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DEW0010014MA - - Google Patents

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DEW0010014MA
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DE
Germany
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housing
objects
rotation
drum
reinforced
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. November 1952 Bekanntgemacht am 26. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung . zur Erzeugung örtlich verstärkter galvanischer Niederschläge auf beliebigen Gegenständen, welche aus irgendwelchen Gründen, vor allem wegen besonders hoher Beanspruchung an bestimmten Stellen, mit einer stärkeren Schicht des niederzuschlagenden Metalls als an den übrigen Flächen versehen werden sollen. Insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, dient ein solches Verfahren zur Aufbringung örtlich verstärkter Silberauflagen auf diejenigen Stellen von Besteckteilen, welche einer besonders großen Abnutzung unterworfen sind.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck zwischen der Anode und dem zu behandelnden, die Kathode bildenden Gegenstand eine aus elektrisch isolierendem Material bestehende Abschirmung vorzusehen, welche gegenüber den zu verstärkenden Stellen des Gegenstandes Blendenöffnungen besitzt, die den von der Anode kommenden Ionenstrom im wesentlichen auf die zu verstärkenden Stellen richten und dort eine Verstärkung der Niederschlagsschicht bewirken. Es wurde auch schon vorgeschlagen, diese Abschirmungen in Form von Taschen auszubilden, welche die betreffenden
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W10014 VI/48a
Gegenstände aufnehmen und in einen Elektrolytbehälter eingehängt werden, in welchem sie gegebenenfalls in kurze, hin- und hergehende Bewegung versetzt werden können. Ferner ist bereits eine Einrichtung bekannt, die aus einem im Elektrolytbäd um seine Längsachse drehbaren, aus nichtleitendem Material hergestellten Gehäuse besteht, welches zur Aufnahme eines oder mehrerer zu behandelnder Gegenstände' dient und mit Stromzuführungen zu den Gegenständen und in seiner Seiten- und/oder Bodenwandung mitDurchbrechun- - gen versehen ist, die den zu verstärkenden Stellen der Gegenstände gegenüberliegen. Von den bekannten Einrichtungen eignen sich aber die Taschen nicht gut für die Benutzung ..-in Ring- oder Wanderbädern. Außerdem, läßt die1 Zirkulation der Elektrolytflüssigkeit und "der Ausgleich der 'Elektrolyt-" konzentration sowohl bei den bekannten Taschen als auch bei dem drehbaren Gehäuse zu wünschen
übrig. .·.■.■
Durch die Erfindung wird ' bezweckt, diese Mängel zu beseitigen und eine Einrichtung zu schaffen, die wirksamer und schneller arbeitet als bisher und die besonders für Ring- und Wanderbäder zur Erzeugung örtlich verstärkter Silberauflagen auf Besteckteilen od. dgl. geeignet ist.
Die Erfindung geht ebenfalls von einem drehbaren Gehäuse aus und besteht im wesentlichen, darin, daß dieses drehbare Gehäuse mit Mitteln versehen ist, die während der Rotationsbewegung des Gehäuses eine strömende Bewegung der Badflüssigkeit in Richtung auf die Flüssigkeitsoberfläche bewirken.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist im Böden des Gehäuses eine zentrale Öffnung angeordnet, in oder an welcher Flügelschaufeln vorgesehen sind, die derart in bezug auf die Drehrichtung des Gehäuses geneigt sind, daß die Badflüssigkeit bei einer Rotation des Gehäuses in Richtung der Flüssigkeitsoberfläche bewegt wird. Eine besonders vorteilhafte Ausführung der. Erfindung besteht darin, daß im Boden des Gehäuses eine zentrale Öffnung und in der Längsachse des Gehäuses eine vorzugsweise mehrgängige Schraube oder Wendel angeordnet ist, welche entgegengesetzt zur Drehrichtung des Gehäuses gewendelt ist und dadurch bei einer Rotation des Gehäuses eine Aufwärtsbewegung der Badflüssigkeit bewirkt.
Durch die auf diese Weise erzielte Bewegung des Elektrolyts wird der Konzentrationsausgleich der Flüssigkeit ständig gewährleistet.
In der Zeichnung ist: die Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt schem'atisch im vertikalen Längsschnitt ein drehbares,·. Trommelgehäuse gemäß der Erfindung neben einer Anode;
Fig. 2 zeigt in abgebrochener Seitenansicht den
Hauptteil des Gehäuses mit dem Stromleitungsring; Fig. 3 zeigt das. Trommelgehäuse von unten gesehen; . "■··'_■■■■
Fig. 4 zeigt im jiyertilcalen Längsschnitt eine weitere Ausführungsform des Trommelgehäuses mit Anode und ,;....
Fig. 5 zeigt das Gehäuse nach Fig. 4 von unten gesehen.
Gemäß den beiden in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen der Erfindung besteht die Vorrichtung kn wesentlichen aus einer zylindrischen Trommel 1 aus einem elektrisch nichtleitenden Material, wie z. B. Kunststoff. Im Boden 2 der Trommel 1 ist eine zentrale Öffnung 3 vorgesehen. Oben ist die Trommel 1 mittels einer abnehmbaren Kappe 4 verschließbar, die z. B. durch einen Bajonettverschluß mit der Trommel verbunden werden kann.' Mittels einer Welle 5 od. dgl. kann die Trommel drehbar gelagert und in ein nicht dargestelltes Elektrolytbad eingehängt werden. Die Kappe 4 trägt ferner geeignete Antriebsorgane, wie z. B. eine Scheibe 6 für einen Schnurtrieb oder sonstige Mittel, um die Trommel 1 um ihre Längsachse in Drehung versetzen zu können.
Im Innern der Trommel 1 sind am Umfang verteilt stromleitende Halteorgane 7 angeordnet, an denen die galvanisch zu behandelnden Gegenstände, wie z. B. Löffel 8, aufgehängt werden können. Die Halter 7 sind mit einem das Trommelgehäuse 1 umgebenden oder in die Wandung desselben eingelassenen .stromführenden Leitungsring 9 verbunden, der über einen Leitungssteg 10 zur Kappe 4 führt und dort an eine nicht näher dargestellte Strömzuführung angeschlossen ist, welche z. B. über einen Schleifkontakt zu der negativen Leitung führt.
Neben der Vorrichtung, also außerhalb des Trommelgehäuses 1, wird in dem Elektrolytbad in bekannter Weise eine Anode 11 angeordnet, die z.B. plattenförmig ausgebildet sein oder zweckmäßig auch eine segmentf örmig gebogene Form haben kann, Für jede der in das Elektrolytbad eingehängten Trommeln wird im allgemeinen eine solche Anode 11 vorgesehen. Die im Trommelinnern aufgehängten Gegenstände 8 bilden also in der üblichen Weise die Kathoden.
Gegenüber den zu verstärkenden Stellen der Gegenstände, im Fall der Löffel 8 also z.-B. an der Hinterseite der Laffe und des Stieles sowie an der Löffelspitze, sind in der Seitenwandung bzw. im Boden des Trommelgehäuses 1 Durchbrechungen oder Blendenöffnungen 12 angebracht. Die Form der Blendenöffnungen 12 kann ebenso wie ihre 11b Größe je nach den vorliegenden Verhältnissen verschieden gewählt werden. Beispielsweise können die Öffnungen rund, elliptisch, schlitzförmig oder ähnlich geformt sein. Ferner kann auch der Abstand der zu verstärkenden Stellen der Gegenstände 8, z. B. durch entsprechende Ausbildung der Halteorgane 7, verschieden groß gewählt werden. Auf. diese Weise kann durch Variierung der Öffnungisform und -größe sowie des Abstandes die Art und Gestalt sowie die Stärke der zu behandelnden Stellen beliebig beeinflußt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 3 sind, in die öffnung 3 des Trommelbodens. 2 Schaufeln oder Flügel 13 eingebaut, die entsprechend der Drehriichtung der Trommel 1 derart zur Drehachse geneigt sind, daß sie bei einer Drehung der Trommel
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die Elektrolytflüssigkeit innerhalb der Trommel in Richtung der Flüssigkeitsoberfläche in Bewegung versetzen.
Diese Strömung kann gemäß Fig. 4 und 5 auch mittels einer im Trommelinnerh in der Längsachse derselben angeordneten, vorzugsweise mehrgängigen Wendel 14 erzeugt werden, deren Wendelgang entgegengesetzt zur Drehriohtung der Trommel verläuft. Diese Wendel oder Schraube kann einfach oben an der Kappe 4 der Trommel befestigt sein.
Die Ausübung, des Verfahrens gemäß der Erfindung mit Hilfe einer Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Art geschieht folgendermaßen:
Von dem Trommelgehäuse 1 wird die Kappe 4 abgenommen, und die zu behandelnden Gegenstände, z. B. die Löffel 8, werden in die hakenförmigen Halter 7 eingehängt, wodurch sie gleichzeitig an die Stromleitung angeschlossen werden. Sodann wird die Kappe 4 wieder aufgesetzt und mittels des Bajonettverschlusses verriegelt, wobei gleichzeitig die über die Kappe geführte. Stromzuleitung mit dem Leitungssteg 10 des Leitungs ringes 9 in Verbindung gebracht wird.
Nunmehr wird die Trommel 1 in das Elektrolytbad eingehängt und gelagert, und die, Antriebsmittel, wie z. B. eine Triebschnur, werden eingerichtet. Ferner wird der Anschluß an die Strömzuführumgisleitung vorgenommen. Die Trommel ist jetzt betriebsbereit und kann vor bzw. nach Einschalten des Stromes in Rotation versetzt werden. Durch die Blendenöffnungen 12 wandern die Ionen von der Anode 11 in das Innere der Gehäusetrommel i, wobei der Ionenstrom auf die den Öffnungen 12 gegenüberliegenden Stellen der Gegenstände 8 konzentriert wird und dort einen stärkeren galvanischen Niederschlag verursacht als an den übrigen Flächen der Gegenstände. Trotzdem verläuft der Gesamtniedensdhlag von den verstärkten Stellen zu deren Umgebung gleichmäßig und· ohne plötzliche Übergänge. Durch die Rotation der Trommel und den ständigen Konzentrationsausgleieh mittels der Schaufeln oder der Wendel wird der gesamte Galvanisierungsvorgang sehr beschleunigt. '

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Einrichtung zur Erzeugung örtlich verstärkter galvanischer Niederschläge auf Gegenständen aller Art, insbesondere für Beisteckteile mit verstärkten Silberauflagen, bestehend aus einem im Elektrolytbad um seine Längsachse drehbaren, aus nichtleitendem Material hergestellten Gehäuse zur Aufnahme eines oder mehrerer zu behandelnder Gegenstände, welches mit Stromzuführungen zu den Gegenständen und in seiner Seiten- und/oder Bodenwandung mit den zu verstärkenden Stellen der Gegenstände gegenüberliegenden Durchbrechungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Gehäuse (1) mit Mitteln versehen ist, die während der Rotationsbewegung des Gehäuses eine strömende Bewegung der Badflüssigkeit, in Richtung auf die Flüssigkeitsoberfläche bewirken.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (2) des Gehäuses (1) eine zentrale Öffnung (3) angeordnet ist, in oder an welcher Flügelschaufeln (13) vorgesehen sind, die derart in bezug auf die Drehrichtung des Gehäuses (1) geneigt sind, daß die Badflüssigkeit bei einer Rotation des Gehäuses in Richtung der Flüssigkeitsoberflädhe bewegt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (2) des Gehäuses (1) eine zentrale- Öffnung (3) und in der Längs-. achse des Gehäuses (1) eine vorzugsweise mehrgängige Schraube oder Wendel (14) angeordnet ist, weldhe entgegengesetzt zur Drehrichtung des Gehäuses (1) gewendelt ist und dadurchbei einer Rotation des Gehäuses eine Aufwärtsbewegung der Badflüssigkeit bewirkt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 563 435.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 630/212 1.56

Family

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