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DE971798C - Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. aus metallischem Werkstoff - Google Patents

Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. aus metallischem Werkstoff

Info

Publication number
DE971798C
DE971798C DEC9112A DEC0009112A DE971798C DE 971798 C DE971798 C DE 971798C DE C9112 A DEC9112 A DE C9112A DE C0009112 A DEC0009112 A DE C0009112A DE 971798 C DE971798 C DE 971798C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutter head
chamfering
rods
workpiece
metallic material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC9112A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Lindemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Th Calow and Co
Original Assignee
Th Calow and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Th Calow and Co filed Critical Th Calow and Co
Priority to DEC9112A priority Critical patent/DE971798C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE971798C publication Critical patent/DE971798C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/16Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for bevelling, chamfering, or deburring the ends of bars or tubes
    • B23B5/167Tools for chamfering the ends of bars or tubes
    • B23B5/168Tools for chamfering the ends of bars or tubes with guiding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. aus metallischem Werkstoff Es sind Maschinen bekannt, mit denen man auf Automaten, Revolverdrehbänken. usw. zu verarbeitendes Stangenmaterial anspitzen kann. Derartige Maschinen bestehen aus einem Gestell, auf dem außer einem Antriebsmotor ein Getriebe und eine Festspannvorrichtung für die anzuspitzenden Stangen angeordnet sind. Die Festspannvorrichtung kann in Richtung auf den vom Motor angetriebenen umlaufenden Messerkopf verschoben werden.
  • Derartige Anfasmaschinen lassen die Verarbeitung von Stangen verschieden großen Durchmessers zu (beispielsweise von 8 bis 70 mm). Es können auch Vierkant- bzw. Sechskantstangen angespitzt werden. Werden Stangen mit einem verhältnismäßig kleinen Durchmesser bearbeitet, so wird die Drehzahl des Messerkopfes erhöht. Werden Stangen mit verhältnismäßig großem Durchmesser angefast, so wird die Drehzahl verringert. Sollen Stangen od. dgl. beispielsweise mit einem Durchmesser von 8 mm angefast werden, so wäre die Drehzahl des Messerkopfes beispielsweise 300 Umdrehungen pro Minute, werden Stangen von 70 mm Durchmesser angefast, so beträgt die Drehzahl beispielsweise ioo Umdrehungen pro Minute.
  • Die Messer dieser bekannten Anfasmaschinen waren so eingestellt, daß mit einem sehr positiven Spanwinkel gearbeitet wurde. Derartige Maschinen sind verhältnismäßig teuer, und das Anfasen nimmt unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch, weil jedes Stangenende erst .eingespannt, dann in Richtung auf den Messerkopf mittels eines Handrades bewegt, nach dem Anfasen zurückgenommen und ausgespannt werden muß, da die anzufasende Stange infolge des positiven Spanwinkels in den Messerkopf hineingezogen würde, wenn man keine einwandfreie Einspannung und Verschiebung der Stange vorsehen würde.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sehr einfache Maschine zur Verfügung zu stellen, die in der Herstellung billig ist und keinerlei Mittel mehr benötigt, die dem Festspannen und Verschieben des Werkstückes auf den umlaufenden Messerkopf zu dienen.
  • Es ist zwar bekannt, zum Anspitzen von Bolzen-, Rohr-, Schrauben- und Stangenenden sogenannte Innenfräser zu verwenden, deren Messer hinter einer der Zentrierung dienenden, mit den Messern umlaufenden kurzen Buchse auswechselbar angeordnet sind. Die an beiden Enden mit entsprechend der Form des anzuspitzenden Werkstückes gestalteten Schneiden versehenen Messer werden von einem koaxialen Spannfutter zusammenpreßbar umschlossen und laufen, wie dies z. B. bei der Holzbearbeitung allgemein üblich ist, mit hohen Drehzahlen um. Derartige Innenfräser arbeiten einwandfrei, wenn sich das Material, aus dem das Werkstück besteht, leicht zerspanen läßt, wie dies z. B. bei Holz der Fall ist. Abgesehen von der Beschädigung des Werkstückes durch die mit dem Spannfutter umlaufende Buchse treten Schwierigkeiten auf, wenn Teile aus metallischen, Werkstoffen angespitzt werden müssen. Am Werkstück entstehen Rattermarken und dadurch Widerstände, die das Werkstück mitdrehen, das dann nicht mehr von Hand gehalten werden kann.
  • Die oben gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Messerkopf Hartmetallschneidstähle mit negativem Spanwinkel angeordnet sind und vor dem Messerkopf eine feste ' Führung vorgesehen ist, in der das anzufasende, an keiner Stelle fest eingespannte Teil verschiebbar ist.
  • Man ist dadurch in der Lage, mit verhältnismäßig hohen Schnittgeschwindigkeiten von beispielsweise 3oo bis 500 m und mehr pro Minute zu arbeiten, vermeidet ein Hineinziehen des Werkstückes in den Messerkopf, weil ein Anfasen nur dann stattfindet, wenn man die anzufasenden Werkstücke in den Messerkopf hineindrückt, und kann die Spanstärke lediglich durch Verändern der auf das Werkstück in Richtung seiner Achse auf den NTesserkopf zu ausgeübten Druckkraft einstellen, ohne daß Rattermarken zu befürchten sind, da durch die oben beschriebene Gestaltung infolge der erzielten Dämpfung weder Dreh- noch Biegeschwingungen auftreten können. Außerdem wirkt sich bezüglich der Abnutzung bei den hohen Schnittgeschwindigkeiten der negative Spanwinkel sehr günstig aus.
  • Bei Schälmaschinen und. bei Drehbänken für Sonderzwecke ist es bekannt, die Schneidstähle mit negativem Spanwinkel arbeiten zu lassen. Die Verwendung von negativen Spanwinkeln hat den Vorteil, daß das Werkstück nicht in den Schnitt hineingezogen wird. Es muß also das Werkstück gegen die Sahneiden gedrückt werden, so daß die Spanstärke abhängig von dem Druck i'st, mit demdas Werkstück gegen das Werkzeug gedrückt wird. Die bisher feste Einspannung des Werkstückes an mindestens einem Ende kann daher entfallen.
  • Der Erfindungsgedanke wir an Harid der Zeichnung schematisch veranschaulicht. Es zeigt Fig. i die Lagerung eines Messerkopfes, dem eine anzufasende Stange zugeführt wird, Fi.g. 2 eine schematische Darstellung der Anordnung eines Hartmetallschneidstahles gegenüber der anzufasenden Welle.
  • Die Welle i, die den Messerkopf 2 trägt, ist durch die Lager 3, 4 geführt. Sie wird durch einen Motor, beispielsweise über einen Riemen od. dgl., angetrieben, und zwar mit einer Drehzahl, die io- bis 2omal so hoch ist wie die Drehzahl der bisher bekannten Messerköpfe von Anfasmaschinen. Selbstverständlich kann man die Drehzahl durch geeignete Mittel verändern, wenn man verschiedene Durchmesser oder verschiedene Materialien anspitzen will. In der Nähe des Messerkopfes 2 ist eine Führung 6 vorgesehen, in der das Teil 5 mit Spiel verschiebbar ist. Die Messer 7 des Messerkopfes 2 werden, wie aus Fig. 2 ersichtlich, so angestellt, daß sich ein negativer Spanwinkel ergibt,. der -zweckmäßigerweise etwa 5 bis io° beträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. aus metallischem Werkstoff, bestehend aus einem Schneidmesser aufweisenden, umlaufenden Messerkopf, dadurch gekennzeichnet, daß im Messerkopf (2) Hartmetallschneidstähle (7) mit negativem Spanwinkel angeordnet sind und vor dem Messerkopf eine feste Führung (6) vorgesehen ist, in der das anzufasende, an keiner Stelle fest eingespannte Teil (5) verschiebbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentsdhriftan Nr. 322 400, 885 611, 546 951 ; britische Patentschrift Nr. 7o6 220; Dr.-Ing. K. K r e k e 1 e r : »Zerspanbarkeit der metallischen und nicht metallischen Werkstoffe,. I951, S.204 und 2o5; Teohn. Hilfsbuch »Klingelnb@erg«, 13. Auflage, 1953, S.241.
DEC9112A 1954-03-30 1954-03-30 Einrichtung zum Anfasen von Stangen od. dgl. aus metallischem Werkstoff Expired DE971798C (de)

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DE971798C true DE971798C (de) 1959-03-26

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DE (1) DE971798C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE322400C (de) * 1918-09-24 1920-06-28 Bernhard Lang Vorrichtung zur Bearbeitung des Zopfes von Stangen und Masten aus Holz
DE846951C (de) * 1949-03-01 1952-08-18 Utilis Muellheim Fa Innenfraeser
DE885611C (de) * 1950-08-04 1953-08-06 Artur Haller Verfahren zur Herstellung von Rundstabduebeln
GB706220A (en) * 1951-09-24 1954-03-24 Ferenc Lowy Improvements in or relating to apparatus for sharpening pointed instruments

Patent Citations (4)

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