DEL0002016MA - Wandanker - Google Patents
WandankerInfo
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Description
Dr.L./E.L. Hamburg, den IEe August I9b0
Aktenzeichen: L »16 V / 3?b
Amiielder; wlax Lang ens ie pen IIom ,Ges. ,Hamburg 24, Klaus-Groth-Str ,84
Vertreter: Patentanwälte Dr, Friedrich Vollmeri Dr. Paul Lewinol
Hainburg Ii G· 1 οckengiesserwal 1 1
Wandanker
Zum Befestigen von Haken, elektrischen Sc haltern, Bücherbrettern u.dgl. an Wänden aus Gips, Kunststein, Hohlziegeln
a ks ., deren Stärke die Anwendung von wie tall- oder Holzdübeln nicht gestattet, sind bereits röhrenförmige 'AancU
anker vorgeschlagen worden, die aus einem Paar gegenüberliegender, verformbarer Bänder, z.B. aus Blech, bestehen, deren
zylindrisches Endstück mit Innengewinde versehen ist. Dieser Wandanker wird in ein vorgebohrtes Loch der Wand eingefügt und
eine HetalIschraube o.dgl. durch seine nach aussen ragende öffnung eingeführt, die in die Gewindegänge des zylindrischen
.Sndstücke eingreift. Mittels der Schraube kann dann das zylindrische Endstück bis an die hinter dem Loch liegende Seite der
Wand herangezogen werden, wobei die verformbaren Bänder der Vorrichtung mitgenommen werden, sich spreizen und anschliessend,
einmal zusammengefaltet, ein festes Widerlager für die Schraube U ifiSsWe in der Wand bilden.
Die bekannten Wandanker sind an dem nach der Aussenseite der Wand zeigenden Ende nur ζ usara men« e b ogen oder gefaltet.
Infolgedessen haben sie in der Wand nicht genügend Halt gegen Verdrehen beim Einschrauben eines Gewindebolzens o.dgl,.
Auseerdem besitzt das in das verhältnismässig dünne Blech
des zylindrischen Endstückes eingescluiittene Gewinde nur wenig Gänge and kann daher nicht sauber hergestellt werden, wodurch
seine Tragfähigkeit und gleichzeitig die Haltekraft der Schrau* be stark vermindert wird.
Diese Mängel werden durch die den Gegenstand der Erfindung bildenden Yerbesserungen des Wandankers beseitigt,,
Zu diesem Zweck wird das nach aussen zeigende Ende des aus Spreizstreifen gebildeten Wandankers nach aussen konisch
aufgebogen und mittels einer beispielsweise gebördelten Kappe in dieser Lage festgehalten, so dass der konische Teil des
Wandankers durch einen leichten Hammorschlag in das vorgebohrte Loch der Wand, dessen Durchmesser dem des Schaftes des Wandankers
entspricht, wenigstens zum Teil hineingeschlagen werden kann« Hierdurch wird das Verdrehen des Wandankers in dem Loch
während des Brehens der Schraube verhindert. Bach dem Anzie-
hen der Befestigungsschraube wir&lfdarch eine Unterlagscheibe oder den an
der Wand zu befestigenden Gegenstand weiter in das vorgebohrte Loch der Wand hineingedruckt und
fest an die Wand gepresst, wodurch der Wandanker zusätzlich am Drehen gehindert wird.
Um die Haltekraft der Schraube zu erhöhen, wird die Tragfähigkeit des an
dem anderen Ende des Wandankers befindlichen Innengewindes verbessert, indem dieses nicht in das zylindrisehe
Innenatück eingeschnitten, sondern indem i-a ο eine Schraubenmutter ζ .B. durch Börde lung befestigt ist*.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Pige 1 ist die Draufsicht auf die Kappe des W and ankers; Fige 2 ist die schaubildliche Darstellung des Wandankers
nach der Erfindung;
Pig. S ist ein Axialschnitt des in die Wand eingesetzten
Pig. S ist ein Axialschnitt des in die Wand eingesetzten
Vlandanke re;
Fige 4 igt ein Axialsclmitt des Wandaiikers mit zusammengefalteten
Spreizbändern,
Duroh -ein in der Wand 1 angebrachtes Loch, dessen Durchmesser dem des Schaftes 2 des Wandankers entspricht, ist der
Wandanker nach der Erfindung gesteckt» Dieser besteht aus dem röhrenförmigen Schaft 2, der aus den Spreizstreifen 2 gebildet
te4 und an seinem Ende 8 konisch erweitert ist« An seinem ntoj Ende ist eine Schraubenmutter 3 mittels eines an der
Mutter vorhandenen Bördelrandes 4 befestigte Ua die beides, konischen, einen Ring bildenden Enden der Spreisstreifen 2 ist
die ebenfalls ringförmige Kappe 5 gebördelt; auf ihr ruht eine
Unterlagscheibe 6 oder der an der Wand au befestigende Gegenstände
Durch das Loch der Kappe 5 ist eine Metallschraube 7 in den Wandanker eingeführt, welche in die Gewindegänge der
Mutter δ eingreift, diese bein Anziehen der Schraube 7 an die hinter dem. Loch liegende Seite der Wand 1 heranzieht und hierdurch
die Streifen S zunächst spreizt, dann je einmal zusammenfalzt und fest gegen die Wand 1 presst, wobei gleichzeitig die
oberen ringförmigen Enden der Spreizstreifen 2 durch die Kappe 5 und die auf letzterer ruhende Unterlagscheibe β "öder den an
der Wand au befestigenden Gregenstand zuverlässig festgelegt sind«
Claims (1)
1.) Aus Spreizstreifen gebildeter röhrenförmiger «and-Stnkeri
dadurch gekennzeichnet, dass das nach der Auesenseite der land (l) zeigende Ende (8) des Wandankers konisch erweitert
und durch eine gelochte Kappe (5), die z*B, durch Börde«, lung befestigt ist, abgeschlossen ist.
P#) landariker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem anderen Ende der Spreizstreifen (s) eine z,B, mit
einem Bordelrand (4) versehene Schraubenmutter (3) befestigt *L> *Es *fe @
Family
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