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DE98757C - - Google Patents

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Publication number
DE98757C
DE98757C DENDAT98757D DE98757DA DE98757C DE 98757 C DE98757 C DE 98757C DE NDAT98757 D DENDAT98757 D DE NDAT98757D DE 98757D A DE98757D A DE 98757DA DE 98757 C DE98757 C DE 98757C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
perforated
container
lamps
burners
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT98757D
Other languages
English (en)
Publication of DE98757C publication Critical patent/DE98757C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/02Special adaptation for protection against draughts ; Draft controllers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

PATENTAMT
KAISERLICHES
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Windschutzvorrichtung für Lampen und Laternen und bezweckt, ein ruhiges Brennen der Flamme selbst bei starken Windstöfsen zu erzielen.
Die Erfindung besteht aus einem Behälter, der an einigen Stellen siebartig gelocht und mit Hohlkugeln oder elliptischen oder dergleichen Hohlkörpern gefüllt ist, welche letzteren in der Regel mit drei derartig angeordneten Löchern versehen sind, dafs sich jedem Loche gegenüber kein anderes Loch befindet, so dafs die zuströmende Luft gezwungen wird, sich an der inneren Wand des Hohlkörpers zu stofsen und nun erst nach schräg seitlicher Ablenkung zu den beiden anderen Löchern wieder hinausströmt. Anstatt der Hohlkugeln kann man aber auch in manchen Fällen einfach kugelförmige oder ähnliche Körper mit einem gerade durchgehenden Loch — ungefähr in Form ■ von Perlen '— verwenden. Da nun in dem Behälter diese Kugeln auf und neben einander liegen, so ist die zu- bezw. abgeführte Luft gezwungen, diese Circulation in allen vorhandenen Kugeln zu wiederholen, wodurch die stofsende, das ruhige Brennen der Flamme beeinträchtigende Wirkung der Zugluft aufgehoben ist.
Ein derartiger Kugelbehälter wird in Lampen und Laternen an Stelle der bis jetzt üblichen .durchlochten Luftsammeikammern angebracht, und zwar sowohl dort, wo die Verbrennungsluft der Flamme zugeleitet wird, als auch dort, wo die Verbrennungsproducte abziehen, also über der Flamme oder über dem Cylinder, so dafs auch ein von oben kommender Luftzug wirkungslos abprallt.
In der Zeichnung ist die Anwendungsweise der Windschutzvorrichtung bei einer Sturmlaterne dargestellt, welche infolge dieser Erfindung mit den für Zugluft sehr empfindlichen Rundbrennern mit Cylinder ausgestattet werden kann, wodurch zugleich ein gröfserer Lichteffect erzielt wird als bei den üblichen Flachbrennern.
Mit α ist in der Zeichnung der Petroleumbehälter bezeichnet, aus welchem der Docht das erforderliche Petroleum aufsaugt und in die Flamme/ zur Verbrennung gelangen läfst; b ist der erwähnte Behälter, welcher hier nur am Boden b\, an der Decke b2 und an der inneren W7and bs gelocht und mit Kugeln k angefüllt ist. Die Verbrennungsluft wird in der Richtung der Pfeile I, II, III den Weg zur Flamme nehmen. C ist der Cylinder, auf welchen der zweite Behälter d aufgesteckt ist, der seinerseits auf dem Schirm s aufruht. Dieser Behälter ist ebenfalls mit Kugeln k gefüllt und an den Innenwänden sowie am äufseren Mantel gelocht, während der Deckel/2 zum Schutz gegen Regen nicht gelocht ist.
Die Verbrennungsproducte nehmen von der Flamme/ aus ihren Weg durch den Cylinder in der Richtung der Pfeile IV, V durch den mit Kugeln gefüllten Behälter ins Freie. In Fig. 2 ist eine Hohlkugel in annähernd natürlicher Gröfse gezeichnet. Dieselbe ist aus zwei Hälften hergestellt und zusammengefalzt. In

Claims (1)

  1. Fig. 2 a ist eine Projection der einen Hälfte, in Fig. 2 b der anderen Hälfte dargestellt und sind α., β, γ die nach verschiedenen Richtungen angebrachten Löcher.
    Bei Flach- und anderen Brennern können die Kugelbehälter gleichfalls angebracht werden, doch ist zu beachten, dafs sämmtliche der Flamme zugeführte Luft durch den Behälter und die Abgase durch den oberen Ab
    leiter hindurch ins Freie geführt werden müssen. .
    Pa τεnt-Anspruch:
    An Lampen aller Art die Einschaltung von mit gelochten Hohlkugeln oder durchlochten, kugelähnlichen Körpern gefüllten gelochten Behältern in den Weg der der Flamme zubezw. von der Flamme abgeführten Luft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE98757C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010062181A1 (de) * 2010-11-30 2012-05-31 Wmf Württembergische Metallwarenfabrik Ag Feuerungseinrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010062181A1 (de) * 2010-11-30 2012-05-31 Wmf Württembergische Metallwarenfabrik Ag Feuerungseinrichtung
DE102010062181B4 (de) * 2010-11-30 2015-12-31 Wmf Württembergische Metallwarenfabrik Ag Feuerungseinrichtung

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