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DEP0038300DA - Flüssigkeitsstandanzeiger. - Google Patents

Flüssigkeitsstandanzeiger.

Info

Publication number
DEP0038300DA
DEP0038300DA DEP0038300DA DE P0038300D A DEP0038300D A DE P0038300DA DE P0038300D A DEP0038300D A DE P0038300DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
liquid level
immersion body
transparent
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl.-Ing. Ludwigshafen Enderlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

Links

Description

PA 505593*18.7.50
bädische anilin* & soda «- fabrik
0 Parbenindustrie Aktiengesellschaft "In Auflösung"
uns er jteichenj 0»Z° 15 4j3Cu
Ludwigshafen a/Rh0Jden 29g März
Fliissigkeitsstandanzeiger.
Optische Elttasigkeitsstandanzeiger (kurz mit Anzeiger bezeichnet) worden bisher immer nach dem Grundprinzip gebaut, dass das Auge des Beobachters von der Seite her9 also in wagerechter oder schräger Richtungj in den Anzeiger hinein oder durch ihn hindurehbliekt, und dabei die Höhe des Flüssigkeitsspiegeis hinter der durchsichtlgen9 meist aus Glas bestehenden Wand beobachtet» Dabei wird diese durchsichtige Wand von den beiden Mediens deren Grenzflächenstand gemessen werden SOlI1 gleichzeitig berührt und beide Medien sind als obere und untere Schicht mit ihrer dazwischen liegenden Trennfläche un~ mittelbar zu erkenneno Die Beobachtung kann auch ZoB0 über einen Spiegel oder ein Fernrohr erfolgen.
Abgesehen von den Fällen, wo durch Anwendung zweier !Flüssigkeiten mit verschiedenem spezifischem Gewicht die Anzeigenlänge im Anzeiger gegenüber den Honenschwankun-^en des'Flüssigkeitsspiegels im Behälter umgeformts also verkleinert werden kanns muss der durchsichtige Teil des Anzeigers mindestens so lang sein,..wie die zugelassenen oder zu be= obachtenden Höhenschwankungen des Flüssigkeitsspiegels o Dabei kommt man bei kleinen Höhenschwankungen mit ungeteilter Aus·= führung des Anseigers dureh9 während er bei grossen unterteilt " sein, muss „ Bei euer Forderung ununterbrochener Stand= beobachtung müssen hierbei die einzelnen Teile noch gegensei= tig versetzt seino
Pur die bekannte Anordnung ergeben sich folgende Z0To erhebliche Nachteiles
1) Gr.unsätzlich muss die Schauöffnung des Anzeigers so lang ^eIn9 dass die Flüssigkeitsoberfläehe sowohl beim höchstem.
als auch beim niedrigsten Stand der Flüssigkeit beobachtet werden karm9 wodurch sehr lange Dichtungsflächen erforderlich werden ο
2) Die mit Rohrleitung unten and oben am Behälter angebauten Anzeiger sind bei Sinkstoffe ablagernden Flüssigkeiten einer baldigen Verstopfung ausgesetzt t wodurch sie unbrauchbar werden oder sogar falsch anzeigen,
3) Diese Art von Anzeiger kann an Transportgefässens ZoBo Behältern von Kesselwagen, oder da, wo starker Verkehr herrscht, wegen der Gefahr des Abreissens nicht verwendet werden0
4) Bei den in die Behälterwand unmittelbar eingebauten Anzeigern sind entsprechend lange Schlitze in der Behälterwand nötig? die diese stark schwächen=,
5) Bei liegenden und fast . gefüllten Kesseln, ZoB0 bei Flüssiggaskesselwagen, würden diese Schlitze in der Kesselwand infolge der dort vorhandenen^ an sich sehr hohen Beanspruchung an äusserst ungünstigen Stellen liegeno
6) Diese Anzeiger werden immer teilweise von der Flüssigkeit und von Gas bespült, sodass sich Diehtungs- und Korrosionsschwierigkeiten ergeben können=
Vielfach, werden auch für die Flüssigkeitsstandanzeige Schwimmer angewendet» Diese haben aber den Nachteil, dass der Schwimmer bei Sinkstoffen schwerer und bei Korrosion leichter wLrd9 , dass er hängen bleiben und undicht werden kann, wodurch jedesmal die Standanzeige verfälscht wird»
Aus diesen Gründen werden vielfach Anzeiger überhaupt nicht angewendet, obwohl das Bedürfnis danach besteht, sondern es werden andere Methoden gebraucht, um den Stand der Flüssigkeit zu bestimmen^ die umständlicher sind und ihrerseits auch wieder gewisse Mangel Käbena So. werden Transportbehälter für verflüssigte Gases bei denen ein bestimmter Gasraum aus Sicherheitsgründen unerlässlich ist, gewogen, obwohl es hier auf die Bestimmung des verbleibenden Gasraumes ankommt ο
Es wurde nan gefunden«, dass man diese Nachteile vermeidet» wenn man einen Tauchkörper» ZoE» ein Rohr, einen Kasten oder eine Tasche v von oben her in die Flüssigkeit, deren Stand gemessen werden solls .eintauchen lässtr.wobei der Tauchkörper urxten und an der Seite geschlossen und nur nach oben offen ist. Der Tauchkörper besteht ganz oder zum Teil aus durchsichtigem
Material» ζ,B9 aus G-las „ In diesen Tauchkörper blickt man
eine s in axialer Richtung von oben hinein nnd lenkt mittels rrer·=
θ Uns T0
schiebbarexij, schräg gestellten Spiegels oder/tehtsprechenden Optik den vom Aage bis zum Spiegel etc axial verlaufenden Sehstrahl nach der Seite an die Sand des Tauchkörpers 9 wo er - an den durchsichtigen Stellen durch diese hindurch nach. aassen in den den Tauchkörper umgebenden Raum und die in ihm befindlichen Medien9 Flüssigkeit und Gas 9 weitergeleitet wird» Gleichzeitig wird zweckmässig der den Tauchkörper um·*= gebende Raum beleuchtet, vorteilhaft mittels einer im Tauchkörper verschiebbar angeordneten Lichtquelle, die am besten mit dem Spiegel etc. gekuppelt ist $ man kann auch mittels geeigneter Optik den Lichtstrahl gleich oder ähnlich wie den Sehstrahl von aussen her in den Tauchkörper, ein- und dort nach der Seite umleiten«
Ausserhalb des Tauchkörpers in dem Gebiet, wo der Flüssigkeitsstand gemessen werden soll;, wird eine Markierung angebracht^ die besonders wirkungsvoll aus Rückstrah== lern«, sogenannten Katzenaugen., bestehen kanno Diese Markier rung wird von den Lichtstrahlen getroffen und beleuchtet und mittels des Spiegels etc» durch den Beobachter betrachtete Die Markierung ist dann je nach ihrer Art entv/eder innerhalb der Flüssigkeit dunkel und im Gasraum hell oder umgekehrt ι sie sieht jedenfalls in beiden Medien verschieden aus ο Dadareh ist mit Leichtigkeit die Trennfläche beider Medien-zu erkennen und somit die Höhe des Flüssigkeiten Standes abzumessen«
Man-kann die Markierung auch unmittelbar auf der Aussen-= seite des Tauchkörpers an seinen durchsichtigen Stellen ganz oder teilweise anbringen Z0B9 derart, dass man dieser Aussen« saite eine entsprechende Prägung verleiht=. Die Prägung hat dann je nach ihrer Art im Gas·= und Flüssigkeitsraum ein ver= schiedenes Aussehen^ sodass die Flüssigkeitsstandhöhe ebenfalls leicht zu erkennen und abzumessen ist»
Selbstverständlich können auch die beiden beschriebenen Ausführungsformen in geeigneter Weise kombiniert werden, wodurch besonders wirkungsvolle Kontraste entstehen können, die das Ablesen und Messen erleichtern.
Diese Art der Flüssigkeitsstandmessung lässt sich bei gewöhnlichem Luftdruck genau so gut wie bei höheren oder niedrigeren Drucken, bei offenen und geschlossenen Gefassen durchführen»
In der Abbildung 1 ist ein Beispiel eines
Anzeigers nach der vorliegenden Erfindung dargestellt» Darin bedeutet A den Behälter, B den Flüssigkeitsraum, C den Gasraum; D die Oberflache der Flüssigkeit, E den unten geschlossenen in die Flüssigkeit eintauchenden Tauchkörper, F den verschiebbaren Spiegel, G eine ebenfalls verschiebbare Lichtquelle, H die Skala mit den zweckmä3sig aus Rücks+rahlern bestehenden Markierungen=
La der Abb» 2 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Darin bedeuten die Buchstaben A bis G das gleiche wie in Abb„ 1. J zeigt eine auf der Aussenseite des Tauchkörpers angebrachte, reflektierende Prägung„

Claims (3)

Patentansprüche s
1) Flüssigkeitsstandanzeiger, bestehend aus einem ganz oder teilweise durchsichtigen,oben offenen und unten geschlossenen, von oben in den Behälter bis in die Flüssigkeit hineintauchenden Tauchkörper, ZcBo einem Rohr oder Kasten oder einer Tasche, in den in axialer Richtung ^9ηβ§^ her hineingesehen wird, ^n^in dem der Sehstrahl mittels/verschiebbarem Spiegels oder/entsprechenden Optik nach der Seite auf die durchsichtigen Wandflächen des Tauchkörpers abgelenkt und in den Flüssigkeitsoder Casraum weitergeleitet wird, wo er auf dort angebrachte beleuchtete Markierungen, die zweckmässig aus reflektierenden Rückstrahlern bestehen, trifft, wodurch infolge Aufleuchtens der Markierungen, das innerhalb der Flüssigkeit anders erfolgt als im Gasraum, die Lage der Trennfläche von Flüssigkeit und Gas erkennbar wird»
2) Flüssigkeit Standanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung des Flüssigkeits- und Gasraums durch eine innerhalb des Tauchkörpers befindliche verschiebbare, am besten mit dem Spiegel gekuppelte Lichtquelle erfolgte
3) Flüsaigkeiatsstandanzeiger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung auf der Aussenseite der durchsichtigen Flächen de3 Tauohkörpers als Prägung angebracht ist,
BADISOHE ANILIN™ & SODA - FABRIK

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