DE970037C - Fruchtschaelmaschine - Google Patents
FruchtschaelmaschineInfo
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
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- A23N7/02—Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit
- A23N7/023—Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit one by one
- A23N7/026—Peeling machines therefor with rotary fruit holding spindles and fixed or movable peeler blades
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- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. AUGUST 1958
Fruchtschälmaschine
Fruchtschälmaschinen mit Zahnräderantrieb, bei denen die Früchte zwischen zwei Wellen eingeklemmt
werden, sind bereits in verschiedenen Ausbildungsformen auf den Markt gekommen, jedoch
ist deren Bedienung derart umständlich und mit so vielen Handgriffen verbunden, daß ihre Einführung
in die Praxis nur in sehr bescheidenem Umfange erfolgt ist.
Die diesen Bauarten anhaftenden Mängel werden erfindungsgemäß nicht nur vermieden, sondern darüber
hinaus weist der Erfindungsgegenstand noch weitere Verbesserungen auf, die seine Brauchbarkeit
und praktische Verwendbarkeit auch bei weniger geschicktem Bedienungspersonal gewährleisten.
So gestattet die Schälmaschine nach der Erfindung im Gegensatz zu den bekannten Maschinen
ähnlichen Systems ohne zeitraubende und unbequeme Hebelbetätigungen oder sonstige bei vielen
Maschinen während oder nach dem Schälen erforderliche Handgriffe:
1. das Schälen der Früchte,
2. die Rückstellung des Schälmechanismus und
3. das Halten der eingeklemmten Früchte
mittels der normalerweise mit der rechten Hand be-
mittels der normalerweise mit der rechten Hand be-
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tätigten Drehkurbel durchzuführen, während die linke Hand stets nur das Heranführen der Früchte
zu bewerkstelligen braucht, wobei ι. die geschälten Früchte selbsttätig auf einer schiefen
Ebene zum Sammelbehälter rollen und die Schalen nach der anderen Seite hin in den Schalenkorb
fallen,
2. durch die Verwendung von zwei Schälhebeln mit verschieden profilierten Messern eine weitgehend
ίο glatte Oberfläche der geschälten Früchte (die
rillenförmige Ausbildung der Oberfläche wird oftmals insbesondere bei Kartoffeln als störend
empfunden!) bei Verkürzung der Schälzeit um fast die Hälfte erreicht wird,
3. ein Festsetzen der Schalen, insbesondere beim Schälen von frischen Kartoffeln durch Verwendung
eines Zahnrädchens als Fruchtauflage vermieden wird,
4. die Einstellung der Schalenstärke durch einfache Betätigung eines Stellrädchens entsprechend dem
Charakter der Fruchtschale verändert werden kann.
Die einfache und zeitsparende Bedienungsweise der Maschine wird insbesondere dadurch erreicht,
daß
i. Festklemm-, Schäl- und Rückstellmechanismus
zugleich von der Drehkurbel aus ohne jegliche Handgriffänderung bedient werden können, und
zwar dadurch, daß
a) das Kurbelantriebsrad auf einer in einer Hohlwelle verschiebbaren Welle befestigt ist
und durch seitliche Überlappung mit dem mit ihm kämmenden Antriebszahnrad der langen
Klemmwelle so verbunden ist, daß die zum Einklemmen der Früchte dienende lange
Klemmwelle und die Schiebewelle gleiche axiale Bewegungen durchführen können,
b) die verschiebbare Welle mit einem Führungsschlitz ausgestattet ist und das Schlitzende
bei entsprechendem Auszug die durch den
Mitnehmersplint axial auf der Hohlwelle verschiebbar angeordnete Hülse gegen die
Rückstellstangenhülse drückt,
c) die in der Stirn- und Rückwand des Maschinengestells und durch eine Druckfeder in
Ruhestellung gehaltene Rückstellstange ein Rad trägt, das bei axialer Bewegung der
Rückstellstange gegen die Vertikalleiste des Zahnradsegmentes drückt und dieses dadurch
von der Transportschnecke abhebt,
2. die Ablaufplatte als eine schiefe Ebene ausgebil- _
det ist, auf der die geschälten Früchte selbsttätig in den Fruchtbehälter rollen,
3. zwei Schälhebel mit verschieden profilierten Messern, und zwar einem Messer mit ovalem
und einem Messer mit geradem Schnitt zur Anwendung kommen, von denen das eine Messer jeweils
in die auf der Frucht gebildete Schalenlücke des anderen Messers greift,
4. in der Schneidvorrichtung des Schneidkopfes als Fruchtauflage eine von der Schälfrucht gedrehte
Anlegerolle mit gerauhter oder zahnradartiger Lauffläche verwendet wird, wodurch die Reibung
an der Frucht und zugleich das eventuelle Abschaben der losen Fruchthaut und die dadurch
verursachte Verstopfung der Schneidvorrichtung vermieden werden,
5. der Schälkopf aus einem das Messer und einem das Plättchen mit Anlegerolle tragenden Formstück
besteht und daß die beiden Formstücke gegeneinander in ihrer Längsrichtung verschiebbar
sind, dem erforderlichen Ausmaß entsprechend zahnstangenförmige Ausbildungen haben
und durch eine genau eingepaßte, gezahnte Stellschraube längs den vorgesehenen Aussparungen
bewegt werden können, durch die auch die zur Befestigung des Schälkopfes auf dem
Schälhebel dienenden Schrauben hindurchreichen,
6. auf der langen Klemmwelle zwischen dem Fruchthaltestück und dem Lager der langen
Klemmwelle eine Schraubendruckfeder angeordnet ist und diese an ihrem Ende in einem
Kugellager befestigt ist, welch letzteres mit der langen Klemmwelle mittels Nut und Feder in
Verbindung steht.
Die Erfindung wird beispielsweise in einer Ausführungsform durch die Abb. 1 bis 8 der Zeichnung
veranschaulicht. Es stellen dar:
Abb. ι bis 3 Längs-, Horizontal- und Querschnitte
durch die Maschine,
Abb. 4 bis 7 Horizontal-, Längs- und Querschnitte durch den Schälkopf und
Abb. 8 einen Schnitt durch eine mit zwei Schälmessern geschälte Frucht.
Die Maschine besteht aus dem Maschinengestell 2, 3, 4, das sich seinerseits aus der Stirnwand 2, der
Rückwand 3 und der diese verbindenden Ablaufplatte 4 zusammensetzt. In der Stirnwand 2 und
Rückwand 3 befinden sich die Lager 29, 31, 27, 28 für die Hohlwelle 20 sowie die kurze Klemmwelle 21
und lange Klemmwelle 22, auf denen einseitig die Antriebszahnräder 16, 17, 18 aufgeschraubt oder
durch Gewindestift 45 befestigt sind. Ein viertes Antriebszahnrad 15, das die mit Handschutz 51 ausgestattete
Drehkurbel 50 trägt, ist auf der Schiebewelle 19 festgeschraubt. Es wird durch beidseitige
Überlappungen 46 mit dem Antriebszahnrad 18 der langen Klemmwelle 22 stets im Eingriff gehalten, so
daß die Schiebewelle 19 sowie die lange Klemmwelle 22 gleiche axiale Bewegungen durchführen
müssen. Die Schiebewelle 19 ist in der Hohlwelle 20 entsprechend der Länge des Schlitzes 32 längs dem
Mitnehmersplint 33 axial verschiebbar, der seinerseits die Hohlwelle 40 in dem Schlitz 47 durchsetzt
und in der Hohlwellenhülse 34 verankert ist, so daß er zugleich auch die Drehbewegung der Schiebewelle
19 auf die stirnwandseitig durch eine Mutter 30 gehaltene Hohlwelle 20 überträgt. Auf der Hohlwelle
20 befindet sich die fest mit ihr verbundene Transportschnecke 44, die zum Antrieb des Zahnradsegmentes
5 dient, das in der Ablaufplattenverstärkung 7 mittels einer Schraube 8 gelagert ist und
entsprechend einem Ausschnitt 9 längs der Segmentlagerschraube 8 radial verschiebbar ist und so von
der Transportschnecke 44 abgehoben werden kann.
Das Zahnradsegment 5 wird mit der Transportschnecke 44 durch den Druck der durch die Segmentlagerschraube
8 gehaltenen Feder 10 auf den Stift 13 im Eingriff gehalten, während sein Rücktransport in
die Anfangsstellung durch den Druck des zweiten Federarmes auf den Stift 14 erfolgt.
Das Zahnradsegment 5, das in seinem Führungsteil 6 mit dem Lagerfuß 11 auf der Führungsstange
12 gleitet, trägt in dem Schalthebellager 75 den Schalthebel 60, der mit seinem Schälkopf 61 mittels
der Schälhebelfeder 76 an die Schälfrucht 55 gedrückt wird. Das Zahnradsegment 5 ist mit einer
Vertikalleiste 42 versehen, gegen die sich das in einer Kröpfung 41 der Rückstellstange 35 gelagerte
Rückstellrad 40 im Falle der Betätigung der durch eine Schraubendruckfeder 39 in Ruhestellung gehaltenen
Rückstellstange 35 preßt mit der Wirkung, daß das Zahnradsegment 5, wie bereits erwähnt, von
der Transportschnecke 44 gelöst wird.
Die Rückstellstange 35 ist in dem Stirnwandlager 36 und dem Rückwandlager 37 gelagert. Auf ihr ist
stirnwandseitig die Rückstellstangenhülse 38 befestigt, gegen die bei entsprechendem Auszug der
Schiebewelle 19 mittels des Mitnehmersplintes 33 die Hohlwellenhülse 54 drückt, die innerhalb der
Grenzen des Schlitzes 47 axial auf der Hohlwelle 20 verschiebbar ist.
Die Schälfrucht 55 wird zwischen der kurzen Klemm welle 21 und der langen Klemmwelle 22 festgeklemmt,
die zu diesem Zwecke an ihren Enden mit den den verschiedenen Früchten angepaßten Fruchthaltestücken
23, 24 versehen sind. Ein sicheres Halten der Früchte wird durch die Druckfeder 25 erreicht,
die auf der langen Klemmwelle 22 zwischen dem Fruchthaltestück 24 und dem Lager 28 der langen
Klemmwelle 22 angeordnet ist und an ihrem Ende an einem Kugellager 26 befestigt ist, welch
letzteres mittels Nut 80 und Feder mit der langen Klemmwelle 22 in Verbindung steht, so daß die
Druckfeder 25 keine zusätzliche, zu frühzeitigem Bruch führende Drallbelastung erfährt.
Der Schälkopf 61 besteht aus zwei fast symmetrischen
Formstücken, und zwar dem das Messer 73 tragenden Formstück 64 und dem die Anlegerolle 74
tragenden Formstück 65, die in ihrem gezahnten Mittelstück 70, 71 mit Hilfe einer eingepaßten, durch
Unterlegscheibe 68 und Federring 63 gehaltenen, gezahnten Stellschraube 62 in ihrer Längsrichtung
entsprechend den Aussparungen 66 gegeneinander verschiebbar sind. Ihre Befestigung auf dem entsprechend geformten Schälhebel 60 erfolgt durch die beiden
die Aussparungen 66 durchsetzenden Flügelschrauben 67, wobei die Aussparungen 66 durch die
Verschluß scheiben 78 überdeckt werden. Das Messer 73, wird mittels Schrauben 72 an dem Formstück
64 festgeschraubt, während die Rollentrageplatte 69 durch einfache Stifte 79 in der richtigen Lage gehalten
wird.
In den Abb. 4 und 5 ist eine mögliche Ausbildungsform des zweiten Schälkopfes (Abb. 4) bei Verwendung
eines Doppelschälhebels angegeben, und zwar ist die Rollentrageplatte 69 sowie das Messer yy
weitgehend zum zweiten Schälkopf (Abb. 5) hin verlagert, um einen möglichst geringen Abstand zwischen
den beiden Messern 73, JJ zu erhalten und bei der zur Erreichung einer sauberen Schälarbeit
zweckmäßig gering zu wählenden Schalenbreite keine zu große Zeitspanne zwischen dem Schälbeginn
der einzelnen Schälköpfe (Abb. 4 und 5) zu erhalten. Des weiteren sind die Messer verschieden profiliert,
und zwar ergibt das eine Messer 75 einen ovalen, 97, das andere Messer yy einen geraden Schnitt 96,
so daß bei dieser Kombination fast eine glatte Oberfläche 98 der Schälfrucht 55 erzielt wird (Abb. 8).
Die Befestigung der Maschine erfolgt in bekannter Weise mittels Zwingen in Aussparungen 59 der
Füße 58, die in allen vier Ecken vorgesehen sind und so eine genügende Auswahl hinsichtlich der
Aufstellmöglichkeiten bieten.
Im Falle des Antriebs der Maschine durch einen Elektromotor 180 wird dieser zweckmäßig hinter
der Rückwand 3 so angeordnet, daß seine Antriebsscheibe auf das Antriebsrad 16 wirkt. Der Antriebsund
Bedienungskurbelgriff 50 wird dann zweckmäßig in die Mitte des großen Antriebsrades 15 verlegt,
in dessen Nabe zu diesem Zweck ein Gewinde 49 vorgesehen ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Nachdem mit Hilfe der Stellschrauben 62 die gewünschte Schalenstärke eingestellt ist, wird mittels
der Antriebs- und Bedienungskurbel 50 zunächst die Schiebewelle 19 und zugleich mit ihr die große
Klemmwelle 22 zur Stirnwand 2 hin ausgezogen und die mit der linken Hand auf das Klemmstück 23
der kurzen Klemmwelle 21 angesetzte Schälfrucht 55 durch Aufsetzen der langen Klemmwelle 22 mit
Hilfe der Druckfeder 25 festgeklemmt. Die Frucht 55 wird nunmehr losgelassen und bereits eine neue
in die linke Hand genommen und bereitgehalten, während mit der rechten Hand die Kurbel 50 gedreht
wird. Hierdurch werden über die entsprechenden Zahnräder 15, 16, 17, 18 sämtliche Wellen 19,
20, 21, 22 einschließlich der eingeklemmten Frucht 55 in Umdrehung versetzt, während das mit der
Schnecke 44 im Eingriff stehende Zahnsegment 5 mit seinem durch Federn 76 an die Frucht gedrückten
Schälhebeln 60 zur Stirnseite 2 hin wandert. Die Schalen fallen an der Ablaufplatte vorbei zweckmäßig
in einen am Boden stehenden Behälter, während die geschälten Früchte über die geneigte Ablaufplatte
4 aus der Maschine rollen, sobald mittels der Antriebskurbel 50 die lange Klemmwelle zur
Stirnwand 2 angezogen wird. Hierdurch wird einmal die Frucht 55 freigegeben und zum andern bei
entsprechendem Auszug der Schiebewelle 19 über den Mitnehmersplint 33 die Hohlwellenhülse 34 gegen
die Rückstellstangenhülse 38 gedrückt, wodurch mittels der Rückstellstange 35 das Rückstellrad 40
vorgezogen und dadurch das Zahnradsegment 5 von der Transportschnecke 44 abgehoben wird mit der
Wirkung, daß das Zahnradsegment 5 mit den Schälhebeln 60 durch den Rückstellfederarm der Spannfeder
10 wiederum in die Anfangsschälstellung zurücktransportiert
wird.
Wird die Fruchtschälmaschine maschinell etwa durch einen zweckmäßig an der Rückwand 3 aufge-
stellten Motor 180 angetrieben, so wird die Antriebsund
Bedienungskurbel 5 zentral im Antriebsrad 15 befestigt, da sie dann nur noch zum Festklemmen
der Frucht 55 sowie zur Betätigung der Rückstellvorrichtung benötigt wird.
Da die Maschine die Frucht nur schält, bedarf es in den meisten Fällen ihrer Nachbehandlung, um
schlechte Stellen und beispielsweise bei der Kartoffel die Augen zu entfernen. Diese Arbeit kann bei vorliegender
Maschine bereits während des Schälens erfolgen. Zu diesem Zweck ist einmal auf der kurzen
Klemmwelle 21 die Ausstechvorrichtung 100 und
zum andern auf dem großen Antriebsrad 16 der begrenzt bewegliche Sparschälerklingenrahmen 101
vorgesehen, zwei Vorrichtungen, die es gestatten, mit der normalerweise während des Schälvorganges
unbetätigten linken Hand vorher geschälte Früchte auszustechen bzw. Restschalenteile nachzuschälen.
Claims (8)
1. Fruchtschälmaschine, bei der die zwischen zwei Klemmwellen eingespannte Frucht über
Zahnradgetriebe von Hand oder motorisch gedreht und gleichzeitig dabei von einem mittels
Schneckenrad und Zahnradsegment angetriebenen, an der Frucht entlang geführten Schälmes ser
geschält wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Festklemmen, Schälen und Auswerfen der
Frucht (55) sowie das Rückführen des Schälmessers (60) und dessen Antriebsorgane in die
Anfangsstellung von der mit dem Antriebsrad (15) verbundenen Handkurbel (50) aus ohne
jegliche Handgriff änderung, z.B. durch axiales Verschieben einer mit dem Antriehszahnrad (15)
verbundenen Schiebewelle (19) sowie der Klemmwelle (22), und zwar in beliebigem Zeitpunkt
des Schälvorganges steuerbar ist.
2. Fruchtschälmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufplatte (4)
als schiefe Ebene ausgebildet ist, auf der die geschälten Früchte selbsttätig in den Fruchtbehälter
rollen.
3. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι und 2, gekennzeichnet durch zwei Schälhebel
(Abb. 4 und 5) mit verschieden profilierten Messern (73, 77), und zwar einem Messer mit ovaler
Schneide (73) und einem Messer mit gerader Schneide (77), von denen das eine Messer jeweils
in die auf der Frucht gebildete Schalenlücke (96) des anderen Messers greift.
4. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Schälkopf
(61) als Fruchtauflage eine von der Schälfr.ucht
gedrehte Anlegerolle (74) mit gerauhter oder zahnradartiger Lauffläche angeordnet ist.
5. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schälkopf
(61) aus einem die Messer (73, 77) und einem das Plättchen (69) mit Anlegerolle (74)
tragenden Formstücken (64, 65) besteht und daß diese beiden Formstücke (64, 65) gegeneinander
in ihrer Längsrichtung verschiebbar sind, dem erforderlichen Ausmaß entsprechend zahnstangenförmige
Ausbildungen (70, 71) haben und durch eine genau eingepaßte, gezahnte Stellschraube
(62) längs den vorgesehenen Aussparungen (66) verstellbar sind, durch die auch die
zur Befestigung des Schälkopfes (61) auf dem Schälhebel (60) dienenden Schrauben (67) hindurchreichen.
6. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der langen
Klemmwelle (22) zwischen dem Fruchthaltestück (24) und dem Lager (28) der langen
Klemmwelle (22) eine Schraubendruckfeder (25) angeordnet ist und diese an ihrem Ende an einem
auf dem Lager (28) abrollenden Kugellager (26) befestigt ist, welch letzteres mittels Nut (80)
und Feder mit der langen Klemmwelle (22) in Verbindung steht.
7. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen
der Kurbel (50) eine rotierende Ausstechvorrichtung (100) in Tätigkeit gesetzt wird, die
das Ausstechen unbrauchbarer Fruchtstellen an bereits geschälten Früchten während des Schälvorganges
gestattet.
8. Fruchtschälmaschine nach den Ansprüchen
ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher
Sparschälerklingenrahmen (101) vorgesehen ist, der während des Schälvorganges ein
Abschneiden von Schalenresten bereits geschälter Früchte ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 592/25 8.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17443D DE970037C (de) | 1948-10-08 | 1948-10-08 | Fruchtschaelmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17443D DE970037C (de) | 1948-10-08 | 1948-10-08 | Fruchtschaelmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970037C true DE970037C (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=7366538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17443D Expired DE970037C (de) | 1948-10-08 | 1948-10-08 | Fruchtschaelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970037C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0648432A1 (de) * | 1993-10-15 | 1995-04-19 | Wilfried Waldner | Eine Tourniermaschine für Kartoffeln und Gemüse |
-
1948
- 1948-10-08 DE DEP17443D patent/DE970037C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0648432A1 (de) * | 1993-10-15 | 1995-04-19 | Wilfried Waldner | Eine Tourniermaschine für Kartoffeln und Gemüse |
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