DE973535C - Kontaktfedergruppe in elektromagnetischen Verbindungsgeraeten - Google Patents
Kontaktfedergruppe in elektromagnetischen VerbindungsgeraetenInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/54—Contact arrangements
- H01H50/56—Contact spring sets
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Description
Die Erfindung betrifft Kontaktfedergruppen in elektrischen Verbindungseinrichtungen, im besonderen
in elektromagnetischen Fernsprechrelais, mit einer gezahnten Abhebe- oder Hubschiene für
bewegliche Kontaktfedern, die in dem vorderen freien Ende der Federn angeordnet ist. Bei bekannten
Anordnungen, sind diese Kontaktfedern mit Verriegelungsvorrichtungen für die Schiene
oder Stange versehen, um eine Verminderung der Anzahl der erforderlichen Steuerfedern zu ermöglichen.
Die beweglichen Kontaktfedern weisen dabei eine Aussparung auf, die so ausgebildet ist, daß die
Schiene in Längsrichtung in die Aussparung senkrecht zu der Federebene geschoben und mit der
Feder durch eine seitliche Bewegung verriegelt werden kann. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform
wird die Verriegelung durch Verdrehung der Hubschiene erzielt. Das Ziel der Ermdung
ist, die Schiene so zu verriegeln, daß sie sich weder vorwärts noch rückwärts bewegen kann, ao
Das wird dadurch erreicht, daß die Aussparung so ; ausgebildet ist, daß die Stange oder Schiene, nachdem
sie beim Zusammenbau in die Aussparung durch eine seitliche Bewegung und eine solche
Drehung geschoben worden ist, daß nur eine Kante der Aussparung in eine Nut auf der Schiene eingreift,
gegen die Kontaktfeder für alle Bewegungen, ausgenommen Drehung, verriegelt wird, was in bekannter
Weise durch eine Aussparung zur Steuerung der Schienenbewegung verhindert wird, die
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beispielsweise in einer zusätzlichen Feder angeordnet ist.
Die Erfindung wird genauer an Hand der Zeichnungen beschrieben, die ein Beispiel einer Anwendungsart
der Erfindung auf ein elektromagnetisches Relais zeigen.
Fig. ι ist eine perspektivische Ansicht einer auf
einem Relais angebrachten Kontaktfedergruppe; die Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen in perspektivischer
Ansicht verschiedene Stufen des Zusammenbaues der Abhebeschiene;
Fig. 5 zeigt die Abhebeschiene; die Fig. 6, 7 und 8 zeigen im einzelnen eine mit einer
Verriegelungsvorrichtung versehene bewegliche Kontaktfeder in denselben Zusammenbaustufen der
Schiene wie in den Fig. 2, 3 und 4.
Die in Fig. 1 dargestellte Kontaktfedergruppe ist auf dem Joch oder Bügel 3 eines üblichen elektromagnetischen
Fernsprechrelais angeordnet, dessen Kern 1 und Anker 2 auf der Zeichnung dargestellt
sind. Die Gruppe wird von einer Anzahl Kontaktfedern gebildet, die in bekannter Weise auf einem
Teil ihrer Länge befestigt und innerhalb einer Säule 4 gegeneinander elektrisch isoliert sind. Die
freien vorderen Federenden, die mit Kontakten yersehen
sind, werden in einem bestimmten Abstand voneinander mittels einer Halteschiene oder
-stange 5 aus Isolierstoff gehalten, die mit Zähnen versehen ist und eine bestimmte Lage zu der
Säule 4 hat. Es ist eine gezahnte Hub- oder Abhebeschiene ii, die ebenfalls aus Isolierstoff besteht,
zur Übertragung der Bewegung des Ankers 2 auf die beweglichen Kontaktfedern 17, 18 der Gruppe
vorhanden. Die drei oberen beweglichen Kontaktfedern 17 sowie die untere Feder 18 ruhen auf Absätzen
der Abhebeschiene oder -stange, während die anderen Kontaktfedern 19 nur auf Tragteilen der
festen Halteschiene 5 gelagert sind. Wenn der Anker 2
betätigt wird, werden die vier beweglichen Kontaktfedern durch die Abhebeschiene in Richtung
der vier festen Federn bewegt, so daß die Kontakte geschlossen werden.
Bei den gewöhnlich benutzten Relais ist eine solche Halteschiene zwischen zwei zusätzlichen
Federn angeordnet. Eine solche zusätzliche Feder 13 ist in Fig. 1 an der höchsten Stelle in der Gruppe
dargestellt. Die andere zusätzliche Feder nimmt gewöhnlich den untersten Platz in der Gruppe ein.
Gemäß der Erfindung wird die letztgenannte Feder durch eine Verriegelungseinrichtung für die Abhebeschiene
11 auf einer der beweglichen Kontaktfedern 18 ersetzt. In dem vorliegenden Beispiel
besteht diese Verriegelungseinrichtung aus eirier Aussparung 12 (Fig. 6, 7 und 8), die so auf dem
Vorderteil der Feder 18 ausgebildet ist, .daß die
Abhebeschiene 11 beim Zusammenbau mittels dieser Aussparung verriegelt wird. Die Abhebeschiene 11
(Fig. 5) ist mit einer Anzahl Zähne 15 versehen. Zwischen diesen Zähnen sind Nuten 16 vorhanden,
von denen eine oder mehrere-schmal ist bzw. sind,
abhängig davon, mit welcher Feder in der Gruppe die Schiene verriegelt werden soll. Die Schiene
wird in einer dieser schmalen Nuten verriegelt, deren Breite etwas größer als die Dicke der
Kontaktfedern ist. Wie die Schiene in der Gruppe angeordnet und mit der Feder 18 verriegelt ist,
wird jetzt deutlicher im Zusammenhang mit den Fig. 2, 3 und 4 erklärt, welche die Vorderseite der
Kontaktgruppe zeigen, wobei zwei Kontaktfedergruppen weggelassen worden sind. ηο
Nach dem Zusammenbau der Kontaktfedergruppe wird die Abhebeschiene 11 an der Rückseite
der Löcher oder Aussparungen in den Kontaktfedern 17, 18, 19 angeordnet, wie in Fig. 2 und
hinsichtlich der Einzelheiten der Feder 18 in Fig. 6 dargestellt ist. Der obere Teil der Schiene wird
dadurch zum Aufliegen an dem Kontaktpunkt der Feder gebracht und etwas gedreht, so daß er eine
Zwischenlage erreicht, wie in Fig. 3 und 7 dargestellt ist. Nach einem weiteren Schub nach vorn
wird die in Fig. 4 und 8 dargestellte Endlage erreicht. Die Zähne der Schiene gelangen dadurch
unter die beweglichen Kontaktfedern 17 und iS, während die festen Federn 19 nicht an der Schiene
befestigt sind. In der Endstellung greift der obere Teil der Schiene in ein rechteckiges Loch 14 in der
zusätzlichen oberen Feder 13 ein. Dieses Loch bildet die Führung für den oberen Teil der Schiene
während der durch den Anker 2 bewirkten Abhebebewegung und verhindert eine weitere Drehung der
Schiene. Da nun eine Drehung der Schiene verhindert wird, kann sie die Aussparung 12 der
unteren beweglichen Kontaktfeder nicht verlassen. Infolge der Form dieser Aussparung kann sich die
Schiene weder vorwärts noch rückwärts bewegen. Da außerdem die Nut 16 in Fig. 5, in welche die
Feder 18 eingesetzt worden ist, nur geringfügig breiter als die Federdicke ist, wird die Lage der
Schiene endgültig fixiert. Wenn der Anker anzieht, bewegt sich die Schiene 11 nach oben und nimmt
alle beweglichen Kontaktfedern mit, die eine geringe Anfangsspannung nach unten erhalten haben,
um die Schiene 11 in ihre Anfangslage zurückzubringen,
wenn der Anker abfällt.
In der dargestellten Ausführungsform ist die Schiene mit der unteren beweglichen Feder 18 verriegelt.
Sie kann natürlich mit jeder anderen Feder verriegelt sein, beispielsweise mit der Feder, die
direkt gegenüber einer anderen schmalen Nut 16 auf der Schiene liegt (Fig. 5). Die vorgeschlagene
Verriegelungseinrichtung erfordert notwendigerweise nicht, daß sie wie die vorgeschlagene Aussparung
12 ausgebildet wird. Sie kann aus einer Aussparung, die eine andere Form oder eine Lasche
oder Zunge auf der Feder hat, die in eine Nut auf der Schiene bewegt wird, oder aus einer anderen
geeigneten Vorrichtung zur Bestimmung der Lage der Schiene bestehen. In solchen Kontaktfedergruppen,
in denen eine bewegliche Kontaktfeder an oberster Stelle der Gruppe liegt, beispielsweise mit
einem normalerweise geschlossenen Kontakt gegen eine feste Feder, kann auch die zusätzliche Feder
13 weggelassen werden. Diese obere Kontaktfeder ist mit einer Aussparung versehen, die der Aussparung
14 entspricht, und die Abhebeschiene weist einen oberen Zahn auf, der nach der Anordnung der
Schiene in der Endstellung einen Absatz für die bewegliche obere Kontaktfeder bildet.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Kontaktfedergruppe in elektrischen Verbindungseinrichtungen, insbesondere von elektromagnetischen Fernsprechreläis, die mit einer gezahnten Abhebe- oder Hubschiene für bewegliche Kontaktfedern an dem vorderen freien Ende der Federn versehen ist und bei der diese Kontaktfedern Verriegelungsvorrichtungen für die Schiene oder Stange aufweisen und die beweglichen Kontaktfedern eine Aussparung enthalten, durch die die Schiene in Längsrichtung in die Aussparung senkrecht zu der Federebene geschoben und mit der Feder durch eine seitliche Bewegung verriegelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (12) so ausgebildet ist, daß die Stange oder Schiene (il), nachdem sie beim Zusammenbau so in die Aussparung durch eine seitliche Bewegung und eine solche Drehung geschoben worden ist, daß nur eine Kante der Aussparung in eine Nut (16) auf der Schiene eingreift, gegen die Kontaktfeder (18) für alle Bewegun- as gen außer der Drehbewegung verriegelt wird, und zwar in bekannter Weise durch eine die Schiene führende Aussparung (14), die in einer zusätzlichen Feder angeordnet sein kann.
- 2. Kontaktfedergruppe nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (12) aller Kontaktfedern größer als der größte Querschnitt der Schiene (11) ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 813 060, 825 709; USA.-Patentschriften Nr. 2 279 811, 2301472.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 657/115' 1.56 (909 734/1 3.60)
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