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DEB0002009MA - Präparieren von Tabak und Tabakerzeugnissen. - Google Patents

Präparieren von Tabak und Tabakerzeugnissen.

Info

Publication number
DEB0002009MA
DEB0002009MA DEB0002009MA DE B0002009M A DEB0002009M A DE B0002009MA DE B0002009M A DEB0002009M A DE B0002009MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
products
preparing
tobacco products
hydrogenation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Schiller Georg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

Links

Description

BADISGHE AHILIN- & SODA-FABRIK
I.G-sFärberiindiistrie Aktiengesellschaft
"In Auflösuns:'1
.Unser Zeichens Q0Z„157.28
Ludwigshafen a„Shein, den 8 ,,Februar 1950
Soh/R.
Präparieren von Tabak und Tabak
um Tabakwaren von gleichbleibendem Feuchtigkeitsgehalt zu erzeugen, hat man neben der Aufrecliterhaltung geeigneter physikalischer Bedingungen bei der Verarbeitung des Tabaks und der Anwendung von Packungen, welche den Verlust von Feuchtigkeit möglichst vermindern? auch schon den Zusatz hygroskopischer Stoffe vorgeschlagen. Hierfür kommen neben Glycerin auch andere mehrwertige Alkohole, wie G-lyko.1 und besonders Sorbit, in Frage. Auch Zucker verschiedenster Herkunft wurden verwendet, z.B. Invertzucker, Ahornzueker u.a, Diese Zusätze wirken Z5 1L auch verbessernd auf den Geschmack und mildern diesen, besonders bei kratzenden Tabaksorten.* Ein weiteres wichtiges Problem ist das Verhüten der Schimmelbildung während des Konditionierens und bei der Lagerung der Tabakfabrikate« Zur Abtötung der Schimmelpilze muss man ziemlich kräftige Desinfektionsmittel verwenden, wie Ameisensäure, 8-oxychinolinsulfonsaure Salze, Ester oder Salze der Benzoesäure, p-Oxybenzoesäure u.a.., also Stoffe, deren Anwesenheit im Tabak unerwünscht und sogar manchmal nachteilig ist«,
Es wurde nun gefunden, dass die durch Hydrierung von Formose (vglaZarrer, Lehrbuch ö.organ.Chemie 1943? S*361) erhältlichen Gemische mehrwertiger Alkohole besonders wertvolle Mittel für das Präparieren von Tabak und Tabakerzeugnissen sind. Diese
Hydrierungsprodukte stellen dickflüssige, mit Wasser beliebig mischbare Sirupe dar; ihr Zusatz erschwert nicht nur das Austrocknen, sondern wirkt in Mengen τοη etwa 3'p zugleich als Konservierungsmittel für den Tabak, indem er selbst bei 3Q^ Wassergehalt im Tabak Schimmelbildung verhütet. Auch mildert er den Geschmack nikotinschwerer und kratzender Tabake« Die Verwendung der Hydrierungsprodukte von Pormose, insbesondere auch solcher, die unter Anwendung von Kupfer enthaltenden Katalysatoren gewonnen sind, ist ausserdem physiologisch unbedenklich»
Meben geringen Mengen von iltliylenglykol enthalten die genannten Hydrierungsprodukte im allgemeinen hauptsächlich Propylen— glykol-le2j Glycerin, Srythrite sowie Pentite und Hexite*
Die in dem nachfolgenden Beispiel angegebenen Seile sind Gewichtsteile.
Beispiel,;
lian erwärmt ein Gemisch von 4 Seilen 3Obiger Formaldehydlösung und 3 Teilen Methanol in Gegenwart von O51JS Teilen CaI-ciumhyäroxyd zum schwachen Sieden, "worauf eine Kondensationsreaktion einsetzt. Nach etwa 30 Minuten ist die Kondensation beendet. Man fällt sodann den gelösten Kalk entweder in der Vfarme mit Kohlensäure oder mit Oxalsäure, filtriert und destilliert das Methanol ab. Darauf hydriert man die wässrige Lösung, die 25 bis /^ Kondensat!onsprodukt enthält, bei 120 bis 140° unter Zugabe
von etwa 2γό eines aktivierten pulverförmigen Kupfer-Katalysators bei 200 at Druck, bis die Zuckerrealition verschwunden ist«, Mach dem Abfiltrieren des Katalysators und eventueller Bleichung mit Kohle wird im Vakuum zum Sirup oder 2u einer etwa 70^ .».ondensationsprodukt enthaltenden Lösung eingedampft. Letztere ist für den Gebrauch leichter su handhaben.
Von dieser Lösung bringt man, eventuell nach Verdünnung mit. Wasser, durch Verdüsen eine solche Menge auf die Tabakblätter auf, dass diese 1 Bis 3 &ew*fo des Kondensa.tiorisprodukts enthaltene
Patent an eprucha -
Mittel zum Präparierten von Ta^älc und Tabakerzeugnissen, gekennzeichnet durch die Verweiicflu.- der durch Hydrierung von Pormose erhältlichen fferaisoho mehrwertiger Alkohole«
BADISGIIE AiTILIH- & SODA-FABEIK „

Claims (1)

  1. M ψ 16. Ii
    (I.G.FARBENINDUSTRIE
    0·2* 15 728
    AKTIENGESELLSCHAFT
    „in Auflösung" \
    ι cours de dissolution > /
    LUDWIGSHAFEN A. RHEIN
    12. jnai 3,05t«
    at% t

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