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DE973576C - Kupolofenanlage, bei welcher fuer zwei vorzugsweise wechselweise betriebene Kupoloefen eine beiden OEfen gemeinsame rekuperative Winderhitzeranlage vorgesehen ist - Google Patents

Kupolofenanlage, bei welcher fuer zwei vorzugsweise wechselweise betriebene Kupoloefen eine beiden OEfen gemeinsame rekuperative Winderhitzeranlage vorgesehen ist

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Publication number
DE973576C
DE973576C DEV490D DEV0000490D DE973576C DE 973576 C DE973576 C DE 973576C DE V490 D DEV490 D DE V490D DE V0000490 D DEV0000490 D DE V0000490D DE 973576 C DE973576 C DE 973576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
cupolas
recuperator
cupola
shafts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV490D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Guenthner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VER ECONOMISER WERKE GmbH
Original Assignee
VER ECONOMISER WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VER ECONOMISER WERKE GmbH filed Critical VER ECONOMISER WERKE GmbH
Priority to DEV490D priority Critical patent/DE973576C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE973576C publication Critical patent/DE973576C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/02Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
    • F27B1/04Combinations or arrangements of shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Kupolofenanlage, bei welcher für zwei vorzugsweise wechselweise betriebene Kupolöfen eine beiden Öfen gemeinsame rekuperative Winderhitzeranlage vorgesehen ist Für den abwechselnden Betrieb von zwei Kupolöfen ist bereits eine Winderhitzeranordnung vorgeschlagen, bei welcher die beiden Winderhitzer zu einer Einheit verschmolzen und zwischen den beiden Kupolöfen aufgestellt sind. Diese bekannte Anlage arbeitet mit regenerativ betriebenen Winderhitzern, so daß trotz der Verschmelzung derselben zu einer einzigen zwischen den beiden Kupolöfen @tehellden Anlage immerhin zwei Winderhitzer erforderlich sind, nämlich einer, welcher sich im aufgeheizten Zustand befindet und welcher demgemäß die Wärme an den zu erhitzenden Wind abgibt, und einer, welcher sich in der Aufheizung befindet und durch welchen infolgedessen die heißen Abgase aus dem Kupolofen hindurchströmen. Abgesehen davon, daß bei dieser Anlage nur ein wechselweiser Betrieb der beiden Kupolöfen möglich ist, hat sich dieser Vorschlag wahrscheinlich aus dem Grunde nicht in der Praxis einführen können, weil der heiße Wind bei dieser Anlage dem Kupolofen lediglich durch einseitig angeordnete Formen zugeführt wird, während durch die anderer->eits angeordneten Formen in der gleichen Formebene die zum Aufheizen des einen Winderhitzers dienenden Abgase aus dem Ofen abgezogen werden. 1ls ist klar, daß bei einer solchen Bau- und Arbeitsweise - abgesehen von den wahrscheinlich nicht allzu hohen Temperaturen der den Kupolofen verlassenden, im übrigen höchstwahrscheinlich noch sehr viel unverbrannte Gase enthaltenden Abgase-kein einwandfreier und flotter Schmelzbetrieb gewährleistet sein kann, da die in dem Schacht des Kupolofens niedergehenden Gichten infolge des Abzuges der Abgase oder eines großen Teiles derselben in der Formebene nur sehr schlecht vorgewärmt werden und in verhältnismäßig kaltem Zustand in die Schmelzzone gelangen.
  • In späteren Jahren ist man infolgedessen in dem Bestreben, Kupolöfen mit vorgewärmtem Wind zu betreiben, dazu übergegangen, dem Kupolofen einen rekuperativ beheizten Winderhitzer zuzuordnen, wobei die diesen rekuperativen Winderhitzer heizgasseitig beaufschlagenden Abgase entweder aus dem Schacht des Ofens abgezogen wurden und gegebenenfalls mit in dem rekuperativ beheizten Winderhitzer bereits vorgewärmtem Wind zur restlosen Verbrennung gebracht wurden oder wobei der rekuperativ arbeitende Winderhitzer unmittelbar über der Gicht des Kupolofens angeordnet war und wobei gegebenenfalls zwecks restloser Verbrennung der die Gicht des Kupalofens verlassenden Gase vorgewärmte Luft in den nach außen abgeschlossenen Raum zwischen Gicht und Lufterhitzer eingeleitet wird.
  • Ein anderer Vorschlag geht bereits dahin, einen rekuperativ arbeitenden Winderhitzer gemeinsam für zwei Kupolöfen neben der Gicht derselben anzuordnen, wobei dieser wahlweise von den gesamten Gichtgasen des einen oder des anderen Ofens beaufschlagt wird, welche ihm durch die um r8o° nach unten abgebogenen Abzugskanäle zugeführt werden, ohne daß irgendeine :Möglichkeit besteht. die dem Rekuperator zuzuführende Gichtgasmenge zu regulieren. Infolgedessen kann es, da ja einerseits das Wärmeangebot und andererseits der Wärmebedarf für den zu erhitzenden Wind während der Schmelzperiode schwanken, leicht zu einer l berhitzung des Rekuperators kommen, welche seine Haltbarkeit sehr gefährdet.
  • Um die Überhitzungsgefahr bei Luftvorwärmern zu vermeiden und das Wärmeangebot denn Wärmebedarf anzupassen, ist bereits in dem Buch von G u m z , »Die Luftvorwärmung im Dampfkesselbetrieb«, erschienen im Springer-Verlag, 1933, auf den S. z r i ff.. allgemein die Abführung der überschüssigen Abgase durch LTmführungskanäle vorgeschlagen worden.
  • Dieses Prinzip fand bisher bei Kupolöfen mit neben dein Ofen, z. B. auf dem Gießereiflur, angeordneten Rekuperatoren derart Anwendung, daß man mit einem Ventilator die für die Luftvorwärinung benötigte Abgasmenge unter Anwendung absperrbarer Rohrleitungen absaugte und die nicht benötigte Menge durch den Gichtabzug entweichen ließ.
  • Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Bauweise, bei welcher der Rekuperator zwischen zwei vorzugsweise wechselweise betriebenen Kupolöfen oberhalb der Gicht und seitlich zu den Ofenschächten angeordnet ist. Diese Anordnung ist gegenüber der vorgenannten nicht nur raumsparend, sondern durch Wegfall des mehr oder weniger umfangreichen Rohrleitungssystems und des Absaugv entilators vorteilhafter und vermeidet unnötige Wärmeverluste. Andererseits ist ein so angeordneter Rekuperator insbesondere beim Hernnterblasen des Kupolofens besonders hohen Teinperaturen, der Strahlungswärme und Stichflammen ausgesetzt, welche gegebenenfalls infolge Überschreitens der zulässigen Wandungstemperatur zii Überhitzungsschäden Veranlassung geben können, wobei bei diesem Herun.terblasen ferner noch ein verstärkter Auswurf erhöhte Verschinutzungsgefahr hervorruft.
  • Diese Nachteile werden erfliidungsgeniäl;l überwunden durch die Anordnung von drei eine F unkenkatnmer bildenden Abzugsschächten für die Gichtgase über und zwischen den Kupolöfen, in deren mittlerem Abzugsschacht der Rekuperator angeordnet ist und durch Giclitgas-Regelorgane. insbesondere Klappen, vor dem unteren Ende des Rekuperators und den oberen Enden der seitlichen Schächte.
  • Durch die Gichtgas-Regelorgane können die Gichtgase der vorzugsweise wechselweise arbeitenden Kupolöfen'entsprecliend dein Wärmebedarf des Winderhitzers wahlweise ganz oder teilweise durch den den Rekuperator enthaltenden Mittelschacht oder durch einen oder beide der äußeren Leerschächte geführt werden. Bei entsprechender Beinessung der Heizfläche des Rekuperators ist es im übrigen auch möglich, mit beiden Kupolöfen gleichzeitig zu arbeiten.
  • Durch die seitliche Lage des Rekuperators zwischen den Ofenschächten ist derselbe der unmittelbaren Ofenstrahlung entzogen, und er kann beim Herunterblasen des Ofens heizseitig völlig abgeschaltet werden, wodurch seine Lebensdauer erheblich verlängert wird.
  • Weiterhin werden durch diese seitliche Lage die Gichtgase vor Eintritt in den Rekuperator zu einer Richtungsänderung gezwungen, wobei ein Teil der Flugasche noch unterhalb des Rekuperators ausfällt, so daß dieser nicht so starker Verschmutzung ausgesetzt ist, als wenn er sich unmittelbar über der Gicht des Ofens befände.
  • Im ganzen zeichnet sich die erfindungsgemäße Anordnung durch eine sehr gedrungene und billige Bauweise aus. Sie ermöglicht es in ebenso einfacher wie wirkungsvoller Weise, das in seiner Höhe schwankende Wärmeangebot der Gichtgase dem Wärmebedarf des Rekuperators so anzupassen, daß einerseits ein zulässiges. Höchstmaß der Wärmeausnutzung erzielt wird, andererseits dasselbe mit Rücksicht auf die Haltbarkeit und Lebensdauer des Rekuperators nicht überschritten wird.
  • Im übrigen soll sich der Schutz nur auf die Gesamtkombination der im Patentanspruch angeführten Merkmale erstrecken, da einzelne Merkmale oder andere Kombinationen von einzelnen dieser Merkmale bei Kupolofenanlagen vorbekamit waren.
  • Für drei in einer Reihe stehende Kupolöfen wird man ferner zweckmäßigerweise zwei derart angeordnete Rekuperatoren vorsehen, wobei diese und die Abzugs- bzw. Regeleinrichtungen in einer allen Kupolöfen gemeinsamen Funkenkammer zusaminengefaßt werden. In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiel der Erfindung und gleichzeitig zur Erläuterung weiterer Einzelheiten derselben in den Fig. r und :2 zwei Schnitte durch eine aus zwei vorzugsweise wechselweise betriebenen Kupolöfen bestehende, mit einem gemeinsamen, seitlich über der Gicht zwischen den Öfen angeordneten rekuperativen Lufterhitzer ausgerüstete Kupolofenanlage dargestellt.
  • a und b sind die beiden Kupolöfen, c ist der beiden Öfen gemeinsame, seitlich über der Gicht zwischen den Öfen in einem mittleren Abzugsschacht angeordnete rekuperative Winderhitzer. Die äußeren Abzugsschächte (Leerschächte), die sich unmittelbar über der Gicht der Ofen a und b befinden, :ind mit d und e bezeichnet.
  • Die drei Abzugsschächte bilden eine gemeinsame Funkenkammer k. In den oberen Enden der Leerschächte d und e sind Abschlußklappen f, vor dem unteren Ende des Rekuperators c sind Abschlußklappen ä angeordnet.
  • h- ist die von dem Rekuperator c zu den Öfen führende Heißwindleitung, welche über das Verteilerstück -ii zu den Windkästen m und n. der Kupalöfen a und b führt.
  • i bezeichnet den Abzugskamin, welcher in der Mitte auf der gemeinsamen Funkenkammer k angeordnet ist. Es können jedoch gegebenenfalls noch weitere Abzugskamine angeordnet sein, welche eine Fortsetzung der seitlichen Leerschächte d und e bilden.
  • 1 ist ein Aschetrichter unter dem Kamin i bzw. unterhalb des den Rekuperator c enthaltenden Abzugsschachtes, dessen Wandverlängerungen o als Zwischenmauern zur Umlenkung der Lichtgase dienen.
  • p ist eine an das Verteilerstück u angeschlossene Kaltwindleitung, q bezeichnet die Beschickungsbühne.
  • r ist ein Zusatzbrenner, der von einer Gasleitung t und einer von der Heißwind@leitung la abzweigenden Leitung s gespeist wird und je nach Bedarf, z. B. beim Anfahren der Anlage, in Betrieb genommen werden kann. z, sind gleichfalls von der Heißwindleitung abzweigende Leitungen zwecks 1-inleitens von vorgewärmter Luft in den Raum zwischen Gicht und Rekuperator c, wo in bekannter `,'eise durch Nachverbrennung die latente Wärme der Lichtgase frei gemacht werden kann.
  • M'enn der Kupolofen a. in Betrieb ist und die Klappen f sowohl im Leerschacht d als auch im Leerschacht c geschlossen sind, strömen bei geöffneten Klappen b die Lichtgase durch den Rekuperator c zum Kamin i, wobei durch die Zwischenmauer o eine verstärkte Richtungsänderung der Gase bewirkt wird. so daß eine direkte Flalnmeneinwirkung vom Kupolofen her auf den Rekuperator c vermieden und gleichzeitig ein Ausfall der schweren Ascheteilchen hervorgerufen wird, welche in den Aschetrichter 1. absinken. Der zuletzt genannte Vorgang wird noch dadurch unterstützt, daß der Strömungsquerschnitt der Lichtgase durch den Rekuperator c im Sinne einer Verringerung ihrer Strömungsgeschwindigkeit entsprechend groß bemessen ist.
  • Sinngemäß in der gleichen Weise arbeitet die Anlage beim Betrieb des Kupolofens b.
  • Beim Herun.terblasen des Ofens gegen Ende des Ofenbetriebes werden die Klappen g unter dem Rekuperator c geschlossen und gleichzeitig die Klappen f der Abzugsschächte d bzw. e geöffnet, so daß die Lichtgase und die beim Herunterblasen entstehenden Stichflammen durch diese unmittelbar dem Kamin i zuströmen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupolofenanlage, bestehend aus -zwei vorzugsweise abwechselnd betriebenen Kupolöfetl mit einem gemeinsamen, durch deren Lichtgas betriebenen Rekuperator, welcher oberhalb der Gicht und seitlich zu den Ofenschächten allgeordnet ist, gekennzeichnet durch drei über und zwischen den Kupolöfen angeordnete, eine Funkenkammer bildende Abzugsschächte für die Lichtgase, in deren mittlerem Abzugsschacht der Rekuperatar angeordnet ist, und durch Gichtgas-Regelorgane, insbesondere Klappen, vor dein unteren Ende des Rekuperators und in den oberen Enden der seitlichen Schächte. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 39o 674, 428 39-l, 458 639, 548 097, 698 816, 726 778, 872 828; britische Patentschriften \7r. 203 757, 297 715: USA.-Patentschriften Nr. I 627 336, 1 872 057, 2 078 747, 2 167 596; Hurst, Melting Iron in the Cupola, 1929, S. 140; G u m z , Die Luftvor wärmung im Dampfkesselbetrieb, 1933, S. 104, I9g, I99, 201, 211, 2212, 215; Geiger, Handbuch der Eisen- und Stahlgießerei, Bd. 3,
  2. 2. Auflage, 1928, S. 42 bis 44; Piwowarskv, Hochwertiger Grauguß. 1929, S. 2, 38, 239, 240; Piwowarskv, Hochwertiges Gußeisen, 1942, S. 879/880; Der Weg des Eisens, I939, S. 19; Zeitschrift des Vereins deutscher Gießereifachleute im britisch besetzten Gebiet, Nr.4/47 vom Oktober 1947, S. 3; Zeitschrift The Iron Ae z# vom 28. 3. 1929, S. 87-1-
DEV490D 1944-02-27 1944-02-27 Kupolofenanlage, bei welcher fuer zwei vorzugsweise wechselweise betriebene Kupoloefen eine beiden OEfen gemeinsame rekuperative Winderhitzeranlage vorgesehen ist Expired DE973576C (de)

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