DE972248C - Kegelmuehle zum Bearbeiten von Zellstoff-, Papierstoff- od. ae. faserhaltigen Suspensionen - Google Patents
Kegelmuehle zum Bearbeiten von Zellstoff-, Papierstoff- od. ae. faserhaltigen SuspensionenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C2/10—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers concentrically moved; Bell crushers
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Description
AUSGEGEBEN AM 11. JUNI 1959
A 18973 VIIJ 55 c
Kriens, Luzern (Sdiweiz)
Die Erfindung betrifft, eine Kegelmühle zur Bearbeitung
von Zellstoff-, Papierstoff- oder ähnlichen faserhaltigen Suspensionen.
Es ist bekannt, daß die Beschaffenheit einer Kegelmühle der zu verrichtenden Mahlarbeit oder
Auflösearbeit und der Art des zu verwendenden Gutes angepaßt werden muß. Die Anpassung der
Kegelmühle an die speziell vorliegenden Verhältnisse erfolgte bisher durch eine geeignete Wahl der Messer,
d. h. durch die Wahl der zweckmäßigsten Messerbreite, Nutentiefe, Messermaterial u. dgl., welch
letzteres von verschieden legiertem Stahl bis zu keramisch gebundenen Lamellen variieren kann. Es
hat sich nun herausgestellt, daß man in vielen Fällen auch den Kegelwinkel des 'Mahlkörpers verändern
muß. Diese Anpassung war bei den bisher bekannten Kegelmühlen überhaupt nicht vorgesehen und deshalb
entweder gar nicht möglich, weil das Mahlgehäuse für Mahlkörper mit einem bestimmten Kegelwinkel
eingerichtet war, oder sie erforderte komplizierte ao Demontage- und Montagearbeiten, welche eine schnelle
Anpassung an die besten Betriebsbedingungen nicht erlaubten.
Die erfindungsgemäße Kegelmühle besitzt einen stillstehenden, von einem im Mahlgehäuse abgestützten
auswechselbaren Kegeleinsatz gebildeten Mahlkörper und einen an der Antriebswelle auswechselbar
befestigten rotierenden, mit dem Kegeleinsatz zusam-
909531/1
menarbeitenden kegelstumpfförmigen Mahlkörper und zeichnet sich dadurch aus, daß. sie zur wahlweisen
Verwendung von Mahlkörperpaaren eingerichtet ist, welche derart verschiedene Kegelwinkel aufweisen,
daß je nach der Verwendung von Mahlkörperpaaren mit mehr oder weniger großem Kegelwinkel die Mahloder Auflösearbeit der Art des zu verarbeitenden
Gutes angepaßt werden kann.
Dabei können die Mahlkörper mit den verschiedenen
ίο Kegelwinkeln unter sich mit Messern verschiedener
Art ausgestattet sein.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine erste Ausführung einer Kegelmühle im
Axialschnitt,
Fig. 2 dieselbe Kegelmühle mit einem Kegeleinsatz mit größerem Kegelwinkel,
Fig. 3 eine zweite Ausführung der Kegelmühle ebenfalls im Axialschnitt, und
Fig. 4 dieselbe Ausführung wie Fig. 3 mit einem Kegeleinsatz mit größerem Kegelwinkel.
Die Kegelmühle weist eine Antriebswelle 1 (Fig. 1)
auf, welche in Lagern 2 gelagert und einerends bei 3 konisch verjüngt ist, wobei das verjüngte Ende-3
zur fliegenden Befestigung eines rotierenden kegelförmigen Mahlkörpers 4 dient. Der Mahlkörper 4 ist
auf das Wellenende 3 aufgekeilt und durch eine Mutter 5 gesichert. Der Mahlkörper 4 ist mit Messern 6
versehen, die mit feststehenden Messern 7 eines Kegeleinsatzes 8 zusammenwirken, wobei dieser Kegeleinsatz
8 zusammen mit den Messern 7 den stillstehenden Mahlkörper bildet. Dieser Kegeleinsatz 8
ist mittels ringförmiger Stützen 9 im Gehäuse 10 der Kegelmühle in axialer Richtung verschiebbar
angeordnet und weist an serriem den Messern abgekehrten
Ende einen zylindrischen Fortsatz 11 auf, der mit einem Gewinde 12 versehen ist. Der Fortsatz 11
ist gleichachsig zur WeEe 1.
Zur Verschiebung des Kegeleinsatzes 8 im Gehäuse 10 ist ein Schneckenrad 13 mit Innen- und Außenverzahnung
vorgesehen. Die Innenverzahnung wirkt mit dem Gewinde 12 des Fortsatzes 11 zusammen,
und die Außenverzahnung kämmt mit einer Schnecke 14, welche z. B. durch ein Handrad (nicht dargestellt)
betätigt werden kann. Durch die genannte Verschiebung des Kegeleinsatzes 8 erfolgt die Einstellung der
Messer 7 zu den Messern 6 des rotierenden Mahlkörpers 4.
Die Zufuhr des zu bearbeitenden Gutes erfolgt in axialer Richtung durch den Fortsatz 11, wodurch
Strömungsverluste herabgesetzt werden. Da der Kegeleinsatz 8 in axialer Richtung verschiebbar ist,
muß die Gutzufuhr durch einen elastischen Schlauch erfolgen.
Sowohl der feste Kegeleinsatz 8 als auch der rotierende Mahlkörper können in einfacher Weise
ausgewechselt werden. Wie aus den Figuren ersichtlich, ist die Mühle erfindungsgemäß so eingerichtet, daß
sie wahlweise mit Mahlkörperpaaren verschiedener Kegelwinkel verwendet werden kann, und zwar ist
dem Mahlgehäuse eine Form gegeben, welche erlaubt, Mahlkörper mit verschiedenem Kegelwinkel im gleichen
Gehäuse abzustützen. Wie ' die Zeichnung erkennen läßt, ist in Fig. 2 die gleiche Kegelmühle
dargestellt wie in Fig. 1, wobei sowohl der Mahlkörper 4 als auch der Kegeleinsatz 8 durch entsprechende
Organe 4O uiid 8O mit größerem Kegelwinkel
ersetzt sind.
In der Fig. 3 ist eine Variante der beschriebenen Einrichtung dargestellt. Der rotierende Mahlkörper 15
ist nicht fliegend, sondern zwischen den beiden Lagern 16 der Welle 17 an letzterer angeordnet und
mittels einer Mutter 18 so befestigt, daß er mit einer an seinem Boden angeordneten konischen Aussparung
gegen eine auf der Welle 17 festsitzende, konische Scheibe 19 gepreßt wird. Die Messer des rotierenden
Mahlkörpers 15 sind mit 20 bezeichnet.
Im Gehäuse 21 der Kegelmühle ist ferner ein feststehender Kegeleinsatz 22 eingesetzt, welcher
Messer 23 trägt, wobei der Kegeleinsatz 22 mit den Messern 23 den stillstehenden Mahlkörper bildet.
Bei dieser Ausführung ist zur Einstellung der Messer der beiden Mahlkörper nicht der feststehende,
sondern der rotierende Mahlkörper 15 in axialer Richtung verschiebbar. Zu diesem Zweck ist die
Welle 17 axial bewegbar gelagert, wobei zur Verstellung wiederum eine aus Schneckenrad 24 und
Schnecke 25 bestehende Vorrichtung vorgesehen ist.
In Fig. 4 ist die gleiche Vorrichtung gezeigt wie in Fig. 3, nur der Kegeleinsatz 22 im Gehäuse 21 ist
durch einen einen größeren Kegelwinkel aufweisenden Einsatz 22O mit Messern 23O ersetzt. Entsprechend
ersetzt der rotierende Mahlkörper I5„ den Mahlkörper
15. Der Mahlkörper I5a wird durch eine
Mutter i8„ gehalten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Kegelmühle zum Bearbeiten von Zellstoff-, Papierstoff- oder ähnlichen faserhaltigen Suspen- ioo sionen, mit einem stillstehenden, von einem im Mahlgehäuse abgestützten auswechselbaren Kegeleinsatz gebildeten Mahlkörper und mit einem an der Antriebswelle befestigten rotierenden, mit dem Kegeleinsatz zusammenarbeitenden kegelstumpfförmigen Mahlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur wahlweisen Verwendung von Mahlkörperpaaren (4, 8 bzw. 4O, 8a; 15, 22 bzw. τ5α> 22α) eingerichtet ist, welche derart verschiedene Kegelwinkel aufweisen, daß je nach der Verwendung von Mahlkörperpaaren mit mehr oder weniger großem Kegelwinkel die Mahl- oder Auflösearbeit der Art des zu verarbeitenden Gutes angepaßt werden kann.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 838 991; USA.-Patentschriften Nr. 2 207 931, 1 399 976; britische Patentschrift Nr. 440 683 ; französische Patentschrift Nr. 325 623;Prospekt ίο-SB der Firma Dilts Machine Works, Fulton, New York, betreffend.»Dilts Hydrafiner«.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 509 659/404 2.56 (909531/1 6.59)
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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| DE972248C true DE972248C (de) | 1959-06-11 |
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Family Applications (1)
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