DE972824C - Plattenspieler - Google Patents
PlattenspielerInfo
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- DE972824C DE972824C DEP9212A DEP0009212A DE972824C DE 972824 C DE972824 C DE 972824C DE P9212 A DEP9212 A DE P9212A DE P0009212 A DEP0009212 A DE P0009212A DE 972824 C DE972824 C DE 972824C
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B19/00—Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
- G11B19/20—Driving; Starting; Stopping; Control thereof
- G11B19/2009—Turntables, hubs and motors for disk drives; Mounting of motors in the drive
- G11B19/2018—Incorporating means for passive damping of vibration, either in the turntable, motor or mounting
Landscapes
- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 1. OKTOBER 1959
P 9212 VIIIdJ 42 g
Perpetuum-Ebner
St. Georgen (Schwarzw.)
Plattenspieler
Die Erfindung betrifft einen Plattenspieler, insbesondere zur Abtastung von Mikrorillen-Schallplatten, bei dem elastische Mittel zur Fernhaltung
der Motorschwingungen vom Tonabnehmer vorgesehen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die durch Motorerschütterungen verursachten Störgeräusche
bei der Wiedergabe weitgehend zu beseitigen.
Bekanntlich genügen die Anforderungen, die bezüglich der Störfreiheit an Geräte zur Wiedergabe
von Normalrillen-Schallplatten gestellt werden, nicht, um eine einwandfreie Wiedergabe auch von
Mikrorillen-Schallplatten zu gewährleisten.
Die Störgeräusche beruhen auf sogenannten Rumpelspannungen, die durch die auf den Tonabnehmer
übertragenen Erschütterungen des Motors hervorgerufen werden und die dann besonders
groß sind, wenn der Motor, der Plattenteller und der Tonarm auf einer gemeinsamen Platine aufgebaut
sind. Der Tonabnehmer gibt den auf ihn gelangenden Teil der Erschütterungen als zusätzliche,
auf der Schallplatte scheinbar vorhandene Störaufzeichnung wieder.
Die vom Motor kommenden Erschütterungen werden bei den bekannten Anordnungen nur über
eine einfache elastische Aufhängung, die zwischen Motor und Platine angeordnet ist, gefiltert.
Wegen der hohen Empfindlichkeit neuzeitlicher Tonabnehmersysteme werden die Laufwerke außerdem
noch federnd in das Plattenspielergehäuse eingebaut. Dieser federnde Einbau besteht darin, daß
909 612/24
die den Plattenteller und den Tonabnehmer tragende Platine, an der der Motor mit Hilfe von
Gummiteilen oder Federn elastisch aufgehängt ist, federnd auf der Grundplatte für den Plattenspieler
im Gehäuse (Schatulle, Truhe usw.) befestigt wird. Diese Maßnahme dient allerdings vorwiegend der
Beseitigung elektroakustischer Rückkopplungen, die auch zu Rumpelstörungen, insbesondere bei tiefen
Frequenzen, führen können.
ίο Die bekannten Konstruktionen haben den Nachteil,
daß sich die Erschütterungen des Motors nach wie vor auf die Platine und damit auf den Tonarm
einerseits und die mit dem Plattenteller umlaufende Schallplatte andererseits übertragen, so daß sie auf
diesen beiden Wegen den Tonabnehmer störend beeinflussen können.
Bei einer ebenfalls vorbekannten Ausführungsform ist der Antriebsmotor an Tragestangen mit
Hilfe von Lederriemen aufgehängt, und diese Tragestangen sind durch schallisolierende Teile
gegenüber der den Plattenteller und seine Antriebselemente tragenden Laufwerkplatte isoliert. Es
steht ferner die Deckfläche des Plattenspielergehäuses über weitere Isoliermittel mit diesen
Tragestangen und damit mit der Laufwerkplatte in Verbindung.
Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die notwendige elastische Filterkette
zwischen Motor und Tonabnehmer, in anderer Reihenfolge angeordnet, eine wesentlich
bessere Dämpfung der vom Motor herrührenden Rumpelgeräusche bei gleichem oder geringerem
Aufwand bewirkt.
Die Erfindung besteht darin, daß die Plattentellerachse, das den Plattenteller antreibende Reibradgetriebe
und der Tonarm gemeinsam auf einer Platine angeordnet sind, die elastisch auf der mit
dem Gehäuse fest verbundenen Grundplatte, an der der Motor in an sich bekannter Weise elastisch aufgehängt
ist, ruht.
Somit kann der Motor nur über zwei in Reihe liegende elastische Glieder seine Störschwingungen
zum Tonabnehmer weiterleiten. Das erste elastische Glied liegt zwischen Motor und Grundplatte, das
zweite zwischen Grundplatte und Platine. Die Wirkung des ersten Dämpfungsgliedes wird dadurch
wesentlich verbessert, daß die von der elastischen Motoraufhängung auf die Grundplatte
übertragenen Schwingungen auf eine große Masse, welche durch die starre Verbindung der Grundplatte
mit dem Gehäuse entsteht, wirken, die sie jedoch nur wenig anzuregen vermögen. Die Amplitude
dieser Schwingungen ist daher bereits erheblich geschwächt. Das zweite Dämpfungsglied
hält einen weiteren Anteil der Störschwingungen vom Plattenteller einerseits und vom Tonabnehmer
andererseits fern.
Die Anordnung und Wirkungsweise der Filterkette bei der zuletzt beschriebenen bekannten An-Ordnung
ist hingegen eine andere, wobei man entweder die Laufwerkplatte oder die Deckfläche des
Plattenspielergehäuses der Grundplatte beim Erfindungsgegenstand gleichzetzen kann. Im ersten
Fall ist sowohl die Filterwirkung zwischen Motor und Laufwerkplatte wegen der geringen Masse der
Laufwerkplatte als auch die zwischen Laufwerkplatte und Deckfläche eine geringere. Im zweiten
Fall dürfte die Filterwirkung des ersten Gliedes zwar der des entsprechenden Dämpfungsgliedes
beim Erfindungsgegenstand gleichzusetzen sein, dafür entfällt aber das zweite Filterglied zwischen
Grundplatte und Platine. Bei beiden Betrachtungsweisen ist also die Gesamtwirkung der Filterung
geringer als beim Erfindungsgegenstand.
Eine weitere Entstörung kann dadurch erzielt werden, daß in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
für den Antrieb von der Motorwelle zur Welle des einen Reibrades ein elastisches Antriebselement
vorgesehen wird. Man verwendet hierzu zweckmäßigerweise einen Gummiriemen. Durch diese bekannten Maßnahmen wird auch der
Anteil der auf den Plattenteller gelangenden Störschwingungen verringert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Weise
dargestellt.
Der Motor 1 ist schwingungsisoliert auf der Grundplatte 2 montiert, die ihrerseits fest mit dem
Gehäuse 3 verbunden ist. Dieses Gehäuse trägt auf elastischen Stützen 4 die Platine 5 mit der Plattentellerachse
6, dem Reibradgetriebe, bestehend aus den Reibrädern 7, 8 und dem Tonarm 9. Das Reibrad
7 wird von der durch eine Aussparung der Platine hindurchragenden Motorwelle 10 mittels
eines elastischen Riemens 11 angetrieben. Dieser Riemenantrieb kann oberhalb oder unterhalb der
Platine 5 angeordnet sein. Im letzteren Falle ist die Welle des Reibrades 7 durch die Platine hindurchgeführt.
Wenn die Störschwingungen des Motors den in I dargestellten Verlauf haben, so wird ihre
Amplitude durch das erste Dämpfungsglied zwischen Motor ι und Grundplatte 2 wegen der großen
Masse des mit der Grundplatte 2 verbundenen Gehäuses 3 bereits wesentlich herabgesetzt (II). Das
zwischen Grundplatte 2 und Platine 5 angeordnete zweite Dämpfungsglied vermindert die Störschwingung
weiter auf den bei III dargestellten Wert.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Plattenspieler, insbesondere zur Abtastung von Mikrorillen-Schallplatten, hei dem elastische Mittel zur Fernhaltung der Motorschwingungen vom Tonabnehmer vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattentellerachse (6), das den Plattenteller antreibende Reibradgetriebe (7, 8)" und der Tonarm (9) gemeinsam auf einer Platine (5) angeordnet sind, die elastisch auf der mit dem Gehäuse (3) fest verbundenen Grundplatte (2), an der der Motor (ϊ) in an sich bekannter Weise elastisch aufgehängt ist, ruht.
- 2. Plattenspieler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Motorwelle (io) und der Welle des Reibrades (7) ein elastisches Antriebselement (11), vorzugsweise ein Gummiriemen, Verwendung findet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 445 309; schweizerische Patentschrift Nr. 128259; britische Patentschrift Nr. 357 102; USA.-Patentschrift Nr. 2 097 071.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©909 612/24 9.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP9212A DE972824C (de) | 1953-02-17 | 1953-02-17 | Plattenspieler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP9212A DE972824C (de) | 1953-02-17 | 1953-02-17 | Plattenspieler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE972824C true DE972824C (de) | 1959-10-01 |
Family
ID=7362158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP9212A Expired DE972824C (de) | 1953-02-17 | 1953-02-17 | Plattenspieler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972824C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974563C (de) * | 1953-06-14 | 1961-02-09 | Telefunken Gmbh | Plattenspieler mit Mitteln zur Fernhaltung der Erschuetterungen des Motors |
| EP0014058A1 (de) * | 1979-01-18 | 1980-08-06 | Aristoscot Designs Limited | Plattentellerhalterung für Plattenspieler |
| EP0032269B1 (de) * | 1980-01-10 | 1983-05-11 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Plattenspieler |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE445309C (de) * | 1927-06-02 | Albert Ebner | Sprechmaschinenantrieb | |
| CH128259A (de) * | 1926-05-26 | 1928-10-16 | Electrical Research Products I | Einrichtung zum Antrieb des Schallplattentellers von Schallaufnahme- und Wiedergabeapparaten. |
| GB357102A (en) * | 1929-03-08 | 1931-09-14 | North American Sound & Talking | Mounting for phonographic pick-up devices |
| US2097071A (en) * | 1935-11-27 | 1937-10-26 | Fidelitone Records Inc | Record-rotating mechanism |
-
1953
- 1953-02-17 DE DEP9212A patent/DE972824C/de not_active Expired
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