DE972077C - Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl.Info
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- DE972077C DE972077C DEC10823A DEC0010823A DE972077C DE 972077 C DE972077 C DE 972077C DE C10823 A DEC10823 A DE C10823A DE C0010823 A DEC0010823 A DE C0010823A DE 972077 C DE972077 C DE 972077C
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- Germany
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- cutter head
- chamfering
- chamfered
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- 239000007769 metal material Substances 0.000 claims description 2
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B5/00—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B5/16—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for bevelling, chamfering, or deburring the ends of bars or tubes
- B23B5/167—Tools for chamfering the ends of bars or tubes
- B23B5/168—Tools for chamfering the ends of bars or tubes with guiding devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. Der Gegenstand des Hauptpatents bezieht sich auf eine Einriebtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. aus metallischem Werkstoff mit Kreis-, rechteckigem oder viereckigem Querschnitt, bestehend aus einem Schneidmesser aufweisenden, umlaufenden Messerkopf, in dem Hartmetallschneidstäläle mit negativem Spanwinkel angeordnet ,sind und vor dem Messerkopf eine feste Führung vorgesehen ist, in der das anzufasende Teil verschiebbar ist.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des Gegenstandes des Hauptpatents.- Es wird vorgeschlagen, die Führung so zu gestalten, daß sie mit axialem Abstand einander gegenüberliegende Kanten oder Flächen aufweist, an denen das anzufasende Teil in waagerechter Lage anliegt. Durch diese Gestaltung wird gegenüber der Einrichtung nach dem Hauptpatent nicht nur erreicht, daß die Drehachse des Messerkopfes während des Anfasens mit der Urngsachse des anzufasenden Teiles in einer Wirkungslinie liegt; sondern jetzt auch. Werkstücke angefast werden können, die an ihrem Ende einen über .den Querschnitt des Werkstückes hinausragenden Grat aufweisen.
- Werden lange Stangen od. dgl., die auf einem Stützbock aufgelegt werden müssen, angefast, so empfiehlt es sich, die dem Messerkopf am nächsten liegende Kante oder Fläche an der Unterseite des anzufasenden Stangenendes anliegen zu ,lassen. Werden kurze Stangen in dieser Weise bearbeitet, so ist es zweckmäßig, die dem Messerkopf am nächsten liegende Kante oder Fläche an der Oberseite des anzufasenden Teiles anliegen zu lassen.
- Es ist vorteilhaft, das in unmittelbarer Nähe des Messerkopfes vorgesehene HaIt:emittel so zu gestalten, daß man durch Verschwenken oder Verdrehen desselben in der Lage ist, mehrere Führungen verschiedener Gestaltung und Größe nacheinander vor dem Messerkopf anzuordnen:, So kann man beispielsweise vor dem Messerkopf eine Platte, Scheibe od. dgl. anordnen, in der mehrere verschiedenartige Führungen lösbar angeordnet sind und die Platte, Scheibe od. dgl. um eine zur Messerkopfachse parallele Achse verdrehbar lagern. Durch eine Rasteinrichtung od. dgl. wird diese Platte, Scheibe od. dgl. so. festgelegt, daß die Führung, die für eine Stange bestimmter Größe b°-nötigt wird, vor dem Messerkopf arretiert ist.
- Das anzufasende Teil wird durch die Führung hindurchgeschoben und leicht schräg gestellt, so daß die Stange kurz vor dem Messerkopf festgelegt ist, ohne eingespannt werden zu müssen. Durcheine Sch.raubbewegun:g wird das anzufasende Teil gegen den Messerkopf verschoben. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht einer Anfaseinrichtung, mit der lange Stangen bearbeitet werden:, im Schnitt, Fig.2 eine Anfaseinrichtung, mit der kurze Stangen bearbeitet werden, im Schnitt.
- Der eine oder mehrere Schneiden i aufweisende Messerkopf 2 wird in bekannter Weise gelagert. Unmittelbar vor ihm ist ein Stützbock, eine Platte oder Scheibe 3 vorgesehen. Im Teil 3 ist eine Buchse q., beispielsweise= mittels einer Madenschraube 5, lösbar angeordnet. Das Teil 3 kann um eine zur Messerkopfachse parallele Achse drehbar oder schwenkbar sein, so daß man in der Lage ist, durch Verdrehen .des Teiles 3 die eine oder andere Führung vordem Messerkopf 2 anzuordnen. Weist die anzufasende Stange 6 eine verhältnismäßig große Länge auf"so daß es erforderlich ist, sie auf einen Stützbock 7 aufzulegen, so wird die Buchse .4 so gestaltet, daß sie innen .mit zwei Kanten oder Flächen 8, 9 und zwei Flächen i o, i i versehen ist, von denen die in .der Nähe des Messerkopfes liegende Kante oder Fläche 9 auf die Stange 6 von unten. her, die Kante, Fläche 8 od. d@gl. von oben her einwirkt, wenn sich die Stange 6 in einer waagerechten Lage befindet, oder anders ausgedrückt, die Drehachse des Messerkopfes 2 und die Längsachse der Stange 6 in einer Wirkungslinie liegen.
- Ist die Länge der Stange verhältnismäßig kurz, so wird man den Teil 3 so verdrehen oder verschwenken, daß eine Führungsbuchse q.' vor dem Messerkopf angeordnet ist, deren dem Messerkopf 2 am nächsten liegende Kante, Fläche g', i o' od. dgl. in diesem Fall auf die Oberseite der Stange 6' einwirkt, während die von dem Messerkopf abgewandte Kante oder Fläche 8' auf die Unterseite der Stange 6' einwirkt.
- Das Einführen der zu bearbeitenden Stangen 6, 6' in die jeweilige Führung erfolgt so. daß die anzufasende Stange leicht schräg gestellt in die entsprechende Buchse hineingeschoben wird. Sie ist i& ährend des Einschiebens mit Spiel zwischen den Flächen i o, -i i bzw. i o', i i' angeordnet.
- Nunmehr wird d.ie anzufasende Stange aus einer Schrägstellung in -eine waagerechte Stellung bewegt, so daß sie sich an den , Kanten oder Flächen 8, 9 bzw. 8', 9' anlegt. In dieser Stellung wird die jeweilige Stange durch eine Art Schraubbewegung mit leichtem Druck auf die Stange nach unten bzw. nach oben gegen den Messerkopf geschoben und dabei von dem oder den Messern i am Ende angefast.
- Selbstverständlich kann man die Führungsbuchsen 4., a' auch in einem festen Stützbock anordnen, wenn eine .erhebliche Anzahl von Stangen gleichen Durchmessers und etwa gleicher Länge anzufasen sind.
- Um zu verhindern, daß die anzufasenden Teile durch zu weites Hineinschieben in den Messerkopf in verschiedener Weise angefast werden, kann man im Messerkopf einen gegebenenfalls verschiebbaren Begrenzungsstift 12 anordnen, an dem das anzufasende Teil zur Anlage kommt, wenn die gewünschte Anfasfläche geformt wurde.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. aus metallischem Werkstoff, bestehend aus einem mit Schneidmessern versehenen, umlaufenden Messerkopf und einer Führung, in der das anzufasende Teil verschiebbar ist, nach Patent 971798, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (q.) mit axialem Abstand einander gegenüberliegende Kanten oder Flächen (8, 9) aufweist, an denen das anzufasende Teil in waagerechter Lage anliegt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anfasen langer Stangen, die auf einen Stützbock od. dgl. aufgelegt werden müssen," die dem Messerkopf am nächsten liegende Kante oder Fläche an der Unterseite des anzufasenden Endes anliegt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anfasen verh.ältnis-.mäßig kurzer Stangen die dem Messerkopf am nächsten liegende Kante oder Fläche an der Oberseite des anzufasenden Teiles anliegt. ,I. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer in unmittelbarer Nähe des Messerkopfes vorgesehenen Platte, Scheibe (3) od. dgl. mehrere Führungen verschiedener Gestalt angeordnet sind und die Platte um eine zur Messerkopfachse parallele Achse verschwenkbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC10823A DE972077C (de) | 1955-02-27 | 1955-02-27 | Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC10823A DE972077C (de) | 1955-02-27 | 1955-02-27 | Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE972077C true DE972077C (de) | 1959-05-21 |
Family
ID=7014840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC10823A Expired DE972077C (de) | 1955-02-27 | 1955-02-27 | Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE972077C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2973266A1 (fr) * | 2011-03-29 | 2012-10-05 | Saint Gobain Pont A Mousson | Chanfreineuse pour tuyaux |
-
1955
- 1955-02-27 DE DEC10823A patent/DE972077C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2973266A1 (fr) * | 2011-03-29 | 2012-10-05 | Saint Gobain Pont A Mousson | Chanfreineuse pour tuyaux |
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