DE971887C - Anordnung zum Anschluss von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz - Google Patents
Anordnung zum Anschluss von Kondensatoren an ein WechselstromnetzInfo
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- DE971887C DE971887C DES4238D DES0004238D DE971887C DE 971887 C DE971887 C DE 971887C DE S4238 D DES4238 D DE S4238D DE S0004238 D DES0004238 D DE S0004238D DE 971887 C DE971887 C DE 971887C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/005—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
- H02H9/007—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions avoiding or damping oscillations, e.g. fenoresonance or travelling waves
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Description
(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 16. APRIL 1959
S 4238 VIIIb/2id*
ist als Erfinder genannt worden
(Ges. v. 15. 7.1951)
Es wurde eine Anordnung zum Anschluß von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz vorgeschlagen,
bei der zur Erleichterung der Schaltvorgänge verwendete Dämpfungswiderstände f requenzabhängig
ausgebildet sind. Der frequenzabhängig ausgebildete Dämpfungswiderstand kann dabei aus
einer Drosselspule, der ein öhmscher Widerstand parallel geschaltet ist, bestehen.
Die Erfindung- betrifft eine weitere Verbesserung
der vorgeschlagenen Anordnung. Sie bezieht sich auf eine Anordnung zum Anschluß von Kondensatoren
an ein Wechselstromnetz in einer Energieverteilungsanlage, in der Kondensatoren an Teilsamtnelschienen
wahlweise zu- oder abgeschaltet werden können, die über Transformatoren mit einer
weiteren Sammelschiene verbunden sind, und in der zur Erleichterung der Schaltvorgänge Dämpfungswiderstände
derart frequenzabhängig ausgebildet sind, daß sie bei höheren Frequenzen einen wesentlich
höheren Widerstand ergeben als bei Betriebs- ao frequenz. Die Erfindung besteht dabei darin, daß
die Induktivitäten der Transformatoren in Verbindung
mit Widerständen, über die die Teilsammeischienen miteinander verbunden sind, so bemessen
sind, daß die Induktivität der Transformatoren und as
die Querwiderstände zwischen den Teiisammelschienen als Dämpfungswiderstand für die Schaltschwingungen
beim Zu- und Abschalten der Kondensatoren dienen. Die Teilsammelschienen können
dabei über ohmsche Widerstände miteinander verbunden
werden; die Därnpfungsinduktivität wird dann von der Streuinduktivität der beiden Trans-
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formatoren geliefert. Eine andere Möglichkeit besteht
darin, daß Querdrosselspulen, welche zur Begrenzung der Kurzschlußleistung zwischen zwei
Teilsammelschienen geschaltet sind, durch einen 5 ohtnschen Widerstand überbrückt werden. In diesem
Fäll wird die D ämpfungs induktivität durch die Induktivität der Querdrosselspule zusammen mit
den Streuinduktivitäten der beiden Transformatoren gebildet, über die die Teilsammelechienen aus
ίο der gemeinsamen Hochspanniunigssammelschiene gespeist
werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schaltungsschema !dargestellt. Bei der
Schaltung nach Fig. ι sind zwei Teilsammelschienen
1 und 2 vorgesehen, an die je eine größere Anzahl von Verbrauchern angeschlossen ist. An den
Teilsammelschienen liegen Kondensatoren 3 und 4 bzw. Kondensatorbatterien, die zum Zwecke der
Regelung in einzelnen Teilen zu- oder abgeschaltet werden können. Die beiden Teilsammelschienen sind
über Transformatoren 5 und 6 mit einer gemeinsamen Sammelschiene 7 verbunden. Die Sammelschiene
7 kann beispielsweise aus einem 30-kV-Netz gespeist werden, während die Teilsammelsdhienen 1
und 2 mit einer Spannung von 6 kV arbeiten. Zwischen den beiden Teilsammalschienen 1 und 2 liegt
ein ohmscher Widerstand 8, der zusammen mit den Induktivitäten der beiden Transformatoren 5 und 6
zur Dämpfung der Schaltschwingungen beimSchalten der Kondensatoren 3 und 4 dient.
Bei der Schaltung nach Fig. 2 liegt zwischen den beiden Teilsammelschienen 1 und 2 eine Ouerdrosselspuleo.,
die dazu dient, die Kurzschlußleistung zu begrenzen. Zu dieser Drosselspule ist ein ohmscher
Widerstand 10 parallel geschaltet. Die Dämpfungsinduktivität wind in diesem Fall durch die
Streuinduktivität der beiden Transformatoren und die Induktivität der Querdrosselspule 9 gebildet.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Erfrndung nicht nur für elektrische Anlagen angewendet werden kann, bei denen Kondensatoren zur Regelung der Blindleistung vorgesehen sind. Die Erfindung kann auch dann mit Vorteil verwendet werden, wenn es sich um den Anschluß anderer Kapazitäten an Wechselstromverteilungsnetze handelt. Von besonderer Bedeutung sind solche Anlagen, bei denen längere Kabelstrecken an eine Wechselstromverteilung angeschlossen sind. Denn beim Schalten solcher Kabelstrecken, insbesondere leer laufender Kabelstrecken, können wegen der verhältnismäßig hohen Kapazität der Kabelleitungen Schwierigkeiten infolge von Einschwingvorgängen auftreten. Auch in diesem Fall sind die erfindungsgemäßen Dämpfungswilderstände zur Erleichterung der Schaltvorgänge von Vorteil.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Erfrndung nicht nur für elektrische Anlagen angewendet werden kann, bei denen Kondensatoren zur Regelung der Blindleistung vorgesehen sind. Die Erfindung kann auch dann mit Vorteil verwendet werden, wenn es sich um den Anschluß anderer Kapazitäten an Wechselstromverteilungsnetze handelt. Von besonderer Bedeutung sind solche Anlagen, bei denen längere Kabelstrecken an eine Wechselstromverteilung angeschlossen sind. Denn beim Schalten solcher Kabelstrecken, insbesondere leer laufender Kabelstrecken, können wegen der verhältnismäßig hohen Kapazität der Kabelleitungen Schwierigkeiten infolge von Einschwingvorgängen auftreten. Auch in diesem Fall sind die erfindungsgemäßen Dämpfungswilderstände zur Erleichterung der Schaltvorgänge von Vorteil.
Es sei schließlich noch darauf hingewiesen, daß beim Abschalten der Kapazitäten eine unzulässige
Erhöhung (Aufschaukelung) der Spannung dann vermieden wird, wenn die Dämpfung, d. h. das Verhältnis
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Strom- oder Spannungsampllituden, kleiner als etwa 0,4 ist.
Bei kleiner Kondensatorleistung und Spannungen bis etwa 20 kV kann man auch noch bis zu einem
Dämpfungsverhältnis von 0,5 bis o,6 gehen, ohne Schaden befürchten zu müssen. Die Dämpfung kleiner
als 0,1 zu machen, hat wenig Wert. Man wird den obmschen Widerstand, der zu der Dämpfungsinduktiviität
parallel geschaltet ist, auch nicht kleiner machen, als unbedingt notwendig ist, weil sonst
der EinschaitS'tromstoß bei einer Rückzündung unnötig
groß wird und der Widerstand im Kurzschlußfall auch einen größeren Strom aushaken
müßte, wodurch er teurer wird. Eingehende Untersuchungen haben ergeben, daß eine gute Dämpfung
dann erreicht wird, wenn die Dämpfungsinduktivitat
mindestens das Dreifache der Induktivität der vorgeschalteten Leitung hat. Besonders günstige
Verhältnisse ergeben sich, wenn die Dämpfungsinduktivität die vierfache Induktivität wie die Leitung
hat. Der ohmsche Widerstandswert des Parallelwiderstandes ist etwa im Bereich vom 0,5- bis
zum 2fachen Scheinwiderstand, vorwiegend im Bereich vom 0,5- bis zum ifachen Scheinwiderstand,
der Dämpfungsdrossel'spule bei der Einschwingungsfrequenz zu wählen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anordnung zum Anschluß von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz in einer Energieverteilungsanlage, in der Kondensatoren an Teilsammelschienen wahlweise zu- oder abgeschaltet wenden können, die über Transformatoren mit einer weiteren Sammelschiene verbunden sind, und in der zur Erleichterung der Schaltvorgänge Dämpfungswiderstände derart frequenzabhängig ausgebildet sind, daß sie bei höheren Frequenzen einen wesentlich höheren Widerstand ergeben als bei Betriebsfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivitäten der Transformatoren in Verbindung mit Widerständen, über die die Teilsiammelschienen miteinander verbunden sind, so bemessen sind, daß die Induktivität der Transformatoren und die Querwiiderstände zwischen den Teilsammelschienen als Dämpfungswiderstand für die Schaltschwingungen· beim Zu- und Abschalten der Kondensatoren dienen.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilsaimmelschienen über ohmsche Widerstände miteinander verbunden sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kupplungsdrosselspulen zwischen den Teilsammelschienen durch ohmsche Widerstände überbrückt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 80Ϊ 782/32 4.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES4238D DE971887C (de) | 1943-03-28 | 1943-03-28 | Anordnung zum Anschluss von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES4238D DE971887C (de) | 1943-03-28 | 1943-03-28 | Anordnung zum Anschluss von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE971887C true DE971887C (de) | 1959-04-16 |
Family
ID=7470558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES4238D Expired DE971887C (de) | 1943-03-28 | 1943-03-28 | Anordnung zum Anschluss von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE971887C (de) |
-
1943
- 1943-03-28 DE DES4238D patent/DE971887C/de not_active Expired
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