DES0042948MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. März 1955 Bekanntgemacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zur Übermittlung von Befehlen und Meldungen in Fernsteuer- und Fernüberwachungsanlagen über beliebige
Übertragungskanäle werden sogenannte Impulsverfahren angewandt bei denen bestimmte Befehle
oder Meldungen durch den Inhalt bestimmter Impulsbilder dargestellt werden. So können bestimmte
Befehle oder Meldungen, z. B. beim bekannten Impulszeitverfahren durch die Dauer eines
Impulses oder beim Impulsintervallverfahren durch die Dauer des Intervalls zwischen zwei Impulsen dargestellt
werden. In der Kraftwerkstechnik wird in vielen Fällen das Impulsreihenverfahren vorgezogen.
Bei diesem wird für jeden vorgesehenen Befehl oder jede Meldung eine konstante Zahl von Impulsen verwendet
und zur Unterscheidung der einzelnen Befehle oder Meldungen ein oder mehrere charakteristische
Kriterien eingeführt. Als Kriterium können alle ,physikalischen, für die Übertragung geeigneten Größen
vorgesehen werden, wie z. B. die Frequenz, die Phasenlage od. dgl. Vorzugsweise werden meistens zeitliche
Kriterien verwendet. Die Bildung der den Befehlen oder Meldungen entsprechenden Impulstelegramme
erfolgt selbsttätig bei Betätigung eines entsprechenden Befehls oder Meldeorgans; ebenso geschieht die Entschlüsselung
und Rückumsetzung des so gebildeten Impulstelegrammes in den gewünschten Befehl oder
Meldung an der Empfängerstelle in bekannter Weise selbsttätig durch entsprechende Einrichtungen.
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Dieses Impulsreihenverfahren hat wegen der konstanten Zahl von Impulsen den Vorteil, daß — neben
anderen an sich bekannten Sicherstellungsmaßnahmen — durch die sogenannte Synchronschlußkontrolle,
das ist die Zählung der gesamten Impulse nach Durchgang eines Befehls oder einer Meldung, eine Gewähr
dafür gegeben ist, daß Fehlsteuerungen und Fehlmeldungen durch fehlerhafte Befehls- oder Meldungsübertragung praktisch ausgeschlossen sind. Die
ίο Zahl K der möglichen unterschiedlichen Befehle oder
Meldungen ist z. B. bei Einfügen eines einzigen charakteristischen Kriteriums gleich der Zahl η der
Zeichen einer Impulsreihe. Durch Abspalten von Zeichen einer Reihe für eine sogenannte Gruppen-
vorwahl mit einer Gruppenzahl g läßt sich bei geradzahligem «und g = — eine Höchstzahl von Befehlen
erreichen. Es liegt also bei einer vorgegebenen Zahl K für verschiedene Befehle oder Meldungen die Zahl
der Zeichen einer Reihe eindeutig fest. Da wegen der elektrischen und mechanischen Zeitkonstanten von
an der Umsetzung von Befehlen oder Meldungen in Impulstelegramme, und umgekehrt, beteiligten Relais,
Wählern und anderen Gliedern eine bestimmte Schrittlänge für ein Zeichen nicht unterschritten
werden darf, bestimmt somit ,die Anzahl der Zeichen einer Impulsreihe die Übertragungszeit eines Befehls
oder einer Meldung. Aus diesem Grund ist für viele Fälle, in denen einerseits die Übertragungszeit sehr
kurz gehalten werden muß und andererseits eine große Anzahl von verschiedenen Befehlen oder MeI-düngen
übertragen werden soll, das Impulsreihenverfahren nicht immer geeignet. Solche Fälle sind z. B.
gegeben, wenn die zeitliche Verschiebung zwischen der Einleitung eines Befehls und seiner Ausführung
sehr klein gehalten werden muß oder wenn die zeitliehe Belegung eines Übertragungskanals nur kurz
sein darf, um Wartezeiten bei gleichzeitig oder praktisch gleichzeitig eingeleiteten Befehlen möglichst
auszuschalten, oder wenn es sich um die Auslösung von Regelvorgängen handelt, bei denen der kleinste
durch die endliche Übertragungszeit bedingte Verstellschritt des Regelgliedes nur sehr klein bemessen
sein darf.
Man könnte nun eine Verkürzung der Übertragungszeiten durch Verminderung der Zahl der Zeichen bei
gleicher Zahl der möglichen übertragbaren Befehle oder Meldungen durch die Anwendung des bekannten
Impulskombinationsverfahrens erreichen, da hier ζ. B. bei Verwendung nur einer physikalischen Größe für
das Auswahlkriterium die Zahl der möglichen übertragbaren Befehle K = 2n — 1 ist, wenn η wiederum
die Zahl der Zeichen bedeutet und sämtliche Kombinationsmöglichkeiten erfaßt werden, d. h. eine freie
Kombination zu veränderlichen Gliedern vorgenommen wird. Da aber der Ausfall eines einzigen
Kombinationsgliedes durch Störungen in dem Übertragungskanal oder sonstige Fehler einen falschen
Befehl oder Meldung vortäuschen würde, ist dieses Verfahren für Fernsteuerzwecke nicht brauchbar.
Auch eine Kombination zu festen Gliedern z, bei der sich eine Kombinationszahl K = (*Λ ergibt (wieder
unter Voraussetzung einer physikalischen, Größe für das Auswahlkriterium), ergibt keine ausreichende
Sicherstellung, sofern nicht der gesamte Übertragungsvorgang laufend überwacht wird.
Zur Sicherstellung der richtigen Befehls- oder Meldungsübertragungen einer bestimmten Anzahl
von unterschiedlichen Befehlen oder Meldungen mit einer gegenüber dem Impulsreihenverfahren verringerten
Anzahl von Zeichen für ein Impulstelegramm werden daher bei dem Verfahren nach der Erfindung K
verschiedene Impulstelegramme mit η Zeichen nach dem Impulsreihenverfahren in Verbindung mit dem
Impulskombinationsverfahren bei einer Kombination zu ζ festen Gliedern gebildet, worin K, η und ζ ganze
beliebige Zahlen bedeuten. Beim Einfügen einer einzigen physikalischen Größe als Auswahlkriterium
gilt dann, wie bereits erwähnt, die Beziehung K = (™) .
Wird hierbei neben den beim Impulsreihenverfahren üblichen Sicherstellungsmaßnahmen noch zusätzlich
eine Überprüfung auf Kombination zu festen Gliedern durchgeführt, so ist hiermit einerseits der Grundforderung
bei Fernsteuer-· und Fernüberwachungsanlagen nach absoluter Sicherstellung genügt, an-
dererseits der Vorteil des Kombinationsverfahrens, nämlich der verringerten Impulszahl bei gleicher
Kommando- oder Meldungszahl bzw. des erhöhten Fassungsvermögens bei gleicher Impulszahl ausgenützt.
■
An Hand eines Zahlenbeispiels soll das bekannte Impulsreihenverfahren mit dem neuen Verfahren
verglichen werden. Unter der Voraussetzung der Einfügung einer einzigen physikalischen Größe als Auswahlkriterium
in eine aus einer geraden Zahl von Zeichen bestehenden Reihe und einer Vorwahlgruppenzahl
gleich der halben Zeichenzahl ergeben sich, wie
■ nt . . .
bereits erwähnt, X= — verschiedene Befehle oder
4
Meldungen als Optimum beim Impulsreihenverfahren; für η = ίο wird K = 25 und für η = 20 ist K = 100.
Demgegenüber kann beim neuen Verfahren mit η Zeichen zu ζ festen Gliedern und Einfügung einer
einzigen physikalischen Größe als Auswahlkriterium die Zahl der möglichen Befehle oder Meldungen zu
bestimmt werden. Bei einer Kombination
zu ζ = vier festen Gliedern gilt: Bei η = ίο wird
K = (IO) = 210, bei η = 20 wird K = 484s = \\ .
V 4/ ^ ^J V 9/
Daraus ist also ohne weiteres ersichtlich, daß zur Übertragung einer bestimmten Zahl von Befehlen
beim neuen Verfahren weniger Zeichen notwendig sind, was sich mit Zunahme der festen Glieder ζ
wesentlich stärker bemerkbar macht. Andererseits kann bei Vorgabe einer bestimmten Anzahl von
Zeichen, bedingt durch die höchstzulässige Übertragung, eine wesentlich größere Anzahl von Befehlen
über einen Übertragungskanal geschickt werden. Durch Einführung von mehr als einer physikalischen
Größe als Auswahlkriterium wird der Unterschied
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zwischen den bekannten Impulsreihenverfahren und dem neuen Verfahren noch wesentlich größer, so daß'
durch eine verhältnismäßig geringe Zeichenzahl eine für alle Fälle ausreichende Zahl von Befehlen oder
Meldungen schnell und sicher über einen Übertragungskanal übermittelt werden kann. Zusammenfassend
kann gesagt werden, daß die Zahl der verwendeten Zeichen, die Zahl der verschiedenen eingefügten
Auswahlkriterien und/oder die Zahl der
ίο festen Glieder vorteilhaft so aufeinander abgestimmt
werden, daß in bezug auf die gesamte Übertragungszeit eines Befehles bei einem Minimum an Zeichen
jeweils ein Optimum an verschiedenen übertragbaren Befehlen erreicht wird.
Um die richtige Übertragung solcher Befehle bei Durchführung des neuen Verfahrens sicherzustellen,
; wird zusätzlich zu den beim Impulsreihenverfahren bekannten Sicherstellungsmäßnahmen, wie z. B. der
Synchronschlußkontrolle, eine Überprüfung auf die richtige und vollständige Kombination zu bestimmten
festen Gliedern durchgeführt. Hierzu ist gemäß der weiteren Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, die
gegenüber einer Kontaktpyramide, wie sie in Schaltungsanordnungen für Kombinationsverfahren zur
Erfassung der Kombinationsmöglichkeiten und Prüfung der Nichtbetätigung der bei der jeweils vorliegenden
Kombination nicht benutzten Schaltungselemente verwendet werden, eine beträchtliche Einsparung
von Relais zuläßt. Es liegt hierbei der Gedanke zugrunde, die Auswahl der Befehle und Meldungen
und die Sicherstellung der richtigen . Übertragung derselben voneinander zu trennen und hierzu
ohne Sicherstellung und gegenseitige Verriegelung der einzelnen Schaltglieder nur die jeweils an der Kombination
beteiligten Schaltglieder zu betätigen. Die Sicherstellung der richtigen Übertragung mittels
Überprüfung der Kombination zu festen Gliedern (" J
wird gemäß der Erfindung durch eine gesonderte Einrichtung vorgenommen, die derart aufgebaut ist,
daß sie eine Ausführung des Befehls bzw. eine Schalthandlung erst nach positivverlaufener Prüfung
zuläßt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für eine solche erfindungsgemäße Einrichtung dargestellt
und nachfolgend näher erläutert. ' ■" '
Gemäß Fig. 1 ist zur Überprüfung einer Kombination zu festen Gliedern f" J, beispielsweise für eine
Kombination bis zu fünf festen Gliedern, ein Prüfrelais PR mit zwei gegensinnig geschalteten Wicklungen
PRI und PRIl vorgesehen. Die Wicklung
PRIl ist über einen verstellbaren Widerstand R an Spannung gelegt; die Wicklung PR I ist dagegen über
parallel angeordnete Kombinationsrelais Ki bis K 5, die im Zug von Verbindungsleitungen 1 bis 5 liegen,
an Spannung gelegt. Die Verbindungsleitungen können Kombinationsleitungen oder die Ausgänge
eines bei den bekannten Einrichtungen verwendeten Kombinationsverteilers sein, wie sie bei den Impulsreihenverfahren
verwendet sind. Jedes dieser Kombinationsrelais K ι bis K$ besitzt einen Selbsthaltekontakt
kih bis k 5 k, die die Wicklung der betreffenden
Kombinationsrelais über Kontakte von später zu erläuternden Relais an Spannung halten. Der Strom
in der Wicklung Pi? II kann durch den vorgeschalteten
Widerstand R so eingestellt werden, daß er dem Strom in der Wicklung PR I bei der gewünschten ;
Zahl für ζ das Gleichgewicht hält. Es ist jedoch nachzuholen, daß der Strom in der Wicklung PR I proportional
der Zahl der eingeschalteten Kombinationsrelais ist, wird also z. B. eine Kombination zu zwei
festen Gliedern gewünscht, d. h. es sollen jeweils zwei ■■■:
Kombinationsrelais während eines Übertragungsvorganges ansprechen, so wird durch entsprechende
Einstellung des Vorwiderstandes R der Strom durch die Wicklung PR I auf den zweifachen Einheitswert- eingestellt.
Beide Durchflutungen halten sich damit :;
das Gleichgewicht, und das Prüfrelais PR spricht nicht an. Durch diese Differentialschaltungen beider
Wicklungen wird eine Unabhängigkeit der Anordnung von der Größe der angelegten Spannung erreicht,
die gewöhnlich einer Batterie entnommen wird. '■ Haben aus irgendwelchen fehlerhaften Gründen mehr
oder weniger als z. B. zwei Kombinationsrelais angesprochen, so überwiegt die Durchflutung der zweiten
oder ersten Wicklung des Prüfrelais, was zur Verhinderung einer Schalthandlung ausgenutzt werden
kann, indem z.B. ein Kontakt des Prüfrelais einen Schaltkreis unterbricht. Um ein gegebenenfalls vorgetäuschtes
Prüfergebnis über eine Prüfung auf richtige Kombination zu festen Gliedern ζ bei schadhaftem
Prüfrelais PR zu vermeiden, wird dieses vor der : Prüfung
und eigentlichen Freigabe auf seine Betriebsfähigkeit mittels der Kontakte ν τι, vi2 und ^13 einer
aus zwei nicht dargestellten Zeitrelais bestehenden Verzögerungsrelaiskette untersucht. Diese nicht dargestellten
Relais werden bei Beginn einer Kömbinationswahl zum Ansprechen gebracht; sie fallen
nach Beendigung der Kombinationswahl nacheinander mit einer bestimmten Zeitverzögerung ab.
Beim Ansprechen der genannten Relais, d. h. beim Einstellen der Kombinationsrelais Ki bis K 5 wird
die Wicklung PR I durch den Arbeitskontakt ν ii
kurzgeschlossen, so daß nur die Wicklung PR II erregt wird. Bei ordnungsgemäßem Zustand des
Prüfrelais spricht dieses an und hält über einen Arbeitskontakt υ 2 der Verzögerungsrelaiskette die
jeweils angesprochenen Kombinationsrelais über ihre Selbsthaltekontakte an Spannung. Der dem Arbeitskontakt
fir 1 parallel liegende Ruhekontakt ν I2 ist
bereits beim Ansprechen der Verzögerungsrelaiskette geöffnet. Damit ist die erste Untersuchung des Prüf- \.
relais über seine Arbeitsbereitschaft beendet. Beim Abfallen der Verzögerungskette schließt sich der Ruhekontakt
wi2 und übernimmt die Aufgabe des Arbeitskontaktes fin. Dieser Kontakt öffnet sich beim
Stromdurchfluß durch die Wicklung Pi? I infolge des Öffnens des Arbeitskontaktes ν ii der Verzögerungsrelaiskette.
Nunmehr ist das Prüfrelais untersucht und zur Prüfung auf die Kombination zu bestimmten
festen Gliedern freigegeben. Entspricht die Einstellung der Kombinationsrelais der gewünschten
Kombination, die, wie bereits erwähnt, durch den Widerstand i? einstellbar ist, so fällt das Prüf relais PR
ab und schaltet über die Ruhekontaktseite von fin
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und den Ruhekontakt ν 13 der Verzögerungsrelaiskette
ein Freigaberelais -Fi? ein. Durch das Einschalten des Freigaberelais FR wird die Wicklung Pi? I durch
einen Arbeitskontakt /Vi nochmals zur Untersuchung
des Relais kurzgeschlossen, wobei sich das , Freigaberelais FR über seinen Selbsthaltekontakt /V 2
hält. In der Zuführungsleitung zu den Kontakten Ai
bis A 5 der die betreffenden Kombinationsrelais K1
bis K 5 enthaltenden Schaltkreise S1 bis S 5 ist in
Reihe mit einem Arbeitskontakt -pr 2 des Prüfrelais PR
noch ein Arbeitskontakt /V 3 des Freigaberelais Fi? angeordnet. Falls das Prüfrelais PR in einwandfreiem
Zustand ist, spricht es nochmals an und schließt seinen Arbeitskontakt prz, so daß die gewünschten Schaltkreise
über den geschlossenen Arbeitskontakt j>r2
und den ebenfalls geschlossenen Arbeitskontakt /V 3 sowie die jeweils geschlossenen Arbeitskontakte der
betreffenden Kombinationsrelais an Spannung liegen, so daß eine bestimmte gewünschte Schalthandlung
ausgelöst wird. Durch Abfallen des zweiten nicht dargestellten Relais der Verzögerungsrelaiskette und
Öffnen seines Kontaktes ν 2 wird die gesamte Einstellung wieder aufgelöst. Bei dieser Einrichtung stehen
alle Kontakte der Kombinationsrelais, mit· Ausnahme je eines Selbsthaltekontaktes, für die Auswahl der
Befehle oder Meldungen zur Verfügung; sie ist deshalb für die Übertragung einer Vielzahl von Befehlen geeignet.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung zur Prüfung auf die gewünschte Kombination zu festen Gliedern ζ dargestellt. Die mit denen in Fig. 1 übereinstimmenden Schaltungselemente sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Bei dieser Schaltungsanordnung ist an Stelle des Prüfrelais mit zwei gegensinnig geschalteten Wicklungen und des Freigaberelais nach Fig. 1 nur ein einziges Relais KO verwendet. Dafür müssen im Gegensatz zu dem vorher besprochenen Ausführungsbeispiel die Kombinationsrelais K1 bis K^ jeweils eine bestimmte Anzahl von Kontakten haben, die durch die gewünschte Kombination zu ζ festen Gliedern bestimmt ist, die aber unabhängig von der Zahl der Elemente ist. Im dargestellten Fall kann ζ . maximal 5 sein. Die Höchstzahl der notwendigen Kontakte der Kombinationsrelais ist immer ^ ζ + 1 (bei Kontaktpyramide in üblicher Form wäre die entsprechende Zahl der Kontakte = 2n -1 = 21 = 16). Die durch die Kontakte A 11 bis A 55 gebildete Kontaktpyramide ist bei ihrer Spitze mit dem Relais KO verbunden, während die Basis der Pyramide mit durch I bis V gekennzeichnete Aüsgangsleitungen .. verbunden ist. Je nach der gewünschten Kombination zu ζ festen Gliedern ist der eine Pol einer Spannungsquelle an die entsprechende Ausgangsleitung angeschlossen, z. B. bei ζ = 3 an die Ausgangsleitung'III. Die Prüfung auf Kombination (^)
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung zur Prüfung auf die gewünschte Kombination zu festen Gliedern ζ dargestellt. Die mit denen in Fig. 1 übereinstimmenden Schaltungselemente sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Bei dieser Schaltungsanordnung ist an Stelle des Prüfrelais mit zwei gegensinnig geschalteten Wicklungen und des Freigaberelais nach Fig. 1 nur ein einziges Relais KO verwendet. Dafür müssen im Gegensatz zu dem vorher besprochenen Ausführungsbeispiel die Kombinationsrelais K1 bis K^ jeweils eine bestimmte Anzahl von Kontakten haben, die durch die gewünschte Kombination zu ζ festen Gliedern bestimmt ist, die aber unabhängig von der Zahl der Elemente ist. Im dargestellten Fall kann ζ . maximal 5 sein. Die Höchstzahl der notwendigen Kontakte der Kombinationsrelais ist immer ^ ζ + 1 (bei Kontaktpyramide in üblicher Form wäre die entsprechende Zahl der Kontakte = 2n -1 = 21 = 16). Die durch die Kontakte A 11 bis A 55 gebildete Kontaktpyramide ist bei ihrer Spitze mit dem Relais KO verbunden, während die Basis der Pyramide mit durch I bis V gekennzeichnete Aüsgangsleitungen .. verbunden ist. Je nach der gewünschten Kombination zu ζ festen Gliedern ist der eine Pol einer Spannungsquelle an die entsprechende Ausgangsleitung angeschlossen, z. B. bei ζ = 3 an die Ausgangsleitung'III. Die Prüfung auf Kombination (^)
wird erst nach erfolgter Einstellung der Kombinationsrelais durchgeführt, die Freigabe erfolgt erst dann,
wenn z.B. jeweils drei Kombinationsrelais Κτ, Κ2, K3 oder K2, K3, K\ usw. angesprochen und dabei
ihre Kontakte An, A21 und A22, A31 bis A33 oder
A21 und A22, A31 bis A33, A41 bis A44 betätigt haben,
so daß der Stromkreis für das Relais KO entweder über die — in die andere Stellung als gezeichnet gebrachten
— Kontakte An, A22, A33 und die in der
gezeichneten Lage verbliebenen Kontakte k 44, A 54 oder über den in der gezeichneten Stellung verbliebenen
Kontakt An und die betätigten Kontakte A21, A 32 und A 43 sowie den in der gezeichneten Stellung
befindlichen Kontakt A 54 geschlossen ist. Das Relais KO spricht somit an und schließt durch seinen Arbeitskontakt
ko den gewünschten Teil der Stromkreise Si bis S 5. Sprechen fehlerhafterweise mehr Kombinationsrelais
gleichzeitig an, z. B. vier Kombinationsrelais, so schließt ein Kontakt A 54 oder A 55 das
Relais K O an den Ausgangsstromkreis IV, der nicht
an der Spannungsquelle liegt. Das Relais KO kann in diesem Falle nicht ansprechen, und somit ist durch
den Arbeitskontakt Ao die Zuleitung zu den Schaltkreisen Si bis S5 unterbrochen.
Diese Einrichtung eignet sich vorteilhaft für Impulskombinationsverfahren
mit verhältnismäßig wenig festen Gliedern z, bei Vergrößerung der festen Glieder ζ
müssen dann, wie bereits erwähnt, die Kombinationsrelais entsprechend mehr Kontakte erhalten.
Claims (7)
1. Verfahren zur Fernübertragung von Befehlen
oder Meldungen über einen Übertragungskanal bei Verwendung einer bestimmten Anzahl von
Zeichen für die Bildung der die Befehle oder Meldungen darstellenden Impulstelegramme unter
Einfügen einer oder mehrerer als Auswahlkriterien dienender physikalischer Größen in die Impulsreihe,
dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu diesen Impulsreihenverfahren ein Impulskombinationsverfahren
mit einer Kombination zu bestimmten festen Gliedern mit herangezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine von der Auswahl der Kombination getrennte Prüfung auf das richtige Auftreten
der gewünschten Kombination zu bestimmten festen Gliedern vorgenommen und eine Schalthandlung
erst nach ordnungsgemäß durchgeführter und verlaufener Prüfung ermöglicht wird.
3. Einrichtung zur Durchführung der Verfahren nach Anspruch 1 und 2 unter Verwendung von
im Zug von Kombinationsleitungen oder Ausgangsleitungen von Kombinationsverteilern angeordneten
Kombinationsrelais, dadurch gekennzeichnet, daß ein Prüfrelais mit zwei gegensinnig geschalteten
Wicklungen vorgesehen ist, dessen eine Wicklung über einen Vorwiderstand an Spannung
liegt und dessen zweite Wicklung in der Verbindungsleitung zwischen einem Pol einer Spannungsquelle und den miteinander verbundenen Wicklungsausgängen
der Kombinationsrelais hegt, so daß der sie durchfließende Strom abhängig von der Zahl der gleichzeitig eingeschalteten Kombinationsrelais
ist und der Strom durch die erste Wicklung mittels des Vorwiderstandes so einstellbar
ist, daß nur bei der eingestellten Kombination zu festen Gliedern bei gleich großer Durchflutung
beider Wicklungen das Prüf relais nicht anspricht
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und somit durch je einen Arbeitskontakt des Kombinationsrelais betätigte Schaltkreise an Spannung
gelegt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais vor der Prüfung auf die
eingestellte Kombination zu bestimmten festen Gliedern und anschließend vor der Freigabe der
Schalthandlung durch Kontakte von für die Einstellung und Freigabe der Schalthandlung
vorgesehenen Relais auf seine Betriebsfähigkeit überprüft wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung auf ordnungsgemäßen
Zustand des Prüfrelais ein Freigaberelais in Verbindung mit einer bei Beginn der
Kombinationswahl eingeschalteten und nach Beendigung der Kombinationswahl ihre Relais der
Reihe nach abschaltenden Verzögerungsrelaiskette vorgesehen ist, derart, daß das Freigaberelais über
einen Ruhekontakt des zuerst abschaltenden Relais der Verzögerungsrelaiskette und über einen
Ruhekontakt des Prüfrelais sowie über einen Arbeitskontakt des zuletzt abschaltenden Relais
der Verzögerungsrelaiskette an Spannung liegt, daß ferner ein Arbeitskontakt des zuerst abschaltenden
Relais der Verzögerungsrelaiskette und ein Arbeitskontakt des Freigaberelais der zweiten
Wicklung des Prüfrelais parallel geschaltet ist, so daß über einen zweiten dem Arbeitskontakt des
Prüfrelais parallel liegenden Ruhekontakt des zuerst abschaltenden Relais der Verzögerungsrelaiskette
der Selbsthaltestromkreis für die jeweils eingeschalteten Kombinationsrelais geschlossen ist, und
daß dem Arbeitskontakt des Prüfrelais ein zweiter Arbeitskontakt des Freigaberelais parallelliegt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- zeichnet, daß in Reihe mit einem zweiten Arbeitskontakt des Prüfrelais ein dritter Arbeitskontakt
des Freigaberelais in der Zuleitung zu den Schaltkreisen angeordnet ist.
7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2 unter Verwendung
von im Zug auf Kombinationsleitungen oder Ausgangsleitungen von Kombinationsverteilern
angeordneten Kombinationsrelais, dadurch gekennzeichnet, daß eine von den Kontakten der Kombinationsrelais
gebildete Kontaktpyramide an ihrer Basis mit wahlweise an ein Potential anschließbaren
Ausgangsleitungen verbunden ist und^die Spitze der Pyramide über ein Relais mit dem anderen
Pol der Spannungsquelle in Verbindung steTa-t und daß der Arbeitskontakt des Relais in der
Verbindungsleitung zu den Schaltkreisen angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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