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DE970465C - Vorrichtung zum Verfestigen und Glaetten der durch Strassenbaumaschinen verlegten bituminoesen Strassenbaustoffe - Google Patents

Vorrichtung zum Verfestigen und Glaetten der durch Strassenbaumaschinen verlegten bituminoesen Strassenbaustoffe

Info

Publication number
DE970465C
DE970465C DEA14235A DEA0014235A DE970465C DE 970465 C DE970465 C DE 970465C DE A14235 A DEA14235 A DE A14235A DE A0014235 A DEA0014235 A DE A0014235A DE 970465 C DE970465 C DE 970465C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screed
road
building materials
adjustable
smoothing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA14235A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Goetze
Carl-Hermann Heise
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEISE ALFELDER EISEN
Original Assignee
HEISE ALFELDER EISEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEISE ALFELDER EISEN filed Critical HEISE ALFELDER EISEN
Priority to DEA14235A priority Critical patent/DE970465C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE970465C publication Critical patent/DE970465C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/48Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ
    • E01C19/4833Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ with tamping or vibrating means for consolidating or finishing, e.g. immersed vibrators, with or without non-vibratory or non-percussive pressing or smoothing means
    • E01C19/4853Apparatus designed for railless operation, e.g. crawler-mounted, provided with portable trackway arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verfestigen und Glätten der durch Straßenbaumaschinen verlegten bituminösen Straßenbaustoffe Zum einwandfreien Verlegen bituminöser Straßenbaustoffe sind Maschinen der verschiedensten Bauart bekanntgeworden. Während das Verteilen der bituminösen Straßenbaustoffe im allgemeinen von diesen Maschinen einwandfrei durchgeführt wird, verursachen die einwandfreie Verfestigung des Straßenbelages und seine Glättung erhebliche Schwierigkeiten.
  • Es sind fahrbare Verteilervorrichtungen bekanntgeworden, die z. B. aus zwei zusammengelenkten Teilen bestehen, von denen der eine Teil, der zugleich als Gleiskettenschlepper ausgebildet sein kann, die Straßenbaustoffe auf die Fahrbahn wirft und der andere Teil diese Straßenbaustoffe z. B. mittels Verteilerschnecke verteilt und z. B. durch Stampfvorrichtungen verfestigt und dann glättet.
  • Es ist eine große Zahl von Maschinen bekannt, die die Decke verfestigen und glätten sollen. Es zeigte sich jedoch, daß die geglättete Straßendecke trotz der größten Sorgfalt bei der Behandlung immer wieder Rißspuren oder Nester aufwies, die die Haltbarkeit der Straßendecke ungünstig beeinfiußten. Mit den bisher bekannten Vorrichtungen war es also nicht möglich, eine wirklich einwandfreie, geglättete Straßendecke zu erhalten.
  • Es sind auch Straßenfertiger bekanntgeworden, deren Verdichtungsbalken mit Rillen versehen ist und mit dem die Verfestigung der Baustoffe in der Weise erfolgt, daß bei der Vorwärtsbewegung der Maschine die auf der Unterlage ausgebreitete Baustoffschicht zunächst mit im Querschnitt etwa sägezahnartigen, in Fahrtrichtung verlaufenden Riefen bzw. Falten versehen wurde und sodann die Zahnlücken bzw. Falten unter Druck wieder geschlossen bzw. wieder zusammengefaltet wurden und anschließend die Oberfläche geglättet wurde. Bei diesen bekannten Maschinen erfolgte auch die Bildung der Rillen und deren Verdichtung zu einer an der Oberfläche glatten Decke mit einem einzigen Werkzeug im selben Arbeitstakt.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile, die bei den bekannten Straßenbaumaschinen in bezug auf die einwandfreie Verlegung und Verfestigung der Straßendecke festzustellen waren, zu beseitigen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung vor, die dadurch gekennzeichnet ist, daß am hinteren Ende einer der bekannten Straßenbaumaschinen eine schräg nach vorn ansteigende, heizbare und sich über die ganze Straßenbreite erstreckende Fertigerbohle angeordnet ist, die hinten unmittelbar gelenkig an ein Maschinengestell angeschlossen und vorn mittels eines gelenkig angeschlossenen Verbindungsgliedes an eine auf dem Maschinengestell angeordneten Exzenterwelle aufgehängt ist und anderen Vorderseite unten eine vorstehende, durchlaufende Druckrippe angeordnetist.
  • Mit einer Fertigerbohle, wie sie die Erfindung vorschlägt, wird bei der Vorwärtsbewegung der Maschine der bituminöse Belag durch die Druckrippe zunächst mit im Querschnitt etwa sägezahnartigen Riefen oder Falten versehen, die quer zur Fahrtrichtung der Maschine verlaufen. Damit wird das die Rißbildung hervorrufende grobkörnige Straßenbaumaterial tief in den Belag eingedrückt, während die Faltenwände oder Zähne nur aus feinkörnigem, bituminösem Material bestehen. Diese Faltenwände oder gezahnten Riefen lassen sich durch Anwendung von Wärme und Druck leicht wieder schließen, namentlich wenn ein allmähliches Schließen dieser Zahnlücken oder Falten beim Vorwärtsgang der Maschine herbeigeführt wird. Bei dem Gebrauch der Vorrichtung nach der Erfindung bleibt dann schließlich nur eine rauhe Oberfläche stehen, die kaum grobkörniges Material mehr enthält. Mit der Vorrichtung kann ein verstärkter pulsierender Druck unter Anwendung von Wärme auf die Straßendecke ausgeübt werden. Dadurch wird es möglich, eine beliebig feinkörnige Straßenoberfläche ohne jede Riß- oder Nesterbildung herzustellen.
  • Die Hubhöhe der Exzenterwelle, die die Fertiger -bohle in Schwingungen versetzt, und die Umdrehungszahl der Exzenterwelle können gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung der Be schaffenheit der jeweils verwendeten Straßenbaustoffe angepaßt werden. Auch ist es zweckmäßig, den Abstand der vorderen und hinteren Aufhängepunkte der Bohle einstellbar auszubilden, damit der von der hinteren Bohlenkante, die zweckmäßig abgerundet ist, auf die Baustoffschicht ausgeübte Glättungsdruck, der bei der Aufwärtsbewegung des vorderen Teiles der Fertigerbohle entsteht, nach Wunsch vergrößert oder verringert werden kann.
  • Nach der Erfindung kann man auch die Höhe der Druckrippe entsprechend der Korngröße der zu verarbeitenden Straßenbaustoffe einstellen und ebenso die Neigung der Druckrippe gegen die Unterseite der Bohle verschieden wählen, so daß die Höhe, Breite und Form der Riefen veränderbar ist.
  • Durch die genannte Ausbildung der Vorrichtung weicht die Fertigerbohle nach der Erfindung erheblich von den bisher bekannten Verdichtungsbalken ab, so daß mit ihr die Verdichtung des Belages in wirkungsvollerer Weise durchgeführt werden kann. als das mit den bekannten Maschinen möglich war. Das Schließen der Zahnlücken im Belag vollzieht sich mit der Vorrichtung langsamer, das Verdichten wirkungsvoller und das nachfolgende Glätten zuverlässiger.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigt Abb. i die Seitenansicht der an das Maschinengestell angelenkten Bohle, Abb. a die Vorderansicht auf die Bohle mit der vorstehenden Druckrippe, Abb.3 die schematische Bewegungsdarstellung der Bohle und Abb. q. die Seitenansicht eines Straßenfertigers mit Fertigerbohle und Druckrippe, aus der die Wirkungsweise der Vorrichtung zu ersehen ist.
  • Da es sich um ein in seiner Wirkung neues Maschinenelement handelt, kann man den Bohlenkörper als Verdichtungs- und Glättungsbohle, aber auch als Fertigerbohle bezeichnen. In der nachfolgenden Beschreibung wird für diesen Körper wegen seiner bohlenförmigen Gestalt nur der Ausdruck »Bohle« gebraucht.
  • Die in den Abbildungen dargestellte Bohle i erstreckt sich über die gesamte Straßenbreite. Wie die Abb. 2 zeigt, ist die Bohle i in bekannter Weise in der Mitte an dem Mittelstück :2 zusammengelenkt, um die Bohle dem gewünschten Deckenprofil anpassen zu können. An ihrem hinteren Ende ist die Bohle i an dem Maschinengestell 8 vermittels der Lager 3 drehbar angelenkt (Abb. i, 3, q.). Sie kann also um diesen Anlenkungspunkt schwenken. Das vordere Bohlenende ist über die Lagerungen, die als Kreuzgelenke 4. ausgebildet sind, vermittels der Zugstangen g exzentrisch an der Exzenterwelle 5 aufgehängt. Die Exzenter 6 der Hauptwelle 5 führen z. B. 1400 U/min aus. Dadurch erfährt die Bohle vorn einen Hub von z. B. etwa 8 mm (vgl. die schematische Bewegungsdarstellung der Abb. 3).
  • Die Stirnfläche der Bohle i ist auf der ganzen Breite mit einer nach unten vorstehenden, nach hinten geneigten, durchlaufenden Druckrippe? versehen. Der Winkel, den die Druckrippe mit der unteren Bohlenfläche einschließt, wird je nach der gewünschten Riefenbreite gewählt. Die Höhe der Druckrippe, mit der sie über die untere Kante des Bohlenkörpers hervorsteht, richtet sich nach der Korngröße der zu bearbeitenden Straßenbaustoffe.
  • Die Druckrippe kommt als erste mit dem zu verlegenden bituminösen Straßenbaustoff der verschiedensten Korngrößen in Berührung und führt neben der Riefen- oder Faltenbildung eine Vorverdichtung des unter die Bohle geförderten Materials durch, so daß bei der Vorwärtsbewegung der gesamten Maschine keine Steine mitgeschleppt werden können und größere Löcher in der Deckenoberfläche vermieden werden.
  • Durch die Druckrippe 7, die über die Fertigerbohle i vorsteht, wird auf der gesamten Breite der Decke zunächst eine gleichmäßig riefenförmige Oberfläche geschaffen. Die Höhe der zwischen den Riefen stehenbleibenden Zähne nimmt bei dem Vorwärtsgang, wie die Abb. q. deutlich zeigt, allmählich und stetig nach hinten ab. Infolge des hintenliegenden Drehpunktes der Bohle wird die vorn durch den Exzenter an der Bohle eingeleitete Vertikalbewegung im hinteren Teil immer geringer und geht durch die Fahrbewegung der Maschine langsam in eine walkende Bewegung über. Gerade diese walkende Bewegung der Bohle i ist bisher nicht bekannt gewesen und stellt einen durch die Erfindung erreichten Fortschritt dar.
  • Das Gewicht des hinteren Maschinenteiles liegt auf der Fertigerbohle und wirkt dadurch auch auf den zu verdichtenden Straßenbelag. Durch die walkende Bewegung wird eine einwandfreie Glättung der verlegten Decke vorgenommen.
  • Wie die Abbildungen zeigen, wird die durch die Exzenterwelle 5 und die Exzenter 6 hervorgerufene Hubbewegung in die Bohle über die Kreuzgelenke. eingeleitet. Das hintere Gelenk 3 dient, wie bereits ausgeführt, als fester Aufhänge- und Drehpunkt. Unter dem hinteren Bohlenbereich kann nur eine walkende Bewegung erfolgen,.während der vordere Bohlenbereich eine im wesentlichen auf- und abgehende Bewegung ausführt.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung gibt die Möglichkeit, die Bohlenarbeit den verschiedensten Verhältnissen anzupassen. So kann man z. B. durch Verstellung der Exzenter 6 die Hubhöhe verändern. Mit der Verstellung der Hubhöhe ändert sich gleichzeitig das Ausschwenken des hinteren Boh-Jenendes und damit der auf die Straßendecke ausgeübte Druck. Auch die Umdrehungszahl der Exzenterwelle 5 läßt sich, falls dies erforderlich ist, verändern. Auf diese Weise ist es möglich, je nach Wunsch tiefere und breitere, flachere und engere oder flachere und weitere Riefen oder Falten in dem Straßenbelag herzustellen. Durch Änderung der Fahrgeschwindigkeit der Maschine wird die Möglichkeit, die Riefen- oder Faltenformen zu ändern, noch erhöht.
  • Wählt man die Entfernung zwischen der durch das Lager 3 gelegten Achse A und der durch das Kreuzgelenk 4. gelegten Achse B größer, so wird bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen die Ausschwenkbewegung des hinteren Bohlenendes bei verstärkter Druckleistung vermindert. Wählt man die Entfernung kleiner, so treten die umgekehrten Verhältnisse auf.
  • Man hat es auch in der Hand, durch Änderung des Maßes, um das die Druckrippe 7 über die untere Bohlenkante vorsteht, die Riefen- oder Faltenbildung zu beeinflussen und sie der Korngröße der zu bearbeitenden Straßenbaustoffe anzupassen.
  • Die in Abb. q. schematisch dargestellte Seitenansicht des Straßenfertigers zeigt, daß das Maschinengestell 8, das die angelenkte Bohle i trägt, vermittels der Arme io auf den vorderen Teil 18 der Straßenbaumaschine gelenkig abgestützt ist. Zu diesem Zweck sind die Arme io mit den Führungen r9, 20 zu versehen. Dreht man die Kurbel 16 und damit die Welle 14., die bei 13 und 15 gelagert ist, so wird vermittels des Zahnrades 12 das Zahnrad i i, das auf einer Spindel fest angeordnet ist, betätigt. Dadurch wird die Spindel gedreht, und die Arme io heben oder senken sich. Durch Anheben der Arme io wird auch die Bohle i mit ihrer Rippe 7 vorn angehoben. Dadurch wird die Dicke des Straßenbelages eingestellt, und außerdem kann die Bohle i leicht auf die Straßenbaustoffe aufgleiten.
  • Wie die Abb. q. zeigt, gelangen die Straßenbaustoffe von dem Förderband im vorderen Teil 18 des Fertigers auf die Straßenoberfläche. Sie werden dort von der Verteilerschnecke 22, die an dem Maschinengestellrahmen befestigt ist, über die ganze Straßenbreite verteilt.
  • Es leuchtet ein, daß durch die Verstellung des Winkels, den die Druckrippe 7 mit der unteren Bohlenfläche einschließt, die Arbeitsweise der Bohle und die Riefen- bzw. Faltenbildung in dem Belag weitgehend beeinflußt werden kann.
  • Ist der Winkel, den die Druckrippe 7 mit der unteren Fläche der Bohle einschließt, klein, so wird beim Vorwärtsgang der Maschine eine Riefe im Belag entstehen, deren Wülste verhältnismäßig geringe Höhe haben. Wird der Winkel vergrößert, so schiebt beim Vorwärtsgang der Maschine die Druckrippe das Material in einem größeren Umfang vor sich her und erhöht dadurch die Wülste. Durch Wahl des Winkels, den die Druckrippe 7 mit der unteren Bohlenfläche einschließt, kann man also die Riefen- bzw. Faltenbildung weitgehend beeinflussen.
  • Auch die Höhe der Druckrippe ist für diesen Vorgang von Einfluß. Man kann sie, wie die Erfindung lehrt, in ihrer Höhe verschieden ausbilden, so daß man in Verbindung mit den anderen Einstellungsmöglichkeiten der Bohle die Arbeit derselben nicht nur den örtlichen Verhältnissen, sondern auch der Beschaffenheit der Straßenbaustoffe anpassen kann.
  • Wenngleich es bekannt gewesen sein mag, eine gewisse Riefenbildung im Straßenbelag zu erzeugen, so geschah doch diese Riefenbildung unbeabsichtigt und nicht in der Erkenntnis, daß man hierdurch ein Mittel hat, das Arbeiten des Fertigers bzw. der Fertigerbohle weitgehend zu unterstützen.
  • Ein wesentlicher Punkt für das einwandfreie Arbeiten der Bohle ist auch die Beheizung. Es genügt in vielen Fällen nicht, daß man, wie bisher, derartige Vorrichtungen z. B. mit Ölfeuerung beheizt, sondern es muß sich auch die Temperatur an wesentlichen Bohlenstellen nach Wunsch regeln lassen können. Nach der Erfindung erfolgt diese ge gebenenfalls unterschiedliche Beheizung der Bohle elektrisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verfestigen und Glätten der durch Straßenbaumaschinen verlegten bituminösen Straßenbaustoffe, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende einer der bekannten Straßenbaumaschinen eine schräg nach vorn ansteigende, heizbare und sich über die ganze Straßenbreite erstreckende Fertigerbohle (i) angeordnet ist, die hinten unmittelbar gelenkig an ein Maschinengestell (8) angeschlossen und vorn mittels eines gelenkig angeschlossenen Verbindungsgliedes an einer auf dein Maschinengestell (8) angeordneten Exzenterwelle (5" aufgehängt ist und an deren Vorderseite unten eine vorstehende, durchlaufende Druckrippe (7) angeordnet ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohle (i), vorzugsweise in ihrer Mitte, in bekannter Weise gelenkig unterteilt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohle (i) an der Exzenterwelle (5) mittels Stangen (g) aufgehängt ist, mit denen sie durch Kreuzgelenke (4) verbunden ist. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere untere Bohlenkante gebrochen oder abgerundet ist. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubhöhe der Exzenter (6) und die Umdrehungszahl der Exzenterwelle (5) entsprechend der Beschaffenheit der jeweils verwendeten Straßenbaustoffe einstellbar sind, so daß in Verbindung mit der veränderlichen Fahrgeschwindigkeit der Maschine die Tiefe und Breite der Riefen veränderbar ist. 6. Vorrichtung nach einem der AnspHiche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der vorderen und hinteren Aufhängepunkte (3,4) der Bohle (i) einstellbar ist, so daß der von der hinteren Bohlenkante auf die Baustoffschicht ausgeübte Glättungsdruck, der bei der Aufwärtsbewegung des vorderen Bohlenteiles entsteht, vergrößert und verringert werden kann. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der vorstehenden Druckrippe (7) entsprechend der Korngröße der zu verarbeitenden Straßenbaustoffe einstellbar ist. B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Druckrippe (7) gegenüber der Unterseite der Bohle (i) einstellbar ist, wodurch die Höhe, Breite und Form der Riefen veränderbar ist. g. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bohle (i) tragende Maschinengestell (8) mit festen Armen (i o) auf an dein Fahrgestell der Straßenbaumaschine in der Höhe einstellbaren Lagern (i i) gelenkig gelagert ist. io. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohle (i) elektrisch heizbar ist und die Heizkörper für die einzelnen Teile der Bohle unabhängig voneinander regelbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Werbeblatt über den Straßenfertiger Jaeger BP-5; Werbeblatt über den Straßenfertiger Barber-Greene.
DEA14235A 1951-10-23 1951-10-23 Vorrichtung zum Verfestigen und Glaetten der durch Strassenbaumaschinen verlegten bituminoesen Strassenbaustoffe Expired DE970465C (de)

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