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DE971952C - Verfahren zum pneumatischen Foerdern koerniger Feststoffe - Google Patents

Verfahren zum pneumatischen Foerdern koerniger Feststoffe

Info

Publication number
DE971952C
DE971952C DES31444A DES0031444A DE971952C DE 971952 C DE971952 C DE 971952C DE S31444 A DES31444 A DE S31444A DE S0031444 A DES0031444 A DE S0031444A DE 971952 C DE971952 C DE 971952C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
gas flow
pressure
static pressure
reflux
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES31444A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Daniel Drew
Frederick Elos Ray
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Oil Corp
Original Assignee
Socony Mobil Oil Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Socony Mobil Oil Co Inc filed Critical Socony Mobil Oil Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE971952C publication Critical patent/DE971952C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/0015Feeding of the particles in the reactor; Evacuation of the particles out of the reactor
    • B01J8/0025Feeding of the particles in the reactor; Evacuation of the particles out of the reactor by an ascending fluid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

  • Verfahren zum pneumatischen Fördern körniger Feststoffe Die Erfindung betrifft die Betriebsweise eines pneumatischen Förderers, der zum Heben eines körnigen Kontaktstoffes benutzt wird und der insbesondere für Anlagen zur fortlaufenden katalytischen Behandlung von Kohlenwasserstoffen bestimmt- ist, bei denen der körnige Kontaktstoff in einem geschlossenen Kreislauf durch Umwandlungs und Regenerierungszonen bewegt wird.
  • Die Erfindung kann beispielsweise beim katalytischen Kracken, bei der Isomerierung, Hydrierung, Dehydrierung, Reformierung, Hydroformierung, Aromatisierung, Alkylierung, Zyklisierung oder Entschwefelung von Erdölfraktionen, beim Verkoken von Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von körnigem Koks oder hitzebeständigen festen Teilchen, bei der Viskositätserniedrigung von Erdölrückständen, bei erhöhten Temperaturen, bei pyrolytischen Umwandlungsverfahren, wie beispielsweise der Umwandlung von Propan und Äthan in ungesättigte Kdhlenwasserstoffe und von Methan in Acetylen, angewendet werden.
  • Je nach dem Verwendungszweck können die verschiedensten Kontaktstoffe benutzt werden, und zwar in Form von Körnern, Kugeln, Tabletten, Pillen oder unregelmäßig geformten Körpern, soweit sie nicht pulverförmig sind. Im Rahmen der Erfindung kommen Teilchengrößen von ungefähr 0,13 bis I2,7 mm und vorzugsweise von ungefähr 4,7 bis 0,83 mm in Betracht. Das Schüttgewicht kann im Bereich von 0,32 bis 2 g/cmS liegen.
  • Bei kontinuierlich arbeitenden katalytischen Krackanlagen wird der körnige Kontaktstoff im Kreislauf durch eine Umwandtungszone und eine Regenerierungszone geführt, wobei er in Form einer kompakten Säule durch Schwerkraft absinkt.
  • Bis vor kurzem wurden ausschließlich kontinuierlich arbeitende Becherwerke benutzt, um den Katalysator nach Durchlauf durch die Zonen zu heben. Bei diesen mechanischen Elevatoren ist jedoch die Höhe der Anlage und die Menge des umlaufenden Katalysators praktisch sehr begrenzt.
  • Deshalb mußten diese katalytischen Krackanlagen mit nebeneinanderliegenden Reaktions- und Regenerierungsgefäßen arbeiten, benötigten daher zwei Elevatoren und erzielten nur verhältnismäßig geringe Katalysatorumlaufgeschwindigkeiten. Es wurde als wünschenswert gefunden, die Katalysatorumlaufgeschwindigkeiten zu erhten'-,- ffi dadurch eine Vereinfachung anderer Teile der Anlage, insbesondere des Regenerierungsgefäßes, zu ermöglichen und das Reaktionsgefäß und das Regenerierungsgefäß senkrecht übereinander anzuordnen, so daß nur ein einziger Katalysatorfördervorgang je Umlauf erforderlich wird. Dies konnte praktisch nur durch pneumatische Förderer erreicht werden, die sich jedoch nicht einführen konnten, weil sie einen sehr hohen Katalysatorabrieb und -bruch verursachten und die Förderung einen äußerst hohen Leistungsverbrauch hatte. Neuerdings sind Förderer entwickelt worden, die eine praktisch befriedigende pneumatische Förderung des körnigen Kontaktstoffes ermöglichen, und zwar zum Teil durch feine Regelung der Gasgeschwindigkeiten an verschiedenen Stellen längs des Hebers. Diese Heber bestehen im wesentlichen aus einer fortlaufenden senkrechten Hebeleitung, die an beiden Enden offen ist und mit den Enden in Speise- und Abgabezonen hinein ragt und hier zwischen den Oberen und unteren Enden jeder Zone mündet. Der Kontaktstoff sinkt durch Schwerkraft in die Speisezone am unteren Ende des Hebers als praktisch kompakte Masse. Bei einer bevorzugten Form des Gashebers wird ein Fördergas in die Zone in zwei Strömen, einem Primär- und einem Sekundär-Gasstrom, eingeführt. Der Primär-Gasstrom wird von einer Stelle dicht am unteren Ende des Hebers so eingeführt, daß er in die Hebeleitung gelangt, ohne durch die Masse des kompakten Stoffes hindurchzugehen, und zwar gewöhnlich direkt unterhalb des Hebers. Der Sekundär-Gasstrom wird an einer oder mehreren Stellen zugeführt, die seitlich von der Mittelachse des Hebers entfernt liegen, und geht durch eine wesentliche Kontaktstoffschicht in der Speisezone hindurch. Die Aufgabe des Primär-Gasstroms besteht darin, die körnigen Teilchen durch die Hebeleitung nach oben in die Abgabezone zu fördern. Die Aufgabe des Sekundär-Gasstroms ist die Regelung der Umlaufgeschwindigkeiten der Teilchen, indem diese in den Primär-Gasstrom der Hebeleitung eingedrückt werden.
  • Es wurde gefunden, daß sich ein Rückflußzustand einstellt, durch den die Wirksamkeit des Hebers leidet, wenn die Geschwindigkeit der festen Teilchen in der Hebeleitung zu klein ist. Ist dagegen die Geschwindigkeit des Katalysators im Heber zu hoch, so wird der fontänenartige Austritt des KatalysaRors aus dem oberen Ende der Hebeleitung in die Abgabezone hinein zu hoch und die Wirksamkeit des Hebers ist ebenfalls unzureichend.
  • Wird der Katalysatorumlauf durch eine bestimmte Stärke des Sekundär-Gasstroms festgelegt, so regelt der Gesamtgasstrom die Geschwindigkeit des Katalysators in der Hebeleitung und folglich auch die Höhe der Austrittsfontäne in der Abgabezone am oberen Ende der Leitung. Eine zu kleine Gasgeschwindigkeit ergibt einen Zustand des Aufwellens. Wird die Gasgeschwindigkeit erhöht, indem die Stärke des Primär-Gasstroms erhöht wird, so hört das Aufwellen auf, und die Geschwindigkeit des Katalysators und die Höhe der Austrittsfontäne erhöht sich.
  • Es wurde nun gefunden, daß der Gasheber am wirksamsten arbeitet, wenn ein Zustand schwachen Rückflusses, d. h. beginnenden Rückflusses, in der Hebeleitung vorliegt, und daß sich dieser Zustand durch Druckablesungen an einem Zwischennivean in der Hebeleitung, vorzugsweise in den oberen zwei Dritteln derselben, feststellen läßt. Erfindungsgemäß wird also die Druckablesung dazu benutzt, den Heber mit Spitzenleistung zu betreiben.
  • Man ist an sich durchaus bestrebt, einen Gasheber unter möglichst konstanten Bedingungell so wirtschaftlich wie möglich zu betreiben. In dieser Hinsicht wurde empfohlen, die Abgase aus 4em Regenerierungsgefäß als Fördergas zu benutzen. und es wurden auch bestimmte Geschwindigkeitsbereiche als zweckmäßig angegeben. Für eine bekannte Anlage ist festgestellt worden. daß der Gasförderer mit hohem Ävirkungsgrad und niedrigerem Abrieb arbeitet, wenn die Du.rchschnittsgeschwindigkeit über etwa 3 m/s und unter etwa 18 m/s liegt, wobei Werte zwischen etwa 6 und Y2 m/s bevorzugt werden.
  • Abgesehen davon. daß es sich hierhei noch um ziemlich weite Bereiche handtellt. kann aus diesen Angaben die Lehre der Erfindung, die erwähnte Druckahlesunlg zur Einstellung der Spitzenleistung zu benutzen, nicht entnommen werden.
  • Der wesentliaclhie Fortschritt der Erfindung zeigt sich besonders hei einem Verglleicql der Aieriiel)-werte bisher ausgeführt er Anlagen mit den Werten einer Anlage gemäß der Erfindung. Für bekannte Anlagen werden in Veröffentlichungen Ahrieb"erte von 0,055 bzw. 0,073% genannt, wogegen sich bei einer Anlage gemäß der Erfindung, wie aus dem in der nachfolgenden Beschreibung noch erläuterten Ausführungsbeispi.el hervorgeht ein Abrieb von nur 0.018% ergibt Durch die Möglichkeit, mittels dor Druckablesung die Spitzenleistung einzustel'l,n. wird also der Abrieb gegenüber der bisherigen Arbeitswei-se auf ein Drittel bis ein Viertel herahgesetzt, was für den praktischen Betrieb wirtschaftlfch einen sehr großen Vorteil darstellt.
  • Es ist zwar hei Versuchen mit einem Gasgeber auch ein Abrieb von 0,OI bis 0,02 % ermittelt worden. Diese Angaben haben sich aber bei der praktischen AuslfühSrung der entsprechenden Anlagen nicht bestätigt. Zu berücksichtigen ist, daß der für die Erfindung ermittelte Abriebwert von beispielsweise O,OI88/o den Gesamtumlau£ des Katalysators betrifft, wobei also auch der Abrieb beim Durchlauf durch das Reaktions- und Kegenerierungsgefäß sowie Nebenleitungen eingesch,losson ist, während bei der versuchsweisen Erprobung der Abriehwbert von 0,OI bis 0,020/0 nur auf die Hebeleitung allein bezogen war.
  • Schließlich sind noch Laborversuche bekannt. um pulverförmige Stoffe in flu,idfisiertem Zustand zu untersuchen. Diese aufgewirbelten Stoffe verhalten sich hekanntlich ähnlich wie Flüssigkeiten.
  • Für die Untersuchungen bzw. Messungen des Druckabfalles usw. wurde ein (-ilasSrohr mit einer Länge voll II2 cm und einem Innendurchmesser von 44 mm benutzt, das zwei waagerechte Abbiegungen hatte. Abgesehen davon, daß die Verhältnisse bei fluidisierten Stoffen nicht auf die Förderung von körnigen Stoffen. die beispielsweise Erbsengröße halten und jedenfalls nicht pulverförmig sind. nicht übertragen werden können, lassen sich aus Untersuchungen an einem etwa I m hohen Glasrohr keine Schlüsse für Anlagen ziehen. bei denen die Hebeleitung ei neu Höhenunterschied von beispielsweise 70 m zu überwinden hat und - Kontaktstoffmengen von etwa 300 bis 400 t/h gehoben werden müssen.
  • In der Zeichnung ist Fig. I eine Seitenansicht einer Umwandlungsanlage mit Kreislaufsystem, Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines pneumatischen -Förderers mit der Gasspeisung und automatischen Vorrichtung, um den Heber mit optimaler Wirksamkeit zu betreiben, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Gashebers mit einer abgeänderten Ausführung der Gasspeisung und der automatischen Vorrichtung, um den Heber mit optimaler Wirksamkeit zu betreiben, Fig. 4 eine Seitenansicht eines Gashebers mit einer abgeänderten Ausbildung der Erfindung, Fig. 5 ein typisches Druck-Zeit-Diagramm, das durch Aufzeichnung des statischen Drucks an einem Zwischenniveau der Hebeleitung bei einer Anlage zum Kracken von Kohlenwasserstoffen mit bewegtem Katalysator innerhalb einer 24stündigen Periode aufgenommen wurde.
  • In Fig. I ist eine typische Anwendung der Erfindung auf ein kontinuierliches Krackverfahren mit im Kreislauf bewegtem Katalysator dargestellt.
  • Für dieses Kraokverfahren wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung kein Schutz beansprucht.
  • Das Reaktionsgefäß 10 enthält ein bewegtes kompaktes Katalysatorbett und ist in bekannter Weise innen so eingerichtet, daß der gleichmäßige Fluß, der Kontakt und das In- und Außerberübrungsbringen des Katalysators und des reagierenden Kohlenwasserstoffs gewährleistet ist. Der Katalysator tritt in das Reaktionsgefäß durch ein Speiserohr in ein, in dem er durch Schwerkraft nach unten sinkt, und wird aus dem Reaktionsgefät; durch zwei oder mehrere Auslässe 12 und I3 abgezogen, von denen aus er durch Zweigleitungen I4 in das Regenerierungsgefäß 15 geleitet wird.
  • Verdampfter Kohlenwasserstoff tritt oben in das Reaktionsgefäß durch Leitung 17 ein. Das eingeführte Ö1 kann in einer nicht dargestellten Heizvorrichtung vorerhitzt sein. Ein geeigneter hochsiedender flüssiger Kohlenwasserstoff wird in das Reaktionsgefäß durch die Leitung8 eingeführt, und zwar entweder kalt oder in vorerhitztem Zustand. Die Spaltprodukte können unten aus dem Reaktionsgefäß durch die Leitung 20 abgezogen werden. Ein geeignetes inertes Verschluß gas, beispielsweise Wasserdampf oder Abgas, kann einer oberen Abschlußzone des Reaktionsgefäßes durch die Leitung 21 zugeführt werden. Die Zuflußgeschwindigkeit des Verschlußgases wird durch einen Differentialdruckregler g eingestellt, der den Druck in der Verschlußzone so einregelt, daß dieser etwas über dem Druck in der eigentlichen Reaktionszone liegt. In gleicher Weise wird unten in das Reaktionsgefäß durch die Leitung 22 ein Verschluß- und Spülgas zugeführt, um von dem hier ausgeschleusten Katalysator gas- oder dampfförmige Kohlenwasserstoffe abzustreifen. Das Reaktionsgefäß wird mit einem Druck betrieben, der nahe bei dem Druck des Regenerierungsgefäßes liegt oder etwas darüber oder darunter. Liegt der Druck im Reaktionsgefäß erheblich über dem Druck im Regenerierungsgefäß, so wird eine Druckausgleichszone in den Auslässen I2, I3 vorgesehen.
  • Das Regenerierungsgefäß ist hier beispielsweise ringförmig dargestellt, so daß ein mittlerer Schacht vorhanden ist, durch den sich eine Hebeleitung 25 nach oben erstreckt. Das Regenerierungsgefäß 15 ist mit einem mittleren Lufteinlaß 26 und mit Auslässen I6 und Ig für das Abgas versehen, die dicht am oberen und unteren Ende des Gefäßes liegen.
  • Kühlschlangen sind im unteren Teil des Regenerierungsgefäßes angebracht, denen eine geeignete Kühlflüssigkeit oder ein Kühlgas durch die Leitung 27 zugeführt wird. Das Kühlmittel wird aus den Kühlschlangen durch die Leitung 28 abgeführt.
  • Der Katalysator wird aus dem Regenerierungsgefäß 15 durch zwei oder mehrere Leitungen 30 und 3I in kompakten Strömen abgeführt, die ihn in Speiseleitungen 32 und 33 abgeben, in denen er ebenfalls in kompakter Form durch Schwerkraft absinkt. Diese Leitungen sind oben nach der Atmosphäre zu offen, und es können Meßgeräte für die Katalysator-Strömungsgeschwindigkeit mit ihnen verbunden sein.
  • Ein Fördergas zum Heben des Katalysators wird durch den senkrechten Schacht 50 mittels eines Gebläses 51 angesaugt und unter Druck der Heizvorrichtung 52 zugeführt. Das Gebläse wird durch den Motor 57 angetrieben, dessen Geschwindigkeit automatisch durch den Druckregler 56 so geregelt wird, daß der Gebläseauslaßdruck praktisch konstant bleibt. Das Fördergas kann vorzugsweise Luft, Wasserdampf oder ein anderes inertes Gas sein. Luft wird bevorzugt. In die Heizvorrichtung 52 wird Brennstoff eingeführt und verbrannt, um die Luft auf eine Temperatur nahe der Temperatur des Katalysators zu erhitzen. Die erhitzte Luft wird durch die Leitung 53 derPrimär-Gaszuführung 38 und der Sekundär-Gaszuführung 54 zugeleitet. Bei der bevorzugten Form des Luftdruckförderers ragt die Primär-Gaszuführung 38 durch den Boden des Ilebetanks 34 in diesen hinein und endet unter der Hebeleitung. Die Sekundär-Gaszuführung 54 kann in mehrere Zweigleitungen 43 aufgeteilt werden, die über die Wandung des Hebetanks 34 verteilt liegen, so daß das eingeführte Gas durch das Katalysatorbett im Hebetank 34 hindurchgeht, bevor es in die Hebeleitung 25 eintritt, wodurch der Katalysator in den Primär-Gasstrom eingeblasen wird. Die kombinierten Gasströme fördern die Katalysatorteile durch die Lei tung 25 nach oben in den Abscheider 36. Aus diesem Abscheider 36 wird das Gas durch die Leitun 63 abgezogen, und die festen Teile gelangen durch das Speiserohr II in den Abschluß topf 2I und werden dann in das Reaktionsgefäß 10 gefördert. Der Differentialdruckiegier g wird benutzt, um das Ventil 8 in der Leitung 55 für. inertes Gas zu steuern, die an den Abschlußtopf 2I angeschlossen ist, so daß in dem Abschluß topf ein Druck aufrechterhalten wird, der etwas höher als der Druck im Reaktionsgefäß ist, wodurch ein Entweichen von Reaktionsprodukten durch das Speiserohr II nach oben verhindert wird.
  • Ein Strömungsmesser60 ist im Schacht 50 angeordnet, um die Gesamtmenge des Fördergas ~stroms zu messen. Ein Strömungsregler steht mit dem Strömungsmesser 60 und dem Ventil 62 in der Primär-Gaszuführung 38 in Verbindung, so daß der Gesamtgasstrom durch den Heber konstant gehalten wird Bei dieser Art Gasheber wird der Katalysatorstrom durch den Heber mittels der Strömungsgeschwindigkeit des Sekundär-Gases durch die Zuführung 54 bestimmt. Es wurde gefunden, daß der Strom der festen Teile im wesentlichten proportional dem Druck am unteren Ende des Hdbers ist. Daher ist ein Druckregler 58 mit einem Druckstutzen 5 am unteren Ende des Hebers und einem Ventil 59- in der Gaszuführung 54 verbunden, damit der Katalysatorkreislauf im wesentlichen konstant bleibt.
  • In den oberen zwei Dritteln der-Hebeleitung ist ein Druckstutzen 70 angeordnet und mit dem Druckanzeiger 79 verbunden. Diese D ruckablesung wird erfindungsgemäß benutzt, um die Geschwin-- digkeit des Gasstroms auf ein Minimum an Abrieb einzustellen. Wenn die Geschwindigkeit der durch die Hebeleitung 25 aufwärts geförderten Teilchen zu gering ist, so stellt sich ein Rückflußzustand in der Leitung ein, der so stark sein kann, daß der Fluß der festen Teilchen durch die Leitung ernstlich beeinträchtigt oder vollkommen abgestoppt wird. Abrieb oder Bruch der geförderten Teilchen wird, wie festgestellt wurde, übermäßig hoch, wenn ein Rückfluß in der Leitung stattfindet. Wenn dagegen die Geschwindigkeit der Teilchen zu hoch ist; so fliegen sie oben aus der Leitung mit übermäßig hoher Geschwindigkeit heraus, und es ergeben sich wieder hohe Abriebwerte. Der Gasstrom wird deshalb oberhalb des Rückfluß-Wertes eingestellt, bei dem ein heftiges Aufwellen und Rückfließen in der Leitung mit ?lötzlichen starken Druckänderungen stattfindet. Sodann wird der Gasstrom allmählich durch Zurückschalten des Strömungsreglers herabgesetzt, bis der vom Druckmesser 79 angezeigte Druck innerhalb eines Bereichs von etwa IooO/o schwankt. Dies wird als der Rückflußschwellenwert bezeichnet. Jede kleine weitere Herabsetzung der Geschwindigkeit des Gesamtgasstroms würde verursach,en, daß der in der Hebeleitung vom Druckmesser angezeigte Druck auf das Drei- oder Vierfache seines normalen Wertes steigt, und es würde ein Rückfluß in der Leitung vorhanden sein. Der Strömungsregler wird dann so eingestellt, daß die Strömungsgeschwindigkeit ungefähr IO/o über dem Schwellenwert für Rückfluß liegt, und dadurch wird für den Katalysatorahneb ein Minimalwert erhalten. Im allgemeinen soll zur Erreichung bester Arbeitsbedingungen die Geschwindigkeit des Gesamtgasstroms - ungefähr 0,5 bis 2 O/o'. und vorzugsweise ungefähr 0,75 bis 1,25 0/o oberhalb des Rückflußschwellenwertes liegen.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt, gelangt der Katalysator aus den Leitungen 32, 33 in ein Bett 29, das sich in dem Hebetank 34 befindet. Eine senkrechte sich nach oben erweiternde Hebeleitung 25 erstreckt sich von einer Stelle in diesem Hebetank bis zu einem Absetzgefäß 36, das in wesentlicher Entfernung über dem Reaktionsgefäß 10 liegt. Das untere Ende der Hebeleitung kann nach außen zu einem Mundstück 35 aufgeweitet sein. Das Mundstück kann als getrennter Teir am unteren Ende der Hebeleitung angebracht sein, oder es kann mit dem Rohr der Hebeleitung aus einem Stück bestehen.
  • Der Primär-Gasstrom wird durch die Zuführung 38 eingeführt, die direkt unter der Hebeleitung und oberhalb der Oberfläche der Masseteilehen mündet. Der Sekundär-Gasstrom wird durch die Zuführung43 in den Ringraum hinter der Stauwand 47 eingeführt. Der Sekundär-Gasstrom geht nach innen durch die Masse der festen Teile hindurch, um das untere Ende der Hebeleitung herum und gelangt dann in das untere Ende der Hebeleitung. Vorzugsweise wird der Kontaktstoff von einer Niveauhöhe aus nach oben gefö-dert, die unter' oder wenigstens nicht über der Eintrittsstelle des Pr,imär-Gasstroms liegt.
  • Das ganze Fördergas strömt durch den Schacht 50 nach unten in das Gebläse 51. Das Gas wird durch die Leitung 44 der Heizvorrichtung 52 zugeführt. Um den Betrieb gleichmäßig zu erhalten, ist ein Druckregler 56 mit einem Druckstutzen 64 in der Leitung 44 verbunden und wird benutzt, um die Drehzahl des GeblässCes zu regeln. Dies ist insbesondere notwendig, wenn das Gebläse eine hohe Leistung (Verhältnis von pro Zeiteinheit geförderter Gasmenge zur Umdre!hungsgeschwindigkeit) hat. In Fig. 2 wird der Regler benutzt, um ein automatisches Ventil in der Dampfzuleitung einer Dampfturbine zu betätigen, die als Antrieb für das Gebläse 5I dient. Das Fördergas, das in der Heiz- vorrichtung 52 erhitzt wird, gelangt durch die Leitung 53 und teilt sich in den Primär- und den Sekundär-Gasstrom auf.
  • Beim Anfahren des Hebers wird das Ventil 66 weit genug geöffnet, um den durch den Strömungsmesser 60 im Kamin 50 gemessenen Gesamtgasstrom so einzustellen, daß er eine Katalysatorgeschwindigkeit oberhalb des Rückfluß-Wertes ergibt. Die Umlaufgeschwindigkeit des Katalysators wird dann durch Öffnen des Ventils 67 in der Sekundär-Gaszuführung eingestellt. Es wurde gefunden, daß die Fließgescbwindigkeit des Katalysators in Beziehung zum Druckabfall in der Hebeleitung steht. Daher kann, wenn die Hebeleitung oben offen zur Atmosphäre ist oder der Druck an dieser Stelle konstant gehalten wird, die Strömungsgeschwindigkeit des Katalysators mittels eines Druckreglers 48 konstant gehalten werden, der an einen Druckstutzen 69 angeschlossen ist und das Ventil 67 automatisch betätigt. Um den Abrieb des Katalysators möglichst dicht beim erreichbaren Minimum zu halten, wird das Ventil 67 in einer festen Stellung gehalten und der Gesamtgasstrom durch allmähliches Schließen des Ventils 66 gedrosselt. Der Druck am unteren Ende des Hebers, angezeigt durch einen an den Druckstutzen 69 angeschlossenen Druckmesser, durchläuft ein Minimum. Das Ventil 67 kann dann auf automatische Betriebsweise geschaltet werden, um den Katalysatorumlauf konstant zu halten.
  • Es ist festgestellt worden, daß beim Einstellen der Stärke des Gasstroms auf den minimalen Druckabfall in der Hebeleitung der Abrieb des Katalysators im Heber beträchtlich variieren kann.
  • Dieser Mangel an Gleichmäßigkeit im Abrieb ist wahrscheinlich auf Schwankungen in der Gasgeschwindigkeit zurückzuführen, die so klein sind, daß sie keine meßbaren Änderungen im Gesamtdruckabfall bewirken und daher nicht entdeckt werden können. Versuchsweiser Betrieb einer Hebeleitung, die für die praktische Benutzung bei einem Katalysatorumlauf von 345 t pro Stunde bestimmt war, wobei es sich um körnige Katalysatorteidchen handelte, hat gezeigt, daß die Regelung der Gasgeschwindigkeit außerordentlich kritisch ist. Eine 30/oige Steigerung der Geschwindigkeit verursacht eine 25°/oige Steigerung des Katalysatorabriebs. Eine gleiche Verminderung der Geschwindigkeit unter den Optimalwert kann wegen des starken dadurch bedingten Rückflusses sogar noch ernstere Schwierigkeiten verursachen.
  • Es wurde gefunden, daß die optimale Gasgeschwindigkeit piel genauer bestimmt werden kann, indem der statische Druck an einzelnen Stellen längs der Hebeleitung, vorzugsweise in Höhen oberhalb des unteren Drittels der Leitung, gemessen wird. Wenn die Gasgeschwindigkeit zu gering ist und ein Rückfluß in der Leitung eintritt, steigt der statische Druck auf ungefahr den vierfachen Wert des normalen an. ermäßige Geschwindigkeiten bedingen ein Absinken des statischen - Drucks. Ferner sind bei optimaler Geschwindigkeit die Schwankungen im statischen Druck größer als bei übermäßiger Gasgeschwindigkeit, obwohl sie einheitlicher und nicht so heftig sind wie diejenigen, die auftreten, wenn ein Rückfluß stattfindet. Es wurde gefunden, daß sich eine optimale Gasgeschwindigkeit einstellt, wenn die an einer mittleren Stelle gemessenen Drucksehwankungen ihren Maximalwert, aber doch noch gleichmäßigen Charakter haben. Dies wird als Rückflußschwellenwert bezeichnet. Wenn die Stärke des Gesamtgasstroms fortlaufend oder periodisch eingestellt wird, um die optimale Gasgeschwindigkeit in der Leitung, angezeigt durch den an einer mittleren Stelle gemessenen statischen Druck, aufrechtzuerhalten, wird die beste Gesamtwirkung in dem Heber erreicht und der Katalysatorabrieb nimmt den Minimalwert an.
  • Die Gasgeschwindigkeit kann also geregelt werden, indem der an einer mittleren Stelle gemessene statische Druck als Anhält benutzt und die Stärke des Gesamtgasstroms in Abhängigkeit von den Druckablesungen eingestellt wird. Die Geschwindigkeit des Gasstroms wird niedrig genug gehalten, um eine maximale Weite des Druckbereiches bei einem Druck zu erhalten, der so hoch wie möglich ist, ohne daß sich der Druck plötzlich auf ein Mehrfaches seines Normalwertes erhöht.
  • Der Rückflußschwellenwert wird von Zeit zu Zeit bestimmt, indem die Geschwindigkeit des Gasstroms gesenkt wird, bis der statische Druck schnell ansteigt. Die Geschwindigkeit des Gasstroms wird dann bis zum beginnenden Rückflußzustand erhöht.
  • Es wurde gefunden, daß eine Steigerung von ungefähr IO/o über den Rückflußschwellenwert die Bedingungen in der Hebeleiltung vom Rückfluß zum beginnenden Rückfluß verschiebt.
  • Der Gasheber kann auch automatisch bei einer fortdauernden optimalen Gasgeschwindigkeit betrieben werden. Fig. 2 zeigt einen Druckstutzen 70 zur Messung des statischen Drucks, der mit einem Dämpfer 7I verbunden ist, dessen Ausbildung Druckschwankungen ausgleicht. Der gleichförmige Druck wird einem Druckregler 72 zugeleitet. Da die optimale Gasgeschwindigkeit sehr kritisch ist, wird bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der Regler nicht benutzt, um das Ventil 66 zu betätigen, sondern um das Ventil 73 in einer kleinen Nebenleitung zu beeinflussen, die parallel zum Hauptventil 66 geschaltet ist. Da der Gas strom durch das nebengeschaltete Ventil 73 nur ein geringer Teil des Stroms durch das Hauptventil ist, hat das Ventil 73 eine genügende Empfindlichkeit, um ein sehr genaues Einstellen der optimalen Gasgeschwindigkeit zu gewährleisten. Das Hauptventil-66 wird von Hand auf eine Stärke des Gasstroms eingestellt, die als leicht unter dem Optimalwert liegend bekannt ist.
  • Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführung. Der Strömungsmesser 60 kann aus einer Lochplatte, einem Venturirohr oder einer anderen geeigneten Einrichtung zum Messen des Gasstroms bestehen.
  • Die Heizvorrithtung kann, wie dargestellt, in der Primär-Gaszufuhr 38 liegen, da diese im allgemeinen 85 bis 95 ovo des gesamten Gasstroms fördert. Der Druckstutzen 70 ist mit einem begrenzenden Regler 80 verbunden, um den Bereich des Drucks zwischen Maximal- und Minimalwert zu steuern. Der Regler ist mit einem Ventil 8I in einer kleinen Abzapfleitung 82 verbunden. Diese kann so angeordnet sein, daß sie Gas aus der Primär-Gaszuführung 38 abzieht, wenn das Ventil 8I geöffnet ist, Oder andererseits Gas aus einer nicht dargestellten Druckquelle zuführt. Durch diese Maßnahme wird, wenn die statische Druckänderung abnimmt, die Stärke des Gasstroms vermindert, und umgekehrt. Die optimale Schwankung für jede Hebdleitung wird einfach durch einen Rückflußversuch festgestellt und die Grenzwerte des Reglers werden entsprechend eingestellt.
  • In Fig. 4 ist eine. Einrichtung dargestellt, bei der das Hauptventil 66 automatisch durch einen Strömungsregler 83 betätigt wird, um eine konstante Strömung durch die Hebeleitung 25 aufrechtzuerhalten. Ein begrenzender Regler 84 ist mit dem Druckstutzen 70 verbunden und wird benutzt, um das Ventil 73 in der Leitung 85 zu betätigen, die im Nebenscbluß zum Hauptventiil66 liegt. Der Strömungsregler 83 hat Druckleitungen86, 87 auf jeder Seite des Messers 60 und eine Nebenleitung 88, die diese Leitungen verbindet. Das Ventil 89 in der Leitung 88 ist normalerweise geschlossen.
  • Jedoch ist der begrenzende Regler 84 so ausgebildet, daß er das Ventil 89 automatisch betätigt, wenn das Ventil 73 betätigt wird, so daß der Druckabfall am Strömungsmesser sich nicht ändert.
  • Es ist auch möglich, den begrenzenden Regler 84 direkt auf den Strömungsregler 83 arbeiten zu lassen, um den Strömungsmesser jedesmal auf einen neuen Regelpunkt einzustellen, wenn der Gasstrom durch die Nebenschlußleitung 85 erhöht oder vermindert wird. Der Regler 83 muß so verstellt werden, daß die geregelte Stärke des Gasstroms um einen Betrag erhöht oder vermindert wird, der gleich der Erhöhung oder Verminderung in der Nebenschlußleitung 85 ist.
  • Anstatt der Benutzung eines begrenzenden Reglers in der Einrichtung nach Fig. 3 kann als weitere Ausführungsform ein automatisches Probenahmegerät verwendet werden, um fortlaufend Rückflußteste zu machen. Das Gerät 80' ist an Stelle des begrenzenden Reglers 80 mit dem Druckstutzen 70 verbunden und betätigt das Ventil 8I, wie in Fig. 3 gezeigt. Das Gerät 80' reduziert den Gesamtgasstrom, bis der statische Druck im Heber um 100 0/o steigt, und dann erhöht es die Stärke des Gesamtgasstroms um IO/o. Diese Reihe von Regelvorgängen findet fortlaufend statt, wodurch die Geschwindigkeit des Hebegases in einem optimalen Bereich ,gehalten wird.
  • Ausführungsbeispiel Eine für den praktischen Betrieb eingerichtete katalytische Krackanlage, bei der das Reaktionsgefäß über dem Regenerierungsgefäß angeordnet war und die eine 72,3 m lange Lufthebeleitung enthiielt, wurde mit einer Katalysatorumlaufgeschwindigkeit von 308 t je Stunde betrieben. Es wurde ein üblicher Krackkatalysator benutzt. Die Hebeleitung hatte unten ein Mundstück mit einer ausgeweiteten Öffnung. Der untere kegelstumpfförmige Teil der Leitung machte etwa 65 O/o der gesamten Länge aus, und der obere Teil der Leitung war nach einer glatten Kurve nach auswärts auf einen maximalen inneren Durchmesser von 1 m ausgebogen. Der Innendurchmesser der Leitung betrug am unteren Ende des kegelstumpfförmigen Teils 65 cm und in Höhen von I5,3I und 46 m über dem unteren Ende 69 cm, 74 bzw. 8I cm. Druckstutzen waren in Höhen von 50,5 und 65 m über dem unteren Ende der, Leitung angebracht, und es wurden fortlaufend Ablesungen innerhalb eines 24stündigen Zeitraums gemacht. Das Druck-Zeit-Diagramm ist in Fig. 5 wiedergegeben. Während der normalen Betriebsweise schwankten die Drücke in einem gewissen Bereich um einen ziemlich konstanten Mittelwert. Die Zeitdauer oder einzelnen Schwankungen von einem Grenzwert des Schwankungsbereiches zum anderen betrug ungefähr I Minute. Wenn der Primär-Gasstrom vermindert wurde, vergrößerte sich der Schwankungsbereich, und der Mittelwert verschob sich in Richtung auf höhere Drücke hin. Bei weiterer Herabsetzung des Primär-Gasstroms stellte sich der Rückfiußzustand ein, wie aus den sich nach außen erstreckenden und auf Seite des hohen Drucks der Druckbereiche bei normaler Betriebsweise (Punkte A, B, C, D, E des Druck-Diagramms in Fig. 5) liegenden plötzlichen Drucksteigerungen zu ersehen ist. Während des Zeitraums von I Uhr mittags bis 7 Uhr abends wurde der Gasstrom variiert, wie aus Fig. 5 herrorgeht, um die Unterschiede im Druck-Zeit-Diagramm bei verschiedenen Gasgeschwindigkeiten aujzuzeigen. Wenn kontinuierlich bei beginnenden Rückflußbedingungen gearbeitet wurde, wie in Fig. 5 zwischen 7 Uhr abends und 9 Uhr morgens gearbeitet wurde, betrug der Abrieb weniger als i,36 t pro Tag bei einer Umlaufgeschwindigkeit des Katalysators von 308 t je Stunde, was einen Abriebwert von o,oI80/o ergibt. Der Gas strom für einen Minimalwert des Abriebs betrug bei den Betriebsbedingungen ungefähr 356 m3/Minuten.
  • Der Rückflußschwellenwert wurde zu etwa 353 m8/ Minuten ermittelt.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRSCHE: I. Verfahren zum pneumatischen Fördern körniger Feststoffe, insbesondere körniger Kontaktstoffe bei der Behandlung von Kohlenwasserstoffen, in Form eines kompakten Stroms, der durch eine Reaktionszone und eine unter ihr liegende Regenerierungszone durch Schwerkraft absinkt und mittels eines Fördergases zum erneuten Durchlauf nach oben gehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der statische Druck an einer Stelle in den oberen zwei Dritteln der Hebeleitung fortlaufend gemessen und die Stärke des zugeführten Fördergasstroms entsprechend dem gemessenen statischen Druck derart geregelt wird, daß die Strömungs- geschwindiglceit des Gases unter dem Wer bleibt, bei dem sich ein Minimaldruck einstellt, und etwas über dem Wert, bei dem bei weiterer Verminderung der Fördergasgeschwindigkeit ein sehr erheblicher Druckanstieg erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Fördergasstroms in einem Bereich zwischen dem Rückfluß schwellenwert und IO/o darüber gehalten wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des Fördergasstroms entsprechend der Änderung des statischen Drucks auf etwa 0,5 bis 20/0, vorzugsweise auf etwa 0,75 bis I,250/o über dem Rückflufischwelienwert eingestellt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasförderer mit zwei Gasströmen betrieben wird, von denen der Primär-Gasstrom ohne Durchgang durch das Katalysator- oder Kontaktstoffbett am Speiseende des Hebers in die Hebeleitung gelangt, während der Se'kundär-Gasstrom im wesentziehen durch das Katalysator- oder Kontaktstoffbett hindurchgeht, wobei der Primär-Gasstrom entsprechend dem gemessenen statischen Druck in der Hebeleitung geregelt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Fördergasstroms durch eine auf den statischen Druck ansprechende Vorrichtung unter Zwischenschaltung eines Dämpfers selbsttätig erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Primär-Gasstroms selbsttätig langsam fortlaufend abwechselnd bis zum Ansteigen des statischen Drucks um ungefähr IooO/o vermindert und dann selbsttätig um 1 O/o erhöht wird, so daß die Geschwindigkeit des gesamten Fördergasstroms durch den Heber innerhalb eines engen Bereiches gehalten wird, der nicht erheblich über dem Rückflußwert liegt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verminderung der Fördergasgeschwindigkeit auf einen bis zu 2 O/o über dem Rückflußschwellenwert liegenden Wert durch entsprechend dem statischen Druck erfolgendes automatisches Abziehen eines geringen Teiles des Fördergases aus dem Gasstrom oder Zuführen einer geringen Gasmenge zum Fördergasstrom bewirkt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heber mit zwei Gasströmen betrieben wird, deren einer wesentlich größer ist als der andere, wobei die Stärke des größeren Stroms so weit verringert wird, bis Rückfluß in dem Heber eintritt, während die Stärke des klleineren Stroms entsprechend dem statischen Druck automatisch so eingestellt wird, daß der Gasstrom etwa IO/o über dem Rückfluß schwellenwert liegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 637 472; USA.-Patentschrift Nr. 256I77I; »Industrial and Engineering Chemistry«, Vol. 4I, Nr. 12 (I949), 5.2801 bis 2806; »?ehe Oil and Gas Journal«, Januar I949, 5. 79.
DES31444A 1951-12-11 1952-12-11 Verfahren zum pneumatischen Foerdern koerniger Feststoffe Expired DE971952C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB637472A (en) * 1946-10-17 1950-05-17 Fuller Co Improvements in method and apparatus for handling pulverulent materials
US2561771A (en) * 1949-05-21 1951-07-24 Houdry Process Corp Processes employing fluent solids

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