DE972257C - Sicherheitsvorrichtung fuer Fluessigkeitsleistungsschalter - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung fuer FluessigkeitsleistungsschalterInfo
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 18. JUNI 1959
M 5063 VIIIb/2i c -
ist als Erfinder genannt worden
Bei Flüssigkeitsschaltern hat man bereits zur Ableitung der durch den Öffnungslichtbogen entstehenden
Gase an dem Schaltergehäuse Abzugskanäle vorgesehen und an diese Abzugskanäle Filter angeschlossen, um die abziehenden Gase von
schädlichen Bestandteilen zu reinigen. Ferner hat man auch das eigentliche Schaltergehäuse mit Ventilen
versehen, um bei dem auftretenden Überdruck der Gase in dem Gehäuse diesen den Zutritt zu dem
das Gehäuse umgebenden Filterraum freizugeben.
Bei diesen bekannten Schutzvorrichtungen, die für normale Starkstromschalter bestimmt sind,
haben die Kanäle, welche den Schalterraum mit dem Filter verbinden, alle einen relativ geringen
Querschnitt. Solche Kanäle sind deshalb zwar für einen normalen Schalterbetrieb ausreichend, nicht
aber, wenn es sich darum handelt, wie es bei Flüssigkeitsleistungsschaltern vorkommen kann, die
bei anormalem Wirken der Schalter auftretenden großen Gasmengen abzuführen. Solche Gasmengen
treten insbesondere dann auf, wenn sich an den Schalterelektroden ein Stehlichtbogen ausbildet.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Sicherheitsvorrichtung für Flüssigkeitsleistungsschalter,
bei denen die Unterbrechungsleistung beispielsweise 250 kVA bei einer Betriebsleistung von
20 kVA beträgt, die imstande ist, die Gase, welche bei Kurzschlußlichtbögen oder bei Stehlichtbögen
auftreten, schnell abzuführen, damit einen gefährlichen Druckanstieg im Schalterraum zu verhindern
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und es dadurch zu ermöglichen, sich für den Kessel des Schalters mit Blechstärken zu begnügen, die
für die normalen Lichtbogen ausreichen und beispielsweise solchen von 20 kVA entsprechen.
Die Erfindung betrifft somit eine Sicherheitsvorrichtung für Flüssigkeitsleistungsschalter, die eine
oder mehrere Löschkammern aufweisen und mit einem Filter zur Durch- und Ableitung entstehender
Gase ausgerüstet sind.
Nach der Erfindung beträgt der Querschnitt der Gasableitung mindestens 5 cm2 je kA und ist der
Querschnitt des Filters ungefähr gleich dem Querschnitt des Schaltergehäuses oder größer, so daß im
Falle einer anormalen Zersetzung oder Entzündung der isolierenden Flüssigkeit oder der inneren Isolation
als Folge eines Stehlichtbogens keine den Kessel merklich beanspruchende Zusatzdrucksteigerung
bei der Filtrierung der abgeführten Gase auf Ungefährlichkeit eintritt. Hierdurch ist die der
Erfindung zugrunde liegende Aufgabe gelöst.
Die Vorrichtung läßt sich durch einen Separator, der z. B. auf Zentrifugalkraft beruht, ergänzen. Der
Separator kann vor dem Filter angeordnet sein und dient insbesondere dazu, die Flüssigkeit von den
gasförmigen Zersetzungsprodukten zu trennen. Auf diese Weise wird verhindert, daß sich die vom Gasstrom
mitgerissene Flüssigkeit im Filter festsetzt und dieses verstopft, was eine unzulässige Erhöhung
des Druckes im Schalterkessel zur Folge haben könnte.
Der Rauminhalt des Separators ist vorzugsweise gleich oder größer als die Teilmenge des im
Schaltergehäuse befindlichen Öles, welche durch den oberen Normalspiegel und den niedrigsten Spiegel
bestimmt ist, auf dem sich ein Fehlerlichtbogen bilden kann.
Die Beschreibung erläutert verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit
einem Leistungsschalter, der innerhalb eines ölbehälters
angeordnet ist, welcher zusammen mit dem Filter oberhalb des letzteren im gleichen Gehäuse
untergebracht ist, wobei der Ölbehälter des Schalters mit dem Gehäuseinneren entweder durch
öffnungen auf der Oberseite des Gehäuses oder über einen freien Raum in Verbindung steht, der
zwischen der Oberkante des Ölbehälters und dem Gehäusedeckel vorgesehen ist.
In den Zeichnungen zeigen
In den Zeichnungen zeigen
Abb. ι bis 4 Querschnitte verschiedener Ölleistungsschalter
nach der Erfindung, wobei der Schnitt in der Achse der Schalter liegt,
Abb. 5 zwei Schnitthälften eines verbesserten Ausführungsbeispieles,
Abb. 6 einen Waagerechtschnitt nach der Linie H-II in Abb. 5.
In Abb. ι bezeichnet 1 den Ölbehälter eines elektrischen
Leistungsschalters, 2 das Gasfilter, 3 und 4 die Schalterdurchführungen sowie 5 und 6 die beweglichen
Kontakte. Die feststehenden Kontakte sind in den Löschkammern 7 und 8 untergebracht,
in denen der Abschaltlichtbogen gelöscht wird. 9 deutet schematisch den Betätigungsmechanismus
der beweglichen Kontakte an. Naturgemäß kann der ölbehälter 1 auch mehrere Kontaktpaare enthalten.
Die Teile befinden sich in einem ölbad, dessen Spiegel einen gewissen Abstand vom
Deckel des Ölbehälters hat.
Der Deckel des Gefäßes 10 steht mit dem Filter 2 über eine Leitung 11 des vorangehend genannten
Querschnitts in Verbindung. Hierbei ist das Gasfilter schematisch durch das zylindrische Gefäß 2
angedeutet. Das Gasfilter enthält zwischen zwei Siebplatten 13 und 14 das Filtermaterial 12. Natürlich
kann auch jede andere bekannte Filterausbildung Verwendung finden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn aus irgendeinem Grunde ein Fehler im
Leistungsschalter selbst auftritt und hierdurch ein Dauerlichtbogen im ölbehälter 1 entsteht, dann
strömen die vom Lichtbogen erzeugten Gase durch die Leitung 11 in das Filter 2, das sie durch die
Siebplatte 13 verlassen. Infolge des großen Querschnitts tritt im Ölschalter nur ein leichter Druckanstieg
auf, falls sich überhaupt ein solcher ergibt, so daß keine Explosion zu befürchten ist. Etwaige
Flammen, die im Ölbehälter entstehen, und schädliche Zersetzungsprodukte und insbesondere Gase
infolge der Zersetzung des Öls oder der Isolation unter Einwirkung des Lichtbogens werden von dem
Filter zurückgehalten, so daß Zerstörungen in der Umgebung des Schalters nicht zu befürchten sind.
Gemäß Abb. 2 ist das Filter oberhalb des Schalters vorgesehen. Hierdurch wird die Länge der Ableitung
11 stark verkürzt. Aus diesem Grunde ist eine Schutzplatte 15 vorgesehen, um die Siebplatte
14 vor der unmittelbaren Einwirkung der heißen Gase zu schützen. Die Platte hindert gleichzeitig
das Filtermaterial an einem Hineinfallen in das Ölbad.
Abb. 3 gibt die umgekehrte Anordnung wieder. Hier ist das Filter unterhalb des Ölbades vorgesehen.
Zu diesem Zweck ist der ölbehälter 1 im Filtergehäuse 2 untergebracht. Die Gase können in
den Ringraum zwischen den beiden Behältern durch die seitlichen öffnungen 16 ausströmen, die am
oberen Rande des Ölbehälters 1 vorgesehen sind. Sie können jedoch dem Filter auch durch mehrere
Leitungen zugeführt sein, die vom Deckel des Ölbehälters in den Filterraum führen. Falls der ölschalter
unmittelbar auf dem Boden aufgestellt werden soll oder es wünschenswert ist, den Boden
des Gehäuses 2 zu verschließen, so können im Außengehäuse 2 seitliche öffnungen 17 vorgesehen
sein, welche ein Ausströmen der Gase ins Freie zulassen.
Die meisten Leistungsschalter können nur dann starke Ströme abschalten, wenn ein mehr oder
weniger hoher Druck auf den Trennungslichtbogen einwirkt. Dies scheint im Widerspruch zu dem
Prinzip der Erfindung zu stehen, nach welcher jeder Druckanstieg im Schalter durch groß bemessene
Ausströmöffnungen verhindert ist. Beim Erfindungsgegenstand sind jedoch Lichtbogenlöschkammern
7 und 8 vorgesehen, in denen ein hoher Druck auf den Lichtbogen einwirkt, ohne daß sich
im ölbehälter selbst infolge der großen Ausström-
öffnung ein hoher Überdruck entwickeln kann. Solche Lichtbogenlöschkammern sind bekannt. Bei
der Erfindung sind jedoch in dem gleichen Leistungsschalter Lichtbogenlöschkammern und Gasfilter
vorgesehen, um den Schalter explosionssicher zu machen. Dies gewährleistet eine wesentlich
verbesserte Wirkungsweise der Lichtbogenlöschkammer, da durch sie die Gegendrücke verhindert
werden, die in den bisher bekannten Leistungsschaltern auftreten und das Ausströmen der ionisierten
Gase und damit die Wiederherstellung des dielektrischen Widerstandes der Lichtbogenstrecke
verzögern.
Das Gehäuse selbst kann auch als Sicherheitsventil ausgebildet sein. In Abb. 4 ist der ölbehälter
ι durch die Feder 27 so gegen den Deckel 10 gepreßt,
daß sich ein öldichter Verschluß ergibt. Die Feder 27 ist so bemessen, daß beim Auftreten eines
unzulässigen Druckes im ölbehälter die Feder nachgibt und das ölgefäß nach unten gedrückt wird.
Hierbei entsteht zwischen dem ölbehälter und dem Deckel ein freier Zwischenraum, der das Ausströmen
der entstandenen Gase in das Filter zuläßt. Obwohl Gasfilter geeigneter Ausbildung unter der
Bedingung verwandt werden können, daß sie der Einwirkung der heißen Gase widerstehen, ist Quarzsand
als Filtermaterial besonders zweckmäßig. Als weiteres Filtermaterial kommen z. B. Glaswolle,
Asbest, poröse Erde usw. in Frage.
Die rauchaufsaugenden Eigenschaften des Filtermaterials lassen sich wesentlich erhöhen, wenn bei
geeigneter Filterausbildung das Material in bekannter Weise mit einer geeigneten Flüssigkeit, so
z. B. öl, getränkt wird.
Dem Filtermaterial lassen sich Reaktionsmittel zusetzen, um gewisse schädliche Produkte zurückzuhalten
oder zu neutralisieren, die durch die Zersetzung der Flüssigkeit oder der Isolation entstehen.
Dies ist z. B. für elektrische Apparate zweckmäßig, die chlorhaltige isolierende Flüssigkeiten
enthalten, welche bei der Zersetzung Chlor oder chlorige Säuren abgeben, deren Zurückhaltung dadurch
erfolgen kann, daß das Filtermaterial mit Natriumhyposulfit, Natriumkarbonat oder einem
anderen geeigneten Stoff getränkt ist.
Bei den in Abb. 5 und 6 wiedergegebenen Leistungsschaltern, die in ihrer Ausbildung der in
Abb. 3 veranschaulichten Ausführungsform ähneln, ist ein Zentrifugalseparator vorgesehen. Der Separator
dient der Trennung der Flüssigkeit von dem gasförmigen Teil der Zersetzungsprodukte. Beim
Entstehen eines Fehlerlichtbogens strömen die Zersetzungsprodukte des Öles aus dem Ölbehälter 1
durch den zwischen dem Deckel 10 und dem Öl-SS gefäß ι befindlichen Raum 24 in den ringförmigen
Zwischenraum 25 zwischen dem Ölbehälter 1 und dem Gehäuse 2. In diesem Zwischenraum sind die
Leitschaufeln 21 des Zentrifugalseparators vorgesehen, welche den ausströmenden Gasen eine schraubenförmige
Bewegung erteilen. Während dieser Bewegung werden die von den Gasteilchen mitgerissenen
Flüssigkeitstropfen abgeschieden. Letztere schlagen sich auf den Leitschaufeln nieder und
sammeln sich auf dem Boden 22 des Separators. Der Boden fällt von innen nach außen leicht ab und
weist in seiner Mitte eine oder mehrere öffnungen auf, durch welche die Gase zum Filter 12 abströmen
können. Die nach außen gerichtete Neigung des Bodens 22 läßt die Ableitung der abgeschiedenen
öltropfen nach einem bei 23 vorgesehenen Ablaßventil zu.
Auf dem Boden des Separators kann gegebenenfalls ein Schwimmer vorgesehen sein, der bei einer
bestimmten Höhe der angesammelten Flüssigkeit ein Warnsignal zum Ansprechen bringt. Auch ein
Schauglas oder ein Fenster läßt sich vorsehen, durch welches die Beobachtung des Flüssigkeitsstandes am Boden des Separators und des Auftretens
eines Fehlers möglich ist.
Claims (8)
1. Sicherheitsvorrichtung für Flüssigkeitsleistungsschalter,
die eine oder mehrere Löschkammern aufweisen und mit einem Filter zur Durch- und Ableitung entstehender Gase ausgerüstet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Gasableitung mindestens 5 cm2
je kA beträgt und der Querschnitt des Filters ungefähr gleich dem Querschnitt des Schaltergehäuses
oder größer ist, so daß im Falle einer anormalen Zersetzung oder Entzündung der isolierenden
Flüssigkeit oder der inneren Isolation als Folge eines Stehlichtbogens keine den Kessel
merklich beanspruchende Zusatzdrucksteigerung bei der Filtrierung der abgeführten Gase auf
Ungefährlichkeit eintritt.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter oberhalb
des Filters und zwischen der Oberkante des Schalterbehälters und dem Deckel des Filtergehäuses
ein den Schalter und das Filter verbindender Raum vorgesehen ist.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Schaltergefäß und dem Filter ein Separator angeordnet ist, der einen nennenswerten Teil der
vom ausströmenden Gas mitgerissenen ölteilchen zurückhält.
4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fassungsvermögen
des Separators zum wenigsten gleich der ölmenge ist, welche sich im normalen Zustand
zwischen dem oberen Spiegel und dem niedrigsten Stand befindet, auf dem etwa ein Fehlerlichtbogen
entstehen kann.
5. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Separator als
Zentrifugalseparator ausgebildet ist und die Leitschaufeln des Separators den ausströmenden
Gasen eine drehende Bewegung erteilen.
6. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln
des Zentrifugalseparators in einem zwischen dem Schalterbehälter und dem Filtergehäuse
vorgesehenen Ringraum angeordnet sind.
7· Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Separator mit
einem sich nach der Mitte zu konisch erhöhenden Boden ausgerüstet ist und in seiner Mitte
eine oder mehrere öffnungen für den Durchtritt der Gase zum Filter aufweist.
8. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Separator und
das Filter in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 407680, 516779,
297, 592 °76;
britische Patentschrift Nr. 184666; USA.-Patentschriften Nr. 1 551 514, 1 573 179.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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