DEJ0006346MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. September 1952 Bekanntgemacht am: 8. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf flache Anordnungen von elektrischen Schaltungselementen, insbesondere
Flachgleichrichter, bei dem die Verbindungsleitungen zwischen den Gleichrichtereinheiten
gedruckte Stromleiter sind.
Die Erfindung selbst besteht darin, daß eine mit Löchern zur Aufnahme der Schaltungselemente
versehene Isolierplatte beidseitig mit die fertige elektrische Schaltung enthaltenden Deckplatten derartig
vereinigt ist, daß eine elektrische Verbindung der Schaltung mit den in die Löcher eingesetzten
Schaltungselementen bei der Vereinigung zustande kommt und eine nach außen geschlossene und innen
fertig geschaltete Baueinheit entsteht.
Bei der praktischen Ausführung der Erfindung wird zweckmäßig ein Verfahren zur Herstellung
elektrischer Stromleiter durch Drucken oder eine andere Art des Niederschiagens leitender Bahnen
aus einer Paste verwendet, die feinverteilte Silberteilchen enthält und auf einer isolierten Unterlage
aus Gewebe aufgebracht ist.
Die Erfindung hat nichts mit einem bekannten Verfahren zu tun, durch das der schaltungstechnische
Aufbau von drahtlosen Geräten vereinfacht werden soll. Zu diesem Zweck wird bei diesen eine
isolierende Platte verwendet, die mit Durchbrächen, Rillen usw. versehen ist. Die Durchbrüche bzw.
Rillen sollen dann, metallisiert werden und Teile
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von Bauelementen oder elektrischen Verbindungen bilden.
I )(t F.rlindungsgedanke soll an zwei Beispielen in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläuler!
werden.
Kig. l zeigt eine teilweise aufgeschnittene Draufsicht
einer Ilachen Gleichrichteranordnung gemäß der I1IrIuI(IiUIg;
Kig. J. zeigt eine Seitenansicht der Anordnung
ίο von Fig. ι ;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch dieGleichrichteranordniiug,
bei der die einzelnen Teile auseinandergezogen und die Dicken übertrieben dargestellt sind,
um die .!Einzelheiten deutlicher sichtbar zu machen;
if) I''ig· -I und 5 wind Darstellungen, welche die Befestigung
der .Anschlüsse verdeutlichen;
Fig. 6 stellt eine Draufsicht des Kernes der (ϊ leid ι rieh te ra ι lord nung dar;
Fig. 7 zeigt die Schaltung der vollständigen Anonhmng;
Fig. S zeigt das Diagramm der gedruckten Stromleiter, welches der Schaltung nach Fig. 7 entspricht
und bei welchem die Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Glcichrichterzellen als ausgezogene
oder gestrichelte Linien dargestellt sind, je nachdem, ob sie sich auf der einen oder anderen
Seile der Anordnung befinden.
In Fig. 1 stellen die leitenden Bahnen 3 aus Silber
die Verdrahtung dar. Die Anschlußpunkte 14 zu den (ilcichriehterzellcn, welche die Gleichrichti'i
platten 7 und die Federn 8 enthalten (Fig. 3), werden zuerst gedruckt oder auf eine andere Weise
in Pastenform auf einer Gewebegrundlage, z.B. auf Organdy, niedergeschlagen. Dies ist deutlicher
in Fig. 3 dargestellt, wo leitende Bahnen 3 auf Organdy oder ein ähnliches Gewebe 2 bzw. 9 aufgedruckt
sind. Die Silberpaste wird zwar nur auf einer Seile des Gewebes aufgedruckt, aber sie erscheint
auch auf der anderen Seite, da dieZwischenläuiiie
zwischen Kette und Schul! des Gewebes eine vollkommene Absorption der Silberpaste an den
bedruckten Stellen gestatten. Kette und Schuß des Gewebes dienen ebenfalls zur Aufrechterhaltung
einer genau definierten Form der gedruckten Bahneu oder Bereiche.
Iu diesem Zustand wird man die leitenden Bahnen vorzugsweise durch Anwendung von Hitze und
geringem Druck verfestigen.
Die zwei äußeren Platten 1 der ganzen Anordnung sind aus 4 bis 6 Gewebebahnen 10 ohne
Appretur, welche mit Bakelit getränkt sind, hergestellt. Die innersten Bänder dieser zwei Stapel sind
in geeigneten Abständen an ihren Kanten zur Aufnahme der Anschlußteile 1 1 geschlitzt, wie dies in
Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Wenn der Stapel von nichtappretierten !!ändern so angeordnet ist, wie
dies in Fig. 5 dargestellt ist, werden die einzelnen Schichten 10 unter Anwendung von Hitze und
I >ruck miteinander verbunden und bilden nun die Platten 1, mit denen die Anschlußteile 11 fest verbunden sind.
Der Kern 6, der in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt ist, ist maschinell aus einer Platte aus kunst
harzgebundenem Papier hergestellt. Er enthält achtundzwanzig Öffnungen 12 für die Gleichrichterplatten.
Jede Öffnung 12 hat an jeder Seite des Kerneso kreisförmige Rillen 13 konzentrisch
mit der zugehörigen öffnung. Diese Rillen nehmen während der Schlußoperation, bei der die Schichten
des Ganzen miteinander verbunden werden, den Überschuß an Harz auf, der sonst in die öffnungen
12 fließen würde.
JEs ist vorteilhaft, die ganze Anordnung in zwei Verfahrensgängen miteinander zu verbinden. Beim
ersten Verfahrensschritt werden die Schichten 1, 2, 4 und der Kern 6 miteinander verbunden, wobei
hauptsächlich das Harz, welches in den bakclitgctränkten
Bahnen 4 vorhanden ist, als Bindemittel verwendet wird. Diese Operation wird unter den
optimalen Bedingungen von Hitze und Druck ausgeführt. Die angewandte Wärme liegt in der
Größenordnung von 1500C, was genügt, um die
Gleichrichterelemente zu zerstören, wenn das Verbinden der Anordnung in einem einzigen Verfahrensschritt
ausgeführt wird. So wird vorteilhaft erst eine Hälfte der Anordnung fertiggestellt, bevor
die Gleichrichterplatten hineingebracht werden. Wenn die Gleichrichterplatten 7 und die Federn S
an ihrem Platz sind und in Kontakt mit dem gedruckten Stromleiter der Grundplatte 2 stehen,
wird die obere Platte, mit der die bedruckte Bahn 9 zuvor verbunden wurde, in die richtige Position gebracht.
Zuvor wurde auf die Oberfläche des Kernes 6 zwischen den öffnungen 12 ein Kunstharzbindemittel
aufgesprüht. Vorteilhaft verwendet man bei diesem zweiten Verfahrensschritt ein Harz, das
eine niedrigere Temperatur, welche in keinem Falle 500C überschreiten soll, zur vollständigen
1 'olymerisation benötigt.
Die ganze Anordnung wird dann einem Druck von ungefähr 650 kg/cm2 unterworfen, wobei das
Ganze bei einer Temperatur von 500C zu einer
Einheit verbunden wird.
Man kann auch abweichend von dem eben beschriebenen Verfahren die Gewebebahnen 2 und 9,
welche die aufgedruckten Stromleitungen tragen, mit dem zugehörigen Band von bakelisiertem Gewebe
1 verbinden, anstatt als Platten zu einer Einheit zu verbinden. Die zwei Platten, die so erhalten
werden, können dann an dem Kern 6 durch Nieten oder Schrauben befestigt werden. In diesem
Falle kann die Bahn 4 aus bakelisiertem Gewebe weggelassen werden.
Ein Beispiel für eine Schaltung, für welche die erfmdungsgcmäße Gleichrichteranordnung vorteilhaft
verwendet werden kann, ist in Fig. 7 dargestellt. Sie enthält eine Anzahl kleiner Gleichrichter,
wie sie ■/.. B. bei elektronischen Schaltsystemen verwendet werden, bei denen mehrere Impulse
gleichzeitig zur Einwirkung gelangen. Gleichzeitig enthält diese Anordnung die zugehörige
Verdrahtung und die Anschlüsse für Eingang und Ausgang.
Fig. 8 zeigt die gedruckte Schaltung, welche der Fig. 7 entspricht und bei der die voll ausgezogenen
Linien die Verbindungen auf der einen Seite und
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die gestrichelten Linien die Verbindungen auf der anderen Seite darstellen.
Claims (5)
1. Flache Anordnung von elektrischen Schaltungselementen,
insbesondere Flachgleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Löchern zur Aufnahme der Schaltelemente versehene
Isolierstoffplatte beidseitig mit die fertige elektrische Schaltung enthaltenden Deckplatten derartig
vereinigt ist, daß eine elektrische Verbindung der Schaltung mit den in die Löcher
eingesetzten Schaltungselementen bei der Vereinigung zustande kommt und eine nach außen
geschlossene und innen fertig geschaltete Baueinheit entsteht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten lösbar miteinander verbunden sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur elektrischen Verbindung
der einzelnen Schaltelemente gedruckte Strombahnen benutzt sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bauteil durch Verbinden
einer mit Löchern versehenen Platte und einer Anzahl von Isolierstoffolien bzw. Gewebestreifen,
von denen je eine Folie oder ein Streifen gedruckte Strombahnen zur Verbindung der elektrischen Schaltelemente trägt, und
ein zweiter Bauteil durch Verbindung mehrerer Isolierstoffolien oder Gewebestreifen, von denen
einer auf gedruckte Strombahnen trägt, hergestellt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltelement Gleichrichterplatten
verwendet sind, die mittels einer Druckfeder in gutem Kontakt mit den Verbindungsleitungen
stehen.
Angezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 570 877.
Britische Patentschrift Nr. 570 877.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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