DEI0006852MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Januar 1953 Bekaimtgemacht am 21. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung befaßt sich mit einer Anordnung zur Anpassung eines Resonators niedriger Impedanz
an einen Hohlleiter mit hoher Impedanz und insbesondere mit der Anpassung der Impedanz der
Resonatoren eines Magnetrons an einen Ausgangshohlleiter.
Die geeignete Anpassung eines Magnetrons an einen Ausgangshohlleiter hat für eine beachtliche
Zeit die Fachwelt beschäftigt. Die Hohlraumresonatoren der Magnetrone sind im allgemeinen von
niedrigerer Impedanz, und die Impedanz wird mit ansteigender Arbeitsfrequenz kleiner. Andererseits
ist die Impedanz eines Hohlleiters bestimmter Abmessung im wesentlichen konstant. Daher wird mit
wachsender Arbeitsfrequenz die korrekte Anpassung zwischen dem Resonator und dem Hohlleiter
immer schwieriger. Verschiedene Formen der Anpassung wurden vorgeschlagen. Die geeignetste
Lösung, insbesondere für abstimmbare Magnetrone, 1 ist die Anordnung einer sogenannten Ausgangsrampe,
welche aus einem Satz Platten oder Flügeln an dem dem Magnetron benachbarten Ende des
Höhlleiters besteht. Die Enden der Flügel am Magnetron sind dicht benachbart und mit dem
Hohlraum des Magnetrons durch eine Öffnung in der äußeren Wand des Resonators verbunden. Von
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diesem Punkt aus laufen sie exponentiell zu den Wänden des Hohlleiters. Diese Art der Kopplung
genügt, wenn die Öffnung in dem Magnetron -nicht zu schmal ist. Die Anfangsbelastung (der
Innenwiderstand) des Magnetrons muß mit an-. wachsender Arbeitsffequenz derart verkleinert werden,
daß sich die Anfangsbelastung (der Innenwiderstand) umgekehrt wie die Zahl der Resonatoren
geteilt durch die Quadratwurzel der
ίο Wellenlänge verhält. Für ein Magnetron, welches
ungefähr bei einer Frequenz von 9000 bis 10000 MHz
arbeitet, ist die Impedanz in der Größenordnung von 2,5 Ohm, während ein 2 : 1 rechteckiger Hohlleiter
einen im wesentlichen konstanten Wellenwiderstand von ungefähr 300 Ohm hat. Um Anpassung
zwischen diesen Impedanzen durch die verjüngte Rampe zu erreichen, ist ein Abstand am
Magnetronausgang von 0,025 mm erforderlich. Dieser ist so schmal, daß der Betrieb des Magnetrons
gefährdet wird, wenn sich Teile des Magnetrons infolge der Hitze verziehen.
Es wurden zur Anpassung auch 2/4-Transformatoren verwendet. Solch ein Transformator überträgt
nur ein schmales Band und besonders dann, wenn er mit einem Magnetron gekoppelt ist,
welches eine Impedanz von nur 2,5 Ohm hat, so daß die zu koppelnden Widerstände sehr verschieden
sind. Weiterhin werden bei hohen Frequenzen durch eine solche Kopplung die anderen Schwingungsformen
des Magnetrons nicht genügend gedämpft, um die Schwingung in der π-Form zu
sichern. Die Impedanz des Hohlleiters ändert sich in genau der entgegengesetzten Richtung wie erwünscht,
da sie mit anwachsender Frequenz kleiner wird. Der 2/4-Transformator kehrt wohl die Impedanzänderung
mit der Frequenz derart um, daß die Verluste der, unerwünschten Schwingungsformen ansteigen. Dies genügt indessen nicht, um
die gewünschte Unterdrückung unerwünschter Schwingungsformen zu erreichen.
Es sind auch mehrstufige 2/4-Transformatoren bekannt, die jedoch den Anforderungen noch nicht genügen;
insbesondere ist es mit derartigen Transformatoren kaum möglich, bei vergleichbarer Länge
einen breitbandigen Übergang von etwa 2,5 auf 300 Ohm zu bewerkstelligen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, schlägt die Erfindung zur Erreichung einer Breitbandanpassung
vor, daß bei einer Anordnung zur Anpassung eines Resonators niedriger Impedanz an einen
Hohlleiter hoher Impedanz die Kopplung durch eine vom Resonator ausgehende öffnung und ein
Paar sich von den entgegengesetzten Oberflächen des Hohlleiters zueinander erstreckender Flügel erfolgt,
deren benachbarte Flächen sich von der Öffnung aus geradlinig/und im wesentlichen parallel
über ungefähr eine Viertelwellenlänge der Mittel-' frequenz des Frequenzbandes erstrecken und anschließend
mit immer größer werdendem Abstand auf die Oberfläche "des Hohlleiters treffen. . Mit
einer solchen Konstruktion würde bei 9000 MHz ein wesentlich größeres Loch von 0,25 mm benutzt
als bei den bekannten Anordnungen, und die Verluste der unerwünschten Schwingungsformen wurden
bei Anwachsen der Frequenz um 6 °/o um 25 °/o vergrößert. Mit einer solchen Kopplung kann Anpassung
über ein Frequenzband von ungefähr 800 MHz erreicht werden.
Die Anpassung gemäß der Erfindung besteht. vorzugsweise aus einem doppelten Anpassungstransformator,
der im wesentlichen aus einem Viertelwellenlängentransformator und einem dahintergeschalteten
exponentiellen Transformator besteht. Zur Kopplung eines Hohlraumresonators an einen
Hohlleiter bei ultrahohen Frequenzen wird ein Transformator benutzt, welcher aus einem Paar
Flügel innerhalb des Hohlleiters besteht, welche im wesentlichen in Kontakt mit der Wand des
Hohlleiters sind, Der Abstand der dem Hohlraumresonator benachbarten Enden der Flügel ist ver-
hältnismäßig klein, und die Flügel erstrecken sich geradlinig mit im wesentlichen konstantem Abstand
über eine Strecke von ungefähr einer Viertelwellenlänge der mittleren Arbeitsfrequenz des Resonators und von dem äußeren Ende dieses geradlinigen
Teiles im wesentlichen, exponentiell zur Resonatorwand.
An Hand der Ausführungsbeispiele der Zeichnungen sei die Erfindung näher erläutert.
Fig. ι zeigt einen Schnitt dur,ch die Anode eines
Mehrfachhohlraummagnetrons und die Ankopplung gemäß der Erfindung an einen Hohlleiter;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt der Fig. 1 längs der Linie 2x-2*; in
Fig. 3 wird ein Teil des Magnetrons mit einer Änderung des Kopplungsloches wiedergegeben.
Das Magnetron der Fig. 1 besteht aus einer Kathode
i, die zentral zu einer Anzahl von Hohkaumresonatoren
2 angeordnet ist. Die Resonatoren 2 können dadurch hergestellt werden, daß eine Anzahl
von radialen Flügeln 3 mit einem Ende an der äußeren Wand 4 des Magnetrons befestigt sind.
Bei den gebräuchlichen Ausführungen ist ein weiterer Teil 5 vorgesehen, welcher die Resonatorteile
trägt und die Röhre vervollständigt. Die Flügel 3 sind normalerweise abwechslungsweise
miteinander verbunden, um die gewünschte Arbeitsweise zu sichern. Da aber diese Ringe zum Verständnis
der vorliegenden Erfindung nicht wichtig sind, sind sie in den Zeichnungen im Interesse der
Einfachheit weggelassen. Gleicherweise sind die Stromkreise für das Magnetfeld nicht in die Zeichnungen
aufgenommen.
,Einer der Resonatoren 2 ist durch ein Loch 6
mit dem Hohlleiter 7 gekoppelt. Der Hohlleiter 7 kann j ede beliebige Form haben' und hat in der
Figur rechteckigen Querschnitt. Am Ende des Hohlleiters 7 ist ein Glas oder dielektrisches
Fenster 8 angebracht, welches mit dem Ring 9 verschmolzen ist, so daß das Innere des Hohlleiters
evakuiert werden kann. Durch das Fenster gelangen die elektromagnetischen Wellen zu den anderen
Ausgangsstromkreisen. In dem Hohlleiter 7 sind zwei Transformatorflügel 10 und 11 vorgesehen:
Die inneren Enden 12 und 13 der Flügel 10 und 11
haben einen kleinen Abstand voneinander entspre-
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chend der gewünschten Arbeitsfrequenz (der Abstand richtet sich im wesentlichen nach der Größe
der Resonatoren des Magnetrons, die bei verschiedenen mittleren Arbeitsfrequenzen verschieden groß
sind). Der Abstand muß nicht so klein sein, wie dies bei den einfachen exponentiellen Transformatoren
erforderlich ist. Die Teile 12 und 13 erstrecken sich von der Wand 4 des Magnetrons über
eine Strecke, die im wesentlichen ein Viertel der Wellenlänge der Welle im Leiter beträgt. Von den
äußeren Enden der Teile 12 und 13 erstrecken sich die exponentiell verlaufenden Teile 14 und 15 der
Flügel 10 und 11. Schmale Vorsprünge 16 und 17
sind als Verbindungspunkte zwischen den Teilen 12 und 14 und 13 und 15 vorgesehen. Diese Vorspränge
müssen selbstverständlich nicht vorhanden sein, sie werden nur dazu benutzt, um das Ende des
Λ/4-Transformators genauer festzulegen.
Die Teile 12 und 13 stellen in. der Hauptsache
einen 2/4-Transformator zwischen dem Loch 6 und dem Hohlleiter 7 dax, an welchem sich ein exponentieller
Transformator entsprechend den Teilen 14 und 15 der Flügel 10 und 11 anschließt. Mit dieser
Anpassung zwischen dem Hohlraumresonator und dem Hohlleiter wurde eine Anpassung über
800 MHz bei einer Fehlanpassung kleiner als 1,6 an den Enden des Bereiches erreicht.
In den Fig. 1 und 2 ist das Loch 6 senkrecht auf das Fenster 8 gerichtet. Bei dieser Ausführung
wurde gefunden, daß Streuelektronen durch das Loch 6 gelangen und das Fenster 8 durchschlagen
können. Dies kann beispielsweise dadurch vermieden werden, daß eine etwas abgeändertei Ausführung
des Magnetronloches, wie dies aus Fig. 3 hervorgeht, benutzt wird. ■ Bei dieser Ausführung ist
das Loch 6 in einem Winkel zur Längsachse des Hohlleiters 7 angeordnet, so daß die Elektronen die
Wand des Hohlleiters an Stelle des Fensters treffen. Sonst ist das Ausführungsbeispiel der Fig. 3
dem der Fig. 1 ähnlich, ausgenommen, daß bei dieser Ausführung keine Vorsprünge zwischen den
Teilen 12, 14 und 13,15 der Transformatorflügel
10 und 11 vorgesehen sind.
Es ist selbstverständlich, daß die beschriebenen Anordnungen nicht nur in dem Frequenzbereich
von 9000 MHz und höher, sondern auch bei niedrigeren Frequenzen verwendet werden können. Es
ist weiterhin selbstverständlich, daß die Erfindung auch für andere Magnetronausführungen und andere
Stromkreise angewendet werden kann, bei welchen Kopplung zwischen Hochfrequenzresonatoren
und Wellenleitern erwünscht ist.
Claims (4)
1. Anordnung zur Anpassung eines Resonators niedriger Impedanz an einen Hohlleiter mit
hoher Impedanz, bei welcher die Kopplung durch eine vom Resonator ausgehende Öffnung
und ein Paar sich von den entgegengesetzten Oberflächen des Hohlleiters zueinander erstreckender
Flügel erfolgt, dadurch gekenn-" zeichnet, daß sich die benachbarten Flächen der
Flügel von der Öffnung aus geradlinig und im wesentlichen parallel über ungefähr eine Viertelwellenlänge
der Mittelfrequenz des Frequenzbandes erstrecken und anschließend mit immer größer werdendem Abstand auf die Oberfläche
des Hohlleiters treffen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vergrößern des Abstandes zwischen den Flächen der Flügel im wesentlichen exponentiell erfolgt.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Kopplung eines Hohlraumresonators eines Magnetrons mit einem Hohlleiter, in welchem die Flügel angeordnet
sind, der Hohlleiter evakuiert ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Resonator ausgehende Öffnung mit der Achse des Hohlleiters einen Winkel bildet.
Angezogene Druckschriften:
Gerhard M e g 1 a , »Dezimeterwellentechnik«, Leipzig, 1952, S. 73.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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