DE99268C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D13/00—Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
- G10D13/01—General design of percussion musical instruments
- G10D13/08—Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth
- G10D13/09—Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth with keyboards
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- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
RICHARD LEHMANN in STETTIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Musikinstrument mit bewegten Klangkörpern aus Glas,
Metall u. s. w., die durch eine Hammermechanik zum Tönen gebracht werden, derart, dafs beim
Niederdrücken einer Taste zunächst ein Hammer an den Klangkörper schlägt und dann ein zweiter
Hammer gegen den Klangkörper gedrückt wird, so dafs ein Reibungston entsteht.
Auf der Zeichnung ist das Musikinstrument beispielsweise schematisch' dargestellt. Die Anordnung
für eine gröfsere Zahl von Tönen, wie sie für klavierartige Instrumente erforderlich
ist, wird ähnlich wie dort durch Wiederholung im Wesentlichen gleicher Getriebe bewirkt.
Die Klangkörper α werden beim Niederdrücken der Tasten durch einen Schnurlauf b
oder eine andere Antriebsvorrichtung in schnelle Drehung versetzt. Nach der Zeichnung wird
hierfür einfach die laufende Schnur b durch einen Winkelhebel b1 mit genügender Reibung
an die auf der Drehachse des Klangkörpers angeordnete Rolle gedrängt. Gleichzeitig werden
durch den Druck auf die Taste die eigentlichen Klangerwecker zur Wirkung auf den
Klangkörper gebracht, nämlich der' Schlaghammer d und der Druckhammer e. Die
Fig. 2 stellt die Verbindung der beiden Hämmer, in gröfserem Mafsstabe dar; sie schwingen um
dieselbe feste Drehachse f, wobei der Schlaghammer d von der Taste zuerst getroffen, aber
von der Feder g zurückgedrückt wird. Der Schlaghammer schnellt demnach beim Niederdrücken
der Taste kurz an den Klangkörper an und bringt den Ton hervor, um sofort
wieder zurückzutreten, während sich der Druckhammer gegen den Klangkörper legt und durch
die Reibung den Ton fortschwingen läfst. Hierbei hat der Spieler die Möglichkeit, durch
stärkeren oder geringeren Druck auf die Taste den Ton mehr oder weniger anschwellen zu
lassen.
Der Dämpfer h im Innern des Klangkörpers legt sich, sobald die Taste c losgelassen wird,
gegen den oberen Rand des Körpers und dämpft den Ton ab. Auf der Aufsenseite des
Klangkörpers kann noch eine zweite Dämpfervorrichtung angeordnet werden, wie Fig. 4
und 5 zeigen. Der an dem Klangkörper entlang auf- und niederbewegliche Dämpfer i
wird durch Hebelgestänge mittelst einer auf der Achse des Klangkörpers verschiebbaren
Muffe von der Taste bethätigt. Eine vom Pedal aus in ihrer Längsrichtung zu bewegende
Leiste k gestattet, den Dämpfer ganz von dem Klangkörper zu entfernen, indem die in einem
Gelenk (Fig. 5) hängende Gabel des Dämpferhebels bei Seite gedreht wird. Sonst aber
ermöglicht der zweite Dämpfer, durch geringes Nachlassen der Taste den Ton nur theilweise
abzudämpfen.
Aufser der mit dem neuen Instrument erzielbaren Tonschönheit und Modulationsfähigkeit
sollen seine Hauptvorzüge darin bestehen, dafs es stets auch bei grofser Feuchtigkeit oder
starkem Temperaturwechsel gestimmt bleibt und dafs bei Entstehung der Töne keine
Nebengeräusche auftreten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Musikinstrumenten mit in Bewegung zu setzenden klangfähigen Körpern (aus Glas, Metall u. s. f.) die Anordnung zweier Anschlagvorrichtungen, die durch Niederdrücken einer Taste in Thätigkeit versetzt werden, und von denen die eine nach ihrem Anschlag von einer Feder wieder abgedrückt, die andere aber während der ganzen Deuer des Tastendruckes gegen ■ den sich bewegenden Klangkörper angedrückt wird und so einen Reibungston erzeugt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99268C true DE99268C (de) |
Family
ID=370158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99268D Active DE99268C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99268C (de) |
-
0
- DE DENDAT99268D patent/DE99268C/de active Active
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