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DE971192C - Spielzeug mit elastischen Antriebselementen - Google Patents

Spielzeug mit elastischen Antriebselementen

Info

Publication number
DE971192C
DE971192C DEB17419A DEB0017419A DE971192C DE 971192 C DE971192 C DE 971192C DE B17419 A DEB17419 A DE B17419A DE B0017419 A DEB0017419 A DE B0017419A DE 971192 C DE971192 C DE 971192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toy
roadway
electromagnet
bristles
toy according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB17419A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Scheller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH SCHELLER DR ING
Original Assignee
HEINRICH SCHELLER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH SCHELLER DR ING filed Critical HEINRICH SCHELLER DR ING
Priority to DEB17419A priority Critical patent/DE971192C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE971192C publication Critical patent/DE971192C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H18/00Highways or trackways for toys; Propulsion by special interaction between vehicle and track
    • A63H18/007Vehicles moved by vibration

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeug mit elastischen Antriebselementen Die Erfindung betrifft ein Spielzeug mit elastischen Antriebselementen, z. B. Borsten, die dazu dienen, das Spielzeug auf einer Fahrbahn durch oszillierende, d. h. rasch aufeinander, schräg gegen die Fahrbahn erfolgende Abstützbewegungen vorzutreiben, und die von einem im Spielzeug angebrachten, von Strömen wechselnder Richtung und/oder Stärke durchflossenen Elektromagneten in oszillierende Bewegung versetzt werden.
  • Die bekannten Spielzeuge dieser Art sind als Fahrspielzeuge ausgebildet, und es ist vorgesehen, daß sie auf Rädern laufen, und ein Abstützglied mit sich führen, das gegen die Fahrunterlage stoßende Bewegungen ausführt.
  • Diese bekannten Spielzeuge haben den Nachteil, daß sie nur eine geringe Geschwindigkeit und eine sehr kleine Zugkraft entwickeln, so daß sie auch kleine Steigungen nicht überwinden können. Außerdem haben sie einen ungleichmäßigen Lauf. Der Erfindung liegt die neue Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad des Oszillatorantriebsystems dadurch zu vergrößern, daß möglichst viele Massenteile des Spielzeuges an der Schwingung teilnehmen und daß die Schwingungen möglichst ungehindert auf die schräg gegen die Fahrbahn gerichteten elastischen Antriebselemente übertragen werden.
  • Diese Aufgabe wird beispielsweise dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß das Spielzeug auf zwei Gruppen von gleichgerichteten, schräg stehenden Borsten ruht, die durch den Elektromagneten in zueinander gegensinnig oszillierende, parallel zur Fahrbahn gerichtete Bewegungen versetzt werden.
  • Das Spielzeug braucht also, auch wenn es als Fahrspielzeug ausgebildet ist, keine Räder zu haben, bzw. wenn es doch Räder hat, so haben diese keine eigentliche Stützfunktion. Auf diese Weise ist es möglich, daß praktisch die gesamte Masse des Spielzeuges an den Schwingungen teilnimmt, wobei dann die Federung des schwingenden Systems durch die schräg stehenden Borsten gegeben ist. Durch die Größe der schwingenden Masse ergeben sich erhebliche Schwingungskräfte, die praktisch vollständig auf die Borsten übertragen werden und damit an der Fahrbahn einen erheblichen Vortrieb erzeugen. Ein weiterer Vorteil speziell des vorstehenden Lösungsbeispiels ist dadurch gegeben, daß durch die gegensinnige Oszillation von zwei Gruppen von Borsten, ein besonders großer und gleichmäßig wirkender Vortrieb gegeben ist, da stets in einem ganz bestimmten. Augenblick die eine Borstengruppe eine Abstoßung nach rückwärts vollführt, während in demselben Augenblick die andere Borstengruppe nach vorn schwingt. Es ist also praktisch in jedem Augenblick eine nach hinten abstoßende Kraft vorhanden.
  • Ein anderes Lösungsbeispiel der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die oszillierende Bewegung durch ein Zweimassenschwingungssystem erzeugt wird, derart, daß der Elektromagnet die eine Masse und sein im Spielzeug federnd aufgehängter Anker die zweite Masse darstellt, und die übrige Spielzeugmasse auf diese beiden oder eine der beiden Massen verteilt ist.
  • Bei dieser Ausführungsart der Erfindung ist vor allem der Vorteil gegeben, daß ein Zweimassenschwingungssystem ganz besonders große Schwingungskräfte zu erzeugen in der Lage ist.
  • Eine weitere Ausbildung dieses Erfindungsbeispiels ist dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der beiden Massen mit Borsten oder Borstengruppen versehen ist.
  • Hierdurch sind zwar zwischen den Augenblicken, in denen eine Rückstoßkraft ausgeübt wird, immer Augenblicke vorhanden, in denen eine solche Rückstoßkraft fehlt. Dafür sind aber die Rückstoßkräfte besonders groß, und da die Schwingungen im ganzen gesehen. verhältnismäßig rasch erfolgen, so daß für den Vortrieb der zeitliche Mittelwert der Rückstoßkräfte entscheidend ist, kann praktisch diese Ausführungsart als ebenso vorteilhaft angesehen werden wie eine weitere Ausführungsart der Erfindung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß beide Massen mit Borsten oder Borstengruppen versehen sind, wodurch gemäß den Ausführungen weiter oben eine sehr gleichmäßige Vortriebskraft erzielt wird.
  • Bei der Ausführungsart, bei der beide Massen mit Borsten oder Borstengruppen versehen sind, können nach der Erfindung die beiden Borstengruppen bezüglich der Fortbewegungsrichtung hintereinander oder nebeneinander angeordnet sein.
  • Sind sie hintereinander angeordnet, so vollführen sie eine Bewegung, die bei Zeitlupenbetrachtung etwa vergleichbar wäre mit der Bewegung einer Raupe, die ihre Hinterfüße nachsetzt, daraufhin die Vorderfüße neu vorstreckt, dann die Hinterfüße wieder nachsetzt usw. Bei nebeneinander angeordneten Borstengruppen entstehen Bewegungen, die gewissermaßen vergleichbar sind mit der Bewegung der Beine bz_ w. Füße beim schreitenden Menschen.
  • Noch eine andere Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Anker für den Elektromagneten von der ganz oder teilweise magnetisch leitend ausgebildeten Fahrbahn gebildet wird, so daß die oszillierende Bewegung von einem Schwingungssystem, bestehend aus der Spielzeugmasse und der Federung aller in diesem Fall gleichsinnig bewegten Borsten des Spielzeugs, erzeugt wird, derart, daß die senkrecht zur Fahrbahn gerichteten elektromagnetischen Wechselkräfte das auf den schräg gestellten Borsten ruhende Spielzeug in eine Schwingbewegung versetzen, die sich aus einer senkrecht und einer parallel zur Fahrbahn liegenden Komponente zusammensetzt.
  • Diese Ausführungsart der Erfindung ist, was das eigentliche Spielzeug anbetrifft, ganz besonders einfach, da das Spielzeug keinen Anker, sondern nur einen Elektromagneten enthält. Außerdem ergeben sich bei dieser Ausführungsart der Erfindung ganz besondere Möglichkeiten, wie sie weiter unten noch im einzelnen dargelegt sind.
  • Nach der Erfindung kann bei dieser letztgenannten Ausführungsart der Elektromagnet U-förmig gestaltet sein, mit seinen Polen gegen die Fahrbahn weisen und abstandhaltend über dieser angeordnet sein.
  • Sämtliche genannten Lösungsbeispiele für die der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe können nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet sein, daß das jeweilige Schwingungssystem bzw. zumindest der Elektromagnet und die elastischen Antriebselemente in Form einer Baueinheit als Antriebsaggregat gestaltet sind.
  • Hierdurch ergeben sich ganz besondere Vorteile für die Massenfertigung des Spielzeuges, wobei dennoch auf eine hinreichend genaue Ausrichtung aller Teile geachtet werden kann.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der äußere, formgebende Teil des Spielzeuges, z. B. die Karosserie, federnd mit dem Antriebsaggregat verbunden ist.
  • Hierdurch wird erreicht, daß beispielsweise eine Luftdämpfung, die bei starrer Verbindung von der rasch schwingenden Karosserie verursacht würde, vermieden wird. Weiterhin hat diese Ausführungsart den Vorteil, daß die Karosserie, um beispielsweise das Aussehen des Spielzeuges zu vervollständigen, mit auf der Unterlage laufenden Rädern versehen sein kann, wodurch aber die Schwingungen des schwingenden Systems nicht gehindert weiden, da die Karosserie (und die Räder) infolge der federnden Verbindung mit dem Antriebsaggregat ohnehin nicht mitschwingt.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsart der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Antriebs- bzw. Abstützelemente als elastische Borsten, Haare, Spitzen, Federn od. dgl., vorzugsweise als federnde Borstenbüschel, ausgebildet sind.
  • Weiterhin kann die Erfindung dadurch gekennzeichnet sein, daß die borstenähnlichen Abstützelemente aus Metall ausgeführt sind und zugleich der Stromabnahme von stromführenden Teilen der Fahrbahn zwecks Stromversorgung des Elektromagneten dienen.
  • Eine besondere Ausbildungsart der Erfindung kann noch dadurch gekennzeichnet sein, daß die einer zweipoligen Stromabnahme dienenden borstenähnlichen Abstützelemente in zwei voneinander isolierten Gruppen starr am aus Eisenblechen gebildeten Kern des Elektromagneten befestigt sind und daß zur Isolierung beider Gruppen voneinander zwischen den Blechen, vorzugsweise in der Mitte des Kerns, eine Isoliereinlage vorgesehen ist.
  • Besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn nach der Erfindung die borstenähnlichen Abstützelemente aus verhältnismäßig hartem Werkstoff, -vorzugsweise aus dünnen Stahldrähtchen, und der von den borstenähnlichen Abstützelementen bestrichene Teil der Fahrbahn aus einem weicheren Material, vorzugsweise aus Aluminium, bestehen.
  • Nach der Erfindung können die borstenähnlichen Abstützelemente gegen die Fahrbahn um einen Winkel zwischen 7o und 8o° geneigt sein.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Spielzeug einen oder mehrere Permanent- und/oder Elektromagneten besitzt, deren magnetische Anziehungskräfte zur Einwirkung auf die ganz oder teilweise magnetisch leitend ausgebildete Fahrbahn und, unter Belastung der federnden borstenähnlichen Abstützelemente, zur Haftung oder Klebung und/oder Führung des Spielzeuges auf der Fahrbahn dienen.
  • Nach der Erfindung kann der den Anker darstellende Teil der Fahrbahn in Form eines magnetisch leitenden Streifens ausgebildet sein, an der das Spielzeug mittels seines der Klebung dienenden Permanentmagneten oder Elektromagneten entlangläuft.
  • Dabei kann erfindungsgemäß der vorzugsweise aus einzelnen Blechen bestehende, magnetisch leitende Streifen in der Fahrbahn versenkt und unsichtbar angeordnet sein, und es können weiterhin auf der Fahrbahn unmagnetische, stromleitende Belegungen vorgesehen sein, die der Stromzufuhr über die sich auf ihnen bewegenden metallischen Abstützelemente zur Spule des Elektromagneten dienen.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung können die einzelnen Bleche an verschiedenen Stellen Unterbrechungen besitzen, und es weist der aus gepreßter Pappe, Kunststoff od. dgl. bestehende eigentliche Fahrbahnkörper an etwaigen Absteifungen Querschlitze auf, so daß die ganze Fahrbahn senkrecht zu ihrer Ebene biegsam ist, d. h. Berge und Täler bilden kann.
  • Nach der Erfindung können weiterhin als Weichen wirkende, schwenkbare, magnetisch leitende Streifen unterhalb der Fahrbahn angeordnet sein.
  • Erfindungsgemäß können zum Betrieb der Spule des die Schwingungen erzeugenden Elektromagneten rasch aufeinanderfolgende kurze Stromimpulse dienen, zu deren Erzeugung vorzugsweise ein Zerhacker vorgesehen ist.
  • Nach der Erfindung kann der Zerhacker, mit dem Betriebswechselstrom synchronisiert, schwingend eingerichtet sein, und es ist zur Erzeugung der oszillierenden Bewegung des Zerhackerkontaktes vorzugsweise das pulsierende Magnetfeld eines als Stromquelle verwendeten Spielzeugtransformators vorgesehen.
  • Nach einer anderen Ausführungsart der Erfindung kann der Zerhacker bei einer als Stromquelle vorgesehenen Gleichstromquelle mittels Unterbrecher-oder Kurzschlußkontakt selbstschwingend eingerichtet sein. Erfindungsgemäß kann ferner ein Widerstand vorgesehen sein, durch den der Zerhackerkontakt überbrückt werden kann, so daß der Spule des-Elektromagneten außer den kurzen Stromimpulsen zusätzlich Wechsel- oder Gleichstrom zugeführt werden kann.
  • Hierdurch wird erreicht, daß mit ein, und demselben Elektromagneten nicht nur die Antriebsschwingungen erzeugt werden können, sondern daß darüber hinaus eine wahlweise zuschaltbare oder einstellbare Klebung bzw. Haftung des Spielzeuges an den magnetisch leitenden Teilen der Fahrbahn möglich ist. Durch eine geeignet eingestellte Klebung kann das Spielzeug, wie durch Versuche festgestellt worden ist, sogar senkrechte Fahrbahnteile hinauflaufen bzw. auch an umgedrehten Fahrbahnteilen über Kopf hängend fahren.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer Ausbildung als Fahrspielzeug die Fahrbahn berührende, drehbare Räder zur Imitation der Rollbewegung vorgesehen sind, wobei diese Räder kräftefrei am Spielzeug gelagert sind, d. h. außer ihrem eigenen Gewicht keine Gewichtsanteile des übrigen Spielzeuges auf die Fahrbahn übertragen.
  • Eine entsprechende Ausbildung der Erfindung ist im Falle einer Ausbildung des Spielzeuges als Kriechtier od. dgl. dadurch gekennzeichnet, daß dazugehörige, die Fahrbahn berührende Beine oder ähnliche Gliedmaßen am Spielzeug kräftefrei gelagert sind.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht der grundsätzlichen Ausführung des erfindungsgemäßen Spielzeuges, Fig.2 einen Längsschnitt durch ein Antriebsaggregat mit dem Aggregat zugehörigem »Anker«, das für eine zeitlich gleichsinnige Vibration sämtlicher Stützen vorgesehen ist, Fig.3 einen Längsschnitt durch ein Antriebsaggregat gemäß Fig. 2, das jedoch zwei Gruppen von Stützen besitzt, die für eine zeitlich gegensinnige Vibration vorgesehen und in der Fortbewegungsrichtung hintereinander angeordnet sind, Fig. q. einen Querschnitt durch ein Antriebsaggregat gemäß Fig.3, bei dem jedoch die beiden Stützengruppen bezüglich der Fortbewegungsrichtung nebeneinander angeordnet sind, Fig. 5 eine Draufsicht auf ein mit Permanentmagnet versehenes polarisiertes Schwingaggregat, Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein Antriebsaggregat gemäß Fig. 2, bei dem die Stützen in Form von Borstenbüscheln ausgebildet sind, Fig. 7 ein einzelnes Borstenbüschel, Fig. 8 eine Seitenansicht von einem Spielzeug mit an diesem starr befestigtem Anker und schwingbar angeordnetem Elektromagneten sowie mit Permanentmagneten zur Einwirkung auf magnetisch leitende Teile der Fahrbahn, Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Fahrbahn, die für das Spielzeug gemäß Fig. 8 vorgesehen ist und die in der Mitte einen magnetisch leitenden und an beiden Seiten unmagnetische, elektrisch leitende Streifen besitzt, Fig. io einen Längsschnitt und eine Draufsicht von einem Antriebsaggregat mit U-förmigem Elektromagneten und einer Fahrbahn gemäß Fig. 9, wobei der Anker der Fahrbahn zugehörig ist, Fig. ii eine perspektivische Darstellung von einer Fahrbahn, gemäß Fig. 9 oder io, die durch Querschlitze im Fahrbahnkörper biegsam vorgesehen ist, Fig. 12 eine perspektivische Darstellung von einem vergrößerten Teilausschnitt der Fahrbahn gemäß Fig. ii, Fig. 13 eine Seitenansicht des aus Blechen gebildeten magnetisch leitenden Streifens gemäß Fig. 9 bis 12, Fig. 14 eine Schaltungsanordnung von einem mit Wechselstrom gesteuerten Zerhacker nebst einer Draufsicht auf eine Fahrbahn gemäß Fig. 9 bis 12, Fig. 15 eine Schaltungsanordnung ähnlich Fig. 1q., jedoch mit einem Zerhacker bei Gleichstrombetrieb, wobei der Zerhackerkontakt jeweils in geschlossenem Zustand die Zerhackermagnetspule kurzschließt, so daß der Zerhacker selbstschwingend ist, Fig. 16 eine Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1q., bei der jedoch der Zerhackerkontakt durch. einen Widerstand überbrückbar ist, um das Spielzeug von Schnellgang aui Berggang schalten zu können, Fig. 17 eine Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1q, bei der jedoch das Magnetfeld eines Spielzeugtransformators die Schwingungen des Zerhackerkontaktes unmittelbar bewirkt, und Fig. 18 eine Seitenansicht von einem Spielzeug mit einem Antriebsaggregat mit U-förmigem Elektromagneten und der Unterlage oder Fahrbahn zugehörigem Anker, wobei die Karosserie des Spielzeuges mittels Federn mit dem Antriebsaggregat verbunden ist.
  • In Fig. i ist i eine Autokarosserie. 2 sind die als schräg gestellte Borsten ausgebildeten Stützen, die am Spielzeug befestigt sind und mit ihren unteren Enden auf der Unterlage oder Fahrbahn 3 aufstehen. Im Innern der Karosserie i ist beispielsweise ein nicht gezeichnetes Schwingaggregat zu denken. Die Räder ¢ müssen entweder in Abstand von der Unterlage 3 angeordnet sein, oder es muß die mechanische Verbindung zwischen ihren Berührungsstellen mit der Unterlage 3 und den Teilen des Schwingaggregats nachgiebig vorgesehen sein. Beispielsweise können . in diesem Falle die Räder q. oder deren Achsen in Langlöchern gelagert sein, so daß sie den Schwingungen des Schwingaggregats nachgeben können. Unter dem Einfluß dieser Schwingungen wird das Spielzeug in Pfeilrichtung auf der Unterlage 3 vorgetrieben.
  • Das in Fig. 2 dargestellte Antriebsaggregat besitzt die Magnetspule 5 mit den Flanschen 9. In der Spule 5 ist längsbeweglich der Eisenkern 6 vorgesehen, der an dem eisernen Winkelstück 7 befestigt ist. Die vorzugsweise urmagnetischen Blattfedern 8 verbinden das Winkelstück 7 mit den Spulenflanschen 9 und ermöglichen eine horizontal schwingende Bewegung zwischen der Spule 5 und dem Kern 6. An den Spulenflanschen 9 ist ferner eine urmagnetische Platte io befestigt, mit der die als schräg stehende Borsten ausgebildeten Stützen 2 starr verbunden sind, die ihrerseits mit ihren unteren -Enden auf der Fahrtunterlage 3 aufstehen. Wird die Spule 5 mit elektrischen Strömen wechselnder Stärke und/oder Richtung gespeist, so schwingen die Spule 5 und der Kern 6 infolge der wechselnden gegenseitigen magnetischen Anziehung im Gegensinne. Die Schwingungen der Spule 5 werden auf die Stützen 2 übertragen, durch deren Vibrationen auf der Unterlage 3 das ganze Antriebsaggregat in Pfeilrichtung auf der Unterlage 3 vorgetrieben wird. Eine etwa vorgesehene Fahrspielzeugkarosserie gemäß Fig. i kann dann beispielsweise mit dem Kern 6 bzw.
  • !, dem Winkelstück 7 oder statt dessen mit der Spule 5 verbunden sein. Gemäß der Beschreibung zu Fig.i sind wiederum etwa vorgesehene Räder in Abstand von der Unterlage 3 oder in bezug auf den Kern 6 bzw. das Winkelstück 7 bzw. die Spule 5 nachgiebig anzuordnen.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Antriebsaggregat stimmt hinsichtlich seiner schwingungserzeugenden Teile mit dem in Fig. 2 dargestellten Aggregat vollständig überein. Es sind lediglich die Stützen in zwei Gruppen 2' und 2" aufgeteilt. Die Stützengruppe 2' ist mit der Spule 5 in starrer.Verbindung, während die Stützengruppe 2" starr mit dem Winkelstück 7 bzw. dem Kern 6 verbunden ist. Die Schwingungen der beiden Stützengruppen erfolgen gegensinnig. Die eine Stützengruppe bewegt sich auf der Unterlage 3 immer gerade vorwärts, wenn sich die andere Stützengruppe nach hinten abstützt. Unter dem Einfluß der Vibrationen dieser Stützengruppen wird das Antriebsaggregat in Pfeilrichtung auf der Unterlage 3 vorgetrieben. Bezüglich dieser Vortriebsrichtung sind die Stützengruppen 2' und 2" hintereinander angeordnet.
  • Das Antriebsaggregat gemäß Fig. q. stimmt im wesentlichen überein mit dem Antriebsaggregat gemäß der Fig. 3. Es besteht lediglich der Unterschied, daß beim Antriebsaggregat gemäß Fig. q. die beiden Stützengruppen 2"' und 2"" bezüglich der Vortriebsrichtung nebeneinander angeordnet sind. Die Vortriebsrichtung ist in. diesem Falle senkrecht zur Zeichnungsebene anzunehmen.
  • Die Antriebsaggregate gemäß Fig. 2 bis q: besitzen urpolarisierte Schwingaggrgate und schwingen demnach mit der doppelten Frequenz des Wechselstromes, der für den Betrieb dieser Aggregate vorgesehen ist.
  • In Fig. 5 ist demgegenüber ein polarisiertes Schwingaggregat dargestellt, das mit derselben Frequenz schwingt, wie sie de; Betriebswechselstrom hat. Bei diesem Aggregat ist 1 3 ein Permanentmagnet mit den Polen N und S, der mittels der Polklappen 15 auf der urmagnetischen Platte 1q. befestigt ist. An den Polklappen 15 befinden sich die Polschuhe 16 bzw. i6'. 5 ist die Magnetspule, die auf dem Eisenkern 18 sitzt, welcher seinerseits an der urmagnetischen Platte 12 befestigt ist. Mit dem Eisenkern 18 stehen. die Polschuhe 17 bzw. 17' in mechanischer und magnetischer Verbindung. Die Platte i2 und die Platte i¢ sind durch die Blattfedern 8 mechanisch miteinander verbunden, so daß diese Platten bzw. die Spule 5 und der Kern 18 einerseits und der Permanentmagnet 13 andererseits gegeneinander schwingbar sind im Sinne der gezeichneten Richtungspfeile, wobei die Polschuhe 16 und 17 bzw. i6' und i7' einen kleinen Abstand voneinander besitzen. Gemäß den ausgezogenen Pfeilen kann der Permanentmagnet 13 in einem Augenblick gerade nach oben schwingen, während die Spule 5 und der Kern i8 gleichzeitig nach unten schwingen. Gemäß den gestrichelt gezeichneten Pfeilen ist die Schwingrichtung in einem anderen Augenblick für beide Teile gerade umgekehrt anzunehmen. Die eine oder die andere Schwingrichtung kommt in Frage, je nachdem, in welcher Richtung der Wechselstrom, der die Schwingungen erzeugt, die Spule 5 gerade durchfließt. Die Schwingungen kommen dadurch zustande, daß die Polschuhe 16 und 17 bzw. 16' und 17' aufeinander anziehende oder abstoßende Kräfte ausüben, wobei die Anziehung und Abstoßung fortgesetzt wechselt, je nachdem, welche Richtung der die Spule 5 durchfließende elektrische Strom gerade hat. Im einzelnen ist der Anziehungs- und Abstoßungsvorgang der folgende. Das freie Ende des Kerns 18 wirkt bei Magnetisierung dieses Kernes auf die neutrale Zone des Permanentmagneten 13 ein. Es bilden sich zwei magnetische- Kreise aus. Der eine magnetische Kreis geht über den Nordpol N und die Polschuhe 16' und 17' zurück zum Kern 18. Der andere magnetische Kreis geht über den Südpol 5 und die Polschuhe 16 und 17 zurück zum Kern 18. Je nach der in dem einen oder anderen Augenblick gerade vorhandenen Polarität des Kernes 18 ergibt sich in dem einen Kreis eine Schwächung und in dem anderen Kreis eine Stärkung des Permanentmagnetfeldes, und umgekehrt. Auf diese Weise erfolgen die Schwingungen mit der Frequenz des die Spule 5 durchfließenden Wechselstromes. Ein polarisiertes Aggregat hat den Vorteil verhältnismäßig großer Schwingkräfte schon bei kleinen elektrischen Strömen. Dafür ist aber die Vibrationsfrequenz nur halb so groß wie bei einem unpolarisierten Aggregat. An dem Aggregat gemäß Fig. 5 können die federnden Stützen beispielsweise unmittelbar befestigt sein. Die Stützen werden dabei zweckmäßig in zwei Gruppen geteilt, von denen die eine Gruppe an der Platte 1q. und die andere Gruppe an der Platte ia starr angebracht ist. Die Anbringung von Stützen ist in der Fig. 5 nicht gezeichnet.
  • Das Antriebsaggregat gemäß Fig. 6 ist wiederum ein unpolarisiertes Aggregat. Es entspricht in seinem Aufbau genau dem Aggregat gemäß Fig. 2, jedoch sind die Stützen als Borstenbüschel ii ausgebildet. Zweckmäßig besitzt das Aggregat an seinen vier unteren Ecken je ein Borstenbüschel ii. Auf diese Weise steht das Aggregat wie mit vier Beinen auf der Fahrtunterlage 3, und es ist eine sichere Standlage gegeben.
  • Das in Fig. 7 vergrößert dargestellte Boxstenbüschel i i kann genau der beider Bürstenfabrikation üblichen Ausführung entsprechen.
  • Die bisher beschriebenen Antriebsaggregate gemäß Fig. 2 bis 6 haben keine besondere Führung auf der Unterlage 3,u sonden können sich in jeder beliebigen Richtung frei auf dieser bewegen.
  • Im Gegensatz dazu steht das Spielzeug gemäß Fig. 8, das zum Vortrieb auf einer besonders ausgebildeten Fahrbahn gemäß Fig. g vorgesehen ist. Dieses Spielzeug besitzt zusätzliche Permanentmagneten 22, die in. geringem Abstand über der Fahrbahn 3 angeordnet sind und auf den schmalen magnetisch leitenden Streifen 23 der Fahrbahn einwirken, wodurch eine Führung des Spielzeuges längs der Fahrbahn erreicht wird. Außerdem wird hierdurch ein stärkerer Andruck an die Fahrbahn erreicht, wodurch das Spielzeug eine größere Zugkraft besitzt. Der Vortrieb des Spielzeuges erfolgt in der Richtung des gezeichneten Pfeiles. Links und rechts von dem magnetisch leitenden Streifen 23 befinden sich die eigentlichen Fahrbahnflächen 3, die nicht magnetisch leitend sind und auf denen sich die als Borstenbüschel ausgebildeten Stützen ii bewegen. Vorteilhaft sind vier Stützen ii am Spielzeug vorgesehen. Die Fahrbahnflächen 3 können zweckmäßig metallisch ausgebildet sein und dienen dann zugleich einer Stromzuführung zum Spielzeug über die ebenfalls metallisch ausgebildeten Stützen ii. Die Stützen ii sind beispielweise an der Karosserie i des Spielzeuges befestigt. Weiterhin ist an einem Ansatz 21 der Karosserie i ein Schwingaggregat befestigt, das aus der Spule 5 und dem Elektromagnetkern ig einerseits und dem als Blattfeder 2o ausgebildeten Anker andererseits besteht. Die Blattfeder 2o ist gemäß Fig. 8 am rechten Ende mit dem Kern ig mechanisch verbunden, umgreift dann in ihrem weiteren Verlauf die Spule 5 und ist in einiger Entfernung vom linken Ende des Kernes ig abgewinkelt, um schließlich mit einer weiteren Abwinkelung am Ansatz 2i befestigt zu sein. Bei Stromdurchfluß durch die Spule 5 erfolgt eine Anziehung zwischen dem Kern ig und dem abgewinkelten Teil der Blattfeder 2o, der in einiger Entfernung vom linken Ende des Kernes ig verläuft. Besitzt der die Spule 5 durchfließende Strom wechselnde Stärke und/ oder Richtung, so schwingen die Spule 5 und der Kern ig in bezug auf den Ansatz 2i. Hierdurch werden Schwingungen auf die Karosserie i und auf die an der Karosserie i befestigten Stützen ii übertragen. Sind die Karossereie i und die Permanentmagneten 22 von geringerem Gewicht ausgeführt als die Spule 5 und der Kern ig, wie es bei kleinen Spielzeugen ohne weiteres möglich ist, so sind die Stützen ii mit der kleineren der schwingenden Massen in .starrer Verbindung, während die größere Masse der Spule 5 und des Kernes ig frei schwingt. Hierdurch ergeben sich sehr große Schwingkräfte bzw. Vibrationskräfte für die Stützen ii. Die Räder q. müssen auch hier wieder in Abstand von der Fahrtunterlage 3 angeordnet sein, oder es muß die mechanische Verbindung zwischen ihren Berührungsstellen mit der Unterlage 3 und der in diesem Falle mitschwingenden Karosserie i nachgiebig ausgebildet sein.
  • Das Antriebsaggregat gemäß Fig. io ist für den Vortrieb auf einer magnetisch leitenden Unterlage, insbesondere für den Vortrieb auf einer Fahrbahn, vorgesehen, die genauso ausgebildet sein kann wie die Fahrbahn gemäß Fig. g. Beim Antriebsaggregat gemäß Fig. io ist der Anker der Fahrtunterlage zugehörig und wird beispielsweise durch den schmalen, magnetisch leitenden Streifen 23 dargestellt. Das Antriebsaggregat gemäß Fig. io besitzt einen Elektromagneten mit der Spule 5 und dem U-förmig gestalteten Kern 2q., dessen Polschuhe 25 in geringem Abstand über dem magnetisch leitenden Streifen 23 angeordnet sind. Diese Anordnung wird dadurch erreicht, daß der Kern 24 durch die an ihm befestigten Stützen ii mit seinen Polschuhen 25 in geringem Abstand über dem Streifen 23 gehalten wird. Zur Befestigung der Stützen ii, von denen zweckmäßig vier Stück vorgesehen sind, dienen die Abwinkelungen 26 eines Teiles der Kernbleche, die mit dem Kern 24 einerseits und mit den Stützen ii andererseits in starrer Verbindung sind. Bei Speisung der Spule 5 mit elektrischen, Strömen wechselnder Stärke und/oder Richtung entstehen wechselnde Anziehungskräfte zwischen den Polschuhen 25 und dem magnetisch leitenden Streifen 23, der den Anker darstellt. Hierdurch werden die Stützen ii in Vibrationen auf der Unterlage 3 versetzt, wodurch das Antriebsaggregat in Pfeilrichtung vorgetrieben wird. Die Stromzuführung zur Spule 5 kann wiederum über die unmagnetischen und elektrisch leitenden Fahrbahnstreifen 3 erfolgen, auf denen die Stützen ii sich bewegen. Die Stützen ii müssen hierzu metallisch ausgebildet sein. Außerdem müssen hierzu die Bleche des Kernes 24 in zwei Gruppen voneinander isoliert sein, damit durch die Bleche kein Kurzschluß gegeben ist. Dadurch, daß die Abwickelungen 26 verhältnismäßig weit entfernt von der Unterlage 3 vorgesehen sind, können die Stützen ii verhältnismäßig lang ausgebildet sein. Hierdurch ergibt sich eine große Schwingweite der Vibrationsschwingungen, was insbesondere für eine große Vortriebsgeschwindigkeit vorteilhaft ist. So verhältnismäßig lange Stützen können grundsätzlich natürlich auch bei den Antriebsaggregaten gemäß Fig. 2 bis 6 sowie bei dem Spielzeug gemäß Fig. 8 vorgesehen sein. Die Neigung der Stützen, ii gegenüber der Unterlage 3 ist zweckmäßig etwa zwischen 7o und 8o° gewählt. Das Antriebsaggregat gemäß Fig. io ist ganz besonders einfach und billig herzustellen, da es praktisch nur aus einem Elektromagneten mit Stützen besteht. Ein derartiges Antriebsaggregat ist daher insbesondere für kleine Spielzeuge besonders vorteilhaft. Im Zusammenwirken mit der beschriebenen Fahrbahn bewirkt der Elektromagnet sowohl die Erzeugung der Vibrationen als auch die Führung längs des Streifens 23. Außerdem ist bei diesem Antriebsaggregat eine große Andruckkraft an die Fahrbahn gegeben, so daß das Antriebsaggregat große Zugkräfte entwickeln: kann, die zur Überwindung von senkrechten Steigungen ausreichen, ohne daß irgendwelche Hilfsmittel in Form von Permanentmagneten od. dgl. benötigt werden. Auch ein Fahren über Kopf hängend an der Fahrbahn ist mit diesem Antriebsaggregat besonders leicht durchzuführen.
  • Die Fahrbahn gemäß Fig. ii bzw. 12 stellt eine Spezialausführung dar, bei der die ganze Fahrbahn biegsam ist, um beim Aufbau einer Fahrspielanlage größere Höhenunterschiede auslegen zu können. Die Fahrbahn. gemäß Fig. ii bzw. 12 ist insbesondere vorgesehen für Antriebsaggregate gemäß Fig. io. 27 ist der eigentliche Fahrbahnkörper, welcher aus gepreßter Pappe, Kunststoff od. dgl. hergestellt sein kann. In der Mitte besitzt dieser eine längs verlaufende Tiefprägung, in welche Eisenblechstreifen 23 eingelegt sind. Der Gesamtquerschnitt dieser Eisenblechstreifen ist zweckmäßig so groß gewählt, daß sich eine genügende magnetische Leitfähigkeit ergibt, so daß sich die Anziehungskräfte im hinreichenden. Maße ausbilden können. Die erfindungsgemäße Verwendung von einzelnen Blechstreifen an Stelle eines massiven Querschnittes ermöglicht eine gute Biegbarkeit der gesamten Fahrbahn, so daß diese sich starken Höhenunterschieden bei ihrer Auslegung anschmiegen kann. Hierdurch wird die Fahrbahn befähigt, dem starken Steigungsvermögen des erfindungsgemäßen Fahrspielzeuges gerecht zu werden. Beispielsweise kann die Fahrbahn auch so ausgelegt werden, daß sie einen senkrecht stehenden Ring oder eine senkrecht stehende Schleife bildet, so daß die Fahrspielzeuge Loopings durchfahren können, was infolge der magnetischen Klebkraft ohne weiteres möglich ist. Damit der Fahrbahnträger diesen Biegungen ebenfalls folgen kann., sind beispielsweise Schlitze 28 und 29 vorgesehen. Zur Festhaltung der Eisenblechstreifen 23 in der tiefgeprägten Rinne des Fahrbahnträgers 27 dient die Abdeckung 31, welche ebenfalls aus Pappe, Kunststoff oder Isolierleinen od. dgl. bestehen kann. Die Abdeckung 31 ist möglichst dünn zu machen, damit nicht ihretwegen der Abstand zwischen den Polschuhen 25 und den Führungsblechen 23 unnötig vergrößert werden muß. Die elektrisch leitenden Fahrbahnstreifen 3 können mittels Klebstoff oder mittels der Zapfen 3o an dem Fahrbahnträger 27 befestigt sein.
  • Fig. 13 zeigt ein Beispiel gemäß der Erfindung für die Ausführung der magnetischen Führung 23 aus einzelnen Blechstreifen. Jede einzelne Blechstreifenlage besitzt vorzugsweise an einer anderen Stelle als die übrigen Blechstreifenlagen j e eine Stoß- oder Unterbrechungsstelle 32, wodurch das gesamte Blechpaket biegsam ist, obgleich die beiden Enden des gesamten Blechpaketes 23 durch Niete oder Zapfung miteinander fest verbunden sein können. Die gesamte Fahrbahn wird dann ähnlich wie bei der Gleiszusammensetzung bei Spielzeugeisenbahnen aus einzelnen Fahrbahnstücken zusammengesetzt. Kurven können dabei aus besonderen runden Fahrbahnstücken zusammengesetzt werden.
  • In Fig. 14 ist ein Beispiel für die Schaltung einer Zerhackeranordrmng zur Impulserzeugung bei Wechselstrombetrieb dargestellt. 33 ist der Wechselstrom liefernde Spielzeugtransformator. 34 ist die Magnetspule des Zerhackers, die an die Wechselspannung angeschlossen ist und durch deren magnetische Wirkung der Zerhackerkontakt 35 im Takte der Wechselspannung geöffnet und geschlossen wird. 36 ist ein etwa vorzusehender Löschkondensator. Der eine Pol des Transformators 33 ist im Punkte 37 an die eine stromleitende Fahrbahnbelegung 3 angeschlossen. Der andere Pol des Spielzeugtransformators geht zunächst über den Kontakt 35, wonach er im Punkte 38 an die andere Fahrbahnbelegung 3 angeschlossen ist. Auf diese Weise kann aus der im allgemeinen sinusförmigen Wechselspannungskurve, vorzugsweise aus deren jeweiligem Maximalbereich, bei jeder Halbwelle ein kurzer Impuls herausgegriffen werden.
  • Fig.15 zeigt eine entsprechende Anordnung bei Gleichstrombetrieb. 39 ist beispielsweise eine Batterie, 34 wiederum die Zerhackerspule. Diese wird von einem Strom durchflossen, wenn das Spielzeug auf die stromleitenden Teile 3 der Fahrbahn aufgesetzt ist und dadurch die Teile 3 über die Spule des Elektromagneten im Spielzeug elektrisch verbunden werden. Dabei wird durch magnetische Anziehung der Kontakt 40 geschlossen, wodurch der volle Impulsstrom auf die Fahrbahnbelegungen 3 bzw. den Spielzeugelektromagneten gegeben wird. Gleichzeitig wird hierdurch die Spule 34 kurzgeschlossen, worauf der Kontakt 40 durch Aufhören, der magnetischen Anziehung wieder geöffnet wird usw. Mittels des Kontaktes 40 wird einerseits das Selbstschwingen des Zerhackers und andererseits die Impulsgabe bewirkt.
  • In Fig. 16 ist eine Anordnung entsprechend Fig. 14 dargestellt, wobei jedoch der Kontakt 35 mittels des Schalters 41 durch den Widerstand 42 überbrückt werden kann, so daß außer den Zerhackerimpulsen auch ein dauernder Wechselstrom auf die Fahrbahnbelegungen 3 gegeben werden kann. Auf diese Weise kann von Schnellgang auf Berggang geschaltet werden, insbesondere, wenn ein Antriebsaggregat gemäß Fig. io vorgesehen ist.
  • Fig. 17 zeigt eine Schaltung, bei welcher die Zerhackerspule fortgelassen ist und bei der der Kontakt 35 unmittelbar unter dem Einfluß des Magnetfeldes des Transformators 33 schwingt. Der Funktion nach entspricht diese Schaltung der Schaltung gemäß Fig. i4.
  • Fig. 18 gibt eine Anordnung mit einem Antriebsaggregat gemäß Fig. io wieder, bei der die erfindungsgemäße federnde Befestigung der Autokarosserie i am Elektromagneten bzw. Antriebsaggregat dargestellt ist. Um die Spule 5 kann beispielsweise ein Befestigungsring 45 gelegt sein, an dem die Blattfedern 43 und 44 sitzen, die in den Punkten 46 und 47 an der Autokarosserie i befestigt sind. Auf diese Weise schwingt die Karosserie i nicht oder nur wenig mit, wodurch eine die Vibrationsschwingungen beeinträchtigende Luftdämpfung vermieden ist. Ist bei verhältnismäßig kleiner Karosserie der Luftdämpfung nur geringe Bedeutung beizumessen, so kann die Karosserie auch fest mit dem Elektromagneten, vorzugsweise mit dessen. Kern, verbunden sein. Entsprechendes gilt auch bei der Verwendung von Antriebsaggregaten gemäß Fig. 2 bis 6. Bei federnder Verbindung brauchen im übrigen die Räder 4, selbst wenn sie entgegen der Darstellung in Fig. 18 nicht in Abstand von der Unterlage 3 vorgesehen sind, sondern auf dieser leer abrollend aufliegen, keine Langlochlagerung od. dgl., da die Nachgiebigkeit ihrer Berührungsstellen mit der Unterlage in bezug auf den Elektromagneten oder den dem Spielzeug zugehörigen Anker durch die Federn 43 und 44 gegeben ist.

Claims (7)

  1. PATI.NTANSPRÜCHE: i. Spielzeug mit elastischen Antriebselementen, z. B. Borsten, die dazu dienen, das Spielzeug auf einer Fahrbahn durch oszillierende, d. h. rasch aufeinander, schräg gegen die Fahrbahn erfolgende Abstützbewegungen vorzutreiben, und die von einem im Spielzeug angebrachten, von Strömen wechselnder Richtung und/öder Stärke durchflossenen Elektromagneten in oszillierende Bewegung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielzeug auf zwei Gruppen von gleichgerichteten, schräg stehenden Borsten ruht, die durch den Elektromagneten in zueinander gegensinnig oszillierende, parallel zur Fahrbahn. gerichtete Bewegungen versetzt werden.
  2. 2. Spielzeug mit elastischen Antriebselementen, z. B. Borsten, die dazu dienen, das Spielzeug auf einer Fahrbahn durch oszillierende, d. h. rasch aufeinander, schräg gegen die Fahrbahn erfolgende Abstützbewegungen vorzutreiben, und die von einem im Spielzeug angebrachten, von Strömen wechselnder Stärke und/oder Richtung durchflossenen Elektromagneten in oszillierende Bewegung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die oszillierende Bewegung durch ein Zweimassenschwingungssystem erzeugt wird, derart, daß der Elektromagnet die eine Masse und sein im Spielzeug federnd aufgehängter Anker die zweite Masse darstellt und die übrige Spielzeugmasse auf diese beiden oder eine der beiden Massen verteilt ist.
  3. 3. Spielzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der beiden Massen mit Borsten oder Borstengruppen versehen ist.
  4. 4. Spielzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Massen mit Borsten oder Borstengruppen versehen sind.
  5. 5. Spielzeug nach Anspruch i oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Borstengruppen bezüglich der Fortbewegungsrichtung hintereinander oder nebeneinander angeordnet sind.
  6. 6. Spielzeug mit elastischen Antriebselementen, z. B. Borsten, die dazu dienen, das Spielzeug auf einer Fahrbahn durch oszillierende, d. h. rasch aufeinander, schräg gegen die Fahrbahn erfolgende Abstützbewegungen vorzutreiben, und die von einem im Spielzeug angebrachten, von Strömen wechselnder Richtung und/oder Stärke durchflossenen Elektromagneten in oszillierende Bewegung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker für diesen Elektromagneten von der ganz oder teilweise magnetisch leitend ausgebildeten Fahrbahn gebildet wird, so daß die oszillierende Bewegung von einem Schwingungssystem, bestehend aus der Spielzeugmasse und der Federung aller in diesem Fall gleichsinnig bewegten. Borsten des Spielzeuges, erzeugt wird, derart, daß die senkrecht zur Fahrbahn gerichteten elektromagnetischen Wechselkräfte das auf den schräg gestellten Borsten ruhende Spielzeug in eine Schwingbewegung versetzen, die sich aus einer senkrecht und einer parallel zur Fahrbahn liegenden Komponente zusammensetzt.
  7. 7. Spielzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet U-förmig gestaltet ist, mit seinen Polen gegen die Fahrbahn weist und Abstand haltend über dieser angeordnet ist. B. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Schwingungssystem bzw. zumindest der Elektromagnet und die elastischen Antriebselemente in Form einer Baueinheit als Antriebsaggregat gestaltet sind. g. Spielzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sein äußerer formgebender Teil, z. B. die Karosserie, federnd mit dem Antriebsaggregat verbunden ist. io. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ausprüche i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Antriebs- bzw. Abstützelemente als elastische Borsten, Haare, Spitzen, Federn, od. dgl., vorzugsweise als federnde Borstenbüschel, ausgebildet sind. . =i. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis =o, dadurch gekennzeichnet, daß die borstenähnlichen Abstützelemente aus Metall ausgeführt sind und zugleich der Stromabnahme von stromführenden Teilen der Fahrbahn zwecks Stromversorgung des Elektromagneten dienen. 12. Spielzeug nach Anspruch =i, dadurch gekennzeichnet, daß die einer zweipoligen. Stromabnahme dienenden borstenähnlichen Abstützelemente in. zwei voneinander isolierten Gruppen starr am aus Eisenblechen gebildeten Kern, des Elektromagneten befestigt sind und daß zur Isolierung beider Gruppen voneinander zwischen den Blechen, vorzugsweise in der Mitte des Kerns, eine Isoliereinlage vorgesehen ist. 13, Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis z2, dadurch gekennzeichnet, daß die borstenähnlichen Abstützelemente aus verhältnismäßig hartem Werkstoff, vorzugsweise aus dünnen Stahldrähtchen, und der von den borstenähnlichen Abstützelementen bestrichene Teil der Fahrbahn aus einem weicheren Material, vorzugsweise aus Aluminium, bestehen. 14- Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die borstenähnlichen Abstützelemente gegen die Fahrbahn um einen Winkel zwischen 7o und 8o° geneigt sind. 15. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß es einen oder mehrere Permanent- und/oder Elektromagneten besitzt, deren magnetische Anziehungskräfte zur Einwirkung auf die ganz oder teilweise magnetisch leitend ausgebildete Fahrbahn und, unter Belastung der federnden borstenähnlichen Abstützelemente, zur Haftung oder Klebung und/ oder Führung des Spielzeuges auf der Fahrbahn dienen. 16. Spielzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anker darstellende Teil der Fahrbahn in Form eines magnetisch leitenden Streifens ausgebildet ist, an der das Spielzeug mittels seines der Klebung dienenden Permanentmagneten oder Elektromagneten entlangläuft. 17. Fahrbahn für ein Spielzeug nach Anspruch 16, das insbesondere in Form eines Fahrspielzeuges ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise aus einzelnen Blechen bestehende, magnetisch leitende Streifen in der Fahrbahn versenkt und unsichtbar angeordnet ist und daß auf der Fahrbahn unmagnetische, stromleitende Belegungen vorgesehen sind, die der Stromzufuhr über die sich auf ihnen bewegenden metallischen Abstützelemente zur Spule des Elektromagneten dienen. 18. Fahrbahn nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bleche an verschiedenen Stellen Unterbrechungen besitzen und daß der aus gepreßter Pappe, Kunststoff od. dgl. bestehende eigentliche Fahrbahnkörper an, etwaigen Absteifungen Querschlitze besitzt, so daß die ganze Fahrbahn senkrecht zu ihrer Ebene biegsam ist, d. h. Berge und Täler bilden kann. =g. Fahrbahn nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Weichen wirkende, schwenkbare, magnetisch leitende Streifen unterhalb der Fahrbahn angeordnet sind. 2o. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis =g, insbesondere in Form eines Fahrspielzeuges, das zu einem Vortrieb vorzugsweise auf einer Fahrbahn nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis =g vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betrieb der Spule des die Schwingungen erzeugenden Elektromagneten rasch aufeinanderfolgende kurze Stromimpulse dienen, zu deren Erzeugung vorzugsweise ein Zerhacker vorgesehen ist. 21. Spielzeug nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerhacker mit dem Betriebswechselstrom synchronisiert schwingend eingerichtet ist und daß zur Erzeugung der oszillierenden Bewegungen des Zerhackerkontaktes vorzugsweise das pulsierende Magnetfeld eines als Stromquelle verwendeten Spielzeugtransformators vorgesehen ist. 22. Spielzeug nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerhacker bei einer als Stromquelle vorgesehenen Gleichstromquelle mittels Unterbrecher- oder Kurzschlußkontakt selbstschwingend eingerichtet ist. 23. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 2o bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand vorgesehen ist, durch den der Zerhackerkontakt überbrückt werden kann, so daß der Spule des Elektromagneten außer den kurzen Stromimpulsen zusätzlich Wechsel- oder Gleichstrom zugeführt werden kann. 24. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer Ausbildung als Fahrspielzeug die Fahrbahn berührende, drehbare Räder zur Imitation der Rollbewegung vorgesehen sind und daß diese Räder kräftefrei am Spielzeug gelagert sind, d. h. außer ihrem eigenen Gewicht keine Gewichtsanteile des übrigen Spielzeuges auf die Fahrbahn übertragen. 25. Spielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer Ausbildung als Kriechtier od. dgl. dazugehörige, die Fahrbahn berührende Beine oder ähnliche Gliedmaßen am Spielzeug kräftefrei gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 207 975, 533 754, 812 171, 820 573, 828 972; österreichische Patentschrift Nr. 147 396; französische Patentschrift Nr. 997 o45.
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Citations (7)

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DE207975C (de) *
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DE820573C (de) * 1949-03-22 1951-11-12 Lodovico Aliverti Spielfahrzeug
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