DEM0026301MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. März 1955 Bekaniiigemacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Beim Schalten elektrischer Stromkreise ist es erwünscht, daß die Kontaktgabe und die Unterbrechung
des Kontaktes in möglichst kurzer Zeit erfolgen. Das gilt um so mehr, je größer der Strom
ist, der in den zu schaltenden Stromkreisen, fließt.
Die unter Berücksichtigung dieser Bedingung hergestellten Schalter sind verhältnismäßig umfangreich.
Mit der Erfindung wird ein Schalter bezweckt, der geeignet ist, Stromstärken von mehreren Ampere
zu schalten, und der dennoch einen sehr kleinen Raum einnimmt. ■
Gemäß der Erfindung wird der Schalter so ausgebildet, daß für jeden Stromkreis ein mit dem
Stromkreis verbindbarer federnder Blechstreifen vorgesehen ist, der an seinem einen Ende örtlich
festgelegt ist, an seinem anderen Ende einen Kontakt trägt und zwischen diesen Enden mit einem
Längsschlitz versehen ist, und daß einer der beiden durch den Längsschlitz gebildeten Längsteile in der
Nähe des Kontaktes aufgeteilt ist und seine beiden dadurch gebildeten Stücke durch eine zwischen
ihnen angeordnete Feder schräg auseinandergedrückt sind, wobei die Blechstreifen parallel zueinander
angeordnet sind und, ein willkürlich bewegliches Schaltglied geeignet ist, diejenigen der genannten
Stücke quer zur Richtung der Bleche zu bewegen, die nicht den Kontakt tragen.
Man kann eine solche Anordnung so eng zusammendrängen,
daß die Höhe des gesamten Schalters kaum größer ist als die Höhe üblicher
60'9 617/385
Claims (3)
- M 26301 VIHb/21 cAnschlußklemmen, während die Breite sowie die Länge des Schalters nur etwa doppelt so groß sind wie die Breite, der gesamten Anschlußklemmen.Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel· der Erfindung.Fig. ι zeigt eine Draufsicht auf den, Schalter bei abgenommenem Deckel und abgenommenem Schaltglied;Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Schalter ίο nach Linie II-II, jedoch bei aufgesetztem Deckel und aufgesetztem Schaltglied;Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Schalters; Fig. 4 zeigt einen Einzelteil des Schalters. Der Schalter besteht aus einem Kunststoffgehäuse i, auf das ein Deckel 2 mittels Schrauben 3 aufgeschraubt werden kann, die durch Löcher 4 des Gehäuses gehen. Mit dem Gehäuse aus einem Stück bestehen Kunststoffzwischenwände 5, die das Innere des Gehäuses in drei Abteilungen aufteilen. In jeder dieser drei Abteilungen liegen zwei Anschlußklemmen 6 bzw. 7 und ein federnder Blechstreifen. 8, der in Fig. 4 besonders dargestellt ist. Der Blechstreifen 8, vorzugsweise aus einem federnden Kupferblech, hat am einen Ende einen, rechtwinklig abgebogenen Lappen 8ß, der unter der Anschlußklemme 6 liegt und den mit der Anschlußklemme 6 verbundenen Stromkreis mit dem Blechstreifen 8 zuverlässig verbindet, Der Blechstreifen: 8 trägt am anderen Ende einen Kontakt 8&. Zwischen beiden Enden ist der Kontaktstreifen durch einen Schlitz 8C in zwei Längsteile, aufgeteilt. Der eine Längsteil 84 ist durchgehend, der andere Längsteil ist in ζλνεί Stücke 8e und 8f unterteilt. Auf die Enden dieser Stücke 8e und 8^ sind kleine, nach außen offene Näpfchen 8Ä, 8ft aufgesetzt, zwischen, denen eine Druckfeder 8,- liegt. Durch diese Druckfeder 8,· werden die Enden 8e und 8f stets schräg auseinandergedrückt. In Fig. ι ist auf der linken, Seite eine solche Schrägstellung für den Fall gezeigt, daß das Stück 8f nach rechts gedrückt ist. Auf der rechten Seite der Fig. 1 ist dagegen, die Stellung gezeigt, in der das Stück 8f nach links gedrückt ist. Im ersteren Fall wird dadurch der Kontakt 8^ von der Anschlußklemme 7 abgehoben, in letzterem Fall an die Anschlußklemme 7 angedrückt. Infolge der Anordnung der Feder 8; erfolgen das Abheben und Andrücken des Kontaktes S6 in einem kleinen Bruchteil einer Sekunde. Ganz unabhängig von der Geschwindigkeit, mit welcher das Stück 8f bewegt wird, wird somit der Kontakt in kürzester Zeit geöffnet oder geschlossen.Zur gleichzeitigen Bewegung der Stücke 8f der drei Blechstreifen 8 dient ein, Schieber 9 aus Kunststoff, der mit einem Griff ga und Klauen gb versehen, ist, die paarweise je ein, Stück 8/ der drei Blechstreifen angreifen (Fig. 2).Die Anschlußklemmen 6 sind in, üblicher Weise mit Löchern 6a zur Aufnahme der Anschluß drähte und Klemmschrauben 6b versehen, durch welche die eingeführten Drähte festgeklemmt, werden. Das Entsprechende gilt für die Anschlußklemmen 7.Der Schalter eignet sich, wegen der kurzem Schaltzeit auch zum Schalten verhältnismäßig großer Ströme. Wegen seines geringen, Umfangs ist er für viele Zwecke geeignet, beispielsweise als Ein^ und Ausschalter zum Einbau in Geräten,. Da zu seiher Bedienung nur eine geringe Kraft erforderlich ist, kann der Schieber 9 auch durch einen Bowdenzug oder mittels eines elektrischenRelais bewegt werden, so, daß es dann leicht ist, den Schalter an. einer Stelle^ des Gerätes einzubauen,, wo er leicht untergebracht werden kann, während der von; Hand zu bedienende Griff beispielsweise an einem Handgriff angeordnet ist, der zur sonstigen, Bedienung des Gerätes benutzt wird. Während das Ausführungsbei spiel einen Schalter mit drei Schaltelementen zeigt, der- also zum gleichzeitigen Ein- und Ausschalten aller drei Phasen eines Drehstromes benutzt werden kann, ist es natürlich auch möglich, weniger oder mehr Schaltelemente in dem Schalter' zu vereinigen.P A T K N T A N S P R (j C H E:i. Schnappschalter zum kurzzeitigen Schalten von zwei oder mehreren elektrischen Stromkreisen in einem gemeinsamen Schaltergehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden, Stromkreis ein mit dem Stromkreis verbindbarer federnder Blechstreifen vorgesehen ist, der an seinem einen Ende örtlich festgelegt ist, an seinem anderen Ende einen Kontakt trägt und zwischen diesen Enden mit einem Längsschlitz versehen ist, und daß eines der beiden, durch den Längsschlitz gebildeten Längsstücke in, der Nähe des. Kontaktes aufgeteilt ist und seine beiden dadurch gebildeten Stücke durch eine zwischen ihnen angeordnete Feder schräg auseinandergedrückt ist, wobei die Blechstreifen parallel zueinander angeordnet sind und ein willkürlich bewegliches Schaltglied, geeignet ist, diejenigen der genannten. Stücke quer zur Richtung der Bleche zu bewegen, die nicht, den Kontakt tragen.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtbreite, der federnden. Blechstreifen ungefähr ebenso groß ist wie die Höhe der als Anschlußklemmen, ausgebildeten Befestigungen für die erstgenannten Enden der Blechstreifen,
- 3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das SchaLtglied mit einem Bowdenzug od. dgl. verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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