DEH0023443MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. März 1955 Bekanntgemacht am 9. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Heizflächenvergrößerung bei Dampfkesseln mit längs liegender
Obertrommel und den Feuerraum seitlich begrenzenden Wasserrohren durch in eine Verlängerung
des Feuerraumes sich erstreckende zusätzliche tafelförmige Heizflächen.
Dampfkessel mit längs liegender Obertrommel und den Feuerraum seitlich begrenzenden Wasserrohren
bauen oft beträchtlich hoch, da eine der gewählten Rostgröße entsprechende Heizfläche
untergebracht werden muß. Es ist daher nicht immer möglich, einen derartigen Kessel in einem
bereits vorhandenen Kesselhaus oder in einem, z. B. aus Planungsgründen, zur Verfügung stehenden,
für einen derartigen Kessel zu niedrigen Raum unterzubringen.
Zur Verringerung der Bauhöhe von Sektionalkesseln ist daher bereits vorgeschlagen worden, das
Schrägrohrbündel vor Eintritt in den Feuerraum nach oben abzubiegen und in die Obertrommel ein- ao
münden und gleichsam die Fortsetzung der Feuerraumrückwand bilden zu lassen.
Diesem gegenüber besteht die Erfindung darin, daß die zusätzlichen Heizflächen, fluchtend mit und
in bekannter Weise parallel zu den Kesselseitenwänden angeordnet, teils frei nach vorn in den
Feuerraum über den Rost und teils hinter das Ausbrandende desselben ragen.
Durch diese erfindungsgemäße Feuerraumverlängerung, die sich bis hinter das Ausbrandende
des Rostes erstreckt, in Verbindung mit der Möglichkeit, weitere Heizfläche im Feuerraum über
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H 23443 Ia/13a
dem Rost unterzubringen, ergibt sich ein Kessel, der insbesondere in der Höhe den vorhandenen
Gegebenheiten gut angepaßt werden kann. Die hierzu vorzusehenden zusätzlichen Heizflächen
bestehen vorteilhaft aus im wesentlichen gebogenen einzelnen Rohren, deren Enden gegenständig dicht
oder mit Abstand in Rührstücken münden, von denen die einen von dem die oberen Seitensammler
verbindenden hinteren Quersammler herabhängend ίο und die anderen gegenüber auf einem besonderen,
über dem Ausbrandende des Rostes oberhalb der Rostkühlbalken angeordneten unteren Quersammler
stehend, mit Abstand nebeneinander angebracht sind.
Boden, Decke und Rückwand der Feuerraumverlängerung werden nach einer Ausführungsform
der Erfindung aus Rohren gebildet, die dicht oder mit Abstand in den oberen und unteren hinteren
Quersammler münden und die bei dichter An-Ordnung zur Bildung von Durchtrittsgassen für die
Rauchgase an der Rückwand gegeneinander ausgebogen sind. Die sich hinter das Ausbrandende
' des Rostes erstreckende Feuerraumverlängerung ist oberhalb des Aschenfalls angeordnet und von
diesem durch eine Wand getrennt.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Mittellängsschnitt durch, den Dampfkessel
und
Fig. 2 einen Schnitt durch den Dampfkessel in der Linie II-II nach Fig. 1.
Der Feuerraum 1 des Dampfkessels wird durch die Wasserrohre 2 seitlich begrenzt. Die Wasserrohre
2 münden oben in die Seitensammler 3 und unten in die Rostkühlbalken 4. Die Seitensammler 3
sind an ihren hinteren Enden durch den Quersammler 5 miteinander verbunden. Am Ausbrandende
des Wanderrostes 6 ist oberhalb der Enden der Rostkühlbalken 4 der Quersammler 7 angeordnet.
Vom oberen Quersammler 5 herabhängend und auf dem unteren Quersammler 7 stehend sind
die Rohrstücke 8 und 8' mit diesen verbunden angebracht.
Einzelne Rohre 9, deren Enden gegenständig in die Rohrstücke 8 und 8' münden, bilden parallel zu
den Seitenwänden 12 des Feuerraumes 1 verlaufende tafelförmige Heizflächen 10, die sowohl in
den Feuerraum 1 als auch hinter das Ausbrandende des1 Wanderrostes 6 in eine Verlängerung 11 des
Feuerraumes ι ragen. Die Seitenwände dieser Feuerraumverlängerung 1 r sind durch tafelförmige
Heizflächen iö abgedeckt^ die - in.: der Ebene
der Feuerraumseitenwände 12 fluchten. Boden 13, Decke 14 und Rückwand 15 der Feuerraum-Verlängerung
11 werden aus den Rohren 16 gebildet,
die in den oberen und unteren hinteren
Quersammler 5 und 7 münden. Die Rohre 16 bilden in der Rückwand 15 Durchtfittsgässen 17 für die
Rauchgase, die von der ■ Feuerraumverlängerung 11
durch die Durchtrittsgasseri 17 zu den Nachschaltheizflächen
18· strömen. Oberhalb des Aschenfalls ist dieser durch eine Wand 20 von der Feuerraumverlängerung
11 getrennt. - r :
Claims (4)
1. Heizflächenvergrößerung bei Dampfkesseln mit längs liegender Obertrommel und den Feuerraum
seitlich begrenzenden Wasserrohren durch in eine Verlängerung des Feuerraumes sich erstreckende
zusätzliche tafelförmige Heizflächen', dadurch gekennzeichnet, "daß die zusätzlichen
Heizflächen (10), fluchtend mit und in an sich bekannter Weise parallel zu den Kesselseitenwänden
(12) angeordnet, teils irei nach vorn in den Feuerraum (1) über den Rost (6) und teils
hinter das Ausbrandende desselben ragen.
2. Heizflächenvergrößerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen
Heizflächen (10) aus im wesentlichen gebogenen einzelnen Rohren (9) be'stehen, deren Enden
gegenständig dicht oder mit Abstand in Rohrstücken (8, 8') münden, von denen die einen von
dem die oberen Seitensammler (3) verbindenden hinteren Quersammler (5) herabhängend und
die anderen gegenüber auf einem besonderen, über dem Aüsbrandende des Wanderrostes (6)
oberhalb der Rostkühlbalken (4) angeordneten unteren Quersammler (7) stehend, mit Abstand
nebeneinander angebracht sind.
3. Heizflächenvergrößerung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
Boden (13), Decke (14) und Rückwand (15) der
Feuerraumverlängerung (11) aus, Rohren (16)
gebildet werden, die dicht oder mit Abstand in den oberen und unteren hinteren Quersammler
(S und 7) münden und die bei dichter Anordnung zur Bildung von Durchtrittsgassen
(17) für die Rauchgase an der Rückwand (15) gegeneinander ausgebogen sind.
4. Heizflächenvergrößerung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Aschenfall (19) am Rostausbrandende von
der darüberliegenden Feuerraumverlängerung (11) durch eine Wand (20) getrennt ist.
: In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 177425;
Zeitschrift »Energie« Nr! 4 vom 15. 4. 1952, :.95· ■■· '··
Österreichische Patentschrift Nr. 177425;
Zeitschrift »Energie« Nr! 4 vom 15. 4. 1952, :.95· ■■· '··
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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