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DE973285C - Vorrichtung zur Steuerung der relativen Bewegung oder Lage von zwei arbeitsmaessig miteinander verbundenen mechanischen Elementen - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung der relativen Bewegung oder Lage von zwei arbeitsmaessig miteinander verbundenen mechanischen Elementen

Info

Publication number
DE973285C
DE973285C DEP20030D DEP0020030D DE973285C DE 973285 C DE973285 C DE 973285C DE P20030 D DEP20030 D DE P20030D DE P0020030 D DEP0020030 D DE P0020030D DE 973285 C DE973285 C DE 973285C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substance
magnetizable
mixture
iron
controlling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP20030D
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob Rabinow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton Corp
Original Assignee
Eaton Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton Manufacturing Co filed Critical Eaton Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE973285C publication Critical patent/DE973285C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B1/00Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/02Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
    • B23Q3/06Work-clamping means
    • B23Q3/08Work-clamping means other than mechanically-actuated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D37/02Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive the particles being magnetisable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Steuerung der relativen Bewegung oder Lage von zwei arbeitsmäßig miteinander verbundenen mechanischen Elementen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der relativen Bewegung oder Lage von zwei arbeitsmäßig miteinander verbundenen mechanischen Elementen, bei welcher die Verbindung durch Mittel erfolgt, welche keinerlei Abnutzung unterworfen sind und welche eine kontinuierliche Regelung des Grades der Verbindung der Elemente gestattet.
  • In dem Hauptpatent 973 130 ist vorgeschlagen worden, zur Beeinflussung mechanischer Vorgänge, beispielsweise zur Kraftübertragung bei Kupplungen, als kuppelndes Medium eine magnetisierbare Substanz, bestehend aus ferromagnetischen Teilchen, wie z. B. Eisen, zu verwenden, bei welcher die Fließbarkeit mittels eines magnetischen Feldes gesteuert wird. Die magnetisierbare Substanz kann lediglich aus ferromagnetischen Teilchen, beispielsweise Eisenpulver, bestehen, es ist jedoch zweckmäßiger, ein Trägermittel zu verwenden, beispielsweise ein Schmiermittel, wobei sich besonders Öl als zweckmäßig erwiesen hat. Derartige Vorrichtungen gestatten eine kontinuierliche Regelurig, beispielsweise der Kupplung zweier Wellen vom entkuppelten Zustand bis zur Blockierung beider Teile. Die Steuerung erfolgt lediglich durch die Regelung der Stromstärke in einer Magnetisierspule, wobei der Kupplungsgrad momentan auf Änderungen der Stromstärke reagiert.
  • Es ist bei derartigen Kraftübertragungseinrichtungen, beispielsweise Kupplungen, möglich., die Kupplung mit gewissem Schlupf laufen zu lassen. Die hierbei entstehende Wärme wird durch die Bewegung des Kupplungsmediums, also der magnetisierbaren Substanz, nach außen abgeführt. Die Kupplungswirkung beruht hierbei auf einer mehr oder weniger starken Gleitwirkung der Substanz an den relativ zueinander beweglichen Elementen.
  • Eine Erhöhung der energieverzehrenden Wirkung der im vorstehenden beschriebenen Vorrichtungen, wie sie insbesondere bei Bremsvorrichtungen, wie Bremszylindern, Stoßdämpfern u, dgl., erwünscht ist, kann man mit einer Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung erzielen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Steuerung der relativen Bewegung oder Lage von zwei ineinander angeordneten mechanischen Elementen vorgeschlagen, wobei diese Vorrichtung aus einem ersten Element mit einem Behälter zur Aufnahme einer zur Beeinflussung mechanischer Vorgänge dienenden magnetisierharen Substanz aus ferromagnetischen Teilchen, wie z. B. Eisen, besteht und einem zweiten Element, welches einen im Behälter und in der Substanz befindlichen Teil einschließt, der derart ausgebildet ist, daß eine Bewegung dieses Elementes in der magnetisierbaren Substanz eine Formveränderung dieser bewirkt. Ferner sind Mittel vorgesehen, um ein magnetisches Feld zwecks Steuerung der Fließbarkeit oder Festigkeit der magnetisierbaren Substanz anzuwenden. Die magnetisierbare Substanz besteht, wie eingangs bereits gesagt, entweder lediglich aus ferromagnetischen Teilchen, beispielsweise aus Eisen, also etwa Eisenpulver oder Eisenfeilspänen allein, oder aber aus solchen ferromagnetischen Teilchen, die in ein Trägermittel eingemischt sind. Als Trägermittel dient eine nicht magnetisierbare Substanz, beispielsweise Fett, Öl oder Maschinenöl.
  • In den Fig. i bis 8 und der dazugehörigen Beschreibung wird die Erfindung erläutert und an einigen Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
  • Fig. i und 2 sollen zur Erläuterung der Wirkung der Erfindung dienen; Fig.3 zeigt im Schnitt einen Kombinations-Bremszylinder bzw. eine Stoßdämpferanordnung; Fig. ,4 stellt eine Abänderung der Lösung nach Fig. 3 dar; Fig.5 zeigt die Verwendung der Erfindung bei einer Einstellvorrichtung; Fig.6 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem Energieverbraucher, beispielsweise einer Bremsvorrichtung; Fi.g.7 zeigt einen vergrößerten schematischen Schnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung mit der Lage der einzelnen Eisenteilchen. Fig. S zeigt den Gebrauch der Erfindung im Zusammenhang mit einer dreidimensionalen graphischen Vorrichtung.
  • In Fig. i, 2 und 7 ist ein Magnet i gezeigt, welcher sich in einem gewissen Abstand von einem Becher z befindet, in welchem sich eine Mischung, bestehend aus Öl 3 und Eisenpulver 4 (erheblich vergrößert dargestellt), befindet, wobei die Oberfläche der Mischung ungefähr die Lage einnimmt wie bei 3 ca gezeigt. Die Fig. z zeigt das Ergebnis des Eintauchens des Magneten i in die Öle.isenmischung in dem Becher 2. Wenn der Magnet entfernt wird, so hängt ein Klumpen der Mischung 4a an dem Pol des Magneten. Die Oberfläche der Mischung 3 ä in dem Becher 2 wird gesenkt, und zwar durch die Entfernung des Materials .4a. Es ist für das Material q.a charakteristisch, daß es, solange es dem Pol des Magneten i anhaftet, dem Ansehen und Anfühlen nach so fest zu sein scheint wie das etwa der Konsistenz von Kitt entspricht. Wenn das Material 4.a an der Kante des Bechers a. abgeschabt wird, so geht es sofort wieder in das flüssige Stadium über, fließt an der Wand des Bechers herab und mischt sich schnell mit der Eisenölmischung 3, :I.
  • Die charakteristische Anziehung der magnetischen Flüssigkeitsmischung durch magnetisierbare Flächen und die Fähigkeit dieser Mischung, die Viskosität in übereinstimmung mit einer leicht zu handhabenden äußerlichen Steuerung eines zur Anwendung gebrachten magnetischen Feldes zu ändern, macht sie besonders bedeutungsvoll bei der Anwendung auf den Maschinenbau. Eine solche Anwendung ist, wie eingangs gesagt, die bei Kupplungen, wo zwei gegeneinander versetzte Teile miteinander durch die Wirkung dieses Materials abwechselnd miteinander verbunden oder außer Eingriff gebracht werden.
  • Magnetisierbare Flüssigkeiten, insbesondere solche, bei welchen eine geringere Menge Eisen mit Quecksilber gemischt ist, sind bekannt. Es ist auch bekannt, daß diese früheren magnetischen Flüssigkeiten so beschaffen waren, daß die physikalischen Eigenschaften des Materials sich nicht unter dem Einfluß eines magnetischen Feldes änderten; solche magnetischen Flüssigkeiten waren lediglich dazu bestimmt, lagemäßig auf den Einfluß eines in der Nähe liegenden Magneten anzusprechen. Andere Flüssigkeiten, welche Eisenteilchen enthalten, sind benutzt worden, um Gußblasen in Stahlkörpern anzuzeigen, aber in diesem Falle wurden sehr dünne Mischungen benutzt, derart, daß die Eisenteilchen kaum sichtbar waren.
  • Die Mischung, die bei der Erfindung angewandt wird, besteht aus kleinen Teilchen paramagnetischeii oder ferromagnetischen Materials, welche mit einer flüssigen Phase gemischt sind, welche eine Flüssigkeit sein kann oder ein kühlendes und gegen Oxydationsmittel beständiges Gas, ja sogar ein halbfester Körper, z. B. Fett. Obwohl jede solche Mischung geeignet ist zum Gebrauch bei der Erfindung, so ist es für die Zwecke, die beschrieben worden sind, zweckmäßig, eine Mischung zu verwenden, welche ungefähr aus 9o Gewichtsprozent Eisenpulver und io'o/o leichtem Maschinenöl besteht. Obgleich jedes Eisen- oder anderes magnetisches Pulver die gewünschten Effekte ergibt, so wurden doch sehr gute Ergebnisse mit- Carbonyleisen erzielt, wie es von der General Aniline and Film Company New York als »Carbonal Iron Powder« verkauft wird, von dem die Qualität E mit 8 Mikromillimeter durchschnittlicher Größe als ganz besonders geeignet festgestellt wurde. Die Mischung von go% Eisen und ioo/o 01 scheidet etwas Öl ab, nachdem es sich über die Eisenteilchen unter Inaugenscheinnahme verteilt hat. Die sich ergebende Permeabilität einer solchen Mischung ist etwa 8 im Vergleich zu einem Vakuum.
  • Bei Mischungen dieser Art bestehlt seitens des Eisens die Neigung, sich aus dem 01 abzuscheiden, wenn die Mischung längere Zeit steht. Da die Mischungen gewöhnlich in Maschinen zur Anwendung gelangen, stellt dies keine besonderen Schwierigkeiten dar, weil die ersten Bewegungen der Maschine die Mischung genügend durchschütteln. Es ist jedoch möglich, diese Neigung zum Absetzen zu verringern oder auszuschalten, indem man eine Flüssigkeit von hohem spezifischem Gewicht verwendet oder eine Flüssigkeit geringer Oberflächenspannung oder indem man 01 oder ein Netzmittel zugibt, um diese zu verringern. Es wurde in der Praxis festgestellt, daß die Verwendung eines Suspensionsmittels geringerer Viskosität, wie z. B. Kerosen, eine bessere Fließbarkeit und leichteres Durcharbeiten der Mischung ermöglicht. Andererseits wurde auch festgestellt, daß die Verwendung eines Suspensionsmittels höherer Viskosität, z. B. Fett, den Vorteil bietet, daß die Mischung warm und flüssig wird, wenn Energie in einer Vorrichtung verbraucht wird, welche die magnetisierbare Substanz verwendet, daß sie jedoch sehr schnell beim Abkühlen dickflüssig wird und auf diese Weise das Abscheiden der Eisenteilchen vermeidet. Fette mit scharfen Knicken in ihren Viskositäts-Temperatur-Charakteristiken sind für solche Zwecke besonders geeignet. Sofern niedere Temperaturen vorauszusehen sind, können Silikonflüssigkeiten als flüssige Phase der Mischung verwendet werden; dies bietet auch den Vorteil geringer Oberflächenspannung wo dies gewünscht wird.
  • Während die goo/o-Eisen-io'o/o-01-Mischung, die oben beschrieben wurde, für die erwähnten Anwendungen außerordentlich zufriedenstellend ist, so kann andererseits der Anteil des Eisens wesentlich gesenkt werden, wenn geringere Viskositä:ten für notwendig gehalten werden. Eine solche Verminderung des Eisenanteiles ergibt geringere Haftkräfte gegenüber Körpern, welche in die itnagnetische Flüssigkeit eingetaucht oder mit ihr in Berührung gebracht wurden, und zwar für jede gegebene in agnetomotorische Kraft; aber durch die Anwendung starker magnetisierender Kräfte kann die Wirkung der dünneren Mischung etwas ausgeglichen werden. Für Anwendungsgebiete, bei welchen die Geschwindigkeiten und Bewegungsgrößen gering sind, können Mischungen mit bis zu einschließlich iooo/o Eisen vorteilhaft verwendet werden. Da jegliches Eisenmaterial die Neigung hat, zu einer festen unbeweglichen Masse zusammenzubacken, wird dieses am besten da verwendet, wo die gewöhnlichen Arbeitsbedingungen darauf hinzielen, die Masse in Bewegung zu halten.
  • Fig. 3 zeigt einen Kombinationsbremszylind-er, bzw. eine Stoßdämpferanordnung, bei welcher sich der Kolben 21 durch die magnetisierbare Substanz 22 in dem Zylindergehäuse 23 bewegt, wobei genügend Raum zwischen dem Kolben und der Wandung des Zylinders vorgesehen ist, um die magnetisierbare Substanz 22 von der einen Seite des Kolbens nach der anderen fließen zu lassen, während sich der Kolben in dem Zylinder mit einem verzögerten Grad von Geschwindigkeit bewegt, welcher seinen Grund in der Anwesenheit der magnetisierbaren Substanz hat. Es ist klar, daß unter sonst gleichen Bedingungen der Grad der Geschwindigkeit der Bewegung des Kolbens in der magnetisierbaren Substanz in dem Maße abnehmen wird, wie die Viskosität zunimmt und umgekehrt.
  • Durch die Anwendung der magnetischen Mischung und Einwirkenlassen eines magnetischen Feldes auf dieselbe mit Hilfe einer Spule, wie oben beschrieben, kann die wirksame Viskosität der magnetisierbaren Substanz durch Änderung der Intensität des magnetischen Feldes variiert werden, und das Ausmaß der wirksamen Verzögerung oder Stoßaufnahme der Vorrichtung kann entsprechend von außen gesteuert werden ohne die Verwendung mechanischer Kontrollorgane oder Elemente. Es ist offensichtlich, daß der Zylinder 23 aus nichtmagnetischem Material bestehen kann. Wenn jedoch der Zylinder aus magnetischem Material besteht, so sollte der Kraftlinienfluß zwischen dem Kolben und der Zylinderwandung hindurchgeleitet werden. In diesem Falle wird eine sehr erhebliche Verzögerungswirkung erzielt.
  • Fig. 4 zeigt eine Abänderung der in Fig. 3 wiedergegebenen Lösung. In dieser Figur trägt der Kolben 21 einen Rheos;tatenarm 27, welcher den Widerstand des Rheostaten 26 verringert, wenn sich der Kolben abwärts bewegt. Dies vergrößert den Strom und daher die Feldstärke; somit wird der wirksame Widerstand gegen die Bewegung des Kolbens 2i eine Funktion des von ihm zurückgelegten Weges. Es ist klar, daß durch dieses Verfahren und durch die Verwendung entsprechend gestalteter Vorschaltwiderstände jede gewünschte Charakteristik erhalten werden kann.
  • Fig. 5 zeigt die Verwendung der nnagnetisierbaren Substanz bei einer Endeinstellungsvorrichtu g bzw. bei Zeigervorrichtungen, wie z. B. einem Teleskop, einer Kamera u. dgl. Eine solche Vorrichtung, z. B. eine Kamera 41, kann auf einem Stiel 42 befestigt sein, welcher eine Kugel 48 trägt, die sich in einem Behälter mit magnetisierbarer Substanz befindet, so wie in den vorangehenden Beisspielen. Es wird ferner ein Dreifuß 44 gezeigt, welcher die Kamera lose trägt, derart, daß sie nicht herabfallen und beschädigt werden kann, solange sich die Mischung im flüssigen Zustand befindet. Der Behälter 42 kann im Falle von feststehenden Vorrichtungen auf einer festen Unterlage befestigt werden oder er kann im Falle von tragbaren Vorrichtungen von einem Stativ getragen werden. Im letzteren Falle kann eine tragbare, lokale Batterie als Stromquelle verwendet werden. Der Rheostat 46 sorgt für die Einstellung der Mischung vom flüssigen bis zum festen Zustand. Solange die magnetisierbare Substanz sich im flüssigen Zustand befindet, kann die Kamera frei mit einer Hand bewegt werden, während man die andere Hand auf dem Rheostaten läßt bis eine ungefähre Einstellung erzielt ist. Die Mischung wird dann teilweise verfestigt und die Kamera genauer eingestellt, was sich als sehr leicht erweist, weil die Kamera schnellen starken Bewegungen Widerstand leisten, aber ohne weiteres ein kurzes Stück bewegt werden kann. Dieses Verfahren wird fortgesetzt, bis die Kamera die genaue Stellung hat, jetzt wird die Mischung verfestigt, um die Kamera in der gewünschten Stellung zu halten. Es ist klar, daß diese Technik für eine große Anzahl von Endeinstellungsvorrichtungen verwendbar ist. Es wird festgestellt werden, daß sie eine beschränkte Bewegung der eingestellten Vorrichtungen gestattet, und zwar in jeder Richtung, in der Ebene oder im Winkel, zwecks genauer Einstellung derselben und darauffolgender Festeinstellung in der besagten Lage mit Hilfe einer Kraft, welche in allen Richtungen gleichmäßig zur Anwendung gelangt ohne das geringste merkbare Rütteln oder Verschieben.
  • Fig. 6 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einem Energieverbraucher bzw. auf eine Bremsvorrichtung. Die zu verbrauchende Energie wird über die Welle 51 und eine Rolle 52 sowie mit Hilfe des Bandes 53 und einer zweiten Rolle 54 auf ein Schaufelrad 55 übertragen, welches in einer magnetisierbaren Substanz 62 aufgehängt ist. Eine Spule oder eine Wicklung 63 wird wie oben mit einer steuerbaren Stromquelle vorgesehen, um den Widerstand der Mischung 62 gegen Drehung des Schaufelrades 55 zu ändern und damit die Drehung bzw. den Energieverbrauch des letzteren zu steuern.
  • Im vorstehenden sind nur einige wenige der vielen Anwendungen der Erfindung genannt.
  • Fig. 8 zeigt die Verwendung der Erfindung im Zusammenhang mit einer dreidimensionalen graphischen Vorrichtung. Nadeln 71 werden in den Behälter einer magnetischen Flüssigkeit 72 getaucht, welche durch ein magnetisches Feld gesteuert wird, das durch die Wicklung 73 in der üblichen Weise erzeugt wird. Die Nadeln 71 werden von Hand so eingestellt, daß die Lage ihrer Köpfe eine dreidimensionale graphische Darstellung jeder gewünschten Funktion ergibt. Jede Änderung der Funktionsgröße kann durch die Änderung der Lage der Nadelköpfe 71 dargestellt werden; dies kann von Hand aus geschehen, indem man die magnetische Mischung etwas zum Erweichen bringt bis zu dem Punkt, wenn eine Nadel schnell herausgezogen und ihre Lage geändert werden kann, ohne die Lage der übrigen Nadeln zu beeinflussen. Nachdem die Einstellungen von Hand beendet sind, kann das Material wieder zum Erhärten gebracht werden, und zwar durch Anwendung einer geeigneten magnetischen Feldstärke, und die neue Lage kann dann unbegrenzt festgehalten werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Steuerung der relativen Bewegung oder Lage von zwei ineinander angeordneten mechanischen Elementen, mittels einer zur Beeinflussung mechanischer Vorgänge dienenden magnetisierbaren Substanz nach Patent 973 130, gekennzeichnet durch ein Element, das als die magnetisierbare Substanz enthaltender Behälter ausgebildet ist und ein in der magnetisierbaren Substanz befindliches, derart ausgebildetes Element, daß eine Bewegung dieses Elements in der maggnetisierbaren Substanzeine Formänderung der Substanz bewirkt, sowie durch Mittel, die Fließbarkeit oder Festigkeit der Substanz magnetisch zu steuern, wobei die beiden genannten Elemente in Bezug aufeinander beweglich sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchen der magnetisierbaren Substanz mit einem Schmiermittel vermischt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel aus 151 besteht.
  4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durchschnittliche Maximalgröße der Teilchen 3 bis 15 1, beträgt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Behälters der Substanz zylindrisch ist und das darin bewegliche Element als Kolben ausgebildet ist, dessen axiale Beweglichkeit in der Substanz. durch magnetische Beeinflussung der Fließbarkeit der Substanz gesteuert wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Element aus einem in die Substanz getauchten Teil besteht, das einen sich nach außen erstreckenden Arm und mit diesem zusammenarbeitende Mittel zum Tragen eines Gegenstandes aufweist, und daß die eingestellte Lage des beweglichen Elements in der Substanz durch Einschalten eines magnetischen Feldes fixierbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element eine Anzahl in die Substanz getauchte Anzeigemittel aufweist.
DEP20030D 1948-09-27 1948-10-30 Vorrichtung zur Steuerung der relativen Bewegung oder Lage von zwei arbeitsmaessig miteinander verbundenen mechanischen Elementen Expired DE973285C (de)

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DE (1) DE973285C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3330205A1 (de) * 1983-08-20 1985-03-07 Günther 6940 Weinheim Obstfelder Selbstregelnder stossdaempfer, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE10320005B3 (de) * 2003-05-06 2004-10-21 Zf Sachs Ag Schwingungsdämpfer mit feldkraftabhängig regelbarer Dämpfkraft
DE102008024166B4 (de) * 2007-05-19 2014-11-27 Stabilus Gmbh Kolben-Zylinderaggregat

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DE3330205A1 (de) * 1983-08-20 1985-03-07 Günther 6940 Weinheim Obstfelder Selbstregelnder stossdaempfer, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
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DE102008024166B4 (de) * 2007-05-19 2014-11-27 Stabilus Gmbh Kolben-Zylinderaggregat

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