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DES0042948MA - - Google Patents

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DES0042948MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. März 1955 Bekanntgemacht am 12. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zur Übermittlung von Befehlen und Meldungen in Fernsteuer- und Fernüberwachungsanlagen über beliebige Übertragungskanäle werden sogenannte Impulsverfahren angewandt bei denen bestimmte Befehle oder Meldungen durch den Inhalt bestimmter Impulsbilder dargestellt werden. So können bestimmte Befehle oder Meldungen, z. B. beim bekannten Impulszeitverfahren durch die Dauer eines Impulses oder beim Impulsintervallverfahren durch die Dauer des Intervalls zwischen zwei Impulsen dargestellt werden. In der Kraftwerkstechnik wird in vielen Fällen das Impulsreihenverfahren vorgezogen. Bei diesem wird für jeden vorgesehenen Befehl oder jede Meldung eine konstante Zahl von Impulsen verwendet und zur Unterscheidung der einzelnen Befehle oder Meldungen ein oder mehrere charakteristische Kriterien eingeführt. Als Kriterium können alle ,physikalischen, für die Übertragung geeigneten Größen vorgesehen werden, wie z. B. die Frequenz, die Phasenlage od. dgl. Vorzugsweise werden meistens zeitliche Kriterien verwendet. Die Bildung der den Befehlen oder Meldungen entsprechenden Impulstelegramme erfolgt selbsttätig bei Betätigung eines entsprechenden Befehls oder Meldeorgans; ebenso geschieht die Entschlüsselung und Rückumsetzung des so gebildeten Impulstelegrammes in den gewünschten Befehl oder Meldung an der Empfängerstelle in bekannter Weise selbsttätig durch entsprechende Einrichtungen.
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Dieses Impulsreihenverfahren hat wegen der konstanten Zahl von Impulsen den Vorteil, daß — neben anderen an sich bekannten Sicherstellungsmaßnahmen — durch die sogenannte Synchronschlußkontrolle, das ist die Zählung der gesamten Impulse nach Durchgang eines Befehls oder einer Meldung, eine Gewähr dafür gegeben ist, daß Fehlsteuerungen und Fehlmeldungen durch fehlerhafte Befehls- oder Meldungsübertragung praktisch ausgeschlossen sind. Die
ίο Zahl K der möglichen unterschiedlichen Befehle oder Meldungen ist z. B. bei Einfügen eines einzigen charakteristischen Kriteriums gleich der Zahl η der Zeichen einer Impulsreihe. Durch Abspalten von Zeichen einer Reihe für eine sogenannte Gruppen-
vorwahl mit einer Gruppenzahl g läßt sich bei geradzahligem «und g = — eine Höchstzahl von Befehlen
erreichen. Es liegt also bei einer vorgegebenen Zahl K für verschiedene Befehle oder Meldungen die Zahl der Zeichen einer Reihe eindeutig fest. Da wegen der elektrischen und mechanischen Zeitkonstanten von an der Umsetzung von Befehlen oder Meldungen in Impulstelegramme, und umgekehrt, beteiligten Relais, Wählern und anderen Gliedern eine bestimmte Schrittlänge für ein Zeichen nicht unterschritten werden darf, bestimmt somit ,die Anzahl der Zeichen einer Impulsreihe die Übertragungszeit eines Befehls oder einer Meldung. Aus diesem Grund ist für viele Fälle, in denen einerseits die Übertragungszeit sehr kurz gehalten werden muß und andererseits eine große Anzahl von verschiedenen Befehlen oder MeI-düngen übertragen werden soll, das Impulsreihenverfahren nicht immer geeignet. Solche Fälle sind z. B. gegeben, wenn die zeitliche Verschiebung zwischen der Einleitung eines Befehls und seiner Ausführung sehr klein gehalten werden muß oder wenn die zeitliehe Belegung eines Übertragungskanals nur kurz sein darf, um Wartezeiten bei gleichzeitig oder praktisch gleichzeitig eingeleiteten Befehlen möglichst auszuschalten, oder wenn es sich um die Auslösung von Regelvorgängen handelt, bei denen der kleinste durch die endliche Übertragungszeit bedingte Verstellschritt des Regelgliedes nur sehr klein bemessen sein darf.
Man könnte nun eine Verkürzung der Übertragungszeiten durch Verminderung der Zahl der Zeichen bei gleicher Zahl der möglichen übertragbaren Befehle oder Meldungen durch die Anwendung des bekannten Impulskombinationsverfahrens erreichen, da hier ζ. B. bei Verwendung nur einer physikalischen Größe für das Auswahlkriterium die Zahl der möglichen übertragbaren Befehle K = 2n — 1 ist, wenn η wiederum die Zahl der Zeichen bedeutet und sämtliche Kombinationsmöglichkeiten erfaßt werden, d. h. eine freie Kombination zu veränderlichen Gliedern vorgenommen wird. Da aber der Ausfall eines einzigen Kombinationsgliedes durch Störungen in dem Übertragungskanal oder sonstige Fehler einen falschen Befehl oder Meldung vortäuschen würde, ist dieses Verfahren für Fernsteuerzwecke nicht brauchbar.
Auch eine Kombination zu festen Gliedern z, bei der sich eine Kombinationszahl K = (*Λ ergibt (wieder
unter Voraussetzung einer physikalischen, Größe für das Auswahlkriterium), ergibt keine ausreichende Sicherstellung, sofern nicht der gesamte Übertragungsvorgang laufend überwacht wird.
Zur Sicherstellung der richtigen Befehls- oder Meldungsübertragungen einer bestimmten Anzahl von unterschiedlichen Befehlen oder Meldungen mit einer gegenüber dem Impulsreihenverfahren verringerten Anzahl von Zeichen für ein Impulstelegramm werden daher bei dem Verfahren nach der Erfindung K verschiedene Impulstelegramme mit η Zeichen nach dem Impulsreihenverfahren in Verbindung mit dem Impulskombinationsverfahren bei einer Kombination zu ζ festen Gliedern gebildet, worin K, η und ζ ganze beliebige Zahlen bedeuten. Beim Einfügen einer einzigen physikalischen Größe als Auswahlkriterium
gilt dann, wie bereits erwähnt, die Beziehung K = (™) .
Wird hierbei neben den beim Impulsreihenverfahren üblichen Sicherstellungsmaßnahmen noch zusätzlich eine Überprüfung auf Kombination zu festen Gliedern durchgeführt, so ist hiermit einerseits der Grundforderung bei Fernsteuer-· und Fernüberwachungsanlagen nach absoluter Sicherstellung genügt, an- dererseits der Vorteil des Kombinationsverfahrens, nämlich der verringerten Impulszahl bei gleicher Kommando- oder Meldungszahl bzw. des erhöhten Fassungsvermögens bei gleicher Impulszahl ausgenützt. ■
An Hand eines Zahlenbeispiels soll das bekannte Impulsreihenverfahren mit dem neuen Verfahren verglichen werden. Unter der Voraussetzung der Einfügung einer einzigen physikalischen Größe als Auswahlkriterium in eine aus einer geraden Zahl von Zeichen bestehenden Reihe und einer Vorwahlgruppenzahl gleich der halben Zeichenzahl ergeben sich, wie
nt . . .
bereits erwähnt, X= — verschiedene Befehle oder 4
Meldungen als Optimum beim Impulsreihenverfahren; für η = ίο wird K = 25 und für η = 20 ist K = 100. Demgegenüber kann beim neuen Verfahren mit η Zeichen zu ζ festen Gliedern und Einfügung einer einzigen physikalischen Größe als Auswahlkriterium die Zahl der möglichen Befehle oder Meldungen zu
bestimmt werden. Bei einer Kombination
zu ζ = vier festen Gliedern gilt: Bei η = ίο wird
K = (IO) = 210, bei η = 20 wird K = 484s = \\ .
V 4/ ^ ^J V 9/
Daraus ist also ohne weiteres ersichtlich, daß zur Übertragung einer bestimmten Zahl von Befehlen beim neuen Verfahren weniger Zeichen notwendig sind, was sich mit Zunahme der festen Glieder ζ wesentlich stärker bemerkbar macht. Andererseits kann bei Vorgabe einer bestimmten Anzahl von Zeichen, bedingt durch die höchstzulässige Übertragung, eine wesentlich größere Anzahl von Befehlen über einen Übertragungskanal geschickt werden. Durch Einführung von mehr als einer physikalischen Größe als Auswahlkriterium wird der Unterschied
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zwischen den bekannten Impulsreihenverfahren und dem neuen Verfahren noch wesentlich größer, so daß' durch eine verhältnismäßig geringe Zeichenzahl eine für alle Fälle ausreichende Zahl von Befehlen oder Meldungen schnell und sicher über einen Übertragungskanal übermittelt werden kann. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die Zahl der verwendeten Zeichen, die Zahl der verschiedenen eingefügten Auswahlkriterien und/oder die Zahl der
ίο festen Glieder vorteilhaft so aufeinander abgestimmt werden, daß in bezug auf die gesamte Übertragungszeit eines Befehles bei einem Minimum an Zeichen jeweils ein Optimum an verschiedenen übertragbaren Befehlen erreicht wird.
Um die richtige Übertragung solcher Befehle bei Durchführung des neuen Verfahrens sicherzustellen,
; wird zusätzlich zu den beim Impulsreihenverfahren bekannten Sicherstellungsmäßnahmen, wie z. B. der Synchronschlußkontrolle, eine Überprüfung auf die richtige und vollständige Kombination zu bestimmten festen Gliedern durchgeführt. Hierzu ist gemäß der weiteren Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, die gegenüber einer Kontaktpyramide, wie sie in Schaltungsanordnungen für Kombinationsverfahren zur Erfassung der Kombinationsmöglichkeiten und Prüfung der Nichtbetätigung der bei der jeweils vorliegenden Kombination nicht benutzten Schaltungselemente verwendet werden, eine beträchtliche Einsparung von Relais zuläßt. Es liegt hierbei der Gedanke zugrunde, die Auswahl der Befehle und Meldungen und die Sicherstellung der richtigen . Übertragung derselben voneinander zu trennen und hierzu ohne Sicherstellung und gegenseitige Verriegelung der einzelnen Schaltglieder nur die jeweils an der Kombination beteiligten Schaltglieder zu betätigen. Die Sicherstellung der richtigen Übertragung mittels Überprüfung der Kombination zu festen Gliedern (" J
wird gemäß der Erfindung durch eine gesonderte Einrichtung vorgenommen, die derart aufgebaut ist, daß sie eine Ausführung des Befehls bzw. eine Schalthandlung erst nach positivverlaufener Prüfung zuläßt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für eine solche erfindungsgemäße Einrichtung dargestellt und nachfolgend näher erläutert. ' ■" '
Gemäß Fig. 1 ist zur Überprüfung einer Kombination zu festen Gliedern f" J, beispielsweise für eine
Kombination bis zu fünf festen Gliedern, ein Prüfrelais PR mit zwei gegensinnig geschalteten Wicklungen PRI und PRIl vorgesehen. Die Wicklung PRIl ist über einen verstellbaren Widerstand R an Spannung gelegt; die Wicklung PR I ist dagegen über parallel angeordnete Kombinationsrelais Ki bis K 5, die im Zug von Verbindungsleitungen 1 bis 5 liegen, an Spannung gelegt. Die Verbindungsleitungen können Kombinationsleitungen oder die Ausgänge eines bei den bekannten Einrichtungen verwendeten Kombinationsverteilers sein, wie sie bei den Impulsreihenverfahren verwendet sind. Jedes dieser Kombinationsrelais K ι bis K$ besitzt einen Selbsthaltekontakt kih bis k 5 k, die die Wicklung der betreffenden Kombinationsrelais über Kontakte von später zu erläuternden Relais an Spannung halten. Der Strom in der Wicklung Pi? II kann durch den vorgeschalteten Widerstand R so eingestellt werden, daß er dem Strom in der Wicklung PR I bei der gewünschten ; Zahl für ζ das Gleichgewicht hält. Es ist jedoch nachzuholen, daß der Strom in der Wicklung PR I proportional der Zahl der eingeschalteten Kombinationsrelais ist, wird also z. B. eine Kombination zu zwei festen Gliedern gewünscht, d. h. es sollen jeweils zwei ■■■: Kombinationsrelais während eines Übertragungsvorganges ansprechen, so wird durch entsprechende Einstellung des Vorwiderstandes R der Strom durch die Wicklung PR I auf den zweifachen Einheitswert- eingestellt. Beide Durchflutungen halten sich damit :; das Gleichgewicht, und das Prüfrelais PR spricht nicht an. Durch diese Differentialschaltungen beider Wicklungen wird eine Unabhängigkeit der Anordnung von der Größe der angelegten Spannung erreicht, die gewöhnlich einer Batterie entnommen wird. '■ Haben aus irgendwelchen fehlerhaften Gründen mehr oder weniger als z. B. zwei Kombinationsrelais angesprochen, so überwiegt die Durchflutung der zweiten oder ersten Wicklung des Prüfrelais, was zur Verhinderung einer Schalthandlung ausgenutzt werden kann, indem z.B. ein Kontakt des Prüfrelais einen Schaltkreis unterbricht. Um ein gegebenenfalls vorgetäuschtes Prüfergebnis über eine Prüfung auf richtige Kombination zu festen Gliedern ζ bei schadhaftem Prüfrelais PR zu vermeiden, wird dieses vor der : Prüfung und eigentlichen Freigabe auf seine Betriebsfähigkeit mittels der Kontakte ν τι, vi2 und ^13 einer aus zwei nicht dargestellten Zeitrelais bestehenden Verzögerungsrelaiskette untersucht. Diese nicht dargestellten Relais werden bei Beginn einer Kömbinationswahl zum Ansprechen gebracht; sie fallen nach Beendigung der Kombinationswahl nacheinander mit einer bestimmten Zeitverzögerung ab. Beim Ansprechen der genannten Relais, d. h. beim Einstellen der Kombinationsrelais Ki bis K 5 wird die Wicklung PR I durch den Arbeitskontakt ν ii kurzgeschlossen, so daß nur die Wicklung PR II erregt wird. Bei ordnungsgemäßem Zustand des Prüfrelais spricht dieses an und hält über einen Arbeitskontakt υ 2 der Verzögerungsrelaiskette die jeweils angesprochenen Kombinationsrelais über ihre Selbsthaltekontakte an Spannung. Der dem Arbeitskontakt fir 1 parallel liegende Ruhekontakt ν I2 ist bereits beim Ansprechen der Verzögerungsrelaiskette geöffnet. Damit ist die erste Untersuchung des Prüf- \. relais über seine Arbeitsbereitschaft beendet. Beim Abfallen der Verzögerungskette schließt sich der Ruhekontakt wi2 und übernimmt die Aufgabe des Arbeitskontaktes fin. Dieser Kontakt öffnet sich beim Stromdurchfluß durch die Wicklung Pi? I infolge des Öffnens des Arbeitskontaktes ν ii der Verzögerungsrelaiskette. Nunmehr ist das Prüfrelais untersucht und zur Prüfung auf die Kombination zu bestimmten festen Gliedern freigegeben. Entspricht die Einstellung der Kombinationsrelais der gewünschten Kombination, die, wie bereits erwähnt, durch den Widerstand i? einstellbar ist, so fällt das Prüf relais PR ab und schaltet über die Ruhekontaktseite von fin
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und den Ruhekontakt ν 13 der Verzögerungsrelaiskette ein Freigaberelais -Fi? ein. Durch das Einschalten des Freigaberelais FR wird die Wicklung Pi? I durch einen Arbeitskontakt /Vi nochmals zur Untersuchung des Relais kurzgeschlossen, wobei sich das , Freigaberelais FR über seinen Selbsthaltekontakt /V 2 hält. In der Zuführungsleitung zu den Kontakten Ai bis A 5 der die betreffenden Kombinationsrelais K1 bis K 5 enthaltenden Schaltkreise S1 bis S 5 ist in Reihe mit einem Arbeitskontakt -pr 2 des Prüfrelais PR noch ein Arbeitskontakt /V 3 des Freigaberelais Fi? angeordnet. Falls das Prüfrelais PR in einwandfreiem Zustand ist, spricht es nochmals an und schließt seinen Arbeitskontakt prz, so daß die gewünschten Schaltkreise über den geschlossenen Arbeitskontakt j>r2 und den ebenfalls geschlossenen Arbeitskontakt /V 3 sowie die jeweils geschlossenen Arbeitskontakte der betreffenden Kombinationsrelais an Spannung liegen, so daß eine bestimmte gewünschte Schalthandlung ausgelöst wird. Durch Abfallen des zweiten nicht dargestellten Relais der Verzögerungsrelaiskette und Öffnen seines Kontaktes ν 2 wird die gesamte Einstellung wieder aufgelöst. Bei dieser Einrichtung stehen alle Kontakte der Kombinationsrelais, mit· Ausnahme je eines Selbsthaltekontaktes, für die Auswahl der Befehle oder Meldungen zur Verfügung; sie ist deshalb für die Übertragung einer Vielzahl von Befehlen geeignet.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung zur Prüfung auf die gewünschte Kombination zu festen Gliedern ζ dargestellt. Die mit denen in Fig. 1 übereinstimmenden Schaltungselemente sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Bei dieser Schaltungsanordnung ist an Stelle des Prüfrelais mit zwei gegensinnig geschalteten Wicklungen und des Freigaberelais nach Fig. 1 nur ein einziges Relais KO verwendet. Dafür müssen im Gegensatz zu dem vorher besprochenen Ausführungsbeispiel die Kombinationsrelais K1 bis K^ jeweils eine bestimmte Anzahl von Kontakten haben, die durch die gewünschte Kombination zu ζ festen Gliedern bestimmt ist, die aber unabhängig von der Zahl der Elemente ist. Im dargestellten Fall kann ζ . maximal 5 sein. Die Höchstzahl der notwendigen Kontakte der Kombinationsrelais ist immer ^ ζ + 1 (bei Kontaktpyramide in üblicher Form wäre die entsprechende Zahl der Kontakte = 2n -1 = 21 = 16). Die durch die Kontakte A 11 bis A 55 gebildete Kontaktpyramide ist bei ihrer Spitze mit dem Relais KO verbunden, während die Basis der Pyramide mit durch I bis V gekennzeichnete Aüsgangsleitungen .. verbunden ist. Je nach der gewünschten Kombination zu ζ festen Gliedern ist der eine Pol einer Spannungsquelle an die entsprechende Ausgangsleitung angeschlossen, z. B. bei ζ = 3 an die Ausgangsleitung'III. Die Prüfung auf Kombination (^)
wird erst nach erfolgter Einstellung der Kombinationsrelais durchgeführt, die Freigabe erfolgt erst dann, wenn z.B. jeweils drei Kombinationsrelais Κτ, Κ2, K3 oder K2, K3, K\ usw. angesprochen und dabei ihre Kontakte An, A21 und A22, A31 bis A33 oder A21 und A22, A31 bis A33, A41 bis A44 betätigt haben, so daß der Stromkreis für das Relais KO entweder über die — in die andere Stellung als gezeichnet gebrachten — Kontakte An, A22, A33 und die in der gezeichneten Lage verbliebenen Kontakte k 44, A 54 oder über den in der gezeichneten Stellung verbliebenen Kontakt An und die betätigten Kontakte A21, A 32 und A 43 sowie den in der gezeichneten Stellung befindlichen Kontakt A 54 geschlossen ist. Das Relais KO spricht somit an und schließt durch seinen Arbeitskontakt ko den gewünschten Teil der Stromkreise Si bis S 5. Sprechen fehlerhafterweise mehr Kombinationsrelais gleichzeitig an, z. B. vier Kombinationsrelais, so schließt ein Kontakt A 54 oder A 55 das Relais K O an den Ausgangsstromkreis IV, der nicht an der Spannungsquelle liegt. Das Relais KO kann in diesem Falle nicht ansprechen, und somit ist durch den Arbeitskontakt Ao die Zuleitung zu den Schaltkreisen Si bis S5 unterbrochen.
Diese Einrichtung eignet sich vorteilhaft für Impulskombinationsverfahren mit verhältnismäßig wenig festen Gliedern z, bei Vergrößerung der festen Glieder ζ müssen dann, wie bereits erwähnt, die Kombinationsrelais entsprechend mehr Kontakte erhalten.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Fernübertragung von Befehlen oder Meldungen über einen Übertragungskanal bei Verwendung einer bestimmten Anzahl von Zeichen für die Bildung der die Befehle oder Meldungen darstellenden Impulstelegramme unter Einfügen einer oder mehrerer als Auswahlkriterien dienender physikalischer Größen in die Impulsreihe, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu diesen Impulsreihenverfahren ein Impulskombinationsverfahren mit einer Kombination zu bestimmten festen Gliedern mit herangezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Auswahl der Kombination getrennte Prüfung auf das richtige Auftreten der gewünschten Kombination zu bestimmten festen Gliedern vorgenommen und eine Schalthandlung erst nach ordnungsgemäß durchgeführter und verlaufener Prüfung ermöglicht wird.
3. Einrichtung zur Durchführung der Verfahren nach Anspruch 1 und 2 unter Verwendung von im Zug von Kombinationsleitungen oder Ausgangsleitungen von Kombinationsverteilern angeordneten Kombinationsrelais, dadurch gekennzeichnet, daß ein Prüfrelais mit zwei gegensinnig geschalteten Wicklungen vorgesehen ist, dessen eine Wicklung über einen Vorwiderstand an Spannung liegt und dessen zweite Wicklung in der Verbindungsleitung zwischen einem Pol einer Spannungsquelle und den miteinander verbundenen Wicklungsausgängen der Kombinationsrelais hegt, so daß der sie durchfließende Strom abhängig von der Zahl der gleichzeitig eingeschalteten Kombinationsrelais ist und der Strom durch die erste Wicklung mittels des Vorwiderstandes so einstellbar ist, daß nur bei der eingestellten Kombination zu festen Gliedern bei gleich großer Durchflutung beider Wicklungen das Prüf relais nicht anspricht
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und somit durch je einen Arbeitskontakt des Kombinationsrelais betätigte Schaltkreise an Spannung gelegt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais vor der Prüfung auf die eingestellte Kombination zu bestimmten festen Gliedern und anschließend vor der Freigabe der Schalthandlung durch Kontakte von für die Einstellung und Freigabe der Schalthandlung vorgesehenen Relais auf seine Betriebsfähigkeit überprüft wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung auf ordnungsgemäßen Zustand des Prüfrelais ein Freigaberelais in Verbindung mit einer bei Beginn der Kombinationswahl eingeschalteten und nach Beendigung der Kombinationswahl ihre Relais der Reihe nach abschaltenden Verzögerungsrelaiskette vorgesehen ist, derart, daß das Freigaberelais über einen Ruhekontakt des zuerst abschaltenden Relais der Verzögerungsrelaiskette und über einen Ruhekontakt des Prüfrelais sowie über einen Arbeitskontakt des zuletzt abschaltenden Relais der Verzögerungsrelaiskette an Spannung liegt, daß ferner ein Arbeitskontakt des zuerst abschaltenden Relais der Verzögerungsrelaiskette und ein Arbeitskontakt des Freigaberelais der zweiten Wicklung des Prüfrelais parallel geschaltet ist, so daß über einen zweiten dem Arbeitskontakt des Prüfrelais parallel liegenden Ruhekontakt des zuerst abschaltenden Relais der Verzögerungsrelaiskette der Selbsthaltestromkreis für die jeweils eingeschalteten Kombinationsrelais geschlossen ist, und daß dem Arbeitskontakt des Prüfrelais ein zweiter Arbeitskontakt des Freigaberelais parallelliegt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- zeichnet, daß in Reihe mit einem zweiten Arbeitskontakt des Prüfrelais ein dritter Arbeitskontakt des Freigaberelais in der Zuleitung zu den Schaltkreisen angeordnet ist.
7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2 unter Verwendung von im Zug auf Kombinationsleitungen oder Ausgangsleitungen von Kombinationsverteilern angeordneten Kombinationsrelais, dadurch gekennzeichnet, daß eine von den Kontakten der Kombinationsrelais gebildete Kontaktpyramide an ihrer Basis mit wahlweise an ein Potential anschließbaren Ausgangsleitungen verbunden ist und^die Spitze der Pyramide über ein Relais mit dem anderen Pol der Spannungsquelle in Verbindung steTa-t und daß der Arbeitskontakt des Relais in der Verbindungsleitung zu den Schaltkreisen angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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