DE97968C - - Google Patents
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- DE97968C DE97968C DENDAT97968D DE97968DA DE97968C DE 97968 C DE97968 C DE 97968C DE NDAT97968 D DENDAT97968 D DE NDAT97968D DE 97968D A DE97968D A DE 97968DA DE 97968 C DE97968 C DE 97968C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G33/00—Screw or rotary spiral conveyors
- B65G33/08—Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials
- B65G33/12—Screw or rotary spiral conveyors for fluent solid materials with screws formed by straight tubes or drums having internal threads, or by spiral or helical tubes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Screw Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81: Transportwesen.
OTTO GULBRANDSEN in SYRACUSE (County of Onondago, State of New-York).
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1896 ab.
Die vorliegende Vorrichtung dient zum Fördern von Getreide oder ähnlichen Materialien.
Dieselbe besitzt schraubenförmig gewundene Schaufeln, durch deren Drehung das Fördergut
weiter bewegt wird. Gegenüber Vorrichtungen ähnlicher Art besitzt die vorliegende den Vortheil
der gröfseren Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit. Das Fördergut kann an einer beliebigen
Stelle der Vorrichtung von dieser aufgenommen und an einer anderen beliebigen Stelle derselben
abgegeben werden. Auch kann die Bewegungsrichtung oder die Abgebestelle je nach Wunsch oder Bedürfnifs geändert werden.
Angewärmtes Material kann mit Hülfe dieser Vorrichtung vortheilhaft gekühlt werden,
welche in jeder Beziehung sowohl mit Bezug auf die Bewegungrichtung des Materials als
auch auf die Menge des zu fördernden Materials regulirbar ist.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt das Auswurfende der Vorrichtung im Längsschnitt
und Fig. 2 im Querschnitt, und Fig. 3 zeigt den Längsschnitt und Fig. 4 den Querschnitt
eines Theiles .der Vorrichtung, an welchem das Material zugeführt wird. Fig. 5 zeigt den
Grundrifs von vier zusammenhängenden Vorrichtungen, theilweise im Schnitt, und' die
Fig. 6 zeigt die Vorrichtung mit Auswurf- und Zuführungsvorrichtung in Ansicht, theilweise
im Schnitt. Fig. 7 zeigt einen Längsschnitt des Zuführungs - oder Einwurfsstückes einer
Vorrichtung, verbunden mit dem Ausgufsstück einer...anderen Vorrichtung. Fig. 8 zeigt eine
Queransicht, theilweise im Schnitt von der' Verbindungsstelle einer Anordnung von vier '
Vorrichtungen.
Die Vorrichtung A besteht aus einem cylindrischen
Gehäuse, an dessen innerer Wandung schraubenförmig gebogene Förderflügel oder Schaufeln α durch Nieten oder sonstwie befestigt
sind.
In geeigneten Entfernungen sind in der Wandung des Cylinders A zwischen je zwei
Förderschaufeln Oeffnungen a1 vorgesehen, so
dafs deren Zahl der Anzahl Förderschaufeln a entspricht. Zu beiden Seiten dieser Oeffnungen
ist aufsen am Cylinder ein Blechring oder ein Flantsch d (Fig. 3, 4 und 7) mit Hülfe von
Winkeleisen d1 angenietet. An diesen Flantschen
oder Ringen d sind zum Schöpfen dienende Schaufeln d2 derart über den einzelnen
Oeffnungen α1 befestigt, dafs jede
Schöpfschaufel mit ihrem unteren Rande, von einer Kante der Oeffnung beginnend, im Bogen
über die Oeffnung hinwegzieht und mit ihrem freien Rande unter Belassung eines gewissen
Abstandes von der Cylinderwandung weit über die andere Kante der Oeffnung hinwegragt.
In einiger Entfernung von den Flantschen d sind ringförmige Flantschen e angeordnet, und
zwischen den Flantschen d und e befindet sich eine Anzahl schraubenförmig um den
Cylindermantel gewundener Flügel e1, welche
an der Aufsenseite des Gehäuses befestigt sind. Die Oeffnung a1 zusammen mit den Ringflantschen
d und den zwischengeschalteten Schöpfschaufeln d'2 bilden das Zuführungsoder Einwurfstück, welches von einem beson-
deren Gehäuse umgeben wird, dessen unterer Theil halbcylindrisch und zweckmäfsig excentrisch
zum Gehäuse A angeordnet ist. Das Gehäuse umgiebt die Flantschenringe d. An
die Seitenwandungen des Gehäuses/ schliefsen sich die cylindrischen Wandungen f1 staubdicht
an, welche bis zu den Flantschen e reichen und die schraubenförmigen Schaufeln e1
umgeben. Letztere tragen dazu bei, die Vorrichtung staubsicher zu machen, indem sie infolge
ihrer Drehbewegung die Staubansammlungen in das Gehäuse zurückführen. Die Einlafsöffhung f'2 für das Material ist zweckmäfsig
seitwärts angeordnet und wird von einem Zuführungstrichter/3 umgeben, welcher
von einem abnehmbaren Deckel/4 verschlossen wird. Die Vorrichtung dreht sich in der durch
Pfeile (Fig. 4) angegebenen Richtung, wobei die Schöpfschaufeln das Material so hoch
heben, dafs es durch die Oeffnungen in das Innere der Vorrichtung fällt, wo es durch die
schraubenförmigen Förderschaufeln weiter bewegt wird.
Wie erwähnt, reicht die Wandung der Schöpfschaufeln weit über die Oeffnungen hinweg,
so dafs das Material, welches von einer anderen Zuführungsstelle aus an den Oeffnungen
vorbeigeführt wird, zurückgehalten wird, bis das neu geschöpfte Material durch die Oeffnungen in das Innere fällt bezw. das
sich vorbeibewegende Material die Oeffnungen passirt. Zweckmäfsig werden das Trommelgehäuse,
sowie auch die Ringe in zwei Hälften hergestellt und durch Schrauben mit einander
verbunden.
An dem Ausgufsstück (Fig. 1, 2 und 6) sind gleichfalls ringförmige Platten oder Flantschen g
vorgesehen, welche den Ringen d des Zuführungsstückes entsprechen und zwischen sich
Schaufeln gx aufnehmen. Von den Schaufeln
gl ist für jede Förderschaufel g eine vorgesehen.
Die Schöpfschaufeln gl sind an einer Seite mit dem Ring g und an der anderen
Seite mit schraubenförmigen Flügeln oder Schaufeln g2 verbunden, welche mit ihrem
anderen ,Ende bis zu dem gegenüberliegenden Ring reichen und hier befestigt sind. An der
unteren Kante der Schaufeln g1 beginnen die Auswurföffnungen /?, welche von einem bis
zum anderen Flantsch g reichen. Die äufseren schraubenförmigen Schaufeln g2 sind mit den
inneren Schaufeln gleichgerichtet und bilden mit ihren Enden eine Seitenwandung der
Schaufeln g1. Das Ganze wird von einem Gehäuse i umgeben, welches mit staubdichten
Abschlüssen z'1 ausgerüstet ist, die ähnlich wie
bei dem Zuführungsstück eingerichtet sind. Staubsichere Ringe ι2 und staubfördernde
Schaufeln i3 tragen dazu bei, in ähnlicher Weise, wie oben beschrieben, die Vorrichtung
staubsicher zu halten. Unten besitzt das Gehäuse eine Oeffnung z'4, deren Gröfse durch
eine drehbar angebrachte Thür z5 geregelt
wird. Von dieser Oeffnung führt ein Ausfallrohr ?e abwärts.
Das durch die Vorrichtung beförderte Material fällt, wenn es bis zum Ausgufsstück gelangt,
auf den Boden des Gehäuses i und, wenn die Thür z'5 offen ist, weiter durch das Ausgufsstück
z6 heraus. Wird keine Materialentnahme hier gewünscht, so bleibt die Thür Vs geschlossen.
Das zu Boden des Ausgufsstückes fallende Material wird dann von den äufseren schraubenförmigen Schaufeln den Schöpfschaufeln
zugeführt, die das Material wieder in das Innere der Vorrichtung zurückführen, welche es einer anderen Ausgabestelle ■ zuführt.
Ist die Thür z'5 nur theilweise geschlossen, so fällt das Material nur zum Theil heraus, während
der Rest durch die Schaufeln, wie beschrieben, in das Innere der Vorrichtung weiter
befördert wird.
Durch verschiedenartige Zusammensetzung mehrerer Vorrichtungen kann verschiedenen
Bedürfnissen Rechnung getragen werden, um z. B. das Material in einer beliebigen Richtung
hin- und zurückzuführen oder verschiedenartiges Material gleichzeitig zu befördern, angewärmtes
Material zu kühlen und auf Raumersparnifs besondere Rücksicht zu nehmen.
An der Anschlufsstelle mehrerer auf einander folgender Vorrichtungen empfiehlt es sich, an
dem Austrittsende der Vorrichtungen neben den Schöpfschaufeln k* (Fig. 5, 7 und 8) noch
nach aufsen abstehende Zuführungsschaufeln k3 anzuordnen, welche das in das Umhüllungsgehäuse j gefallene Material den Schöpfschaufeln
mit Sicherheit zuführen.
Das durch die Schöpfschaufeln in das Innere der Trommel zurückfallende Material wird von
einem Trichter / aufgefangen, welcher in die nachfolgende Trommel einmündet und das
Material in diese gleiten läfst. Um an dieser Stelle zeitweilig eine Materialentnahme durch
die Oeffnung ο oder eine Ueberleitung des Materials durch die mittelst Schieber «2 verschliefsbare
Oeffnung η in die Nebenvorrichtung (Fig. 8) zu ermöglichen, kann der Trichter /
durch einen Schieber Z1 verschliefsbar gemacht werden, wobei eine gleichfalls durch Schieber
verschliefsbare Oeffnung /2 das Material aus dem Trichter zurück in die erste Trommel
gelangen läfst.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Fördern von Getreide und ähnlichen Materialien mittelst im Innern einer drehbaren Trommel angeordneter schraubenförmig gewundener Schaufeln oder Flügel, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Wandung der Trommel für jede Schaufel eine Oeffnung vorgesehen ist, für welcheaufsen an der Trommel eine Schöpfschaufel sich befindet.Eine Ausführungsform der unter Anspruch ι angegebenen Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs neben den Schöpfschaufeln (k*), sofern dieselben am Austrittsende der Trommel sich befinden, besondere, nach aufsen abstehende Zuführungsschaufeln (k3) angeordnet sind.Eine Ausführungsform der unter i. angegebenen Vorrichtung, gekennzeichnet durch zwei äufsere Flantschen oder Ringe (g), welche zu beiden Seiten der Oeffnungen (h) angeordnet sind und zwischen sich schraubenförmige Schaufeln (g2·) aufnehmen, die von der Verbindungsstelle der Schöpfschaufeln mit einem Ring (g) bis zum anderen Ring (g) reichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97968C true DE97968C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=368975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97968D Expired DE97968C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97968C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3723291A1 (de) * | 1987-07-15 | 1989-01-26 | Gutehoffnungshuette Man | Drehtrommel fuer die dosierte aufgabe von brennstoffen in eine verbrennungsanlage |
-
0
- DE DENDAT97968D patent/DE97968C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3723291A1 (de) * | 1987-07-15 | 1989-01-26 | Gutehoffnungshuette Man | Drehtrommel fuer die dosierte aufgabe von brennstoffen in eine verbrennungsanlage |
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