DEP0012749MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. September 1954 Bekanntgemacht am 6. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kleidungsstück, wie Kleid, Bluse, Gürtel, Krawatte od.. dgl.,
mit an seiner Schauseite vorgesehener, fensterartiger Durchbrechung zur Aufnahme eines auswechselbaren
Ornamentes. Es sind Blusen bekanntgeworden, bei denen auf der Schauseite eine von
einem Rahmen, umgebene Durchbrechung vorgesehen ist, in die ein ein Ornament tragender
Einsatz eingeführt werden kann. Um ihn, dort in seiner Lage zu halten, sind. Druckknöpfe oder ähnliche
bekannte Befestigungselemente vorgesehen. Die Ornamente können zwar ausgewechselt werden,
jedoch ist dieses verhältnismäßig umständlich. Es sind ferner Blusen oder Kleider bekannt, die
auf der dem Beschauer zugekehrten Seite Durchbrechungen aufweisen, beispielsweise in Form von
Blumen oder sonstigen Abbildungen.. Zu derartigen Kleidungsstücken werden entweder Unterziehjacken
oder Unterröcke getragen, die eine be-., stimmte Farbe aufweisen, die mit den, Unterbrechungen
zusammenwirken soll. Wenn, beispielsweise das Kleidungsstück Durchbrechungen, in
Form einer Rose aufweist, so' kann zu diesem
Kleid ein rotfarbener Unterrock angezogen werden,. Derartige Kleidungsstücke haben den Nachteil,
daß nur immer eine ganz bestimmte Farbe
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den Unterbrechungen des Kleidungsstückes zugeordnet ist, und daß außerdem ein vollständiges
Kleidungsstück, wie eine Jacke oder ein Unterrock, erforderlich ist, um die Farbwirkung zu erzielen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kleidungsstücke der genannten Art, die
mit fensterartigen Durchbrechungen zur Aufnahme von Ornamenten versehen sind, zu verbessern und
ίο deren Herstellung zu vereinfachen. Dieses Ziel ist
im wesentlichen dadurch erreicht, daß auf einem der fensterartigen Durchbrechung zugeordneten
Schieber mehrere unterschiedliche, wahlweise einstellbare und der Größe der Durchbrechung entsprechende
Ornamente od. dgl. angeordnet sind. Sofern mehrere Durchbrechungen am Kleidungsstück
vorgesehen sind, kann diesen ein gemeinsamer Schieber zugeordnet werden. Es ist jedoch
auch möglich, jeder Durchbrechung einen eigenen Schieber zu geben.
Dier Schieber selbst kann geradlinig verschiebbar sein oder auch als Drehschieber ausgebildet
werden. Im ersten Fall empfiehlt es sich, an den Enden des Schiebers zwei Zugschnüre vorzusehen,
von denen eine zur Umkehr ihrer' Zugrichtung durch eine am Kleidungsstück vorgesehene Öse
, kufen kann. Ferner ist es zweckmäßig, mindestens einem der Zugschnüre einen oder mehrere Anschläge:,
vorzugsweise in Form eines Knotens, zuzuordnen. Hierdurch kann die' Bewegung des
Schiebers begrenzt werden. Wird dagegen ein Drehschieber benutzt, so hat dieser zweckmäßig
auf einer Seite eine Handhabe, mit der er verstellt werden, kann,
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Kleidungsstückes wird gegenüber den mit Unterziehjacken
oder Unterröcken versehenen Kleidungsstücken ein zusätzliches' Bekleidungsstück
eingespart, vielmehr wird den Durchbrechungen ein in seinen Abmessungen kleiner Schieber zugeordnet. Gegenüber den bekannten Blusen, bei
denen an den Begrewzungsrändern der Durchbrechung ein Monogramm mit Druckknöpfen
od. dgl. befestigt wird, hat das erfindungsgemäße Kleidungsstück den Vorteil, daß deren Schieber
verschiedene wahlweise einstellbare Teile aufweist, so daß den Unterbrechungen nacheinander
unterschiedliche Teile des Schiebers zugeordnet sein können, ohne daß ein Auswechseln des. Ornamentes
vorgenommen zu werden braucht. Bei Anbringung an Kinderkleidern können die Teile des
Schiebers beispielsweise aus Märchenfiguren oder auch aus Abbildungen von, Spielzeug od. dgl. bestehen,.
Die Figuren oder Darstellungen, können unmittelbar auf den Schieber gemalt, gedruckt oder
gestickt werden. Es ist jedoch auch, möglich, sie auf diesen zu kleben oder zu nähen. Auch können
für den Schieber Werkstoffe verschiedenster Art benutzt werden. Neben textlien, Werkstoffen können
auch. Kunststoffe, Metallfolien oder sonstige geedgnete Stoffe Verwendung finden. Die Anwendung
beschränkt sich aber keineswegs auf Kinderbekleidung, sondern die Schieber können: auch.
Kleidern von Erwachsenen zugeordnet werden. So, ist es beispielsweise möglich, auf der Schauseite
des Kleidungsstückes Durchbrechungen, in Form einer Blume vorzusehen. Diesen Durchbrechungen
kann dann ein Schieber zugeordnet sein, der ver- . schiedene Farbabschnitte aufweist, so- daß den
Durchbrechungen einmal rote, einmal blaue oder sonstige Farbabschnitte zugeordnet sein, können. ·
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι ein Kind mit einem Kleid, das mit dem erfindungsgeimäßen Schieber versehen, ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schieber gemäß Fig. i, jedoch in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der
Fig. 2, · ■
Fig^ 4 eine andere Ausführungsform des Schiebers,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. ψ, ■
Fig. 6 und 7 eine weitere Ausführungsform in den Fig. 2 und 3 entsprechenden Darstellungen.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Kind 6 dargestellt,
das ein Kleidchen 7 trägt. Das Kleidchen 7 ist an seinem Brusttieil mit einer Durchbrechung 8
versehen, der ein flacher Schieber 9 zugeordnet ist. Der Schieber ist in dem dargestellten Aüsführungsbeispiel
längs verschiebbar angeordnet. Er führt sich in einem flachen Kanal, der einerseits
durch einen die Durchbrechung 8 umgebenden Teil des Kleiderstoffes und anderseits durch eine den
Schieber 9 nach hinten, abdeckende, rechteckige Stoffplatte 10 gebildet ist, die an ihren. Rändern
mit dem Kleiderstoff vernäht ist. Der Schieber 9 weist mehrere, im Beispiel zwei, hintereinanderliegende
Teile auf, die wahlweise auf die Durchbrechung 8 eingestellt werden können, und die
unterschiedliche Bilder tragen,, So' ist auf dem
einen Teil ein Schiff 11 abgebildet, das bei der gezeigten
Stellung gerade der Durchbrechung 8 zugeordnet ist, während der andere Teil das Bild 12
einer Ente trägt, die bei Bedarf der kreisförmigen Durchbrechung zugekehrt werden, kann, Die Ver-Schiebung
des Schiebers erfolgt mit Hilfe von, an seinen Enden befestigten Zugschnüren 13 und 14,
die durch eine Öffnung 16 nach vorn, austreten, so·
daß das Kind sie ohne Mühe betätigen kann. Während
die am unteren Schieberende befestigte Schnur n0
13 unmittelbar zur Austrittsöffnung 16 läuft, ist die andere Schnur 14 zwecks Umkehr ihrer. Zugrichtung
zunächst durch eine am oberen. Ende der Schieberführung vorgesehene Öse 16 geführt. Die
bildlichen Darstellungen können,, wie schon erw'ähnit,
entweder unmittelbar auf den Schieberstoff gemalt, gezeichnet öder gedruckt werden; jedoch
ist es auch möglich, sie zu sticken oder aufzukleben, aufzunähen oder sonstwie zu befestigen,
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäB den Fig. 4
und 5 ist ein flacher Drehschieber 17 vorgesehen. Diese Ausführungsform eignet sich auch für
Fraüenfoekleidung. Auf der Scihauseite deis Kleidungsstückes
sind mehrere kreissektorfÖTmige Durchbrechungen 18 vorgesehen, die im dargestellten
Ausführungsbeispiel um jeweils I2o°,zuein-
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ander versetzt sind. Der Drehschieber 17 führt sich in einer flachen Höhlung, die einerseits durch
den die Durchbrüche 18 enthaltenden Teil des Kleiderstoffes und anderseits durch eine den Schieber
nach hinten abdeckende, kreisförmige Stoffplatte 20 gebildet ist, die ringsum mit dem Kleiderstoff
vernäht ist. Auf einer Seite hat der Schieber 17 eine Handhabe 19, mit der er betätigt werden
kann. Diese Handhabe kann entweder, wie gezeichnet, durch eine kleine1 öffnung der Rückwand
der Schieberführung nach, hinten oder durch eine kleine Öffnung des Kleiderstoffes nach vorn, austreten,.
Der Drehschieber selbst weist auf seiner den Durchbrechungen 18 zugekehrten Seite verschiedenfarbige
Sektoren auf, die wahlweise auf die Durchbrechungen, 18 eingestellt werden können.
Auch in diesem Fall kann die Farbgebung des Drehschiebers durch Aufmalen oder Bedrucken
erfolgen oder durch Aufkleben oder Aufnähen von farbigen Streifen od. dgl.
In den Fig. 6 und 7 ist eine Abänderung des Beispiels nach Fig. 1 bis 3 gezeigt, die darin, besteht,
daß der Schieber 9 in. einer seiner Stellungen, und zwar vorzugsweise einer Endstellung,
den Durchbrach 8 im Kleiderstoff freilegt, so1 daß
die Vorderseite der Rückwand 10 der Schieberführung
sichtbar wird. Diese kann ein Bild 11 od. dgl. tragen, das durch Verstellen des Schiebers
9 gegen ein an diesem angebrachtes Bild 12 ausgetauscht werden kann,. Auch hier geschieht
die Verstellung des Schiebers durch an, seinen Enden angebrachte Zugschnüre 13 und 14. Damit
diese bei der in Fig. 7 gezeigten Schieberstellung nicht im Durchbruch 8 störend in Erscheinung
treten, sind einerseits am unterem Endei dies, Schiebers
9 zwei Schnüre 13 vorgesehen, die beiderseits der Durchbrechung 8 zu unteren Austrittsöffnungrn
16' laufen,. Anderseits tritt die am oberen Ende des Schiebers befestigte Zugschnur 14 durch
eine obere Öffnung 16" aus der Schieberführung heraus. Gegebenenfalls könneni auch oben zwei
Zugschnüre 14 vorgesehen sein, die zunächst durch am oberen Ende der Schieberführung vorgesehene
Ösen hindurchlaufen, und dann an den öffnungen
ιό' zusammen mit den Schnüren 13 austreten.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen
nur beispielsweise Verwirklichungen; der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr
sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte der erfindungsgemäße
Schieber auch Gürteln, zugeordnet werden, die schauseitig Durchbrechungen aufweisen.
In diesem Fall, empfiehlt es sich, einen geradlinig verschiebbaren Schieber zu wählen, jedoch
ist es vorteilhaft, für die Bewegung des Schiebers keine Zugschnüre vorzusehen, vielmehr
kann an zwei gegenüberliegenden Enden des Schiebers·
je eine Handhabe vorgesehen sein,, mit der der Schieber unmittelbar verstellt werden, kann.
Die Anwendung des Erfindungsgegenstandes ist nicht auf Kleidungsstücke beschränkt, sondern
kann auch in. anderem Zusammenhang benutzt werden. So ist es beispielsweise möglich, Taschen,
beispielsweise Hand- oder Badetaschen, mit1 Durchbrechungen
zu versehen und diesen einen. Schieber zuzuordnen.
Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Beispiel mit Drehschieber könnte dahin abgeändert werden, daß
einem aus einer K reis scheibe oder einem Kreisscheibensektor
bestehenden. Schieber ein, sektorförmiger Durchbruch zugeordnet ist, auf den. verschiedene
Teile bzw. .Sektoren des Schiebers- wahlweise
einstellbar sind. Ferner könnte die Einrichtung des, Drehschiebers ähnlich wie die des gerade
geführten Schiebers im Beispiel nach Fig. 6 und 7 so sein, daß der Schieber in einer Stellung den
oder die ihm zugeordneten Durchbrüche ganz freilegt,
so daß die Rückwand der Schieberführung
sichtbar wird,.
Claims (6)
1. Kleidungsstück, wie Kleid, Bluse, Gürtel od. dgl., mit an seiner Schauseite vorgesehener,
fensterartiger Durchbrechung zur Aufnahme eines auswechselbaren Ornamentes od. dgl., dadurch
gekennzeichnet, daß auf einem der fensterartigen Durchbrechung· (8, 18) zugeordneten
Schieber (9, 17) mehrere unterschiedliche, wahlweise einstellbare und der Größe
der Durchbrechung entsprechende Ornamente od. dgl. angeordnet sind.
2. Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein, mehrerer
Durchbrechungen (8, 18) diesen, ein- gemeinsamer Schieber (9, 17) zugeordnet ist.
3. Kleidungsstück nach dem Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Durchbrechung ein. Schieber zugeordnet ist.
4. Kleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (9) geradlinig bewegbar ist.
5. Kleidungsstück nach einem der vorangegangenen, Ansprüche, gekennzeichnet durch
die Verwendung eines Drehsehiebers (17).
6. Kleidungsstück nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an, den. Enden
des geradlinig verschiebbaren Schiebers (9) zwei Zugschnüre (13, 14) angeordnet sind,
von denen die eine (14) durch; eine am Kleidungsstück (7) vorgesehene öse (15) läuft.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patents-chrift Nr. 2 589 409.
USA.-Patents-chrift Nr. 2 589 409.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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