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DEP0001634DA - Durchschreibebuchungsgerät - Google Patents

Durchschreibebuchungsgerät

Info

Publication number
DEP0001634DA
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Authority
DE
Germany
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holder
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hildesheim Pellens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Patentanwälte Dr. Bock und Dr. Jooß Braunschweig, den 15. Dezember 194?
Braunschweig Jatperalle· 1«
ρ I634 XU/15 i B
Steuerberater Rudolf P e 1 1 e η s, HiI d e β h e i m, Hohnsen 20.
"Burchsohreibebuchungsgerät*
Patentbeschreibung.
Be sind Dt^hschreibebuohungsgeräte bekannt, die an einem Schlitten mehrere Halter eur Aufnahme übereinander zu legender Kontenblätter tragen.
Diese Geräte haben den Bachteil, dass das zeilenriohtige Featlegen der Kontenblätter übereinander umständlich und schwierig ist und sich vielfach nur dadurch^ einwandfrei durchführen lässt, dass man zunächst am freien Bande der Kontenblätter Zeichen oder Markierungen anbringt, die τοη vornherein die erforderliohe Lage der Kontenblätter aufeinander erkennen lassen.
Der Erfinder ist au der Erkenntnis gekommen, dass sich dieser bei der Arbeit mit den Geräten störend in Erscheinung tretende Hachteil verhältnismäßig einfach beheben läßt, wenn man die Balter am Schlitten nicht mehr wie bislang starr, sondern in Richtung der Kontenspalten verschiebbar anordnet.
Eine solche Konstruktion gibt die Möglichkeit, die Kontenblätter zunächst einmal feetjin die Halter einzuspannen, ohne dabei irgendwie auf die Einhaltung einer bestimmten Zeilenlage Rücksicht nehmen zu brauchen. Ist dies, nunmehr ohne jede Schwierigkeit, erreicht, so ist es ein Leichtes,
anschließend auch noch die bereits eingespannten Eontenb-lätter so weit übereinander in Richtung der Kontenspalten-ZO verschieben, bis die zur Deckung zu bringenden Zeilen übereinander liegen. Der erfinderische Gedanke liegt demnach darin, zwei Vorgänge, die bislang gleichseitig durch eine einzige Handhabung durchgeführt werden mussten, nämlich das Einspannen und das zeilengerechte Einrichten der Kontenblätter, nach der Erkenntnis der Schwierigkeit eines solchen Arbeitsgänges in zwei gesonderte Handhabungen au unterteilen.
Die neue Konstruktion kann nach einem weiteren Vorschlag des Erfinders dadurch in idealer Weise vervollkommnet werden, dass man auf dem Gerät aeben den, zweckmäßigerweise mit einer Einstellmarke versehenen, Baltern eine in der Yersohieberichtung liegende Skala anbringt, deren Einteilung dem Abstand der vorteilhaft nummerierten Zeilen der Kontenblätter entspricht.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungeform der Erfindung dargestellt*
An der Ober- und Unterkante einerGrtmdplatte 1 sind in Schreibrichtung ewei Führungen 2 für GIeitmuffen 3 vorgesehen. Diese tragen Stirnbleche 4 für zwei senkrecht jsu den Führungen 2 gerichtete Schienenpaare 5,6 und 7,8, von denen je eine Schiene 5, bzw. 7» mit Zeilenrasten 9 versehen sind. Auf dem Schienenpaar 5,6 ist ein Halter 10 gleitbar gelagert, der mittels zweier Federn gegeneinander beweglicher
Griffstücke 11 auf dem Schienen 5,6 bewegt und in einer der Hasten 9 festgestellt werden kann. Dieser Halter trägt an seinen freien Ende eine unter Federwirkung stehende Halteschiene 12, die sich ebenfalls mit Hilfe der Griffstüoke U entgegen der Wirkung der Feder aus ihrer Klemmst ellung Ton einer Gegenschiene 121 abheben läßt.
Auf den Schienen 7,8 ist ein gljaiehartiger Halter Ij gleitbar gelagert mittels Griffstücken 14 in einer Arbeitsstellung festlegbar und mit Halteechienen 15,151 versehen, τon denen die eine 15 unter Wirkung einer Feder in einer Schließstellung gehalten wird oder aus dieser mittels aer Griffstücke 14 -vorübergehend entfernt werden kann.
Zwischen den beiden Schienenpaaren 5,6 und 7,8 ist eine Skale 16 angeordnet, deren Einteilung des Zeilenabstand der auf dem Gerät zu benutzenden Kontenblätter entspricht und eine darauf abgestimmte Summerierung trägt·
An der Platte 1 ist susserdem ein mit einem Handgriff 17 versehener Winkelhebel 18,19 ua einen Bolzen 20 schwenkbar gelagert, dessen freies Ende mittels eines Xängsschlitaes 21 einen Stift 22 der einen Öleitmuffe 5 umgreift« An des Arm 18 1st eine Stange 23 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende an einem zweiten Winkelhebel 24,25 angreift, der um einen Bolzen 26 schwenkbar' ist und mit einem Längsschlitss 27 einen Bolzen 28 der oberen Gleitmuffe 3 umschließt·
Schließlich ist in der Platte I1 und zwar unter de& Halteschienen 12, bzw. 15, eine Klemmschiene 29 angeordnet,
die durch Federn 30, Fig.2, ic eine El email age gezogen wird «ad durch eine gegen die Wirkung einer Feder 31 verschiebbare Stoßstange 32 derart verschoben werden kann, dass sie ait £kx SchrSgfläcaea 55 gegen je eine Waise 54 anläuft und durch deren Vermittlung die Klemmschiene 29 aus ihrer Klemmstellung abhebt.
Bas neue Gerät wird in der Weise benutzt, dass man zunächst die Stoßstange 32 entgegen der Wirkung der Feder 31 eindrückt und dadurch in der beschriebenen tlelse ein Abheben der Oemmschiene 29 erreicht. Baraufhin schiebt man ein Kontenblatt mit seiner linken Kante unter die Schiene
Kontenblatt 29, gibt die Stange 52 frei, wodurch das»durch die Wirkung der Federn 5o mittels der Schiene 29 festgehalten wird. Bun wird das zweite Kontenblatt in den Halter 12 und das dritte Kontenblatt darüber in dem Halter 15 eingespannt. Ba beide Halter mit einer ihre Mitte kennzeichnenden Marke 35 versehen sind, lassen sich die Kontenblätter leicht In ihrer Mitte erfassen, um die Kontenblätter zeilenrichtig
ersten
übereinander und über dem c±ksx Kontenblatt festzulegen, braucht man lediglich festzustellen, welche Zeilen der verschiedenen Blätter als erste Leerzeilen miteinander zur Deckung gebracht werden müssen, und bei welcher Zahl der Skala 16 die au beschreibende Zeile des unteren Kontenblattes liegt. Baraus läßt sich in einfacher Weise durch Subtraktion jene Zahl ermitteln, auf die der eineeine Halter 12, bzw. 15, eingestellt werden muß.
- 4a -
Je nachdem eine Eintragung in die Kredit- oder Debet-Spalte gemacht werden soll, wird der Bandgriff 17 in sein« linke oder in seine rechte Endlage verstellt, wodurch das ganze einen Schlitten bildende Aggregat zwischen den Gleitmuffen 3 in die gewünschte Arbeitsstellung verschoben wird.

Claims (6)

Patentansprüche.
1. Durchsehreibebuehungsgerät mit einem mehrere Halter zur Aufnahme der übereinander zu legenden Kontenblätter tragenden Schlitten, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Festhalten der Kontenblätter am Schlitten angeordneten Halter (12, bzw· 15) in Eichtung der Kontenspalten yerschiebbar sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben den zweckmäßigerweise mit einer Mittelmarke (35) rersehenen Haltern (12, bzw. 15) eine in der Verschieberichtung liegende Skala (16) angeordnet ist, deren Einteilung dem Abstand der Torteilheft nummerierten Zeilen der Kontenblätter entspricht.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Halter (12,15) für die Kontenblätter tragende Schlitten um die Breite der Bebet-, bzw. Kreditspalte in Zeilenrichtung yerschwenkbar ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die rersehiedenen Halter (12,15) für die Kontenblätter flach übereinander und über der Grundplatte (1) angeordnet sind.
5. Gerät nach Anspruch A, gekennzeichnet durch eine Parallelführung, die ein eokungsfreies Verschwenken des die Halter für die Kontenblätter tragenden Schlittens gewährleistet.
6. Gerät nach, eines der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eise unmittelbar auf der Grundplatte (1) anliegende Klemmschiene (29) für das unten liegende Kontenblatt, die durch Federn (30) In Ihrer Arbeitsstellung gehaltem und entgegen der Wirkung einer Feder (31) dureh eine Stoßstange (32) abgehoben «erden kann, die BtIt S ehr ag flächen (33) 3« ein« 5f alee (34) odgl. gegen diese Klemmeehiene (29) preßt«
(Dr.Jooß) Patentanwalt

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