EP0587991B1 - Meisselhalter für eine Schrämwalze oder einen Schneidkopf - Google Patents
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- EP0587991B1 EP0587991B1 EP93108254A EP93108254A EP0587991B1 EP 0587991 B1 EP0587991 B1 EP 0587991B1 EP 93108254 A EP93108254 A EP 93108254A EP 93108254 A EP93108254 A EP 93108254A EP 0587991 B1 EP0587991 B1 EP 0587991B1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/18—Mining picks; Holders therefor
- E21C35/187—Mining picks; Holders therefor with arrangement of fluid-spraying nozzles
Definitions
- the water nozzle can be screwed onto the screw plug, which closes the chamber at the rear, in the same way as it was previously screwed onto the bit holder, in which a feeder feeding the water nozzle is arranged, which connects to a channel drilled in the body of the bit holder .
- the section of the cylindrical recess 7 lying in front of the end face of the plug 9 and the hexagon 17 forms, together with a conical section 20 which follows it and to which a cylindrical end section 21 is connected, a chamber 22. Leading into this chamber 22 on opposite sides two opening holes 23 as air inlets.
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Meißelhalter für eine Schrämwalze einer Gewinnungsmaschine des Untertage-Bergbaues oder einen Schneidkopf einer Strecken- oder Tunnelvortriebsmaschine, der eine, insbesondere hinter dem Meißel angeordnete, auf die Meißelspitze und/oder nahe der Meißelspitze auf das abzutragende Mineral gerichtete Wasserdüse aufweist, die in einer für den Strahl offenen, zurückliegenden Kammer angeordnet ist, in die sie von der Rückseite her eingesetzt ist.
- Mit einer Düse versehene Meißelhalter sind durch Benutzung vielfach bekannt.
- Die, bevorzugt im Schutz hinter dem Meißel aufgeschraubte, Wasserdüse dient dem Zweck, Funken zu löschen und die Meißelspitze und/oder das gleichfalls erhitzte Mineral zu kühlen. Darüber hinaus bindet der von der Wasserdüse erzeugte Sprühstrahl Staub.
- Zur Staubbekämpfung werden vornehmlich am Schrämwalzenkörper selbst wesentlich größere Düsen eingerichtet, die nach der DE-OS 36 06 996 durch ein wasserstrahlpumpenähnliches Ansaugen von Luft intensiv einen dichten Wassernebel erzeugen. Auch diese Düsen werden zweckmäßigerweise im Schutz der Meißel, bevorzugt unterhalb der auf Schraubengängen sitzenden Meißelhalter, angeordnet.
- Ein Meißelhalter der eingangs genannten Art ist aus der DE 39 20 205 C1 in etwa bekannt. Er besteht nach dem Vorschlag dieser Schrift aus einem Grundkörper und einem auf diesen aufgesetzten, abnehmbaren Vorderteil, in dem die genannte Kammer ausgespart ist.
- In der Kammer liegt die Wasserdüse geschützt.
- Nach der GB 2 239 822 A ist eine Düseneinheit von der Rückseite des Meißelhalters her in eine vorne konisch verjüngte und eine Öffnung aufweisende Bohrung eingeschraubt. Die Düseneinheit füllt die, ihr angepaßte, Bohrung einschließlich der Verjüngung voll aus; die Mündung der Düseneinheit liegt in der Austrittsöffnung der Bohrung. Davor ist in dem Meißelhalter eine kammerähnliche Ausnehmung geformt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirksamkeit des von der Wasserdüse erzeugten Strahles zu erhöhen.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erfüllt, daß bei einem Meißelhalter der eingangs genannten Art in die genannte Kammer ein Lufteinlaß mündet.
- Durch den Lufteinlaß, vorzugsweise in Form mindestens einer seitlichen Öffnung, saugt der Strahl der Wasserdüse Luft an. Es entsteht ein Wasser-Luft-Sprühstrahl von größerer Gleichmäßigkeit als der reine Wasser-Sprühstrahl. Die größere Gleichmäßigkeit erlaubt es, bei im wesentlichen gleicher Kühlwirkung - der Luftanteil des Wasser-Luft-Sprühstrahles kühlt mit - und bei gleicher oder noch verbesserter Löschfähigkeit für Funken den Wasserverbrauch zu senken.
Auch die staubbindende Wirkung wird vergrößert, zumal staubbeladene Luft noch näher dem Ort der Staubentstehung, der Meißelspitze, angesaugt wird und dann mit Wasser vermischt wird als nach dem oben erwähnten bekannten Stand der Technik.
Zu unterscheiden von diesem Stand der Technik ist jedoch im übrigen, daß kein dichter Wassernebel erzeugt werden soll, sondern weiterhin ein scharf gebündelter und gerichteter, aber eben gleichmäßiger und weniger hart auftreffender Sprühstrahl. - Um diesen Sprühstrahl zu erzeugen, weist vorzugsweise die Kammer im Anschluß an einen zylindrischen Abschnitt, in dem die Wasserdüse ausmündet, einen sich verjüngenden Abschnitt auf, dem ein wiederum zylindrischer letzter Abschnitt folgt, und es münden zwei auf gleicher Achse einander gegenüberliegende Öffnungs-Bohrungen etwa gleicher Breite wie die Kammer ein mit einer Erstreckung in Achsrichtung der Kammer etwa von der Ebene der Ausmündung der Wasserdüse bis in den genannten sich verjüngenden Abschnitt hinein.
- Die Wasserdüse kann etwa in gleicher Weise, wie sie bisher auf den Meißelhalter geschraubt ist, auf einen die Kammer hinten abschließenden, eingeschraubten Stopfen geschraubt sein, in dem eine die Wasserdüse speisende Zuführung eingerichtet ist, die an einen in dem Körper des Meißelhalters gebohrten Kanal anschließt.
- Der Sechskant o. dgl., den der Stopfen braucht, um geschraubt werden zu können, bleibt infolge seiner rückseitigen Lage weitgehend von Verschleiß verschont. Ein Auswechseln des Stopfens mit der Düse ist daher praktisch immer möglich, während bisher die aufgeschraubte Düse so verschleißen konnte, daß sie mit keinem Schraubwerkzeug mehr zu fassen war.
- Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
- Fig. 1 zeigt einen axialen Schnitt durch einen Meißelhalter,
- Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1.
- Auf einem Schraubengang einer Schrämwalze, dessen äußere Kontur bei 1 dargestellt ist, ist ein Meißelhalter 2 angeschweißt. Darin sitzt in einer hier nicht näher zu beschreibenden Art ein Meißel 3.
- Der Meißelhalter 2 weist an seiner Unterseite über einer Bohrung 4 in der Decke des Schraubenganges 1 eine flache Ausnehmung 5 auf. Von dieser führt ein Kanal 6 in eine zylindrische Ausnehmung 7.
- In der zylindrischen Ausnehmung 7 sitzt, eingeschraubt in ein an deren Ende eingeschnittenes Gewinde 8, ein Stopfen 9. Er ist an seinem einen, äußeren Ende, wo er mit einem Sechskant 10 von außen an dem Meißelhalter 2 anliegt, durch einen Dichtring 11 und an seinem inneren Ende durch einen Dichtring 12 gegenüber der Wand der zylindrischen Ausnehmung 7 abgedichtet. Dazwischen mündet der Kanal 6 in eine am Umfang des Stopfens 9 umlaufende ringförmige Ausnehmung, von der vier Radialbohrungen 14 in eine Axialbohrung 15 führen.
In ein Gewinde der Axialbohrung 15 ist eine Wasserdüse 16 eingeschraubt. Sie liegt vorne mit einem Sechskant 17 auf dem Stopfen 9 und weist hinten eine Ausnehmung auf, in der ein, weiter zurück in die Axialbohrung 15 hineinragender, Schmutzfilter 19 sitzt. - Der vor der Stirnseite des Stopfens 9 und dem Sechskant 17 liegende Abschnitt der zylindrischen Ausnehmung 7 bildet zusammen mit einem auf ihn folgenden konischen Abschnitt 20, an den sich ein wiederum zylindrischer Endabschnitt 21 anschießt, eine Kammer 22. In diese Kammer 22 führen auf gegenüberliegenden Seiten zwei Öffnungs-Bohrungen 23 als Lufteinlässe.
- Ein die Wasserdüse 16 verlassender Sprühstrahl 24 reißt in der Kammer 22 durch die Öffnungs-Bohrungen 23 nachströmende Luft mit, so daß ein Wasser-Luft-Sprühstrahl 25 entsteht, der durch den zylindrischen Endabschnitt 21 hinter die Meißelspitze gerichtet ist und die Meißelspitze noch streift.
Claims (8)
- Meißelhalter (2) für eine Schrämwalze einer Gewinnungsmaschine des Untertage-Bergbaues oder einen Schneidkopf einer Strecken- oder Tunnelvortriebsmaschine, der eine, insbesondere hinter dem Meißel (3) angeordnete, auf die Meißelspitze und/oder nahe der Meißelspitze auf das abzutragende Mineral gerichtete Wasserdüse (16) aufweist, die in einer für den Strahl (25) offenen, zurückliegenden Kammer (22) angeordnet ist, in die sie von der Rückseite her eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die genannte Kammer (22) ein Lufteinlaß (23) mündet. - Meißelhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lufteinlaß (23) in Form mindestens einer seitlichen Öffnung (23) in die Kammer (22) mündet. - Meißelhalter nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch zwei auf gleicher, zur Schrämwalzenachse parallelen Achse einander gegenüberliegende Öffnungs-Bohrungen (23), vorzugsweise von etwa gleicher Breite wie die Kammer (22). - Meißelhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (22) im Anschluß an einen zylindrischen Abschnitt (7), in dem die Wasserdüse (16) ausmündet, einen sich verjüngenden Abschnitt (20) aufweist, vorzugsweise gefolgt von einem wiederum zylindrischen letzten Abschnitt (21). - Meißelhalter nach den Ansprüchen 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die beiden Öffnungs-Bohrungen (23) in Achsrichtung der Kammer (22) etwa von der Ebene der Ausmündung der Wasserdüse (16) bis in den genannten sich verjüngenden Abschnitt (20) hinein erstrecken. - Meißelhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (22) in an sich bekannter Weise hinten durch einen einschraubbaren Stopfen (9) geschlossen ist und daß die Wasserdüse (16) in den Stopfen (9) eingesetzt, vorzugsweise eingeschraubt, ist, in dem eine die Wasserdüse (16) speisende Zuführung (13-15) eingerichtet ist, die an einen in dem Körper des Meißelhalters (2) gebohrten Kanal (6) anschließt. - Meißelhalter nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung (13-15) aus einer ringförmigen Ausnehmung (13) am Umfang des Stopfens (9), mindestens einer von dieser ausgehenden Radialbohrung (14) sowie einer Axialbohrung (15) besteht, in die die Radialbohrung (14) mündet. - Meißelhalter nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserdüse (16) an ihrer Rückseite eine Ausnehmung aufweist, in die ein, vorzugsweise in die genannte Axialbohrung (15) ragender, Schmutzfilter (19) eingesetzt ist.
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