hohlzylinderförmige Betonverkleidung 50 an den Schachtwänden 100 abschnittsweise hergestellt. Hierzu wird die Vorrichtung 1 nach Aushärtung eines hergestellten Abschnitts im Schacht 101 weiter nach unten versetzt, um den nächsten Abschnitt der Betonverkleidung 50 herzustellen. Ist dieser ausgehärtet wird die Vorrichtung 1 im Schacht 101 zur Bildung eines weiteren Abschnitts der Betonverkleidung 50 noch weiter nach unten abgesenkt. Zur Bildung der hohlzylinderförmigen Betonverkleidung 50 umfasst die Vorrichtung 1 ein radial von der Schachtwand 100 beabstandetes Schalungselement 2. Dieses hohlzylinderförmige Schalungselement 2 ist bei der Herstellung der Betonverkleidung 50 koaxial im kreisrunden Schacht 101 zur Schachtwand 100 angeordnet. Am unteren Ende des Schalungselementes 2 ist ein Tragring 3 angeordnet, welcher das Schalungselement 2 von unten abstützt. Im Bereich des Tragrings 3 ist zur Abdichtung der Betonschalung gegenüber der Schachtwand 100 eine Abdichtungsanordnung 4 vorgesehen. Mit der Abdichtungsanordnung 4 wird die Betonschalung an ihrer Unterseite gegenüber der Schachtwand 100 abgedichtet. Hierdurch wird die durch das Schalungselement 2 gebildete Betonschalung im unteren Bereich durch die Abdichtungsanordnung 4 abgeschlossen. An der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Abdichtungsanordnung 4 durch mehrere radial gegen die Schachtwand 100 ausfahrbare Schubladen 5, 5a, 5b gebildet. Hierdurch ist eine schnelle und einfache Abdichtung der Betonschalung gegenüber der Schachtwand 100 möglich. Die Schubladen 5, 5a, 5b werden vorzugsweise einzelnen über Antriebe 6, 6a, 6b angetrieben und so gegenüber dem Tragring 3 verfahren. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Antriebe 6, 6a, 6b als hydraulisch angetriebene Zylinderkolben ausgebildet. Mit dieser Art von Antrieb lassen sich die Schubladen 5, 5a, 5b gegen die Schachtwand 100 verfahren und ermöglichen so eine schnelle und einfache Abdichtung gegenüber der Schachtwand 100. Die einzelnen Schubladen 5, 5a, 5b der Abdichtungsanordnung 4 bilden jeweils Teilbogensegmente eines Kreisbogens, der die Betonschalung von unten gegenüber der Schachtwand 100 abschließt. Über die separat ausfahrbaren Teilbogensegmente der einzelnen Schubladen 5, 5a, 5b kann eine Abdichtung gegenüber der Schachtwand 100 erreicht werden. - Die
Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der ausschnittsweise dargestellten Vorrichtung 1 gemäßFigur 1 . Aus dieser Ansicht ersichtlich ist, dass die Schubladen 5, 5a, 5b mit Dichtelementen 8a, 8b, 8c versehen sind, die eine Abdichtung gegenüber der Schachtwand 100 (Fig. 1 ) bewirken. Jeder Schublade 5, 5a, 5b ist ein eigenes, separates Dichtelement 8a, 8b, 8c zugeordnet. Hierzu sind die Dichtelemente 8a, 8b, 8c an den radial außen liegenden Flächen der Schubladen 5, 5a, 5b angeordnet. Bevorzugt sind die Dichtelemente 8a, 8b, 8c an den radial außen liegenden Flächen der Schubladen 5, 5a, 5b verschraubt. Durch das Ausfahren der Schubladen 5, 5a, 5b werden die Dichtelemente 8a, 8b, 8c gegen die Schachtwand 100 (Fig. 1 ) gedrückt. Hierbei werden die Dichtelemente 8a, 8b, 8c zwischen den Schubladen 5, 5a, 5b und der Schachtwand 100 (Fig. 1 ) eingeklemmt und dichten die Betonschalung so gegen den Austritt von flüssigem Beton ab. Mit der Anordnung der Dichtelemente 8a, 8b, 8c auf den radial außenliegenden Flächen der Schubladen 5, 5a, 5b folgen diese der Ausfahrbewegung der Schubladen 5, 5a, 5b und passen sich der Kontur der Schachtwand 100 (Fig. 1 ) an. AusFigur 2 weiter ersichtlich ist, dass die an den Schubladen 5, 5a, 5b angeordneten Dichtelemente 8a, 8b, 8c miteinander verbunden sind und einen durchgehenden, rund um den gesamten Tragring 3 herumführenden Dichtungsring 8 bilden. Das Material der Dichtelemente 8a, 8b, 8c ist elastisch und dehnbar, sodass eine genaue Anpassung an die Kontur der Schachtwand 100 beim Einklemmen der Dichtelemente zwischen der Schachtwand 100 und den Schubladen 5, 5a, 5b ermöglicht wird. Auf den Schubladen 5, 5a, 5b sind außerdem vorzugsweise Abdeckungen 9, 9a, 9b aus Kunststoff angeordnet, welche die Oberseite der Schubladen 5, 5a, 5b bilden. Diese Abdeckungen 9, 9a, 9b schließen die Betonschalung von unten dicht ab. Die Verwendung von Kunststoffabdeckungen verhindert, dass der ausgehärtete Beton an den ein- und ausfahrbaren Schubladen 5, 5a, 5b haften bleibt. - Aus
Figur 3 geht eine Schnittansicht durch die Vorrichtung gemäßFigur 1 und2 in Umfangsrichtung hervor. In dieser Darstellung gut zu erkennen ist, wie die gegen die Schachtwand 100 ausgefahrenen Schubladen 5, 5a, 5b die an den radial außenliegenden Flächen der Schubladen 5, 5a, 5b angeordneten Dichtelemente 8, 8a, 8b (Fig. 2 ) gegen die Schachtwand 100 drücken. Die zwischen den Schubladen 5, 5a, 5b und der Schachtwand 100 eingeklemmten Dichtelemente 8a, 8b, 8c (Fig. 2 ) sorgen so für eine zuverlässige und schnelle Abdichtung der Betonschalung, sodass nach dem Ausfahren der Schubladen 5, 5a, 5b gegen die Schachtwand 100 zügig mit der Befüllung der Betonschalung mit flüssigen Beton begonnen werden kann, um die Betonverkleidung 50 in dem Abschnitt herzustellen. Das elastisch dehnbare Material der Dichtelemente 8a, 8b, 8c sorgt für eine zuverlässige Abdichtung zwischen den Schubladen 5, 5a, 5b und der Schachtwand 100. Die auf den ausfahrbaren Schubladen 5, 5a, 5b an der Oberseite bevorzugt angeordneten Abdeckungen 9, 9a, 9b stellen einen Abschluss der Betonschalung von unten dar und verhindern die Anhaftung von ausgehärtetem Beton. So können die Schubladen 5, 5a, 5b nach Aushärtung des Abschnitts der Betonverkleidung 50 eingefahren und die Vorrichtung 1 im Schacht 101 einfach versetzt werden. - Aus
Figur 4 geht eine einzelne Schublade 5 der Vorrichtung 1 (Fig.1 ) hervor. In dieser Darstellung gut zu erkennen ist, dass die Schublade 5 ein Teilbogensegment der kreisbogenförmigen Abdichtungsanordnung 4 (Fig. 1 ) am Tragring 3 (Fig. 1 ) bildet. Dieses Teilbogensegment verfügt über ein an der radial außenliegenden Fläche der Schublade 5 angeordnetes Dichtelement 8a. Dieses Dichtelement 8a wird beim Ausfahren der Schublade 5 über den gezeigten Hydraulikantrieb 6 gegen die Schachtwand 100 (Fig. 1 ) gedrückt und dichtet so die Betonschalung ab. Auf der Oberseite der Schublade 5 ist zudem die aus Kunststoff gebildete Abdeckung 9 zu erkennen, welche Anhaftungen des aushärtenden Betons an der ausgefahrenen Schublade 5 verhindert. Die Schubladen 5, 5a, 5b der Vorrichtung 1 sind vorzugsweise alle gleich aufgebaut. - Die
Figur 5 zeigt den Überlappungsbereich 7 zwischen zwei nebeneinander angeordneten Schubladen 5, 5a der kreisbogenförmigen Abdichtungsanordnung 4 (Fig. 1 ). Die Überlappungsbereiche 7, 7a sind jeweils entlang des Umfangs der Abdichtungsanordnung 4 (Fig. 2 ) zwischen zwei benachbarten angeordneten Schubladen 5, 5a, 5b gebildet. Durch die Überlappung der Schubladen 5, 5a im Überlappungsbereich 7 wird eine Abdichtung der Betonschalung zwischen den Schubladen 5, 5a erreicht. Auch bei vollständig ausgefahrenen Schubladen 5, 5a schließt der Überlappungsbereich 7 die Betonschalung von unten ab und verhindert so, dass flüssiger Beton zwischen die ausgefahrenen Schubladen 5, 5a gerät und dort aushärtet. - Die
Figur 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der ausschnittsweise dargestellten Vorrichtung 1 gemäßFigur 1 . Aus dieser Ansicht ersichtlich ist, dass die Schubladen 5, 5a, 5b mit Dichtelementen 8a, 8b, 8c versehen sind, die eine Abdichtung gegenüber der Schachtwand 100 (Fig. 1 ) bewirken. Denn Schubladen 5, 5a, 5b sind versetzt angeordnete Dichtelement 8a, 8b, 8c zugeordnet, welche die Schubladen 5, 5a, 5b jeweils überlappen. Hierzu sind die Dichtelemente 8a, 8b, 8c an den radial außen liegenden Flächen der Schubladen 5, 5a, 5b angeordnet. Bevorzugt sind die Dichtelemente 8a, 8b, 8c an den radial außen liegenden Flächen der Schubladen 5, 5a, 5b verschraubt. Durch das Ausfahren der Schubladen 5, 5a, 5b werden die Dichtelemente 8a, 8b, 8c gegen die Schachtwand 100 (Fig. 1 ) gedrückt. Hierbei werden die Dichtelemente 8a, 8b, 8c zwischen den Schubladen 5, 5a, 5b und der Schachtwand 100 (Fig. 1 ) eingeklemmt und dichten die Betonschalung so gegen den Austritt von flüssigem Beton ab. Mit der Anordnung der Dichtelemente 8a, 8b, 8c auf den radial außenliegenden Flächen der Schubladen 5, 5a, 5b folgen diese der Ausfahrbewegung der Schubladen 5, 5a, 5b und passen sich der Kontur der Schachtwand 100 (Fig. 1 ) an. Mit der Darstellung gemäßFigur 6 ist zu erkennen, dass die versetzt zu den Schubladen 5, 5a, 5b angeordneten Dichtelemente 8a, 8b, 8c bei verschieden weit ausgefahren Schubladen 5, 5a entlang des hierdurch gebildeten Versatzes schlängeln und über den Versatz hinweg eine s-förmige Kurve bilden, da die Dichtelemente 8a, 8b, 8c über den Überlappungsbereich 7 der Schubladen 5, 5a, 5b hinweg über zwei benachbarte Schubladen 5, 5a, 5b reichen. AusFigur 6 weiter ersichtlich ist, dass die an den Schubladen 5, 5a, 5b angeordneten Dichtelemente 8a, 8b, 8c miteinander verbunden sind und einen durchgehenden, rund um den gesamten Tragring 3 herumführenden Dichtungsring 8 bilden. Das Material der Dichtelemente 8a, 8b, 8c ist elastisch und dehnbar, sodass eine genaue Anpassung an die Kontur der Schachtwand 100 beim Einklemmen der Dichtelemente zwischen der Schachtwand 100 und den Schubladen 5, 5a, 5b ermöglicht wird. Auf den Schubladen 5, 5a, 5b sind außerdem vorzugsweise Abdeckungen 9, 9a, 9b aus Kunststoff angeordnet, welche die Oberseite der Schubladen 5, 5a, 5b bilden. Diese Abdeckungen 9, 9a, 9b schließen die Betonschalung von unten dicht ab. Die Verwendung von Kunststoffabdeckungen verhindert, dass der ausgehärtete Beton an den ein- und ausfahrbaren Schubladen 5, 5a, 5b haften bleibt. -
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Schalungselement
- 3
- Tragring
- 4
- Abdichtungsanordnung
- 5 5a 5b
- Schublade
- 6 6a 6b
- Antrieb
- 7 7a
- Überlappungsbereich
- 8 Dichtungsring, 8a 8b 8c
- Dichtelement
- 9 9a, 9b
- Abdeckung
- 50
- Betonverkleidung
- 100
- Schachtwand
- 101
- Schacht
Claims (14)
- Vorrichtung (1) zur Herstellung einer hohlzylinderförmigen Betonverkleidung (50) an Schachtwänden (100) von senkrechten Schächten (101), mit- mindestens einem zur Schachtwand (100) radial beabstandeten, eine Betonschalung bildenden Schalungselement (2),- einem Tragring (3) am unteren Ende des Schalungselementes (2), und- einer Abdichtungsanordnung (4) im Bereich des Tragringes (3) zur Abdichtung der Betonschalung gegenüber der Schachtwand (100),dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdichtungsanordnung (4) durch mehrere radial gegen die Schachtwand (100) ausfahrbare Schubladen (5, 5a, 5b) gebildet ist, wobei die Schubladen (5, 5a, 5b) Abdeckungen (9, 9a, 9b) aufweisen, wobei die Abdeckungen (9, 9a, 9b) die Oberseite der Schubladen (5, 5a, 5b) bilden und die Betonschalung von unten abschließen. - Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladen (5, 5a, 5b) über Antriebe (6, 6a, 6b) angetrieben gegenüber dem Tragring (3) aus- und einfahrbar sind.
- Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe (6, 6a, 6b) hydraulisch, elektrisch oder pneumatische Antriebe sind.
- Vorrichtung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schublade (5, 5a, 5b) ein separater Antrieb (6, 6a, 6b) zugeordnet ist.
- Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladen (5, 5a, 5b) jeweils Teilbogensegmente einer kreisbogenförmigen Abdichtungsanordnung (4) bilden.
- Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nebeneinander angeordnete Schubladen (5, 5a, 5b) gemeinsame Überlappungsbereiche (7, 7a) bilden.
- Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlappungsbereiche (7, 7a) jeweils entlang des Umfanges einer kreisbogenförmigen Abdichtungsanordnung (4) zwischen zwei benachbart angeordneten Schubladen (5, 5a, 5b) gebildet sind.
- Vorrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlappungsbereiche (7, 7a) eine Abdichtung der Betonschalung zwischen den Schubladen (5, 5a, 5b) bilden.
- Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladen (5, 5a, 5b) mit Dichtelementen (8a, 8b, 8c) versehen sind, die eine Abdichtung gegenüber der Schachtwand (100) bewirken.
- Vorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtelemente (8a, 8b, 8c) an radial außenliegenden Flächen der Schubladen (5, 5a, 5b) angeordnet sind, wobei die Dichtelemente (8a, 8b, 8c) durch Ausfahren der Schubladen (5, 5a, 5b) gegen die Schachtwand (100) zwischen Schachtwand (100) und Schulbladen (5, 5a, 5b) eingeklemmt werden und so eine Abdichtung der Betonschalung bewirken.
- Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtelemente (8a, 8b, 8c) der Ausfahrbewegung der Schubladen (5, 5a, 5b) folgen und sich so an die Kontur der Schachtwand (100) anpassen.
- Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtelemente (8a, 8b, 8c) einen rundum den Tragring (3) durchgehenden Dichtungsring (8) bilden.
- Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtelemente (8a, 8b, 8c) aus einem elastisch dehnbaren Material gebildet sind.
- Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungen (9, 9a, 9b) aus einem Kunststoff gebildet sind.
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