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DE97958C - - Google Patents

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Publication number
DE97958C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindles
holder
slide
container
work piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT97958D
Other languages
English (en)
Publication of DE97958C publication Critical patent/DE97958C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/02Machines for drilling bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Maschine hat den Zweck, eine gröfsere Anzahl auf bestimmte Weise ver~ theilter und gerichteter Löcher in Bürstenhölzern oder dergleichen auf einmal, d. h. gleichzeitig zu bohren, wobei sowohl Vorschub und Rückgang der Bohrer als auch Einstellung und Auswechselung des Arbeitsstückes selbstthä'tig und in der erforderlichen Reihenfolge stattfindet.
Die Maschine ist auf der Zeichnung dargestellt.
Es sind ebenso' viele Bohrer bezw. Bohrspindeln α vorhanden, als Löcher gebohrt werden sollen.
Die Vertheilung und Richtung der Spindeln α wird durch die Löcher zweier Böcke b b bestimmt, welche auf dem Maschinengestell befestigt sind und nach Bedarf ausgewechselt werden.
Jede Bohrspindel steht durch eine in Universalgelenken c bewegliche Stange d mit einer in Umlauf befindlichen Spindel e in Verbindung.
Sä'mmtliche Spindeln' e sind in einem schrankartigen Gestell / parallel zu einander gelagert und werden durch Treibschnüre angetrieben, welche über die Spindeln und dazwischen angeordnete Leitröllchen, sowie über an den Seiten des Spindelkastens f befindliche Schnurrollen g geführt sind.
Auf den Drehachsen der Rollen g sind weitere Rollen h befestigt, welche von einem Deckenvorgelege aus vermittelst Treibseilen in Bewegung gesetzt werden, die über mehrere derselben und dazwischen liegende Leitrollen i geführt sind.
Für den Antrieb der Spindeln e können auch, mit den erforderlichen Abänderungen, Ketten oder Zahnräder anstatt der Seile zur Verwendung kommen.
Der Spindelkasten f ist in einer Prismaführung horizontal verschiebbar und wird von einem Hebel k vor- und zurückbewegt, der seinerseits durch eine auf der Hauptmaschinenwelle / sitzende Excenterscheibe m bethätigt wird.
Dem Spindelkasten gegenüber ist der feste Ständer η angeordnet, in welchem ein Schlitten ο vertical auf- und abwärts verstellt und festgestellt werden kann. Derselbe trägt den Werkstückhalter ρ, welcher ebenfalls in einer Prismaführung horizontal verschiebbar ist und von der auf der Welle Z angebrachten Nuthenscheibe q mittelst der Hebel r vor- und zurückbewegt wird.
An dem Schlitten 0 befindet sich ferner noch der Vorrathstrichter s für die zu bearbeitenden Werkstücke mit der Zuführvorrichtung. Letztere besteht aus einer in fortwährendem Umlauf befindlichen Walze t und zwei an deren Stirnseiten angeordneten Klauen u, welche sich gleichfalls stetig umdrehen.
Die Bewegung dieser Theile wird von der Hauptwelle aus durch die Winkel- und Stirnräderpaare ν und w vermittelt; diejenige der Walze t kann auch ruckweise erfolgen und wird dann durch ein von der Hauptwelle ausgehendes Schaltwerk bewirkt.
Um das Arbeitsstück in die richtige Lage gegenüber den Bohrern zu bringen, sind endlich die beiden Schieber χ χ an dem Schlitten ο angebracht, welche von der Schraubenspindel^ bethätigt werden.
Ein mit den Hebeln r verbundenes Hebel- und Zahnradwerk \ ertheilt der Schraubenspindel eine Rechts- und Linksdrehung, welche bewirkt, dafs die Schieber χ abwechselnd aus einander und gegen einander rücken.
Der Arbeitsvorgang der Maschine ist folgender:
Wenn sich das Arbeitsstück in der richtigen Lage gegenüber den Bohrspindeln befindet, wird dasselbe von dem Halter ρ unterstützt und von den Schiebern χ festgehalten. Unmittelbar darüber und in dem Trichter s befinden sich weitere Arbeitsstücke. Die Walze t gleitet mit ihrer Umfläche an denselben vorüber, ohne aber eine Wirkung auf das Arbeitsstück auszuüben. Die Klauen u sind in diesem Augenblick von den Arbeitsstücken abgekehrt.
Die Bohrspindeln rücken vor, dringen in das Arbeitsstück ein und gehen wieder zurück. Das Arbeitsstück wird durch die Schieber χ immer noch festgehalten, während der Halter j? sich rasch vorwärts nach den Bohrern zu bewegt. Nun gehen die Schieber χ aus einander, so dafs das gebohrte Werkstück nach unten fällt. Sofort kehrt der Halter ρ zurück und fängt das inzwischen von Walze t und Klauen u erfafste und abwärts beförderte neue Arbeitsstück auf.
Die Schieber χ gehen darauf wieder zusammen und bringen das neue Arbeitsstück in die richtige Lage. Das Spiel beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vielfachbohrmaschine für Bürstenhölzer und ähnliche Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, dafs die in einem Behälter aufgespeicherten Arbeitsstücke den Bohrern in der erforderlichen Aufeinanderfolge einzeln vermittelst der Organe tu selbstthätig zugeführt, durch den Halter ρ unterstützt, durch die Schieber χ in die richtige Lage eingestellt und während der Bearbeitung darin festgehalten, nach vollendeter Bearbeitung aber losgelassen und von einem zweiten Behälter aufgefangen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT97958D Active DE97958C (de)

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DE (1) DE97958C (de)

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