DEK0016564MA - - Google Patents
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Description
K 16564 III/82b
In der Medizin werden zahlreiche Instrumente verwendet, die nur in Öl desinfiziert und sterilisiert
werden können. Verfahren zur sicheren Durchführung von Desinfektionen usw. sind bekannt,
doch fehlte es bisher an Einrichtungen, mit denen das-Behandlungsmedium nach erfolgter Behandlung
sogleich und' ohne Verlust wieder von den Instrumenten entfernt werden kann.
Es ist bekannt, Gegenstände in Zentrifugen zu
ίο »trocknen«,, d. h. von anhaftender Flüssigkeit zu
befreien. Bringt man aber die Gegenstände aus dem Behandlungsraum in eine solche Zentrifuge, so ergeben
sich hierbei — abgesehen von den Verlusten an Zeit und Arbeit — mitunter erhebliche Verluste
an abtropfender Flüssigkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Verluste auszuschalten. Sie soll nach der Erfindung
in der Weise gelöst werden, daß in den eigentlichen Behandlungsbehälter ein durchlochter zweiter Behälter
eingesetzt wird, der auf einer zentrischen rotierenden Welle verschiebbar und feststellbar angeordnet
ist, so daß die Instrumente, die in den durchlochten drehbaren Behälter eingelegt werden,
nach erfolgter Behandlung (Desinfizieren usw.) aus der Behandlungsflüssigkeit herausgehoben und
gleich innerhalb des Behandlungsbehälters einem Schleuderprozeß ausgesetzt werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einrichtung schematisch dargestellt.
An einem feststehenden Wellenlager 1 ist flüssigkeitsdicht
ein ebenfalls, feststehender Behandlungsbehälter 2 angeordnet, der durch einen Deckel 3
,verschließbar ist. Der Behandlungsbehälter kann mittels einer das Wellenlager 1 übergreifenden
Hülse 4 mit diesem verbunden sein. Über die Hülse 4 greift eine zweite Hülse 5, die längs
geschlitzt ist und unten mit dem inneren durchlochten Behälter 6 verbunden ist. Durch das Wellenlager
ι geht eine Schleuderwelle 7 hindurch, die das obere Ende des Wellenlagers überragt und oben
einen Mitnehmerzapfen 8 besitzt.
Während des Desinfektions- oder Sterilisationsvorganges steht die Welle 7 still, und die zweite,
äußere Hülse 5 ist mit ihrem Längsschlitz über den Zapfen 8 herabgelassen, so daß der durchlochte Behälter
6 am Boden des Behandlungsbehälters 2 in der Behandlungsflüssigkeit 10 ruht, wobei der Behälter
2 noch in bekannter Weise beheizt werden kann.
Nach Beendigung der Sterilisation, Desinfektion od. dgl. wird >der durchlochte Behälter 6 mit der
Hülse 5 so weit angehoben und gedreht, bis der Zapfen 8 in den Ausschnitt 9 der Hülse 5 einrastet.
Dieser ist so gewählt, daß nach dem Einrasten der durchlochte Behälter 6 außerhalb der Behandlungsflüssigkeit
ruht. Nunmehr wird die Welle 7 in Rotation versetzt, so daß der durchlochte Behälter 6
als Schleudertrommel wirkt und die in ihm befindlichen Instrumenten getrocknet werden, indem die
flüssigen Teile durch die Löcher 6fl ausgeschleudert werden.
Die abgeschleuderte Flüssigkeit gelangt ohne jeden Verlust in den Behandlungsbehälter 2 zurück,
und die behandelten Instrumente können nach erfolgtem Abschleudern vollkommen trocken aus der
Einrichtung herausgenommen werden.
Selbstverständlich kann die Einrichtung gemäß der Erfindung auch für andere Zwecke mit ähnlichen
Bedingungen verwendet werden, z. B. für die Behandlung in einer Flüssigkeit oder einer
Schmelze in der Metallindustrie, beim Galvanisieren usw. Auch ist es je nach Zweckmäßigkeit
möglich, den durchlochten Behälter 6 außerhalb des Behandlungsbehälters 2 zu benutzen und für die
Abschleuderung des Inhaltes wieder auf die Welle 7 aufzustecken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Einrichtung zum Desinfizieren, Sterilisieren von leichten Instrumenten und für ähnliche Behandlungszwecke, gekennzeichnet durch einen feststehenden Behandlungsbehälter (2) und einen in diesem angeordneten, auf einer senkrechten Welle (7) verschieb- und feststellbaren durchlochten Behälter (6), der während des Desinfizierens usw. unmittelbar über dem Boden des Behandlungsbehälters (2) in der Behandlungsflüssigkeit (10) ruht und nach Abschluß der Behandlung angehoben und mittels eines in der Welle (7) befindlichen Mitnehmerzapfens (8) und eines in der Hülse (5) vorgesehenen Ausschnittes (9) mit der Welle (7) verbunden und durch diese so in Umdrehung versetzt wird, daß ein Abschleudern der Behandlungsflüssigkeit von den im durchlochten Behälter (6) befindlichen Instrumenten erfolgt.
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