DE973093C - Brennstoff-Boeschungsplatte fuer Sammelheizungsgliederkessel mit Fuellschacht - Google Patents
Brennstoff-Boeschungsplatte fuer Sammelheizungsgliederkessel mit FuellschachtInfo
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- DE973093C DE973093C DEST4668A DEST004668A DE973093C DE 973093 C DE973093 C DE 973093C DE ST4668 A DEST4668 A DE ST4668A DE ST004668 A DEST004668 A DE ST004668A DE 973093 C DE973093 C DE 973093C
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Description
- Brennstoff-Böschungsplatte für Sammelheizungsgliederkessel mit Füllschacht
Die Erfindung betrifft eine Brenastoff-Böschungs#- platbe zum Einhängen: an den untern Enden der den Füllschacht eines Sarnmelheizwngskessels seit- lich begrenzenden Glieder. Bei Savmelheizungsgliederkesseln mit FüIRschacht ist es bekannt, am Übergang des Füllschachtes zum Feuerraum der Kesselglieder Böschungsplattem an- zubringen, die dazu .dienen, zwischen der Brennstoff- schicht und der gegenüberliegenden Gliedwand den Augbnenaraum für die Feuergase, vor deren Eintritt in die Einzelzüge des Gliederkessels, zu bilden. Diese Böschungsplatten können. z. B. am Kesselglied angegossen sein. Eine derartige Ausf igirung ist aber nachteilig, weil die Böschungsplatten stark dem Feuer ausgesetzt sind und beim Unbrauchbar- durchflossenen Röhren, öfters angewendet werden, ist bis jetzt keine befriedigende Lösung für die Dlawerbewährung derartiger Böschungsplatten gefunden worden.werden das ganze Kessjelgliad ersetzt werden muß. Weiterhin: ist bekannt, Platten an den Glieder- wänden einzuhängen, wie z. B. die deutsche Patent- schrift 578 964 »Feuerraumwamdbekleidvng für Ghedierkessel« eine hakenartige Emhängung an den fewerrauanseitigen Wänden der Glieder für einen anderen Zweck angibt. Man hat deshalb auch die Brennstoff -i#öschungs_ platten an die Kesselglieder angehängt, um die Platten bei ihrem Verschleiß: gegen. neue auswech- seln zu können. Obwohl diese Böschungsplatten. wegen: ihrer Einfachheit gegenüber solchen anderer verwickelter Bauarten zur Erreichung der Bö- schungsbegrenzung, z. B. der Anwendung von wasser- - Auch die Verwendung von Guß@eisen oder Stahl. von größerer Feuerbeständigkeit für die Böschungsplatten hat keine genügende Abhilfe gebracht.
- Gegenüber -diesem Stand der Technik bringt der Gegenstand der Erfindung einen wesentlichen Fortschritt. Dieser ist dadurch gegeben, daß Maßnahmen getroffen sind, welche auf einfache Weise die Überleitung der von den Böschungsplatten aufgenommenen hohen Wärme an die gekühlten Gliederwände Und von diesen an das Kesselwasser ermöglichen.
- Dieser Fortschritt wird bei einer Brennstoff-Böschungsplatte -der eingangs angeführten Gattung nach der Erfindung durch die Vereinigung folgender Merkmale erreicht: a) Die Bösichungsplatte ist in ihrem an den Kesselgliedern anliegenden Schenkel länger gehalten als der als Brennstoffrutsche dienende freie Schenkel; b) die Anliegefläche des Plattenschenkels ist der füllschachtseitigen Fläche der Kesselglieder angepaßt; c) die seitlichen Stoßflächen. der Böschungsplatte sind derart abgeschrägt, daß die Stoßflächen benachbarter Platten aneinander passen, und d) die Böschungsplatte ist mit einem in. seinem Sitz keilförmig ausgebildeten Einhängehaken versehen.
- Schutz wird nur auf die Kombination aller Merkmale begehrt.
- Ferner werden die vorderen und hinteren. Böschungsplatten. eines Kessels vorzugsweise mit Schraubenbolzen als seitliche Sicherung ausgestattet.
- Dler Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i im Aufriß den Teil eines Kesselgliedes an der Übergangsstelle von der senfechten Füllschachtwa:nd zur schrägen Fewerraumwand mit eingehängter Brennstoff-Böschungsplatte, Abb. a einen waagerechten Querschnitt nach Linie I-I der. Abb. i durch mehrere Kesselglieder an den Einhängestellen der Böschungsplatten und Abb.3 einen waagerechten Querschnitt nach der Linie 11-1I der Abb. i, in welchem das Anliegen der Böschungsplatten an den wassergekühlten Gliederwänden verdeutlicht wird.
- Dias Kessielglied ia (Abt. i) besitzt Üblicherweise die den Füllschacht begrenzenden Heizrippen b. In den Lücken c dieser Heizrippen sind die Brennstoff-Böschungsplatten d, dl, d, . . . mittels hammerkopfartigen Haken e lösbar eingehängt. Durch die keilförmigen Sitzflächen f der Gliedrippen und fi der Hakenflächen werden die Böschungsplatten. d, dl, d2 ... fest an die Gliederwände gepreßt.
- Dien Wesen: der Erfindung entsprechend sind die Böschungsplatten d, dl, d2 ... folgendermaßen ausgebildet Die zur Bildung der Böschungsbegrenzung g in den Feuerraum vorspringenden Schenkel h der Böschungsplatten sind möglichst kurz gehalten, jedoch so lang wie es die erforderliche Größe des Feuerraumes bedingt. Die an der -Gliederwand anliegenden Schenkeli der Böschungsplatten sind im Gegensatz zu dien. Schenkeln h lang gehalten, z. B. doppelt so lang als diese. Dpe Dicke der Böschungsplatten d, dl, d2 ... ist wesentlich größer als die der bisherigien Böschungsplatten, etwa doppelt so stark. An den. Anliegestellen der Böschungsplatten sind außerdem die Wasserräume k der Kesselglieder a so verbreitert, daß nahezu auf der ganzen Gliedbreite unmittelbare Wasserkühlung vorhanden ist. Die Anliiegeflächen l der Böschungsplatten d, dl, d2 ... an :der Gliederwand sind als Schrägflächen ausgebildet, welche den Gliederschrägfl.ächen (letztere bedingt durch den Auszug beim `Formen) entsprechen.
- Dpie Stoßflächen tn der Böschungsplatten sind abgeschrägt ausgeführt, so daß die nächstfolgende Platte die vorhergehende überdeckt. Die zuletzt eingehängte Platte wird mit einem Schraubenbolzenn über denn Hakenre gesichert, so daß gleichzeitig alle Böschungsplatten d, dl, d2 ... gegen etwaiges Herausfallen, infolge Stoßens von unten an die Platten, gesichert sind.
- Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes gemäß diesen Kennzeichnungen besteht darin, daß die aus dem Feuerraum auf die Schenkel h der Böschungsplatten d, di, d 2 ... übertragene hochgradige Wärme durch die kurzen Schenkellängen in möglichst geringer Menge aufgenommen wird, durch die kurze Leitung von breitem Querschnitt schnell nach den stark gekühlt en Schenkeln i abfließt und von-da durch die gekühlte Gliederwand, an das Kesselwasser, infolge der großen anliegenden Flächen l dies Schenkels i, schnell abgegeben wird.
- Hierdurch ist es ermöglicht, die Böschungsplatten d, dl, d2 ... in der Temperatur so niedrig zu halten, daß ein Verbiegen oder Verziehen durch die Feuereinwirkung nicht eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brennstoff-Böschungsplatte zum Einhängen an den unteren Enden der den Füllschacht eines Sammelheizungskessels seitlich begrenzenden Glieder, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Die Böschungsplatte ist in ihrem an den Kesselgliedern anliegenden Schenkel (a länger gehalten als der als Brennstoffrutsche dienende freie Schenkel (h) ; b) die Anliegefläche des Plattenschenkels l ist der fül.lschachtseitigen Fläche der Kesselglieder angepaßt; c) die seitlichen Stoßflächen (m) der Böschungsplatte sind derart abgeschrägt, daß die Stoßflächen benachbarter Platten aneinander passen, und d) die Böschungsplatte ist mit einem in seinem Sitz keilförmig ausgebildeten Einhängehaken (e) versehen. ' a. Brennstoff-Böschungsplatte nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren Böschungsplatten eines Kessels mit Schraubenbolzen (n) als seitliche Sicherung ausgestattet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 578964; niederländische Patentschrift Nr. 47474; tschechische Patentschrift Nr. 55a83.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE973093C true DE973093C (de) | 1959-12-03 |
Family
ID=7453626
Family Applications (1)
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| DEST4668A Expired DE973093C (de) | 1952-04-04 | 1952-04-04 | Brennstoff-Boeschungsplatte fuer Sammelheizungsgliederkessel mit Fuellschacht |
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| NL47474C (de) * | ||||
| DE578964C (de) * | 1933-06-19 | Strebelwerk G M B H | Feuerraumwandbekleidung fuer Gliederkessel |
-
1952
- 1952-04-04 DE DEST4668A patent/DE973093C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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| DE578964C (de) * | 1933-06-19 | Strebelwerk G M B H | Feuerraumwandbekleidung fuer Gliederkessel |
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