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DE970037C - Fruchtschaelmaschine - Google Patents

Fruchtschaelmaschine

Info

Publication number
DE970037C
DE970037C DEP17443D DEP0017443D DE970037C DE 970037 C DE970037 C DE 970037C DE P17443 D DEP17443 D DE P17443D DE P0017443 D DEP0017443 D DE P0017443D DE 970037 C DE970037 C DE 970037C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fruit
peeling
knife
machine according
peeling machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP17443D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Schreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ SCHREYER DIPL ING
Original Assignee
FRITZ SCHREYER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ SCHREYER DIPL ING filed Critical FRITZ SCHREYER DIPL ING
Priority to DEP17443D priority Critical patent/DE970037C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE970037C publication Critical patent/DE970037C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N7/00Peeling vegetables or fruit
    • A23N7/02Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit
    • A23N7/023Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit one by one
    • A23N7/026Peeling machines therefor with rotary fruit holding spindles and fixed or movable peeler blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. AUGUST 1958
Fruchtschälmaschine
Fruchtschälmaschinen mit Zahnräderantrieb, bei denen die Früchte zwischen zwei Wellen eingeklemmt werden, sind bereits in verschiedenen Ausbildungsformen auf den Markt gekommen, jedoch ist deren Bedienung derart umständlich und mit so vielen Handgriffen verbunden, daß ihre Einführung in die Praxis nur in sehr bescheidenem Umfange erfolgt ist.
Die diesen Bauarten anhaftenden Mängel werden erfindungsgemäß nicht nur vermieden, sondern darüber hinaus weist der Erfindungsgegenstand noch weitere Verbesserungen auf, die seine Brauchbarkeit und praktische Verwendbarkeit auch bei weniger geschicktem Bedienungspersonal gewährleisten.
So gestattet die Schälmaschine nach der Erfindung im Gegensatz zu den bekannten Maschinen ähnlichen Systems ohne zeitraubende und unbequeme Hebelbetätigungen oder sonstige bei vielen Maschinen während oder nach dem Schälen erforderliche Handgriffe:
1. das Schälen der Früchte,
2. die Rückstellung des Schälmechanismus und
3. das Halten der eingeklemmten Früchte
mittels der normalerweise mit der rechten Hand be-
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tätigten Drehkurbel durchzuführen, während die linke Hand stets nur das Heranführen der Früchte zu bewerkstelligen braucht, wobei ι. die geschälten Früchte selbsttätig auf einer schiefen Ebene zum Sammelbehälter rollen und die Schalen nach der anderen Seite hin in den Schalenkorb fallen,
2. durch die Verwendung von zwei Schälhebeln mit verschieden profilierten Messern eine weitgehend ίο glatte Oberfläche der geschälten Früchte (die rillenförmige Ausbildung der Oberfläche wird oftmals insbesondere bei Kartoffeln als störend empfunden!) bei Verkürzung der Schälzeit um fast die Hälfte erreicht wird,
3. ein Festsetzen der Schalen, insbesondere beim Schälen von frischen Kartoffeln durch Verwendung eines Zahnrädchens als Fruchtauflage vermieden wird,
4. die Einstellung der Schalenstärke durch einfache Betätigung eines Stellrädchens entsprechend dem Charakter der Fruchtschale verändert werden kann.
Die einfache und zeitsparende Bedienungsweise der Maschine wird insbesondere dadurch erreicht, daß
i. Festklemm-, Schäl- und Rückstellmechanismus zugleich von der Drehkurbel aus ohne jegliche Handgriffänderung bedient werden können, und zwar dadurch, daß
a) das Kurbelantriebsrad auf einer in einer Hohlwelle verschiebbaren Welle befestigt ist und durch seitliche Überlappung mit dem mit ihm kämmenden Antriebszahnrad der langen Klemmwelle so verbunden ist, daß die zum Einklemmen der Früchte dienende lange
Klemmwelle und die Schiebewelle gleiche axiale Bewegungen durchführen können,
b) die verschiebbare Welle mit einem Führungsschlitz ausgestattet ist und das Schlitzende bei entsprechendem Auszug die durch den
Mitnehmersplint axial auf der Hohlwelle verschiebbar angeordnete Hülse gegen die Rückstellstangenhülse drückt,
c) die in der Stirn- und Rückwand des Maschinengestells und durch eine Druckfeder in Ruhestellung gehaltene Rückstellstange ein Rad trägt, das bei axialer Bewegung der Rückstellstange gegen die Vertikalleiste des Zahnradsegmentes drückt und dieses dadurch von der Transportschnecke abhebt,
2. die Ablaufplatte als eine schiefe Ebene ausgebil- _ det ist, auf der die geschälten Früchte selbsttätig in den Fruchtbehälter rollen,
3. zwei Schälhebel mit verschieden profilierten Messern, und zwar einem Messer mit ovalem und einem Messer mit geradem Schnitt zur Anwendung kommen, von denen das eine Messer jeweils in die auf der Frucht gebildete Schalenlücke des anderen Messers greift,
4. in der Schneidvorrichtung des Schneidkopfes als Fruchtauflage eine von der Schälfrucht gedrehte Anlegerolle mit gerauhter oder zahnradartiger Lauffläche verwendet wird, wodurch die Reibung an der Frucht und zugleich das eventuelle Abschaben der losen Fruchthaut und die dadurch verursachte Verstopfung der Schneidvorrichtung vermieden werden,
5. der Schälkopf aus einem das Messer und einem das Plättchen mit Anlegerolle tragenden Formstück besteht und daß die beiden Formstücke gegeneinander in ihrer Längsrichtung verschiebbar sind, dem erforderlichen Ausmaß entsprechend zahnstangenförmige Ausbildungen haben und durch eine genau eingepaßte, gezahnte Stellschraube längs den vorgesehenen Aussparungen bewegt werden können, durch die auch die zur Befestigung des Schälkopfes auf dem Schälhebel dienenden Schrauben hindurchreichen,
6. auf der langen Klemmwelle zwischen dem Fruchthaltestück und dem Lager der langen Klemmwelle eine Schraubendruckfeder angeordnet ist und diese an ihrem Ende in einem Kugellager befestigt ist, welch letzteres mit der langen Klemmwelle mittels Nut und Feder in Verbindung steht.
Die Erfindung wird beispielsweise in einer Ausführungsform durch die Abb. 1 bis 8 der Zeichnung veranschaulicht. Es stellen dar:
Abb. ι bis 3 Längs-, Horizontal- und Querschnitte durch die Maschine,
Abb. 4 bis 7 Horizontal-, Längs- und Querschnitte durch den Schälkopf und
Abb. 8 einen Schnitt durch eine mit zwei Schälmessern geschälte Frucht.
Die Maschine besteht aus dem Maschinengestell 2, 3, 4, das sich seinerseits aus der Stirnwand 2, der Rückwand 3 und der diese verbindenden Ablaufplatte 4 zusammensetzt. In der Stirnwand 2 und Rückwand 3 befinden sich die Lager 29, 31, 27, 28 für die Hohlwelle 20 sowie die kurze Klemmwelle 21 und lange Klemmwelle 22, auf denen einseitig die Antriebszahnräder 16, 17, 18 aufgeschraubt oder durch Gewindestift 45 befestigt sind. Ein viertes Antriebszahnrad 15, das die mit Handschutz 51 ausgestattete Drehkurbel 50 trägt, ist auf der Schiebewelle 19 festgeschraubt. Es wird durch beidseitige Überlappungen 46 mit dem Antriebszahnrad 18 der langen Klemmwelle 22 stets im Eingriff gehalten, so daß die Schiebewelle 19 sowie die lange Klemmwelle 22 gleiche axiale Bewegungen durchführen müssen. Die Schiebewelle 19 ist in der Hohlwelle 20 entsprechend der Länge des Schlitzes 32 längs dem Mitnehmersplint 33 axial verschiebbar, der seinerseits die Hohlwelle 40 in dem Schlitz 47 durchsetzt und in der Hohlwellenhülse 34 verankert ist, so daß er zugleich auch die Drehbewegung der Schiebewelle 19 auf die stirnwandseitig durch eine Mutter 30 gehaltene Hohlwelle 20 überträgt. Auf der Hohlwelle 20 befindet sich die fest mit ihr verbundene Transportschnecke 44, die zum Antrieb des Zahnradsegmentes 5 dient, das in der Ablaufplattenverstärkung 7 mittels einer Schraube 8 gelagert ist und entsprechend einem Ausschnitt 9 längs der Segmentlagerschraube 8 radial verschiebbar ist und so von der Transportschnecke 44 abgehoben werden kann.
Das Zahnradsegment 5 wird mit der Transportschnecke 44 durch den Druck der durch die Segmentlagerschraube 8 gehaltenen Feder 10 auf den Stift 13 im Eingriff gehalten, während sein Rücktransport in die Anfangsstellung durch den Druck des zweiten Federarmes auf den Stift 14 erfolgt.
Das Zahnradsegment 5, das in seinem Führungsteil 6 mit dem Lagerfuß 11 auf der Führungsstange 12 gleitet, trägt in dem Schalthebellager 75 den Schalthebel 60, der mit seinem Schälkopf 61 mittels der Schälhebelfeder 76 an die Schälfrucht 55 gedrückt wird. Das Zahnradsegment 5 ist mit einer Vertikalleiste 42 versehen, gegen die sich das in einer Kröpfung 41 der Rückstellstange 35 gelagerte Rückstellrad 40 im Falle der Betätigung der durch eine Schraubendruckfeder 39 in Ruhestellung gehaltenen Rückstellstange 35 preßt mit der Wirkung, daß das Zahnradsegment 5, wie bereits erwähnt, von der Transportschnecke 44 gelöst wird.
Die Rückstellstange 35 ist in dem Stirnwandlager 36 und dem Rückwandlager 37 gelagert. Auf ihr ist stirnwandseitig die Rückstellstangenhülse 38 befestigt, gegen die bei entsprechendem Auszug der Schiebewelle 19 mittels des Mitnehmersplintes 33 die Hohlwellenhülse 54 drückt, die innerhalb der Grenzen des Schlitzes 47 axial auf der Hohlwelle 20 verschiebbar ist.
Die Schälfrucht 55 wird zwischen der kurzen Klemm welle 21 und der langen Klemmwelle 22 festgeklemmt, die zu diesem Zwecke an ihren Enden mit den den verschiedenen Früchten angepaßten Fruchthaltestücken 23, 24 versehen sind. Ein sicheres Halten der Früchte wird durch die Druckfeder 25 erreicht, die auf der langen Klemmwelle 22 zwischen dem Fruchthaltestück 24 und dem Lager 28 der langen Klemmwelle 22 angeordnet ist und an ihrem Ende an einem Kugellager 26 befestigt ist, welch letzteres mittels Nut 80 und Feder mit der langen Klemmwelle 22 in Verbindung steht, so daß die Druckfeder 25 keine zusätzliche, zu frühzeitigem Bruch führende Drallbelastung erfährt.
Der Schälkopf 61 besteht aus zwei fast symmetrischen Formstücken, und zwar dem das Messer 73 tragenden Formstück 64 und dem die Anlegerolle 74 tragenden Formstück 65, die in ihrem gezahnten Mittelstück 70, 71 mit Hilfe einer eingepaßten, durch Unterlegscheibe 68 und Federring 63 gehaltenen, gezahnten Stellschraube 62 in ihrer Längsrichtung entsprechend den Aussparungen 66 gegeneinander verschiebbar sind. Ihre Befestigung auf dem entsprechend geformten Schälhebel 60 erfolgt durch die beiden die Aussparungen 66 durchsetzenden Flügelschrauben 67, wobei die Aussparungen 66 durch die Verschluß scheiben 78 überdeckt werden. Das Messer 73, wird mittels Schrauben 72 an dem Formstück 64 festgeschraubt, während die Rollentrageplatte 69 durch einfache Stifte 79 in der richtigen Lage gehalten wird.
In den Abb. 4 und 5 ist eine mögliche Ausbildungsform des zweiten Schälkopfes (Abb. 4) bei Verwendung eines Doppelschälhebels angegeben, und zwar ist die Rollentrageplatte 69 sowie das Messer yy weitgehend zum zweiten Schälkopf (Abb. 5) hin verlagert, um einen möglichst geringen Abstand zwischen den beiden Messern 73, JJ zu erhalten und bei der zur Erreichung einer sauberen Schälarbeit zweckmäßig gering zu wählenden Schalenbreite keine zu große Zeitspanne zwischen dem Schälbeginn der einzelnen Schälköpfe (Abb. 4 und 5) zu erhalten. Des weiteren sind die Messer verschieden profiliert, und zwar ergibt das eine Messer 75 einen ovalen, 97, das andere Messer yy einen geraden Schnitt 96, so daß bei dieser Kombination fast eine glatte Oberfläche 98 der Schälfrucht 55 erzielt wird (Abb. 8).
Die Befestigung der Maschine erfolgt in bekannter Weise mittels Zwingen in Aussparungen 59 der Füße 58, die in allen vier Ecken vorgesehen sind und so eine genügende Auswahl hinsichtlich der Aufstellmöglichkeiten bieten.
Im Falle des Antriebs der Maschine durch einen Elektromotor 180 wird dieser zweckmäßig hinter der Rückwand 3 so angeordnet, daß seine Antriebsscheibe auf das Antriebsrad 16 wirkt. Der Antriebsund Bedienungskurbelgriff 50 wird dann zweckmäßig in die Mitte des großen Antriebsrades 15 verlegt, in dessen Nabe zu diesem Zweck ein Gewinde 49 vorgesehen ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Nachdem mit Hilfe der Stellschrauben 62 die gewünschte Schalenstärke eingestellt ist, wird mittels der Antriebs- und Bedienungskurbel 50 zunächst die Schiebewelle 19 und zugleich mit ihr die große Klemmwelle 22 zur Stirnwand 2 hin ausgezogen und die mit der linken Hand auf das Klemmstück 23 der kurzen Klemmwelle 21 angesetzte Schälfrucht 55 durch Aufsetzen der langen Klemmwelle 22 mit Hilfe der Druckfeder 25 festgeklemmt. Die Frucht 55 wird nunmehr losgelassen und bereits eine neue in die linke Hand genommen und bereitgehalten, während mit der rechten Hand die Kurbel 50 gedreht wird. Hierdurch werden über die entsprechenden Zahnräder 15, 16, 17, 18 sämtliche Wellen 19, 20, 21, 22 einschließlich der eingeklemmten Frucht 55 in Umdrehung versetzt, während das mit der Schnecke 44 im Eingriff stehende Zahnsegment 5 mit seinem durch Federn 76 an die Frucht gedrückten Schälhebeln 60 zur Stirnseite 2 hin wandert. Die Schalen fallen an der Ablaufplatte vorbei zweckmäßig in einen am Boden stehenden Behälter, während die geschälten Früchte über die geneigte Ablaufplatte 4 aus der Maschine rollen, sobald mittels der Antriebskurbel 50 die lange Klemmwelle zur Stirnwand 2 angezogen wird. Hierdurch wird einmal die Frucht 55 freigegeben und zum andern bei entsprechendem Auszug der Schiebewelle 19 über den Mitnehmersplint 33 die Hohlwellenhülse 34 gegen die Rückstellstangenhülse 38 gedrückt, wodurch mittels der Rückstellstange 35 das Rückstellrad 40 vorgezogen und dadurch das Zahnradsegment 5 von der Transportschnecke 44 abgehoben wird mit der Wirkung, daß das Zahnradsegment 5 mit den Schälhebeln 60 durch den Rückstellfederarm der Spannfeder 10 wiederum in die Anfangsschälstellung zurücktransportiert wird.
Wird die Fruchtschälmaschine maschinell etwa durch einen zweckmäßig an der Rückwand 3 aufge-
stellten Motor 180 angetrieben, so wird die Antriebsund Bedienungskurbel 5 zentral im Antriebsrad 15 befestigt, da sie dann nur noch zum Festklemmen der Frucht 55 sowie zur Betätigung der Rückstellvorrichtung benötigt wird.
Da die Maschine die Frucht nur schält, bedarf es in den meisten Fällen ihrer Nachbehandlung, um schlechte Stellen und beispielsweise bei der Kartoffel die Augen zu entfernen. Diese Arbeit kann bei vorliegender Maschine bereits während des Schälens erfolgen. Zu diesem Zweck ist einmal auf der kurzen Klemmwelle 21 die Ausstechvorrichtung 100 und zum andern auf dem großen Antriebsrad 16 der begrenzt bewegliche Sparschälerklingenrahmen 101 vorgesehen, zwei Vorrichtungen, die es gestatten, mit der normalerweise während des Schälvorganges unbetätigten linken Hand vorher geschälte Früchte auszustechen bzw. Restschalenteile nachzuschälen.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Fruchtschälmaschine, bei der die zwischen zwei Klemmwellen eingespannte Frucht über Zahnradgetriebe von Hand oder motorisch gedreht und gleichzeitig dabei von einem mittels Schneckenrad und Zahnradsegment angetriebenen, an der Frucht entlang geführten Schälmes ser geschält wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Festklemmen, Schälen und Auswerfen der Frucht (55) sowie das Rückführen des Schälmessers (60) und dessen Antriebsorgane in die Anfangsstellung von der mit dem Antriebsrad (15) verbundenen Handkurbel (50) aus ohne jegliche Handgriff änderung, z.B. durch axiales Verschieben einer mit dem Antriehszahnrad (15) verbundenen Schiebewelle (19) sowie der Klemmwelle (22), und zwar in beliebigem Zeitpunkt des Schälvorganges steuerbar ist.
2. Fruchtschälmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufplatte (4) als schiefe Ebene ausgebildet ist, auf der die geschälten Früchte selbsttätig in den Fruchtbehälter rollen.
3. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι und 2, gekennzeichnet durch zwei Schälhebel (Abb. 4 und 5) mit verschieden profilierten Messern (73, 77), und zwar einem Messer mit ovaler Schneide (73) und einem Messer mit gerader Schneide (77), von denen das eine Messer jeweils in die auf der Frucht gebildete Schalenlücke (96) des anderen Messers greift.
4. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Schälkopf (61) als Fruchtauflage eine von der Schälfr.ucht gedrehte Anlegerolle (74) mit gerauhter oder zahnradartiger Lauffläche angeordnet ist.
5. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schälkopf (61) aus einem die Messer (73, 77) und einem das Plättchen (69) mit Anlegerolle (74) tragenden Formstücken (64, 65) besteht und daß diese beiden Formstücke (64, 65) gegeneinander in ihrer Längsrichtung verschiebbar sind, dem erforderlichen Ausmaß entsprechend zahnstangenförmige Ausbildungen (70, 71) haben und durch eine genau eingepaßte, gezahnte Stellschraube (62) längs den vorgesehenen Aussparungen (66) verstellbar sind, durch die auch die zur Befestigung des Schälkopfes (61) auf dem Schälhebel (60) dienenden Schrauben (67) hindurchreichen.
6. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der langen Klemmwelle (22) zwischen dem Fruchthaltestück (24) und dem Lager (28) der langen Klemmwelle (22) eine Schraubendruckfeder (25) angeordnet ist und diese an ihrem Ende an einem auf dem Lager (28) abrollenden Kugellager (26) befestigt ist, welch letzteres mittels Nut (80) und Feder mit der langen Klemmwelle (22) in Verbindung steht.
7. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen der Kurbel (50) eine rotierende Ausstechvorrichtung (100) in Tätigkeit gesetzt wird, die das Ausstechen unbrauchbarer Fruchtstellen an bereits geschälten Früchten während des Schälvorganges gestattet.
8. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen
ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Sparschälerklingenrahmen (101) vorgesehen ist, der während des Schälvorganges ein Abschneiden von Schalenresten bereits geschälter Früchte ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 592/25 8.58
DEP17443D 1948-10-08 1948-10-08 Fruchtschaelmaschine Expired DE970037C (de)

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DEP17443D DE970037C (de) 1948-10-08 1948-10-08 Fruchtschaelmaschine

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DE (1) DE970037C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0648432A1 (de) * 1993-10-15 1995-04-19 Wilfried Waldner Eine Tourniermaschine für Kartoffeln und Gemüse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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