DEB0019295MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEB0019295MA DEB0019295MA DEB0019295MA DE B0019295M A DEB0019295M A DE B0019295MA DE B0019295M A DEB0019295M A DE B0019295MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- crankcase
- transverse wall
- light metal
- crankshaft
- cutout
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 13
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 13
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 5
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 6
- 230000035882 stress Effects 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 230000008646 thermal stress Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Februar 1952 Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf aus Leichtmetall hergestellte, einteilige Kurbelgehäuse für MehrzylinderboxermoitO'ren
und ist ausdrücklich beschränkt auf ein solches Kurbelgehäuse, bei
welchem die durch einen Ausschnitt der Kurbelgehäusequerwand einr und auszubauende Kurbelwelle
und die durch einen Ausschnitt deir gleichen
Kurbelgehäusequerwand ein- und auszubauende Nockenwelle so nahe aneinandergerückt sind, daß
ίο beide Ausschnitte einen gemeinsamen Ausschnitt
bilden..
Die heute vielfach verwendete Ausführungsform für Kurbelgehäuse als ungeteilt© Tunnelgehäuse
verfolgt den Zweck, einen, in sich geschlossenen Gehäuseblock zu schaffen, wodurch von vornherein
den während des Betriebes entstehenden Wärmespannungen, und den hohen auftretenden Beanspruchungen
durch diei Gasdrücke und Massenkräfte schon in gewissem Maße Rechnung getragen wird.
Infolge d'er heute allgemein gestellten Forderung nach gedrängter, d. h. raumsparender Bauweise
rücken, die Kurbelwelle und die Stetterwelle auf
einen konstruktiv zulässigen, kleinstmöglichen Abstand zusammen. Diese Maßnahme bringt z. B. bei
Zweizylinder- bzw. Mehrzylinderboxermotorai für
Motorräder durch die vielfach übliche Anordnung der Steuerwelle senkrecht über der Kurbelwelle
eine.geringe Bauhöhe mit sich, die aus bekannten
609 579/260
B 19295IaIuOc'
Gründen sehr erwünscht ist. Zur Lagerung des vorderen Kurbelwellenendes dient dabei ein verhältnismäßig
schwacher Lagerring aus Stahl, der selbst in einem Lagerdeckel eingeschraubt ist, welch
letzter ebenfalls wie das Kurbelgehäuse aus Leichtmetall besteht und . dadurch keine wesentlichein
Kräfte aufnehmen kann.
Das an sich günstige Merkmal einer niedrigen Bauweise birgt, jedoch im; Zusammenhang mit dem
ίο als Tunnelgehäuse ausgebildeten Kurbelgehäuse wiederum den Nachteil in sich:, daß die beiden Ausschnitte
zum Zwecke des Ein- und Ausbaues der Kurbel-, bzw. der Steuerwelle sich fast überschneiden,
wodurch infolge des Fehlens eines mititleren, organisch zur Gehäusequerwanidi gehörenden
Verbindungssteges zwei ineinander übergehende Bohrungen, entstehen, die die ganze Gehäusekonstruktion
senkrecht zur Kurbelwellenlängsachse in Gehäusequerrichtung wesentlich schwachen!. Diese
Verminderung des Widerstandsmomentes in Querrichtung wirkt sich um so ungünstiger aus, als die
beim Verbrennungsvorgang entstehenden erheblichen Gasdrücke gerade in einer Ebene auftretein!,
die parallel zu dieser geschwächten Gehäusequerwand, liegt, wodurch, diese zu einem hoehbeanspruchten
Teil der gesamten Gehäusekonstruktion wird. Diesei Auswirkungen der Gas- und Massenkräfte
in Form < einer Beanspruchung des Kurbelgehäuses in Richtung der Zylinderhochachsen
während des Betriebes gehen ungeachtet des mi:t der Kurbeilgehäusequerwand verschraubten Leichtmetallagerdeckels
so weit, daß sie letzten Endes die Leistung des Motors, beeinträchtigen undi eine
Leistungssteigerung, z. B. unter Ausnutzung einer höheren Verdichtung, nicht mehr zulassen.
Um diesem 'Übelstand abzuhelfen, müßten entweder die einzelnen, in der Beanspruchungshauptrichtung
liegenden. Gehäuseteile in bezug auf ihre Wandmaße wesentlich verstärkt werden, was jedoch
wiederum der Grundforderung nach leichter Bauweise entgegensteht, oder es könnte auch dahingehend,
Abhilfe geschaffen werden, daß quer zur Kurbelwellenlängsachse angeordnete Zuganker
diese Belastung aufnehmen würden,. Einer Verwen,-dung
solcher Zuganker stehen, jedoch montage-• mäßig ungünstige und fertigungstechnisch kostspielige
Hindernisse entgegen,.
Um nun, die obig angeführten Nachteile bei gleichzeitiger Beibehaltung einer leichten und kon,-5'o
struktiv einfachen Bauweise zu vermeiden, schlägt die Erfindung bei einem aus Leichtmetall hergestellten einteiligen Kurbelgehäuse eines Mehrzylinderboxermotors,
bei welchem die durch einen Ausschnitt: der Kurbelgehäusequerwand ein- und
auszubauende Kurbelwelle und: die durch einen
Ausschnitt der gleichen Kurbelgehäusequerwand ein- und auszubauende Nockenwelle so· nahe aneinandergerückt
sind, daß beide Ausschnitte einen gemeinsamen Ausschnitt bilden, vor, den gemeinsamen
Ausschnitt [durch einen, Deckel aus einem Material höherer Festigkeit als Leichtmetall, ζ. B.
durch einen Stahl-^ oder Gußeisendeckel, abzuschließen,
welcher so "innig mit der Kurbelgehäusequerwand
verbunden ist, z, B. durch mehrfache Verschraubung, daiß diese in radialer Richtung eine
wesentliche Versteifung erfährt.
Es ist an sich bei Gehäusen, aus Leichtmetall für
Kraftmaschinen, und Maschinengeitrieben bekannt, die Lagerstellen, für die Maschinen,- oder Getriebe^
welle, die aus einem Baustoff mit einem anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten als das· Leichtmetall
besteht, mit: einer inneren oder äußeren, die einzelnen Lagerstellen miteinander verbindenden
Armierung zu versehen, die denselben oder nahezu denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten, wie dlie
Welle hat. Dabei verfolgt: diese bekannte Armierung den Zweck, eine Verschiebung der Lagerstellen in
axialer Richtung gegenüber der Welle zu verhindern, die sonst infolge der ungleichen, Wärmedehnungskoeffizienten
des Leichtmetalls, einerseits und der Maschinen- oder Getriebewelle andererseits
verursacht würde.
Im Gegensatz zur letztgenanntem Maßnahme wird durch den erfindungsgemäßen. Vorschlag eine
radiale Versteifung eines Kurbelgehäuses, für Mehrzylinderboxermotoren, erzielt und somit für
diese Gattung von Motoren, die grundsätzliche Voraussetzung dafür geschaffen, eine höhere Verdichtung
und eine damit verbundene Leistungssteigerung bei gleichen Dimensionen der Kurbelgehäusewandung
und deren Versteifungsrippen, vorzunehmen, ohne daß von der Bauweise des gemeinsamen
Querwandausschnittes (für Kurbel- und Nockenwelle) abgerückt zu werden braucht; d. h.
eine Verdiichtungssteigerung bei ein und demselben Motor zieht keine anderweitige Verstärkung und
damit Gewichtszunahme des Kurbelgehäuses nach
sich, dias in der Hauptsache in. Querrichtung beansprucht
wird.
, Außerdem fällt durch die erfindüngsgemäße Ausführung
die zusätzliche Anordnung eines aus beikaninten
Gründen aus Stahl. bestehenden Kugellagersitzes
fort, wodurch die Herstellungskosten gesenkt und einfachere Monitagebedingungen· geschaffen· werden.
In der Zeichnung ist an Hand, eines Ausführungsbeispiels die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorderansicht des aus Leichtmetall bestehenden Kurbelgehäuses und
Fig. 2 den mit der Querwand des Kurbelgehäuses verschraubten quer versteifenden Deckel, vorzugsweise
aus Schmiedestahl oder Gußeisen.
In der aus Leichtmetall bestehenden Querwand 1 des Kurbelgehäuses 2 befindet: sich unten der Ausschnitts
für die Kurbelwelle und oben der Ausschnitt
4 für die Nockenwelle. Beide Ausschnitte 3 und 4 gehen ineinander über, wodurch ein freier ;:
Ausschnitt 5 in der Querwand 1 des Kurbelgehäuses 2 entsteht. Der erfindungsgemäße, aus ·
einem Material höherer Festigkeit als Leichtmetall bestehende Deckel 6·, der gleichzeitig zur unmittelbaren. Aufnahme des vorderen Kugellagers für die
Kurbelwelle dient, wird nach, dem Einbau der Kurbelwelle mittels der Befestigungsschraubeni 7
mit der Querwand 1 fest verspannt,' wodurch das
Kurbelgehäuse ini der HäuptbeansprUchungsrich-
S» '579/260
B 19295Ia/46c1
tung erheblich versteift wird uiniter Beibehaltung
sämtlicher übrigen Gehäuseabmessungen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Aus Leichtmetall hergestelltes einteiliges Kurbelgehäuse eines Mehrzylinderboxermotors, bei welchem die durch einen. Ausschnitt der Kurbelgehäusequerwand einr und auszubauendie Kurbelwelle und die durch einen Ausschnitt der gleichen Kurbelgehäusequerwand ein- und auszubauende Nockenwelle so nahe aneinander gerückt sind, daß beide Ausschnitte einen, ge^- meinsamen Ausschnitt bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Ausschnitt (3, 4) durch einen Deckel (6) aus einem Material höherer Festigkeit als Leichtmetall, ζ. B. durch einen Stahl- oder Gußeisendeckel, abgeschlossen! ist, welcher so innig mit der Kurbelgehäuseiquerwand (1) verbunden ist:, z. B. durch mehrfache Verschraubung, daß diese in radialer Richtung eine wesentliche Versteifung erfährt.In Betracht gezogene Druckschriften!:
Deutsche Patentschrift; Nr. 502 479;
österreichische Patentschrift Nr. 122 747;
französische Patentschrift: Nr. 762 147.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2221804C2 (de) | Kurbelgehäuse für Mehrzylinder-Kolbenmaschinen | |
| WO2002073021A1 (de) | Zylinderkurbelgehäuse für eine flüssigkeitsgekühlte Brennkraftmaschine | |
| DE2638009C2 (de) | Mehrzylinder-Brennkraftmaschine | |
| DE10021198B4 (de) | Zylinder-Kurbelgehäuse für eine Brennkraftmaschine | |
| DE69401168T2 (de) | Trägervorrichtung für eine Zylinderbuchse | |
| DE957801C (de) | Leichtmetallkurbelgehäuse von Brennkraftmaschinen, insbesondere für Motorräder | |
| DEB0019295MA (de) | ||
| DE2153258A1 (de) | Anordnung der Zuganker und Grundlager schrauben in Gehäusen von Hubkolbenma schinen | |
| DE2618241A1 (de) | Brennkraftmaschine | |
| EP1674703B1 (de) | Kurbelwellenlagerbrücke für eine Brennkraftmaschine | |
| DE3119362A1 (de) | "vierzylinder-brennkraftmaschine mit einem massenausgleich zweiter ordnung" | |
| DE102013114318B4 (de) | Mehrteiliges Kurbelgehäuse und Montageverfahren | |
| EP1108859B1 (de) | Lagerung zumindest einer Nockenwelle | |
| DE10221674B4 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Zylindergehäuses und Zylindergehäuse | |
| WO1981002040A1 (fr) | Machine a piston | |
| DE102004061684B4 (de) | Kurbelwellenlager für eine Brennkraftmaschine | |
| DE102004006343B4 (de) | Zylinderkopf | |
| DE940859C (de) | Einrichtung zur Versteifung von Leichtmetallkurbelgehaeusen | |
| DE633279C (de) | Zylinderblock fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE19746948C2 (de) | Zylinderblockstruktur für einen Fahrzeug-Verbrennungsmotor des V-Typs | |
| DE10042217C2 (de) | Kolbenkompressor für Fahrzeuge (Kolbenbefestigungsanordnung) | |
| DE19756390A1 (de) | Kurbelgehäuse aus insbesondere Leichtmetall | |
| DE10208299A1 (de) | Brennkraftmaschine | |
| EP1382828B1 (de) | Maschinengehäuse für eine Brennkraftmaschine | |
| WO2008043810A1 (de) | Kurbelgehäuse für einen verbrennungsmotor mit einer ölwanne |