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DEZ0000290MA - - Google Patents

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DEZ0000290MA
DEZ0000290MA DEZ0000290MA DE Z0000290M A DEZ0000290M A DE Z0000290MA DE Z0000290M A DEZ0000290M A DE Z0000290MA
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DE
Germany
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stairs
riser
staircase
chamfered
angle
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Description

Beschreibung
Ziegler Universaltreppe
Treppe aus ' fertig-Teilen
jßs ist allgemein bekannt, daß alle bisher in Benutzung be» findlichen Treppe» keine universelle Lösung, die auch eine ideale Normung ermöglicht, darstellen und sowohl bei manueller als auch industrieller Herstellung sehr teuer sind. Für die Erfindung war maigebend, eine Treppe zu bringen,
die., eine., universelle n Benutzung fast n rest los ,„ermd glicht, sehr eraebllch verbilligtsowohl manuell als auch fabrik«» mäßig, in allen aSglichen Baustoffen, hergestellt werden *Ü2£ und
bei der eine liiormung von^yornhereln^etrebeii nist.
Qm eine für alle Treppen-Steigungen, d.h. für alle vorkommen= den Stockwerkshöhen, brauchbare Treppe zu konstruieren, die in Jedem Falle Schrittlänge bei 2 S +■ A » 63 cm , also bei 2 Steigungen und 1 Auftritt, wahrt, war es erforderlich, eine Stufenform zu finden, die von Stufe zu Stufe eine Verschiebung ermöglicht. Durch das erfindungsgemä&e System wird diese Lösung erreicht. Wird die Stufe um t 1 ram in der Höhe ver= schoben, dann verändert sich die Auftrittsbreite der Stufe um " 2 am. Damit ist zugleich der Winkel, unter dem die stufen gegenseitig verschoben werden nüssen, gegeben. Der Vorschub» winkel, der alle Steigungsmöglichiceiten gewährt, hat den Anstieg 1:2, oder entspricht angenähert 26,47 ° ·
Die verschiedenen Anstiegswinkel ergeben folgende normale freppen :
eine flache Freitreppe mit dem Steigurigsverhältnis 15/35 cm mit dem Aiisti ;gswinkel von etwa 23,6 ° ϊ die normale üeschoStreppe von 17/29 cm Steigungsverhaltnis als durchschnittlicher ireppenneigung sit dem Anstiegs« winkel von 32 ° ;
die steilsten Treppen (Boden und Keller) mit 20/23 cm Steigurigsverhältnis steigen etwa im winkel von 41,2 ° an.
• Blatt 2 -
Der durchschnittliche 'ireppenneigußgswlnkel lie^t also bei 32 °. Daher bekam die Stufe der Trepp© gemäß der Erfindung dieöntersichtsneigung von 32 ° ,
Pie ebene Auftrittsfläche ist bei der flachsten treppe von 15,33 cm * 33 cm tief. Port ist die btufe parallel zur Ver* sehubebene geneigt und weist einen verdecicten Vorsatz sum Zwischenstück, das als Setzstufe aufzufassen ist, auf. war mit diesen Winkeln die eigentliche Stufenform gegeben
Die Treppe besteht aus zwei Fertigteilen (Fertigung in 1 auch möglich) : der Tritt- und der Setzstufe. Die Setsstufe, auf der die nächste Stufe verschoben wird, weist oben wieder den ä'inkelanstieg von 1:2 auf und hat unten aen vorgenannte ten verdeckten Vorsatz·
Der relativ große Überstand der trittstufe gegenüber der Setzstufe, noch dazu mit der schrägen Untersicht, gibt der Treppe ein gutes Aussehen. Die freppenuxtersicht, die im Soraalfall vollkommen eben ist, kann bei jeder Verschiebung mittels Putz eben gehalten weraen, wenn die regelmäßigen Absätze der Üntersicht stören solltfen.
FUr sehr breite Treppen wäre eine Bewehrung au er.pfenlen, die den gestellten Ansprüchen gerecht wire, gleichgültig,ob die treppe einseitig eingespannt ist oder beiderseitig aufge« lagert wird. Die billigste Art der l'reppeiilagerung durfte die ein« oder beiderseitige äinspannung in %angenr auern sein, ebenso einfach aueix die auf iräger aufgelegte treppe (eine Auflagerung auf einer l'ragplatte wird meist überflüssig sein),
Durch die vorbeschriebene /ort weisen die fertigteile: frlttuiid Setzstufe, glatte, ebene Flächen auf, die bequem zu schleifen, »u scfiarrieren oder sonst beliebig zu be&anaeln sind. UIe Vorsatzbeton beliebiger Art usw· mit z.B. beliebi« gem Steinmehl auf den Sichtflachem der Stufe erlaubt die Herstellung von Ausführungsarten mit individuellem
- Blatt 3 -
Ausdruck im Verhältnis zur gewünschten Raumwirkung. Bas äußerlich leichte und gefällige Aussehen kann also durch jede beliebige Oberflächengestaltung noch gesteigert werden.
Um eine weitere Verbilligung sowohl in manueller wie in industrieller Herstellung zu erreichen, um Material- und Transportkosten zu sparen» ist an eine Fertigung von Hohl» stufen gedacht. Entfällt dieser Hohlraum, so ist es abglich, den Fertigteil-Kern ε.Β· aus billigen Bet on-Grr ob zuschlagen herzustellen·
Die einfache Form mit nur ebenen Flächen, die eine Voraus= Setzung für eine Hormung ist, ermöglicht die Herstellung der Stufen und das Aufstellen der Treppe in jeder möglichen Art durch ungelernte Arbeiter.
Bei Lagerung und Versand wird jede Verpackung gespart, da die Fertigteile nur ebene Flächen besitzen, die nicht wesentlich geschützt zu werden brauchen und leicht stapel» bar sind. Ss ist deshalb auch mit wenig Bruchmaterial zu rechnen.
Von Bedeutung dürfte auch die sofortige Wiederverwendbar* keit der Herstellungsformen sein, ohne ein Abbinden der Fertigteile abwarten zu müssen·
Aus beiliegender Zeichnung sind die gemachten Angaben (Fertigteil-Abmessungen usw·) zu ersehen.
Korbach, den 15.Dezember 1949 Flechtdorferstr·!!

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Aktenseichen: Z 290 V/37 el
    Treppe aus Fertigbauteilen, gekennzeichnet durch eine
    Trittstufe von dreiecksförmigem Querschnitt mit abgefacten Ecken und einer ebenfalls dreiecksförmigen Setzstufe mit unterem Einschnitt zwecks Einbindung der einen abgefacten Trittstufenecke, welche zwecks Erzielung verschiedener SteigungsVerhältnisse gegeneinander unter Mörterbindung verschieblich versetzbar und deren Untersichten mittels Putzauftrag eben gestaltbar sind.
    (16) Korbach, den 3. Februar 1950
    Flechtdorferstr.il

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