Verbindungselement für nacheinander zu giessende Betonoder StahlbetonbauteileConnection element for successively poured concrete or reinforced concrete components
Bisher hat man von zwei nacheinander zu giessenden (nicht armierten) Betonbauteilen das zweite einfach an das erste angrenzend gegossen, wodurch eine wenig feste Verbindung erzielt wurde. Um eine grössereFestigkeit zu erhalten, hat man an der Stelle des ersten Betonbauelements, an der das zweite anschliessen sollte, Vertiefungen beim Giessen gebildet oder nachträglich hergestellt. Beim Giessen des zweiten Betonbauelements füllte dessen Beton auch die Vertiefungen aus. Dadurch wurden in die Vertiefungen hineingreifende Vorsprünge am zweiten Betonbauelement gebildet.
Die Festigkeit der Verbindung hing von der Anzahl, Form und Grösse der Vorsprünge ab, war aber kleiner als die Festigkeit der Betonbauteile selbst. Bei Stahlbetonbauteilen liess man Armierungsstäbe des zuerst zu giessenden Stahlbetonbauteils an der vorgesehenen Verbindungsstelle durch in die Schalung gebohrte Löcher herausragen, um sie dann in den anschliessend zu giessenden Stahlbetonbauteil einzubetten. Auf diese Weise wurde eine sehr feste Verbindung erzielt. Jedoch waren die teils schon beim Verlegen der Armierung für den ersten Stahlbetonbauteil und dann beim Giessen, Abbinden und Ausschalen desselben herausragenden Armierungsstäbe störend und Anlass zu Unfällen. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bekannt (CE-PS 562.376), U-förmig gebogene Armierungsstäbe mit abgewinkelten Schenkeln so in einen Schäumstoffkörper einzubetten, dass die U-Bügel an einer Seite des Körpers herausragen, den Körper mit seiner gegenüberliegenden Seite an der Innenfläche der Schalung für den zuerst zu giessenden Bauteil zu befestigen, den Schaumstoff nach dem Abbinden des Betons herauszukratzen und die Schenkelenden dann so zu biegen, dass sie aus dem ersten Bauteil herausragen, um sie in den zweiten Bauteil einzubetten. Die Herstellung des Schaumstoffkörpers mit den eingebetteten abgewinkelten Schenkelenden, das Herauskratzen des Schaumstoffes und das Zurückbiegen der abgewinkelten Schenkelenden ist jedoch aufwendig.So far, two of the (non-reinforced) concrete components to be poured one after the other have simply been poured adjacent to the first, whereby a less rigid connection has been achieved. In order to obtain greater strength, depressions were formed during the casting or subsequently made at the location of the first concrete structural element to which the second should adjoin. When the second concrete component was poured, its concrete also filled in the depressions. As a result, protrusions on the second concrete structural element which reached into the recesses were formed. The strength of the connection depended on the number, shape and size of the protrusions, but was smaller than the strength of the concrete components themselves. In the case of reinforced concrete components, reinforcement bars of the reinforced concrete component to be cast first were protruded through holes drilled in the formwork at the intended connection point, around them then to be embedded in the subsequently poured reinforced concrete component. In this way a very firm connection was achieved. However, some of the reinforcing bars, which were outstanding when laying the reinforcement for the first reinforced concrete component and then when pouring, setting and stripping the same, were bothersome and the cause of accidents. To avoid these disadvantages, it is known (CE-PS 562.376) to embed U-shaped reinforcing bars with angled legs in a foam body in such a way that the U-brackets protrude on one side of the body, the body with its opposite side on the inner surface of the Fix the formwork for the component to be cast first, scrape out the foam after the concrete has set and then bend the leg ends so that they protrude from the first component in order to embed them in the second component. However, the production of the foam body with the embedded angled leg ends, the scraping out of the foam and the bending back of the angled leg ends is complex.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, nacheinander zu giessende Beton- oder Stahlbetonbauteile (z.B. zwei Wände, zwei Decken oder eine Wand und eine Decke) auf einfache und wenig Arbeitszeit erfordernde Weise durch preisgünstige, bei ihrer Lagerung und beim Transport nicht sperrige Verbindungselemente fest miteinander zu verbinden und aus dem ersten Bauteil herausragende Armierungsteile so lange wie möglich zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch das Verbindungselement nach dem Patejntanspruch 1 gelöst.The invention has for its object to successively pour concrete or reinforced concrete components (e.g. two walls, two ceilings or a wall and a ceiling) in a simple and time-saving manner by inexpensive, not bulky fasteners with their storage and transport to each other connect and to avoid reinforcing parts protruding from the first component as long as possible. This object is achieved according to the invention by the connecting element according to patent claim 1.
Die Verbindungselemente nach den Patentansprüchen 2 bis 15 sind. Weiterbildungen der. Erfindung. -Insbesondere wird mit dem Verbindungselement nach dem Patentanspruch 5 erreicht, dass der zuletzt gegossene Bauteil an der Verbindungsstelle Vorsprünge erhält, die in beim vorher gegossenen Bauteil entstandene Vertiefungen hineingreifen, wodurch die Schubfestigkeit der Verbindung erhöht wird. Bei der weiteren Ausbildung nach den Patentansprüchen 5 und 6 ist zusätzlich auch die Zugfestigkeit der Verbindung erhöht.The connecting elements according to claims 2 to 15 are. Further training of the. Invention. In particular, it is achieved with the connecting element according to claim 5 that the last cast component receives protrusions at the connection point, which protrude into recesses formed in the previously cast component, thereby increasing the shear strength of the connection. In the further training according to claims 5 and 6, the tensile strength of the connection is also increased.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Verbindungselements und deren Verwendungen dargestellt. Es zeigen:Exemplary embodiments of the connecting element according to the invention and their uses are shown in the drawing. Show it:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Verbindungselements,1 is a perspective view of a connecting element,
Fig. 2 eine Rückansicht eines Einzelteils des Verbindungselements, in Blickrichtung von links in Fig. 1,2 shows a rear view of an individual part of the connecting element, viewed from the left in FIG. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Einzelteils, in Blickrichtung von rechts in Fig. 1,3 shows a front view of the individual part, viewed from the right in FIG. 1,
Fig. 4 einen diametralen Schnitt durch eine Einzelheit von Fig. 1,4 shows a diametrical section through a detail from FIG. 1,
Fig. 5 zwei zueinander rechtwinklige Schnittansichten eines und Beton- oder Stahlbetonbauteiles mit drei Verbindungselementen nach Fig. 1 zum Verbinden mit einem anzugiessenden Beton- oder Stahlbetonbauteil,5 shows two sectional views at right angles to one another and a concrete or reinforced concrete component with three connecting elements according to FIG. 1 for connection to a concrete or reinforced concrete component to be cast,
Fig. 7 eine Fig. 3 entsprechende Vorderansicht eines
Einzelteils einer Variante des Verbindungselements,Fig. 7 is a Fig. 3 corresponding front view of a Individual part of a variant of the connecting element,
Fig. 8 eine Fig. 2 entsprechende Rückansicht des in Fig. 7 dargestellten Einzelteils,8 is a rear view corresponding to FIG. 2 of the individual part shown in FIG. 7,
Fig. 9 eine schematische Schnittansicht eines Beton- ode Stahlbetonbauteils mit dem in Fig. 7 und 8 teilweise dargestellten Verbindungselement zum Verbinden mit einem anzugiessenden Beton- oder Stahlbetonbauteil, und9 is a schematic sectional view of a concrete or reinforced concrete component with the connecting element partially shown in FIGS. 7 and 8 for connecting to a concrete or reinforced concrete component to be cast, and
Fig. 10 eine Fig. 3 und 7 entsprechende teilweise Vorderan sicht eines Einzelteils einer anderen Variante des Verbindungselements.Fig. 10 is a Fig. 3 and 7 corresponding partial Vorderan view of an individual part of another variant of the connecting element.
Das in Fig. 1 - 6 dargestellte Verbindungselement besteht aus einem einstückig aus Kunststoff hergestellten, im wesentliehen schalenförmigen Körper 1 und zwei Armierungsteilen und 11, die an einem Ende mit Aussengewinde versehen sind. Die Teile 9 und 11 sind als ArmierungsMle bezeichnet, weil es sich um in Beton einzubettende Stahlteile nach Art von Armierungsstäben (z.B. mit aufgewalzten Querrippen) handelt. Beim Verbinden von (nicht armierten) Betonbauteilen kommt es nicht auf eine bewehrende Wirkung der Armierungsteile 9 und 11 sondern (wie auch bei Stahlbeton) auf ihre feste Einbettung in den Beton an. Der Körper 1 hat einen ebenen Schalenboden 2, einen hohlzylindrischen Schalenrand 3, einen zentralen Vorsprung 4 mit koaxialem Durchgangsloch, in das eine Mutter 5 gepresst oder eingebettet ist, und radiale Rippen 6, die den Vorsprung 4 mit dem Rand 3 verbinden und mit dem Boden 2 verbunden sind. Der Körper 1 hat nahe seinem Umfangsrand zu seiner geometrischen Achs parallele, je durch den Boden 2 und eine Rippe 6 hindurchgehende Löcher 7 für lösbare Befestigungsmittel, insbeson
dere Nägel. Der Boden 2 ragt über den Schalenrand 3 hinaus und bildet dort einen zur geometrischen Achse der Matter 5 radialen Flansch 12. Die zu dieser Achse senkrechte Stirnfläche des Schalenrandes 3 und die Stirnfläche des Vorsprungs 4 liegen in einer Ebene.The connecting element shown in Fig. 1-6 consists of a one-piece made of plastic, essentially shell-shaped body 1 and two reinforcing parts and 11, which are provided at one end with an external thread. Parts 9 and 11 are referred to as reinforcing bars because they are steel parts to be embedded in concrete in the manner of reinforcing bars (eg with rolled-on transverse ribs). When connecting (not reinforced) concrete components, it is not a reinforcing effect of the reinforcing parts 9 and 11, but (as with reinforced concrete) their firm embedding in the concrete. The body 1 has a flat shell bottom 2, a hollow cylindrical shell edge 3, a central projection 4 with a coaxial through hole into which a nut 5 is pressed or embedded, and radial ribs 6 which connect the projection 4 to the edge 3 and to the bottom 2 are connected. The body 1 has near its peripheral edge parallel to its geometric axis, each through the bottom 2 and a rib 6 through holes 7 for releasable fasteners, in particular their nails. The bottom 2 protrudes beyond the shell edge 3 and forms there a flange 12 radial to the geometric axis of the mat 5. The end face of the shell edge 3 perpendicular to this axis and the end face of the projection 4 lie in one plane.
Zwei nacheinander zu giessende Beton- oder Stahlbetonbauteile werden durch in der Regel mehrere solche Verbindungselemente miteinander verbunden, indem die Verbindungselemente beim Giessen des einen Bauteils mit diesem und danach beim Giessen des anderen Bauteils mit dem anderen verbunden werden. Zu diesem Zwecke werden die schalenförmigen Körper 1 der Verbindungselemente an der Verbindungsstelle mittels durch die Löcher 7 hindurchgeführter Nägel an die (in Fig. 5 und 6 linke) Innenseite der (strichpunktiert dargestellten) Schalung 8 für den zuerst zu giessenden Bauteil 10 genagelt, und zwar derart, dass die offene Seite jedes schalenförmigen Körpers 1 der Schalung 8 zugewandt ist und die Stirnfläche seines Randes 3 dicht an der Schalung 8 anliegt. Dabei stosst auch der Vorsprung 4 dicht an die Schalung 8, weil er in derselben Ebene liegt, wie die Randstirnfläche. Daraufhin (oder auch vorher) wird in die der Schalung 8 abgewandte (in Fig. 5 und 6 linke) Hälfte der Mutter 5 jedes Körpers 1 das mit Aussengewinde versehene Ende eines Armierungsteiles 9, im Beispiel ein am anderen Ende hakenförmig gekrümmter Armierungsstab, geschraubt. Nach dem Giessen des Bauteils 10 sind die Armierungsteile 9 und die Körper 1 in den Beton eingebettet, wobei die hakenförmigen Enden der Armierungsstäbe 9 und die Flansche 12 der Körper 1 formschlüssig mit dem Bauteil 10 verbunden sind. Nach dem Ausschalen des Bauteils 10 werden die am Körper 1 herausragenden Nagelenden abgezwickt oder umgebogen. Vor dem Giessen des anderen Bauteils, der an den Bauteil 10 angrenzen und beim Giessen mit diesem verbunden werden soll (jener ist in Fig. 5 und 6 nicht dargestellt
und wird an der in diesen Figuren rechten Seite des Bauteils 10 angegossen) wird in die andere, (in Fig. 5 und 6 rechte) Hälfte jeder Mutter 5 das ..mit Aussengewinde versehene Ende eines der anderen, in der Zeichnung abgebrochen dargestellten Armierungsteiles 11 geschraubt. Es ergibt sich dann der in Fig. 5 und 6 dargestellte Zustand (ohne die strichpunktiert gezeichnete Schalung 8). Von je zwei durch eine Mutter 5 fest miteinander verbundenen Armierung teilen 9 und 11 ist einer, nämlich der Armierungsteil 9, in den bereits gegossenen Bauteil 10 eingebettet. Der andere, nämlich der Armierungsteil 11, ragt an der zu verbindenden Stelle hervor, um beim Giessen des angrenzenden Bauteils in diesen eingebettet zu werden. Der Bauteil 10 hat an der Seite, an welcher der andere Bauteil anzugiessen ist (in Fig. 5 und 6 rechts), eine Anzahl je durch einen der hohlen Körper 1 gebildete Vertiefungen. Beim Giessen des anderen, anschliessenden Bauteils füllen sich diese Vertiefungen (die Hohlräume der Körper 1) mit Beton, so dass dieser Bauteil den Vertiefungen entsprechende und in diese hineingreifende Vorsprünge erhält. Dadurch werden die beiden Bauteile zusätzlich zur Verbindung durch die mittels der Muttern 5 zusammengeschraubten- Armierungsteile 9 und 11 formschlüssig schubfest verbunden. Die schalenförmigen Körper 1 können in der Verbindung verbleiben. Es ist nicht nötig, sie vor dem Giessen des angrenzenden Bauteils zu entfernen. Für die Zugfestigkeit der Verbindung sorgen die Armierungsteile 9 und 11, von denen auch der letztere hakenförmig gekrümmt sein könnte.Two concrete or reinforced concrete components to be cast in succession are generally connected to one another by several such connecting elements, in that the connecting elements are connected to the one component when it is cast and then to the other when the other component is cast. For this purpose, the shell-shaped bodies 1 of the connecting elements are nailed at the connection point by means of nails passed through the holes 7 to the inside (in FIGS. 5 and 6, left) of the formwork 8 (shown in broken lines) for the component 10 to be cast first, specifically such that the open side of each bowl-shaped body 1 faces the formwork 8 and the end face of its edge 3 lies tightly against the formwork 8. The projection 4 also abuts the formwork 8 because it lies in the same plane as the edge end face. Then (or even beforehand) the end of an armoring part 9, in the example an armor rod curved at the other end, is screwed into the half of the nut 5 of each body 1 facing away from the formwork 8 (left in FIGS. 5 and 6). After the casting of the component 10, the reinforcement parts 9 and the body 1 are embedded in the concrete, the hook-shaped ends of the reinforcement bars 9 and the flanges 12 of the body 1 being positively connected to the component 10. After stripping the component 10, the nail ends protruding from the body 1 are pinched off or bent over. Before the casting of the other component, which is adjacent to the component 10 and is to be connected to it during casting (that is not shown in FIGS. 5 and 6) and is cast on the right-hand side of the component 10 in these figures) into the other (right in FIGS. 5 and 6) half of each nut 5 the externally threaded end of one of the other reinforcing parts 11 shown broken off in the drawing screwed. The state shown in FIGS. 5 and 6 then results (without the formwork 8 shown in dash-dot lines). Of two reinforcement parts 9 and 11, which are firmly connected to one another by a nut 5, one, namely the reinforcement part 9, is embedded in the already cast component 10. The other, namely the reinforcement part 11, protrudes at the point to be connected in order to be embedded in the adjacent component when it is cast. The component 10 has, on the side on which the other component is to be cast (on the right in FIGS. 5 and 6), a number of depressions each formed by one of the hollow bodies 1. When the other, subsequent component is poured, these depressions (the cavities of the body 1) fill with concrete, so that this component receives projections corresponding to the depressions and engaging into them. As a result, the two components are connected in a form-fit, shear-resistant manner in addition to the connection by means of the reinforcement parts 9 and 11 screwed together by means of the nuts 5. The bowl-shaped body 1 can remain in the connection. It is not necessary to remove them before casting the adjacent component. The reinforcement parts 9 and 11, of which the latter could also be hook-shaped, ensure the tensile strength of the connection.
Der Hohlraum des Körpers 1 dient nicht nur zur Bildung der Vertiefungen in dem zuerst gegossenen Bauteil 10 und der in diese Vertiefungen hineingreifenden Vorsprünge des anschliessend gegossenen Bauteils; er bildet auch eine Auffangkammer für Beton, der beim Giessen des ersten Bauteils 10 eventuell an undichten Stellen zwischen dem Rand
3 des Körpers 1 und der Schalung 8 eindringt. Dieser Beton, der ohne den Hohlraum zwischen die Mutter 5 und die Schalung 8 gelangen und das Muttergewinde dort verunreinigen könnte, sammelt sich im Hohlraum.The cavity of the body 1 serves not only to form the depressions in the first cast component 10 and the projections of the subsequently cast component which engage into these depressions; it also forms a collecting chamber for concrete, which, when the first component 10 is poured, may be at leaks between the edge 3 of the body 1 and the formwork 8 penetrates. This concrete, which could get between the nut 5 and the formwork 8 without the cavity and contaminate the nut thread there, collects in the cavity.
Indem die Körper 1 nicht direkt an der Innenseite der Schalung sondern auf ein an der Innenseite der Schalung angebrachtes Brett genagelt werden, das beim Ausschalen entfernt wird, kann erreicht werden, dass der zweite Bauteil noch tiefer in den ersten hineingreift.By nailing the bodies 1 not directly on the inside of the formwork, but on a board attached to the inside of the formwork, which is removed when the formwork is removed, it can be achieved that the second component reaches deeper into the first.
Der Schalenrand 3 der Körper 1 kann, statt zylindermanteiförmig auch kegelmantelförmig zu offenen Seite des Körpers hin verjüngt verlaufen. Dadurch erhalten die Hohlräume im zuerst gegossenen Bauteil 10 einen nach innen erweiterten Querschnitt und die Vorsprünge des anderen Bauteils erhalten einen diesem Querschnitt angepassten schwalbenschwanzförmigen Querschnitt. Dabei sind die beiden Bauteile dann auch unmittelbar zugfest miteinander verbunden, zusätzlich zur mittelbaren Verbindung durch die Armierungsteile. Der Flansch 12 kann bei dieser Ausführung weggelassen werden.The shell edge 3 of the body 1 can, instead of tapering in the shape of a cylinder jacket, taper towards the open side of the body. As a result, the cavities in the first cast component 10 are given an inwardly enlarged cross section and the projections of the other component are given a dovetail cross section which is adapted to this cross section. The two components are then also directly connected to one another in a tensile manner, in addition to the indirect connection by the reinforcement parts. The flange 12 can be omitted in this embodiment.
Die Gewinde an den Enden der Armierungsteile 9 und 11 sind zweckmässig je weniger als halb so lang wie die Mutter 5. Der Körper 1 kann an seiner Innen- und Aussenseite eine griffige Oberfläche haben.The threads at the ends of the reinforcement parts 9 and 11 are expediently less than half as long as the nut 5. The body 1 can have a non-slip surface on its inside and outside.
Die in Fig. 7 - 9 dargestellte Variante besteht aus einem einstückigen Kunststoffkörper 21 und vier je an einem Ende mit Aussengewinden versehenen Armierungsteilen 22 - 25. Der Körper 21 hat wie der Körper 1 einen ebenen Schalenboden 26 und einen hohlzylindrischen Schalenrand 27, über welchen der Boden 26 zur Bildung eines radialen Flansches 28 hinausragt. Zusätzlich zu einem zentralen zylindrischen Vorsprung 29, welcher dem Vorspung 4 des Körpers 1 entspricht, hat
der Körper 21 noch zwei weitere Vorsprünge 30 und 31, die an einander diametral gegenüberliegenden Stellen des Schalenrandes 27 angeformt und durch radiale Rippen 32, 33 mit dem zentralen Vorsprung 29 verbunden sind. Die Vorsprünge 29 - 31 sind hohl, an beiden Stirnseiten offen und ihre Innenwände sind sechskantförmig ausgeführt, so dass Sechskantmuttern eingepresst werden können. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Muttern 34, 35 in die beiden äusseren Vorsprünge 30 und 31 eingepresst, der zentrale Vorsprung 29 wird bei diesem Beispiel nicht gebraucht.The variant shown in Fig. 7-9 consists of a one-piece plastic body 21 and four reinforcement parts 22-25, each provided with external threads at one end. The body 21, like the body 1, has a flat shell bottom 26 and a hollow cylindrical shell edge 27, over which the Bottom 26 protrudes to form a radial flange 28. In addition to a central cylindrical projection 29 which corresponds to the projection 4 of the body 1 the body 21 has two further projections 30 and 31, which are formed at diametrically opposite locations on the shell edge 27 and are connected to the central projection 29 by radial ribs 32, 33. The projections 29-31 are hollow, open on both ends and their inner walls are hexagonal, so that hexagonal nuts can be pressed in. In the exemplary embodiment shown, two nuts 34, 35 are pressed into the two outer projections 30 and 31; the central projection 29 is not used in this example.
Zwei weitere, radiale Rippen 36, 37 stützen den zentralen Vorsprung 29 am Schalenrand 27 ab und vier Rippen 38 - 41 sind in gleichen Abständen voneinander an der Aussenseite des Schalenrandes 27 angeformt und mit Durchgangslöchern 42 für Nägel versehen. Die Rippen 32, 33, 36 und 37 sind mit dem Boden 26, die Rippen 38 - 41 mit dem in ihrem Bereich verbreiterten Flansch 28 verbunden. Die in Fig. 7 sichtbaren Stirnflächen der Vorsprünge 29 - 31 und der Rippen 38 - 41 liegen zusammen mit der Stirnfläche des Schalenrandes 27 in einer Ebene, welche senkrecht zu den Achsen der Muttern 34, 35 bzw. der Vorsprünge 29 - 31 verläuft. Die in Fig. 7 sichtbaren Stirnflächen der Rippen 32, 33, 36 und 37 verlaufen in einem Abstand von dieser Ebene und zwar innerhalb des Schalenrandes 27.Two further radial ribs 36, 37 support the central projection 29 on the shell edge 27 and four ribs 38-41 are formed at equal distances from one another on the outside of the shell edge 27 and are provided with through holes 42 for nails. The ribs 32, 33, 36 and 37 are connected to the bottom 26, the ribs 38-41 to the flange 28 widened in their area. The end faces of the projections 29-31 and the ribs 38-41 visible in FIG. 7 lie together with the end face of the shell edge 27 in a plane which is perpendicular to the axes of the nuts 34, 35 and the projections 29-31. The end faces of the ribs 32, 33, 36 and 37 visible in FIG. 7 run at a distance from this plane, specifically within the shell edge 27.
In dem in Fig. 7 sichtbaren Ende des Gewindelochs jeder der beiden Muttern 34 und 35 steckt je ein Zapfen.43 aus Schaumstoff, z.B. Polystyrol oder Schaumgummi, welcher eine Verschmutzung des beim Giessen des einen Bauteils 10 an der Schalung 8 liegenden Gewindeendes verhindert. (In das andere Gewindeende wird vor dem Giessen der Armierungsteil 22 bzw 23 geschraubt).In the end of the threaded hole visible in Fig. 7 of each of the two nuts 34 and 35 there is a pin 43 each made of foam, e.g. Polystyrene or foam rubber, which prevents contamination of the threaded end lying on the formwork 8 when casting one component 10. (Reinforcing part 22 or 23 is screwed into the other thread end before casting).
Die Armierungsteile 22 - 25 sind im Gegensatz zu den Ar
mierungsteilen 9 und 11 alle gleich und'-zwar am mit dem Gewinde versehenen Ende gerade und anschliessend wellenartig gekrümmt ausgeführt, was eine zugfeste Verbindung der Betonbauteile gewährleistet.The reinforcement parts 22 - 25 are in contrast to the Ar Mierungsteile 9 and 11 all the same and '- at the threaded end straight and then wave-like design, which ensures a tensile connection of the concrete components.
Wie Fig. 9 zeigt, wird die Variante in- derselben Weise wie das Verbindungselement nach Fig. 1 zum Verbinden zweier Betonbauteile verwendet: Der Kunststoffkδrper 21 wird mit vier durch die Löcher 42 der Rippen 38 - 41 hindurchgeführten Nägeln an die (strichpunktiert .angedeutete) Schalung 8 genagelt, worauf die beiden Armierungsteile 22 und 23 angebracht werden. Während des anschliessenden Giessens des Betonbauteils 10 verhindern die Zapfen 43, dass Beton, der eventuell durch undichte Stellen zwischen dem Rand 27 und der Schalung 8 in den Körper 21 gelangen kann, in die Gewindelöcher der Muttern 34, 35 eindringt. Nach dem Ausschalen werden die Armierungsteile 24, 25 ohne weiteres in die mit den Schaumstoffzapfen 43 verschlossenen Gewindelöcher geschraubt, wobei jene zwischen den Stirnflächen der Gewindebolzen der Armierungsstäbe 22 und 24 sowie 23 und 25 zusammengedrückt werden. Der in den Bauteil 10 eingebettete Flansch 28 verhindert, ebenso wie der Flansch 12 beim Element nach Fig. 1 bis 6, dass der Körper 21 beim Ausschalen aus dem Bauteil 10 heraus- und von den Muttern 34, 35 weggerissen wird. Dies wäre unerwünscht, obwohl natürlich die Armierungsteile 22, 23 im Betonbauteil 10 verankert blieben und die Armierungsteile 24, 25 ohne weiteres an die von jenen gehaltenen Muttern 34, 35 geschraubt werden könnten.As shown in FIG. 9, the variant is used in the same way as the connecting element according to FIG. 1 for connecting two concrete components: the plastic body 21 is fastened to the (dot-dashed line) with four nails guided through the holes 42 in the ribs 38-41. Formwork 8 nailed, whereupon the two reinforcement parts 22 and 23 are attached. During the subsequent pouring of the concrete component 10, the pins 43 prevent concrete, which can possibly get into the body 21 through leaks between the edge 27 and the formwork 8, from penetrating into the threaded holes of the nuts 34, 35. After stripping, the reinforcement parts 24, 25 are easily screwed into the threaded holes closed with the foam pins 43, those being pressed together between the end faces of the threaded bolts of the reinforcement rods 22 and 24 and 23 and 25. The flange 28 embedded in the component 10, like the flange 12 in the element according to FIGS. 1 to 6, prevents the body 21 from being torn out of the component 10 during stripping and removed from the nuts 34, 35. This would be undesirable, although of course the reinforcement parts 22, 23 remained anchored in the concrete component 10 and the reinforcement parts 24, 25 could easily be screwed to the nuts 34, 35 held by them.
Vorteilhaft ist bei der Variante insbesondere, dass gleiche Kunststoffkörper 21 je nach der erforderlichen Festigkeit der Verbindung wahlweise mit je zwei, vier oder sechs Armierungsteilen verwendet werden können, indem je nach Wahl Muttern in die zentralen, äussern oder alle Vorsprünge 29,It is particularly advantageous in the variant that the same plastic body 21 can be used with two, four or six reinforcement parts, depending on the required strength of the connection, by nuts in the central, outer or all projections 29, depending on the choice.
30, 31 eingepresst werden.
Bei der in Fig. 10 teilweise gezeigten, weiteren Variante sind mehrere, z.B. vier schalenförmige Körper 44 durch im Querschnitt U-förmige Verbindungsteile 45 zu einem einstückigen Kunststoffkörper vereinigt, wobei die mit Durchgangslöchern 46 für Nägel versehenen Rippen 47 nicht an de Schalenrändern 48 sondern an den Schenkeln 49 der Verbindungsteile 45 angeformt, sind. Die Schalenböden 50 der Körper 44 bilden mit den Stegen 51 der Verbindungsteile 45 eine Platte, welche die Schalenränder 48 und die Schenkel 49 beidseitig zur Bildung je eines Flansches 52 überragt. Die in Fig. 10 sichtbaren Stirnflächen der Vorsprünge 53, 54, 55 der Körper 44, der Schalenränder 48, der Rippen 47 und der Schenkel 49 liegen in einer Ebene, die parallel zur aus den Schalenböden 50 und den Stegen 51 gebildeten Platte und- senkrecht zu den Achsen der Vorsprünge 53, 54, 55 und der in die zentralen Vorsprünge 53 gepressten Muttern 56 verläuft .30, 31 are pressed. In the further variant partially shown in FIG. 10, several, for example four, bowl-shaped bodies 44 are combined to form a one-piece plastic body by connecting parts 45 which are U-shaped in cross section, the ribs 47 provided with through holes 46 for nails not on the shell edges 48 but on the legs 49 of the connecting parts 45 are molded. The shell bottoms 50 of the bodies 44 form with the webs 51 of the connecting parts 45 a plate which projects beyond the shell edges 48 and the legs 49 on both sides to form a flange 52 each. The visible in Fig. 10 end faces of the projections 53, 54, 55 of the body 44, the shell edges 48, the ribs 47 and the legs 49 lie in a plane that is parallel and perpendicular to the plate formed from the shell bottoms 50 and the webs 51 to the axes of the protrusions 53, 54, 55 and the nuts 56 pressed into the central protrusions 53.
Der aus den Körpern 44 und den Verbindungsteilen 45 bestehende, einstückige Kunststoffkörper wird gleich wie die Körper 1 und 21 verwendet, indem er an eine Schalung genagelt wird und Armierungsteile an seiner Rückseite und nach dem Ausschalen an seiner Vorderseite in die Muttern56 geschraubt werden. Für besonders feste Verbindungen kann - wie beim Körper 21 - in jeden der Vorsprünge 53, 54, 55 eine Mutter gepresst werden, so dass bis zu sechs Armierungsstäbe pro Körper 44 angeschraubt werden können.The one-piece plastic body consisting of the bodies 44 and the connecting parts 45 is used in the same way as the bodies 1 and 21, in that it is nailed to a formwork and reinforcing parts are screwed into the nuts 56 on its rear side and after stripping on its front side. For particularly strong connections - as with the body 21 - a nut can be pressed into each of the projections 53, 54, 55, so that up to six reinforcing bars 44 can be screwed onto each body.
Verbindungselemente der in Fig. 10 gezeigten Art sind für die Verbindung von Stahlbetonbauteilen bei Grossbauten bestimmt, wo spezielle, besonders grosse Schalungsplatten verwendet werden. Zum Verbinden der (Stahl-) Betonbauteile im üblichen Hausbau, bei dem gewöhnliche Schalungsbretter verwendet werden, sind die in Fig. 1 bis 9 dargestellten Verbindungselemente geeigneter. Wenn diese besonders grossen,
speziellen Schalungsplatten verwendet werden, die in der Regel mittels eines Krans aufgestellt werden, können, die Verbindungselemente (die Kunststoffkörper) nicht in allen Fällen auf die Schalung genagelt werden: Wird nämlich eine solche Schalungsplatte für einen zu- giessenden Stahlbetonbauteil aufgestellt, nachdem dessen Armierung bereits verlegt ist, so können die Verbindungselemente nicht mehr an die Schalungsplatte angenagelt werden, weil die Armierung den Zugang verunmöglicht . Zwar könnten die Verbindungselemente vor dem Aufstellen der Schalungsplatte angenagelt werden. Dazu müsste diese aber in genau vorbestimmter Lage aufgestellt werden; denn die Verbindungselemente müssen ja genau an die Stelle, zu liegen kommen, an der die beiden zu giessenden Stahlbetonbauteile miteinander zu verbinden sind, Das Verbindungselement nach Fig. 10 wird in diesen Fällen wie folgt verwendet: Die Vorderseite des Kunststoffteils 44, 45 wird durch einen ihm angepassten, länglichen Formkörper (z.B. aus Polystyrol) verschlossen. Dieser besteht aus einer länglichen Platte, die dicht an den Stirnflächen der Rippen 47, Schalenränder 48, Schenkel 49 und der Vorsprünge 53, 54, 55 anliegt, sowie aus an der Platte angeformten Vorsprüngen, welche in die zwischen den Schalenrändern, Vorsprüngen und Rippen der Körper 44 und den Schenkeln der Verbindungsteile 45 gebildeten Hohlräume ragen und sich beispielsweise an den in Längsrichtung verlaufenden Körperrippen festklemmen. Der vorne. durch den Formkörper abgedeckte Kunststoffteil 44, 45 wird an der Rückseite mit den Armierungsteilen versehen und darauf mittels Draht und/oder mit Hilfe von entsprechen ausgebildeten Klammern an der verlegten Armierung für den zu giessenden Betonbauteil befestigt, so dass die an der Rückseite angebrachten Armierungsteile in die verlegte Armierung hineinragen und der Formkörper unmittelbar an die danach aufzustellende Schalungsplatte zu liegen kommt. Nach dem Giessen des Betonbauteils und dem Ausschalen wird der
Formkörper vom Kunststoffteil abgenommen, wobei eine: allfällige, beim Giessen zwischen den Formkörper und die Schalungsplatte gelangte, dünne Betonschicht ohne weiteres abfällt. Nun werden die Armierungsteile an der Vorderseite des Kunststoffkörpers angebracht und der zu verbindende andere Betonbauteil wird erstellt.Connecting elements of the type shown in Fig. 10 are intended for the connection of reinforced concrete components in large buildings where special, particularly large formwork panels are used. The connecting elements shown in FIGS. 1 to 9 are more suitable for connecting the (steel) concrete components in normal house construction, in which ordinary formwork boards are used. If these particularly large, special formwork panels are used, which are usually set up by means of a crane, the connecting elements (the plastic bodies) cannot be nailed to the formwork in all cases: namely, if such a formwork panel is set up for a pouring reinforced concrete component after it has already been reinforced is installed, the connecting elements can no longer be nailed to the formwork panel because the reinforcement makes access impossible. The connecting elements could be nailed before the formwork panel was set up. To do this, however, this would have to be set up in a precisely predetermined position; 10 because the connecting elements must come to exactly where the two reinforced concrete components to be cast are to be connected. The connecting element according to FIG. 10 is used in these cases as follows: The front of the plastic part 44, 45 is connected by a it is fitted with an elongated molded body (e.g. made of polystyrene). This consists of an elongated plate, which lies close to the end faces of the ribs 47, shell edges 48, legs 49 and the projections 53, 54, 55, as well as projections formed on the plate, which in the between the shell edges, projections and ribs of the Body 44 and the legs of the connecting parts 45 protrude cavities and clamp, for example, on the body ribs running in the longitudinal direction. The front. plastic part 44, 45 covered by the molded body is provided on the rear with the reinforcement parts and then attached to the installed reinforcement for the concrete component to be cast by means of wire and / or with the aid of correspondingly designed clamps, so that the reinforcement parts attached to the back into the protrude the reinforcement and the molded body comes to rest directly on the formwork panel to be installed afterwards. After pouring the concrete component and stripping, the Molded body removed from the plastic part, one: any thin concrete layer that may have come between the molded body and the formwork panel when falling poured off easily. Now the reinforcement parts are attached to the front of the plastic body and the other concrete component to be connected is created.
Das erfindungsgemässe Verbindungselement ist einfach und preisgünstig herstellbar und nicht sperrig bei Lagerung und Transport, weil die Armierungsteile dabei noch nicht in die Mutter geschraubt sind. Diese Teile können in den jeweiligen Verhältnissen angepassten Formen und Grossen an Lager gehalten werden. Die Verwendung erfindungsgemasser Verbindungselemente ist einfach und zeitsparend. Aus dem ersten Bauteil herausragende Armierungsteile sind erst dann vorhanden, wenn sie benötigt werden. Die erzielte Festigkeit der Verbindung ist bei (nicht armierten) Betonbauteilen grösser als die der Bauteile selbst und erreicht bei Stahlbetonbauteilen nahezu die Festigkeit derselben.
The connecting element according to the invention is simple and inexpensive to produce and is not bulky during storage and transport, because the reinforcement parts have not yet been screwed into the nut. These parts can be kept in stock in the appropriate shapes and sizes. The use of connecting elements according to the invention is simple and time-saving. Reinforcing parts protruding from the first component are only available when they are needed. The strength of the connection achieved with (non-reinforced) concrete components is greater than that of the components themselves and almost achieves the same strength with reinforced concrete components.