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DEW0009167MA - Überschlagschutzkorb fuer Hochspannungs-Langstabisolatorketten - Google Patents

Überschlagschutzkorb fuer Hochspannungs-Langstabisolatorketten

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Publication number
DEW0009167MA
DEW0009167MA DE1952W0009167 DEW0009167D DEW0009167MA DE W0009167M A DEW0009167M A DE W0009167MA DE 1952W0009167 DE1952W0009167 DE 1952W0009167 DE W0009167 D DEW0009167 D DE W0009167D DE W0009167M A DEW0009167M A DE W0009167MA
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DE
Germany
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halves
protective
cage
long rod
protective cage
Prior art date
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Expired
Application number
DE1952W0009167
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English (en)
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DEW9167B (de
DE948427C (de
Inventor
Josef Dipl Ing Wohlmeyer
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DEW0009167MA publication Critical patent/DEW0009167MA/de
Publication of DEW9167B publication Critical patent/DEW9167B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE948427C publication Critical patent/DE948427C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 31. Juli 1952 Bekanntgemacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zum Schütze der sogenannten Langstabisolatorketten von Hochspannungsfreiileitungen werden bisher meist aus einem Stück bestehende Schutzkörbe verwendet, die an ihrem Umfang häufig mit Schlitzen versehen sind, um das Umlaufen des Überschlagnammbogens zu unterbinden. Diese einteiligen Schutzkörbe müssen naturgemäß auf die Isolatorkette aufgefädelt werden und können daher nur dann montiert oder ausgewechselt werden, wenn das Leitungsseil von der Isolatorkette getrennt ist. Um eine einfache Auswechslung der Schutzkörbe ohne schwierige Manipulationen oder bei unter Spannung stehender Leitung zu ermöglichen, sind auch schon geteilte, aus Rundeisen geringer Stärke hergestellte und mit Abbrandelektroden versehene Schutzkörbe vorgesehen worden, die mit ihren Tragspeichen durch eine einzige Schraube am Verbindungsklöppel oder an einer anderen Armierung des Langstabisolators befestigbar sind, wobei aber zwischen den beiden Korbhälften Spalte verbleiben. Diese Schutzkörbe stellen demnach im wesentlichen nur eine andere Ausbildung der bekannten Schutzhornkreuze dar. Sie können wohl leicht montiert werden, sind aber für Hoch- und Höchstspannungen unbrauchbar, da die Sprüh- und Koronaverluste zufolge der Spalte zwischen den Korbhälften, des kleinen Rundeisendurchmessers und die Spitzenwirkung an den
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Abbrandelektroden bei diesen hohen Spannungen untragbar hoch würden. Außerdem sind die Korbhälften nicht verdrehungssicher befestigt und können demnach bei der Montage seitlich nicht belastet werden. Überschlagströme werden nur jeweils über die Hälfte der Schutzkorbspeichen abgeleitet, so daß diese (da sie ohnehin nur aus dünnem Rundeisen hergestellt sind) leicht zerstört werden können.
ίο Bei Doppel-' oder Mehrfach-Langstabisolatorketten muß bekanntlich auch die Verbindungsstelle je zweier Langstabisolatoren durch kleinere, sogenannte mittlere Schutzkörbe abgesichert werden, damit der Flammbogen sicher vom Schirmrand der Langstabisolatoren abgehalten wird. Diese mittleren Schutzkörbe werden bisher überhaupt nur einteilig ausgeführt. Sie sind meist an dem die beiden Langstabisolatoren verbindenden Klöppel befestigt. Zufolge dieser Ausbildung können diese Schutzkörbe aber nur dann, wie bereits eingangs erwähnt, ausgewechselt werden, wenn das Leitungsseil vom Isolator getrennt ist, was aber natürlich bei bereits fertig montierten Freileitungen äußerst umständlich ist und hohe Kosten verarscht.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und besteht im wesentlichen darin, daß die in je einer Befestigungslasche endenden Tragspeichen beider Schutzkorbhälften derart abgewinkelt sind, daß die Schutzkorbhälften bereits zusammenstoßen, bevor die Befestigungslaschen voll am zugehörigen Armaturteil anliegen, so daß sie beim nachfolgenden Anziehen der Befestigungsschraube aneinandergepreßt werden. Da die Schutzkorbhälften gegeneinander verspannt werden, haben sie einen guten elektrischen Kontakt, und der Überschlagstrom kann über alle Tragspeichen abfließen, so daß diese nicht übermäßig hoch belastet werden und eine größe Lebensdauer erhalten. An den Stoßstellen tritt zufolge des guten Kontaktes keine Erhitzung auf, und die Sprüh- und Koronaverluste dieser Schutzkörbe sind nicht höher als die der bisher gebräuchlichen einteiligen Schutzkörbe, da zwischen den Schutzkorbhälften keine Spalte vorhanden sind. Die gegenseitige. Verspannung der Schutzkorbhälften hat außerdem den Vorteil, daß sich bei mechanischen Belastungen die Last auf alle Speichen gleichmäßig verteilt und also verhältnismäßig große Belastungen des Schutzkorbes möglich sind.
Um eine besonders gute Leitungsverbindung der beiden Korbhälften zu erzielen, sind erfindungsgemäß an den Stoßstellen der Schutzkorbhälften kontaktgebende Kupplungselemente, wie Trennmesser, Kontaktrohre, Kontaktkonusse od. dgl.
angeordnet, die sich beim Befestigen des Schutz^ korbes selbsttätig kraftschlüssig schließen. Dabei ist meist an einem Ende jeder Schutzkorbhälfte jeweils der Mutterteil und am anderen Ende der Vaterteil des betreffenden Kupplungselementes angeordnet. Vorzugsweise ist dazu der Steg der einen Schutzkorbhälfte an einem Ende sehnenförmig geradegedrückt und läuft am anderen Ende in zwei Laschen aus, die das gegenüberliegende
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geradegedrückte Stegende der anderen Schutzkorb " hälfte trennmesserartig kontaktfest umfassen. Es wäre aber natürlich auch möglich, zur Kupplung der Schutzkorbhälften an deren Enden Flanschbleche anzuschweißen, die durch -zusätzliche Schrauben aneinandergepreßt werden.
Eine weitere Vereinfachung der Montage wird dadurch erreicht',.; daß die beiden zwischen1 zwei Laiigstäben einer Doppel- oder Mehrfach-Langstabisolatorkette angeordneten mittleren Schutzkörbe durch gemeinsame Tragspeichen zu einem aus zwei Hälften, bestehenden Doppelkorb verbunden sind. Dabei weisen die Doppelt ragspeichen eine mittig durchlochte Befestigungslasche auf, die in an sich bekannter Weise mit Querrille oder Querwulst versehen ist, so daß die beiden Doppelkorbhälften nur mit einer einzigen Schraube verdrehungssicher an dem ebenfalls mit Querrille oder Querwulst versehenen Verbindungsklöppel befestigbar sind, wobei ihre Schutzkorbhälften kontaktgebend1 gekuppelt werden.
Wie bei bereits vorgeschlagenen Ausführungsformen von Lichtbogenschutzringen besitzen die Schutzkorbhälften einen etwa halbkreisförmigen Hohlquerschnitt mit einer zur Isolatorachse unter einem Winkel von etwa 45° geneigten Symmetrale, und die Tragspeichen greifen jeweils in der Mitte eines den Hohlraum im Sinne des Basisdurchmessers überbrückenden Steges an. Durch diesen mittigen Anschluß der Tragspeichen an den Stegen ergibt, sich für den Überschlagstrom im Korb eine derartig gleiche Stromverteilung, daß ■ das elektrische Feld den Lichtbogen in der Richtung der Symmetralen wegbläst, so daß ein weiterer Schutz der Langstäbe vor Berührung mit dem Flammbogen erzielt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine aus zwei Langstabisolatoren bestehende Hängekette mit Endschutzkörben und einem mittleren Doppelkorb, '105
Fig. 2 die Befestigung zweier mittlerer Schutzkörbe,
Fig. 3 einen Schutzkorb in Draufsicht mit zwei verschiedenen Kupplungsmöglichkeiten seiner Korbhälften und no
Fig. 4 die Draufsicht auf einen mittleren Schutzkorb mit trennmesserartiger Kupplung der Korbhälften.
Die Hängekette· besteht aus zwei Langstab-, isolatoren 1,. 2, die in bekannter Weise durch Kappen 3 armiert sind. Der obere Langstab 1 hängt an einem Klöppel 4 der Klöppelöse 5, und mit ihm ist der untere Langstab 2 durch einen Mittelklöppel 6' verbunden, während die Seilklemme (nicht dargestellt) am Langstab 2 mit Hilfe einer Klöppelöse 7 angehängt ist.
Der obere ringförmige Schutzkorb besteht aus zwei gleichen Schutzkorbhälften 8, 80, die mit je einem Stegblech 9 versehen sind, an dem mittig eine abgewinkelte, in einer Befestigungslasche endende Tragspeiche 10 angreift. Die Speichen 10
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beider Korbhälften 8, 8α sind mit ihren Befestigungslaschen durch eine gemeinsame Schraube ii an der oberen Klöppelöse 5 befestigt, wobei zur Verdrehungssicherung die Klöppelöse mit Querwulsten und die Laschen mit je einer Rille yersehen sind, Beim Anziehen der Schraube 11 wird durch Hebelwirkung (Hebelkippkante A, Hebel arme: a, 'V) eine die beiden Schutzringhälften 8, 8„ zusammenpressende Schließkraft ausgeübt. In gleicher Art ist auch der untere Schutzkorb mit den Schutzkorbhälften 12, i2a, den Speichen 13 und der Befestigungsschraube 14 ausgebildet.
Die Verbindungszone der beiden Langstabisolatoren i, 2 wird, wie in Fig. 1 dargestellt, durch einen zweiteiligen Doppelkorb geschützt, der dadurch gebildet ist, daß die beiden ,Korbhälften 15, 16 und I5e, i60 zweier übereinanderliegender Schutzkörbe 15, i5ß und 16, i60 durch je eine gemeinsame Tragspeiche 17 verbunden sind. Die Doppeltragspeichen 17 weisen eine mittige, durchlochte Befestigungslasche 18 mit einer Querrille auf, so daß die beiden Doppelkorbhälften 15, 16, 17, 18 und IS0, i6ß, 17, 18 mit einer einzigen Schraube 19 verd'rehungssicher am Verbindungs-
klöppel 6 befestigt werden können, wobei durch die Befestigungsschraube bzw. die Speichen gleichzeitig wieder 'die Korbhälften zusammengedrückt werden.
Es können aber auch , zwei sogenannte mittlere Schutzkörbe 20, 20a (Fig. 2) verwendet werden, die ebenfalls mit Hilfe der einzigen die Befestigungslaschen der Speichen 21 beider Körbe und den Klöppel 6 durchsetzenden Schraube 19 am Klöppel 6 befestigbar sind. Dabei liegt jeweils nur
eine Tragspeiche 21 jedes Schutzkorbes mit ihrer Befestigungslasche direkt am Klöppel 6 an, während die andere an der Lasche des anderen Schutzkorbes anliegt.
Zur kontaktgebenden Kupplung der beiden Schutzkorbhälften sind entweder an den Enden der Schutzkorbhälften 8e,' 8 zwei Flanschbleche 22 angeschweißt, die durch eine Schraube 23 zusätzlich zusammengepreßt werden (Fig. 3, obere Hälfte), oder es trägt das Ende der einen Schutzkorbhälfte 8ff einen Flansch mit einem konischen Dorn 24, der in einen federnden Konus 25 der Gegenhälfte 8 eingreift (Fig. 3, untere Hälfte).
Nach Fig. 2 und 4 besitzt je ein Stegende der
. Schutzkorbhälften. 20, 2oe je zwei federnde Laschen 26, die das gegenüberliegende, geradegedrückte Siegende der anderen Schutzkorbhälfte trennmesserartig umfassen. In allen diesen Fällen wird die durch die Befestigungsschraube 11, 14, 19 infolge der Hebelwirkung der Speichen bzw. die durch das Verspannen ausgeübte Schließkraft auch gleichzeitig als kontaktgebende Kraft ausgenutzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    , i. Überschlagschutzkorb für Hochspannungslangstabisolatorketten,. der aus zwei gleichen, mit zur Teilungsebene symmetrischen Tragspeichen fest verbundenen Schutzkorbhälften besteht, wobei die Tragspeichen mit ihren Enden durch eine gemeinsame Schraube an den Armaturteilen der Isolatorkette befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in je einer Befestigungslasche endenden Tragspeichen (10, 13, 17, 21) beider Schutzkorbhälften (8, '8a, 12, I2a/15, i5fl) 20, 20a) derart abgewinkelt sind, daß die Sehutzkorbhälften bereits zusammenstoßen, bevor die Befestigungslaschen voll am zugehörigen ArmaturteiJ (5, 6, 7) anliegen, so daß sie beim nachfolgendien Anziehen der Befestigungsschrauben aneinandergepreßt werden.
  2. 2. Überschlagschutzkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stoßstellen der Korbhälften kontaktgebende Kupplungselemente, wie Trenmmesser (26), Kontaktrohre, Kontaktkonusse (24, 25) od. dgl. angeordnet sind, die sich beim Befestigen des Schutzkorbes selbsttätig kraftscMüssig schließen.
  3. 3. Überschlagschutzkorb nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg der Koxbhälften an einem Ende sehnenförmig geradegedrückt ist und am anderen Ende in zwei Laschen (26) ausläuft, die das gegenüberliegende, geradegedrückte Stegende der anderen Korbhälfte trennmesserartig kontaktfest umfassen.
  4. 4. Überschlagschutzkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung der Schutzkorbhälften (8, 8fl) an deren Enden Flanschbleche (22) angeschweißt sind, die durch Schrauben (23) zusätzlich aneinandergepreßt werden.
  5. 5. Überschlagschutzkorb nach den Ansprüchen 2 bis 4 zur Verwendung zwischen zwei Langstäben bei Doppel- oder Mehrfach-Langstabisolatorketten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinander angeordnete, zweiteilige Schutzkörbe (15, I5a und 16, i6„) durch gemeinsame Tragspeichen (17) zu einem aus zwei Hälften bestehenden Doppelkorb verbunden sind, wobei die Tragspeichen eine mittige, durchlochte Befestigungslasche (18) aufweisen, die in an sich bekannter Weise mit Querrille oder Querwulst versehen ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Schweizerische Patentschrift Nr. 245 583;
    deutsche Patentschriften Nr. 856 471, 921 391.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©509 658/151 2.56
DEW9167D 1951-08-22 1952-08-01 Überschlagschutzkorb fuer Hochspannungs-Langstabisolatorketten Expired DE948427C (de)

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AT176246T 1951-08-22
AT176246T 1951-08-22

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DEW0009167MA true DEW0009167MA (de) 1956-02-16
DEW9167B DEW9167B (de) 1956-02-16
DE948427C DE948427C (de) 1956-08-30

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