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DEL0016553MA - - Google Patents

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DEL0016553MA
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Germany
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switch
control
switchboard
field
remote
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag den Anmeldung: 5. September 1953 Bekaiintgemaidhit am 18. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In einer Schaltwarte, deren Grundriß in Fig. ι schematisch dargestellt ist, befindet sich der Platz 2 des Schaltwärters vor der Reihe der Schalttafelfelder 3, die so. aufgestellt sind, daß sie von dem Arbeitsplatz aus gut übersehen werden können. '
Auf den einzelnen Schalttafelfeldern, die in Fig. 2 schematisch dargestellt sind, befindet sich ein Leucht- oder Blindschaltbild 4 und darin sind nur die Stellungsanzeiger 5 für die in der Schaltanlage vorhandenen Trenn- und Leistungsschalter angeordnet. Im Zuge dieser schaltungsmäßigen Darstellung der elektrischen Anlage auf der Vorderfront der Schalttafelfelder können auch Meßinstrumente 6 angeordnet sein.
Üblicherweise erfolgt die Betätigung der einzelnen, in der Hochspannungsanlage befindlichen Hochspannungsschalter in der Weise, daß der Schaltwärter auf der Schalttafel vorhandene Betätigungsorgane, z. B. Steuerquittungsschalter, von Hand bewegt, um die Fernein- und Fernaus-Schaltung der zugehörigen elektrischen Hochspannungsschalter durchzuführen. Nach Durchführung eines Steuervorganges wird in diesen Betätigungsorganen die Rückmeldung durch ein passend gewähltes optisches Signal zur Anzeige gebracht und kann vom Schaltwärter quittiert werden. Ein Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß sich der am Platz 2 sitzende Schaltwärter zum
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Zweck der Betätigung oder Quittierung von seinem Sitzplatz entfernen und zur Schalttafel begeben muß. Er entfernt sich damit also auch von seinem Arbeitspult und von seinen Telefonapparaten.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man auch schon Miniaturschaltwarten gebaut, bei denen alle ' Abmessungen sowohl der Schalttafeln als auch der Betätigungsorgane so stark verkleinert sind, daß alle Tafeln im Griffbereich des Schaltwärters liegen.
ίο Der Schaltwärter braucht daher seinen Arbeitsplatz nicht zu verlassen. Allerdings erschwert die außergewöhnliche Verkleinerung der Abmessung aller Betätigungsorgane die Übersicht über das Schaltbild. Außerdem ist ein Steuerschaltfeld für Schalt- oder Industrieanlagen bekannt, bei dem für mehrere in einer Anlage vorhandene und auf einer Gesamttafel dargestellte Anlageteile ein einziges, wahlweise umschaltbares Blind- oder Leuchtschaltbild angeordnet ist. Auf der Sonderschalttafel sind alle für die verschiedenen zur Darstellung gelangenden Einzelschaltbilder erforderlichen, zur Schaltung der Geräte dienenden Steuerorgane mit ihren Symbolen an solchen Stellen angeordnet, daß durch Aufleuchten oder Sichtbarmachen im ganzen oder in bestimmten Teilen die einzelnen verschiedenen Anlagenachbildungen auf der Platte an solchen Stellen erscheinen, daß sie mit den Steuerorgane'n und ihren Symbolen zusammen ein richtiges Teilbild der Gesamtschaltung ergeben. Dieses Steuerschaltfeld wird zweckmäßig als Pult vor dem Übersichtsschaltbild aufgestellt. Beim Drücken eines dem Schaltbildteil entsprechenden Druckknopfs erscheint das gewünschte Teilschaltbild auf der durchscheinenden Platte. Somit handelt es sich bei der bekannten Einrichtung um ein sogenanntes Mutterfeld, das wahlweise auf jedes einzelne Schalttafelfeld umschaltbar ist. Dies bedeutet, daß Umschalteinrichtungen mannigfacher Art vorhanden sein müssen, die den Aufbau komplizieren. Hinzu kommt, daß die Schalttafelfelder untereinander nicht gleich sind, was einen anderen Verlauf der Leitungszüge auch in dem Mutterfeld zur Folge hat. Ferner kommt es vor, daß Anlageschalter eine andere Bedeutung haben; so z. B. kann ein im Mutterfeld bildmäßig enthaltener Schalter einmal einem Leistungsschalter in einem Abzweig der Hochspannungsanlage, das andere Mal aber einen Sammelschienenkuppelschalter darstellen und daraus können sich leicht Verwechslungen ergeben.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Fernbedienung von Schaltern in Schaltanlagen mit einer größeren Zahl von Schalttafelfeldern in der Schaltwarte. Dabei wird ein anderer Weg eingeschlagen als bei den eingangs erwähnten bekannten Einrichtungen. Erfindungsgemäß ist zu jedem Schalttafelfeld ein Bedienungsgerät in Schubfachform vorgesehen, das für jeden fernbedienten Anlagenschalter des betreffenden Schalttafelfeldes einen Vorbereitungsschalter und einen für alle Anlagenschalter dieses Feldes gemeinsamen Steuerquittungsschalter enthält. Dadurch wird dafür gesorgt, daß das Bedienungsgerät sehr kleine Abmessungen erhält, so daß viele Bedienungsgeräte in der Reichweite eines Bedienungsmannes auf einem Schaltpult angebracht werden können. Trotzdem gehö-rli aber zu jedem Anlageschalter ein ganz bestimmter Vorbereitungsschalter auf dem zugehörigen Bedienungsgerät und dadurch ist die Möglichkeit zu Verwechslungen erheblich vermindert. Die Schalttafelfelder können bei dieser Ausführung die übliche Größe behalten, wie sie in Fig. 2. der Zeichnung angedeutet ist. Trotzdem braucht der Schaltwärter, um eine Bedienung vorzunehmen, seinen Platz nicht zu verlassen, weil die erforderlichen Bedienungsgeräte in stark verkleinerter Form in Griffweite angeordnet sind. Es handelt sich dabei um Schubfachgeräte 7 bzw. 8, die zu beiden Seiten des Arbeitsplatzes 2 angeordnet sein können, in der Weise, daß jedem Schalttafelfeld ein Bedienungsgerät in Schubfachform entspricht.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für ein derartiges Bedienungsgerät schematisch dargestellt.
Jedes Bedienungsgerät 7 kann aus einem kastenartigen Gebilde bestehen, auf dessen oberer Deckelseite ein Blindschaltbild 9 angebracht ist, das dem Blindschaltbild 4 des zugehörigen Schalttafelfeldes der Wartenschalttafel 3 entspricht. Innerhalb dieses Blindschaltbildes 9 sind einfach gehaltene und möglichst klein gebaute elektrische Betätigungsorgane 10, Ii vorhanden, deren Betätigung beispielsweise durch Niederdrücken erfolgt. Jedem zu betätigenden oder zu quittierenden Organ der Hochspannungsanlage des betreffenden Wartenfeldes entspricht ein derartiges Betätigungsorgan 10, 11 innerhalb des Kästchens 7. Gemeinsam für alle diese Betätigungsorgane 10, 11 eines Kästchens bzw. eines Schaltanlagenabzweiges ist beispielsweise an der Vorderfront des Kästchens 7 ein Betätigungsorgan 12, das in bekannter Weise als Steuerquittungsschalter od. dgl. ausgebildet sein kann, angeordnet. Durch Niederdrücken der Betätigungsorgane 10, 11 wird daher der Betätigungsstromkreis für den jeweils gewünschten Hochspannungsschalter vorbereitet, und alle Befehle dieser Art für den gesamten Abzweig werden anschließend durch Betätigung des Steuerquittungsschalters 12 zur Ausführung gebracht oder quittiert. Die Betätigung eines bestimmten Schalters der Hochspannungsanlage mit Hilfe des Steuerquittungsschalters 12 kann erst erfolgen, nachdem durch Niederdrücken eines der der Vorbereitung dienenden Betätigungsorgane 10, 11 eine Verbindung der elektrischen Hilfsleitungen
13 des Steuerquittungsschalters über die Leitungen
14 mit den Kontakten des betreffenden Betätigungsorgans erfolgt ist. .
Durch Niederdrücken des Betätigungsorgans 10, 11 wird eine Vorwahl vorgenommen und eine Verbindung zwischen, dem Steuerquittungsschalter 12 des. Kästchens 7 und dem entsprechenden fernzusteuernden Organ 15 bzw. seinen Ein- und Ausschaltspulen 16 hergestellt. Nach Herstellung dieser Verbindung werden in an sich bekannter Weise die Ein- und Ausschaltspulen 16 vom Steuerquittungsschalter 12 aus betätigt. Die daraufhin erfolgende Stellungsänderung des Schalters 15 der Hoch-Spannungsanlage kann einmal nach dem Steuer-
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quittungsschalter 12 und außerdem nach der Schalttafel 3 gemeldet werden.
Die Schubfachgeräte können im übrigen mit Einschubkontakten für die davon ausgehenden Betätigungs- und Meldestromkreise derart versehen sein, daß ein Kästchen als Ganzes herausgenommen bzw. gegen ein anderes ausgewechselt werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Fernbedienung von Schaltern in Schaltanlagen mit einer größeren Zahl von Schalttafelfeldern in der Schaltwarte, dadurch gekennzeichnet, daß zu jedem Schalttafelfeld ein Bedienungsgerät in Schubfachform vorgesehen ist, das für jeden fernbedienten Anlagenschalter des betreffenden Schalttafelfeldes einen Vorbereitungsschalter und einen für alle Anlagenschalter dieses Feldes gemeinsamen Steuerquittungsschalter enthält.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubfachgerät mit Einschubkontakten für die davon ausgehenden Betätigungs- und Meldestromkreise vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentanmeldung S 8490 VIIId/21c (Patent 901558);
    französische Patentschrift Nr. 783 559.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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