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DE973385C - Bedruckungseinrichtung nach dem Siebdruckverfahren - Google Patents

Bedruckungseinrichtung nach dem Siebdruckverfahren

Info

Publication number
DE973385C
DE973385C DEB28712A DEB0028712A DE973385C DE 973385 C DE973385 C DE 973385C DE B28712 A DEB28712 A DE B28712A DE B0028712 A DEB0028712 A DE B0028712A DE 973385 C DE973385 C DE 973385C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
workpiece
printing
spatula
color
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB28712A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buender Glas GmbH
Original Assignee
Buender Glas GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buender Glas GmbH filed Critical Buender Glas GmbH
Priority to DEB28712A priority Critical patent/DE973385C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE973385C publication Critical patent/DE973385C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/0872Machines for printing on articles having essentially cylindrical surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

Es ist bekannt, rotationssymmetrische Gegenstände, wie z. B. Flaschen, Ampullen, u. dgl., nach dem sogenannten Siebdruckverfahren, mit Aufschriften zu versehen, wobei durch ein nur an bestimmten Stellen entsprechend dem gewünschten Muster durchlässiges Seidentuch od. dgl. hindurch Farbe auf den zu bedruckenden Gegenstand aufgebracht wird. Das Siebdruckverfahren hat gegenüber dem Klischeeverfahren den Vorteil, daß die Farbe recht dick aufgetragen werden kann, so daß eine eindrucksvolle, aus der Oberfläche hervortretende Schrift entsteht. Schwierigkeiten bestehen, jedoch insbesondere beim Bedrucken von Glasgegenständen darin, daß gegenbenenfalls zur Unzeit Farbe gefördert wird. Es kommt z. B. nicht selten vor, daß die empfindlichen Glasgegenstände zerbrechen, so daß ein oder mehrere Werkstücke ausfallen. Ebenso kann die Maschine bei fehlender Werkstückzufuhr zeitweise leer laufen. Bei den bisherigen Einrichtungen zur Erzielung eines Siebdruckes wird in so solchem Falle ständig weitere Farbe durch den Seidenschirm od. dgl. gepreßt, wodurch dann auf die nächsten zu bedruckenden Gegenstände viel zu viel Farbe aufgebracht wird, so daß der Aufdruck verschmiert wird. Dies führt gewöhnlich sogar dazu, daß die ganze Unterseite des Seidenschirms sich mit Farbe bedeckt. Der Schirm muß dann herausgenommen, die Farbe abgegossen und das Tuch von unten sorgfältig gesäubert werden, bis die Maschine wieder in Gang gesetzt werden kann. Alles dies bringt erhebliche Mühe und vor allem Zeitverlust mit sich, der bei derartiger Massenfertigung nicht vertretbar ist.
Es sind bereits Einrichtungen bekanntgeworden, durch welche beim Siebdruck- bzw. Seidenschirmverfahren das ungewollte Durchpressen von Farbe
909 704/3
durch den Schirm dadurch verhindert wird, daß durch eine besondere' Steuerung bzw. ein Gestänge und Steuernocken od. dgl. oder über eine Ventilsteuerung der Spachtel von dem Schirm abgehoben wird, sobald kein. Werkstück zugeführt wird. Diese Einrichtungen sind aber umständlich und teuer.
Die Erfindung sieht demgegenüber Maßnahmen vor, die ohne derartige Steuereinrichtungen das gleiche Ziel auf einfacherem Wege zu erreichen gestatten, Dies geschieht dadurch, daß, bei Anordnung eines beweglichen Schirmes unter dem Spachtel, der Schirm so lose durchhängt, daß bei Abwesenheit eines Werkstückes der Eingriff zwischen. Spachtel und Schirm praktisch aufgehoben ist und erst durch 1-5 den Vorbeigang des Werkstückes selbst wieder hergestellt wird.
Die Erfindung wird an Hand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles noch' näher ausgeführt. Es zeigt
Fig. ι die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Bedruckungseinrichtung bei Anwesenheit eines Werkstückes, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 das gleiche bei Fehlen, eines Werkstückes. In Fig. ι ist ι ein Führungsbett für eine z. B. als rechteckiger Rahmen, 2 ausgeführte, mit Seidenpchirm 3 versehene Siebdruckschablone, die in einer Führung 4 in der Pfeilrichtung hin und her verschiebbar ist. Der von dem Rahmen 2 und dem Schirm 3 geschaffene wannenartige Raum wird zu einem Teil mit dickflüssiger Farbe 5 angefüllt. In die Farbe ragt ein fester Spachtel 6, der als Widerlager beim Druckvorgang dient.
Werkstücke 7 werden, z. B. mit Hilfe einer Transportscheibe 8 in eine Arbeitsstellung gegenüber dem Spachtel 6 gebracht, wo sie auf Rollen 9, 10 ge*- lagert sind. Beim Einbringen in die Arbeitsstellung werden die Werkstücke 7, z. B. Flaschen oder Ampullen, über die Rolle 10 leicht angehoben und ruhen in der Arbeitsstellung selbst auf den, beiden Rollen. 9 und 10 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise. Eine derartige Rollenlagerung ist an sich bekannt und gehört nicht zum Gegenstand der Erfindung. Die Rollen 9 und 10 werden ihrerseits von einem kolbenartigen Führungsteil 11 getragen, der durch den Druck von Federn 12 das Werkstück 7 über die Rollen 9, 10 gegen den Seidenschirm 3 und den Spachtel 6 andrückt. Wird in dieser Stellung durch ein nicht dargestelltes Getriebe der Seidenschirm nach links bewegt, so nimmt er bei dieser Bewegung den auf den Rollen 9 und 10 abrollenden Körper 7 mit, wobei gleichzeitig von dem Spachtel an den entsprechenden Durchtrittsstellen ■ des Seidenschirms Farbe· in dem gewünschten. Muster durchgedrückt und auf das Werkstück 7 aufgebracht wird. Danach wird die Transporteinrichtung in die nächste Drehstellung gebracht, bei welcher das nächste Werkstück in die Arbeitsstellung gelangt. Um nun. zu verhindern,, daß auch beim Fehlen eines Werkstückes Farbe durch den. Seidenschirm gepreßt wird, ist dieser so lose eingespannt, daß beim Fehlen, des Werkstückes (s. Fig. 2) der Spachtel 6 infolge des Durchhanges des Seidenschirmes 3 eine genügende Entfernung von dem Seidenschirm besitzt. Erst wenn, ein neues Werkstück in die Arbeitsstellung gelangt, wird der Schirm wieder angedrückt, so daß stets nur so viel Farbe durchgedrückt wird, als für den Druck erforderlich ist. Es ist daher für die Sauberkeit des zu erzeugenden Aufdruckes völlig belanglos, ob und wie viele Werkstücke .während des fortlaufenden Betriebes fehlen.
Damit der Stempel 11 die Rollen 9, 10 beim Fehlen, eines Werkstückes nicht zu. weit hochdrückt, kann die Bewegung nach oben durch einen Anschlag 13 begrenzt sein.
Durch die erfindungsgemäße Bedruckungseinrichtung gelingt es, alle Störungen, die bei zu starkem Farbdurchtritt im Falle des Fehlens eines oder mehrerer Werkstücke auftreten können, restlos zu beseitigen, und dadurch stets gleichmäßig saubere Aufschriften zu erzielen, Betriebsunterbrechungen und Ausfälle wegen verschmierten Aufdruckes zu vermeiden und die Wirtschaftlichkeit entsprechend zu erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Bedruckungseinrichtung nach dem Siebdruck- bzw. nach dem Seidenschirmverfahren unter go Anwendung von Mitteln, durch welche beim Fehlen eines Werkstückes das Durchdrücken von Farbe durch den Schirm verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß, bei Anordnung des in horizontaler Richtung hin und her verschiebbaren Schirmes (3) unter dem Spachtel (6), der Schirm (3) so lose durchhängt, daß der Eingriff zwischen Spachtel (6) und Schirm (3) beim Fehlen eines Werkstückes (7) praktisch aufgehoben ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 898 746, 903 580, 905 023;
    deutsche Patentanmeldung B 16289 XTI/i5d xo5 (bekanntgemacht am 16. 10. 1952); französische Patentschrift Nr. 954 739;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 129 163, 2 179 220. 2 326 850, 2 461 281, 2 484 671, 2 498 917, 2 610 579, 2 629 321.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 697/4 3.56 (909 704/3 1.60)
DEB28712A 1953-12-05 1953-12-05 Bedruckungseinrichtung nach dem Siebdruckverfahren Expired DE973385C (de)

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DE973385C true DE973385C (de) 1960-02-04

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ID=6962735

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Country Status (1)

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DE (1) DE973385C (de)

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