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DE973177C - Verfahren zum Herstellen von Lichtfiltern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Lichtfiltern

Info

Publication number
DE973177C
DE973177C DEH22008A DEH0022008A DE973177C DE 973177 C DE973177 C DE 973177C DE H22008 A DEH22008 A DE H22008A DE H0022008 A DEH0022008 A DE H0022008A DE 973177 C DE973177 C DE 973177C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light filters
dye
layers
manufacturing light
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH22008A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Reichelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WC Heraus GmbH and Co KG
Original Assignee
WC Heraus GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WC Heraus GmbH and Co KG filed Critical WC Heraus GmbH and Co KG
Priority to DEH22008A priority Critical patent/DE973177C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE973177C publication Critical patent/DE973177C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/04Additive processes using colour screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/06Manufacture of colour screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Filters (AREA)

Description

Die Herstellung hochwertiger Lichtfilter ist ein technisches Problem, welches besonders in jüngster Zeit eine große Bedeutung für die Farbenfotografie bekommen hat. Nun stößt der Aufbau von Lichtfiltern mittels dünner Schichten, der gegenüber anderen Verfahren in vielerlei Hinsicht wegen der reichhaltigen Abwandlungsmöglichkeit den Vorzug genießt, besonders auf die Schwierigkeit, daß die bisher herangezogenen schichtbildenden Stoffe wie absorbierende Metalle und anorganische Verbindungen oder nicht absorbierende klare Verbindungen für Interferenzschichtenkombinationen durch Aufdampfen im Vakuum aufgebracht und deshalb sehr hoch, und zwar weit über iooo° C erhitzt werden müssen, um ihre Verdampfungsbzw. -Sublimationstemperatur zu erreichen. Sowohl die Verdampfungstiegel als auch die zu beschichtenden optischen Elemente werden deshalb thermisch außerordentlich stark beansprucht. Es ist ein weiterer Mangel der bisher bekannten, mit dünnen Schichten aufgebauten Lichtfiltern, daß die Auswahl an geeigneten anorganischen farbigen Stoffen klein ist und die Herstellung von Interferenzschichten umständliche Kontrollmaßnahmen voraussetzt. Diese Nachteile werden durch das von der Erfindung vorgeschlagene Verfahren zur Herstelluug von Lichtfiltern vermieden. Es kennzeichnet sich dadurch, daß auf einen durchsichtigen Träger mindestens eine Schicht von 0,05 bis ι μ, vorzugsweise von 0,1 μ Dicke eines organischen, temperaturbeständigen Farbstoffes im Hochvakuum aufgedampft wird.
Insbesondere hat sich ein Verfahren zur Herstellung von Absorptionslichtfiltern durch Aufdampfen von Abkömmlingen der Phthalocyanine, ζ. B. des blauen Kupferphthalocyanins oder des gelben Kadmiumphthalocyanins sowie von gewissen Azofarbstoffen bewährt; Als Beispiele für letztere werden die sogenannten Helioechtfarbstoffe genannt, die unter diesem Namen bekannt sind, z. B. »Helioechtcarmin«, »Astrachrysoidin« und »Astrazohorange«.
Die nach diesem Verfahren erhaltenen Farbfilter mit im Hochvakuum aufgedampften dünnen Schichten organischer Farbstoffe zeichnen sich gegenüber solchen, die durch Lösen und Aufschwemmen des Farbstoffes in einer flüchtigen Flüssigkeit oder durch Einbetten in Gelatineschichten hergestellt sind, durch eine wesentlich feinere, sonst gar nicht erreichbare Verteilung der Farbstoffe in den dünnen Schichten aus. Auch die Vorteile gegenüber in der Masse gefärbten Filtern aus Glas oder aus Flüssigkeitsschichten, die zwischen "den Gläsern eingebettet sind, liegen auf der Hand, weil nun. der Filteraufbau unabhängig von der Form der Träger ist und unmittelbar die optischen Elemente als Träger der Filterschichten dienen können.
Es überrascht vor allem, daß es organische Farbstoffe gibt, deren Temperaturbeständigkeit groß genug ist, um in geschlossener Form zu verdampfen und wieder unzersetzt kondensieren zu können. Dabei wirkt es sich in jeder Beziehung günstig aus, daß ihre Verdampfungstemperatur im Vergleich zu Metallen und der praktisch angewandten anorganischen Verbindungen erheblich niedriger, in den wichtigsten Fällen bei etwa 4000 C oder darunter, liegt. Infolgedessen werden die Schwierigkeiten, die mit der Anwendung hoher Temperaturen verknüpft sind, wesentlich vermindert und insbesondere sowohl die Apparatur als auch die durchsichtigen optischen Elemente, die als Träger für die Filterschichten dienen, geschont. Die Träger können deshalb ohne Bedenken außer aus Glas auch aus klaren organischen Kunststoffen bestehen.
Ohne weiteres können nach dem neuen Verfahren hergestellte Filterschichten mit Interferenzfilterschichten oder mit anderen aus Metallen oder anorganischen Verbindungen bestehenden Absorptionsschichten kombiniert werden. Die Farbintensität und der ästhetisch ansprechende Farbton vieler organischer Farbstoffe, insbesondere der angeführten Beispiele, bilden dabei einen weiteren für den Fortschritt maßgeblichen Umstand. Der Anwendungsbereich solcher Farbfilter ist deshalb ein sehr großer. Beispielsweise können die Farbeffekte benutzt werden, um den Farbton von Sonnenschutzbrillen ansprechender zu gestalten.
Es kann in vielen Fällen zweckmäßig sein, auf die Filterschichten noch eine gegen mechanische oder chemische Korrosion schützende Deckschicht go aus anorganischen Verbindungen, insbesondere Oxyden, beispielsweise aus Siliziummonoxyd, Siliziumdioxyd, Titandioxyd und Aluminiumoxyd, aufzubringen.
Zur Veranschaulichung der Erfindung ist in der Abbildung noch ein Schnitt durch einen einfachen Filteraufbau gezeigt. Auf einer durchsichtigen Unterlage, beispielsweise einer Glasplatte 1, liegt eine im Hochvakuum aufgedampfte, etwa 0,1 μ messende Schicht eines organischen Farbstoffes 2, beispielsweise Kupferphthalocyanin.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Herstellen von Lichtfiltern, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen durchsichtigen Träger mindestens eine Schicht von 0,05 bis ι μ, vorzugsweise von 0,1 μ Dicke eines organischen temperaturbeständigen Farbstoffs im Hochvakuum aufgedampft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Farbstoff eine Metallphthalocyandnverbindung aufgedampft wird.
  3. 3. Verfahren nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Farbstoff ein Azofarbstoff aufgedampft wird.
DEH22008A 1954-11-06 1954-11-06 Verfahren zum Herstellen von Lichtfiltern Expired DE973177C (de)

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DEH22008A DE973177C (de) 1954-11-06 1954-11-06 Verfahren zum Herstellen von Lichtfiltern

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DEH22008A DE973177C (de) 1954-11-06 1954-11-06 Verfahren zum Herstellen von Lichtfiltern

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DE973177C true DE973177C (de) 1959-12-17

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Country Status (1)

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DE (1) DE973177C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0190533A1 (de) * 1984-12-08 1986-08-13 EVB-Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft für Bräunungsanlagen mbH UV-Bräunungsgerät

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0190533A1 (de) * 1984-12-08 1986-08-13 EVB-Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft für Bräunungsanlagen mbH UV-Bräunungsgerät

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