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DE976818C - Spannungsabhaengiger Scheinwiderstand - Google Patents

Spannungsabhaengiger Scheinwiderstand

Info

Publication number
DE976818C
DE976818C DEN6054A DEN0006054A DE976818C DE 976818 C DE976818 C DE 976818C DE N6054 A DEN6054 A DE N6054A DE N0006054 A DEN0006054 A DE N0006054A DE 976818 C DE976818 C DE 976818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
core
dependent
temperature coefficient
negative temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN6054A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Georg Elben
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DEN6054A priority Critical patent/DE976818C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE976818C publication Critical patent/DE976818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/10Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/10Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
    • H01C7/105Varistor cores
    • H01C7/108Metal oxide
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/08Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by varying the permeability of the core, e.g. by varying magnetic bias

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)

Description

  • Spannungsabhängiger Scheinwiderstand Bekanntlich sind einige ferromagnetische Ferrite bzw. Mischferrite durch einen negativen Temperaturkoeffizienten des spezifischen Widerstandes gekennzeichnet. Sie sind unter anderem auch als sogenannte Heißleiter verwendbar. Andererseits sind Induktivitäten für Schwingkreis-, Filter-, Verstärker- und Störschutzzwecke mit Ferrit- bzw. Mischferritkernen bekannt. Bei derartigen Schaltanordnungen tritt oft das Problem auf, die charakteristischen Kenngrößen in Abhängigkeit von der Spannung oder einer anderen Größe zu verändern.
  • Um mit einem selbsterregten Hauptschlußgenerator bei stark schwankender Drehzahl an einer konstanten Last auch eine konstante Spannung erzeugen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, parallel zur Feldwicklung einen Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten zu schalten. Dabei hat dieser Widerstand die Aufgabe, bei steigender Drehzahl und damit steigender Spannung an der Feldwicklung einen Teil des Magnetisierungsstromes parallel abzuleiten. Dadurch wird das Magnetfeld geschwächt und die Klemmenspannung des Generators bei geeigneter Dimensionierung konstant gehalten. .
  • Weiterhin ist es bekannt, in den Steuerkreis eines Magnetverstärkers einen Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten zu schalten, der seine Größe einmal mit der Umgebungstemperatur und zum andern durch Anlegen einer zusätzlichen, regelbaren Spannung verändert. Eine derartige Schaltung ist beispielsweise geeignet, einen Ofen auf eine beliebig regelbare Temperatur zu bringen und diese dann konstant zu halten.
  • Daneben ist es bei einer Entstördrosselspule bekannt, die einzelnen Windungen in einen Masseeisenkern einzubetten, der gegebenenfalls eine gewisse Leitfähigkeit aufweist. Dabei können die Windungen gegen den Kern isoliert sein oder mit ihm in elektrisch leitender Verbindung stehen. Damit wird erreicht, daß neben einer Induktivitätserhöhung der Drosselspule noch ein ohmscher Widerstand mit ausreichendem Widerstandswert parallel geschaltet ist, um Resonanzstellen der Induktivität mit der Spulenkapazität zu bedämpfen. Auch werden kapazitiv von den Windungen auf den Kern übergehende Ströme bei einer gewissen Leitfähigkeit des an Masse angeschlossenen Kerns abgeleitet.
  • Die Erfindung betrifft einen spannungsabhängigen Scheinwiderstand aus einer auf einem Kern aus ferromagnetischen Ferriten oder Mischferriten mit negativem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes isoliert angeordneten Spulenwicklung. Gemäß der Erfindung wird der Kern als Ganzes, mit Stromzuführungen versehen, als Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten der Spulenwicklung parallel geschaltet und im Gebiet der temperaturabhängigen Permeabilitätsänderung betrieben.
  • In Fig. i ist ein solches erfindungsgemäßes Schaltelement beispielsweise dargestellt. Der konstruktive Aufbau entspricht praktisch vollkommen dem der bekannten Induktivitäten mit magnetischem Kern; lediglich der ferromagnetische Kern i ist über die Stromanschlußkappen 2 und 3 mit dem Anfang und Ende der Spulenwicklung q. elektrisch leitend verbunden. Das Ersatzschaltbild (Fig.2) des erfindungsgemäßen Schaltelementes ist eine Parallelschaltung aus dem spannungsabhängigen ohmschen Widerstand R, und der in ihren magnetischen Eigenschaften spannungsabhängigen Induktivität Lp. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß die Charakteristik einer mit einem ferromagnetischen Kern versehenen Spule durch Änderung der relativen Permeabilität (Sättigung) und ihrer Güte variiert werden kann. Die Sättigung wiederum und auch der spezifische Widerstand vorbekannter Ferrite sind temperaturabhängig.
  • Die prinzipielle Wirkungsweise eines erfindungsgemäßen Schaltelementes sei an Hand einer in Fig. 3 als Ersatzschaltbild dargestellten Filterschaltung beispielsweise näher erläutert. In die Doppelleitung zwischen einem Sender S und einem Empfänger E ist ein Vierpol F geschaltet. Der Vierpol enthält unter anderem einen Parallelschwingkreis, der aus einem erfindungsgemäßen Schaltelement Lp, Rp und einem Kondensator aufgebaut ist. Die Dämpfungscharakteristik des Vierpols bei geöffnetem Schalter 5 verlaufe beispielsweise nach der Kurve 7 in Fig. q.. Dabei sei angenommen, daß der Widerstand Rp kalt, also sehr hoch ist. .Die Änderung der Dämpfungscharakteristik wird nun dadurch bewirkt, daß mittels des Schalters 5 Impulse von Strömen, deren Frequenzen außerhalb der Resonanzfrequenz der Filterschaltung liegen, gegebenenfalls auch Gleichstromimpulse, erzeugt und ins Leitungssystem geschickt werden, die eine Veränderung des Widerstandswertes Rp hervorrufen. Nach den bereits früher geschilderten Ausführungen ändern sich die Induktivität L, sowie der Widerstand R, und damit auch die Güte des Schwingungskreises 6, wodurch eine Veränderung der Dämpfungscharakteristik des Vierpols F bewirkt wird. Diese verläuft nunmehr etwa nach der Kurve 7 a in Fig. q.. Bei Öffnung des Schalters 5 stellt sich wieder die ursprüngliche Charakteristik 7 ein. Die Zeitkonstante des Umschaltvorganges von der einen Charakteristik auf die andere kann durch geeignete Dimensionierung und Wahl der geometrischen Abmessungen des Ferritkernes sowie seiner Zusammensetzung weitgehend variiert werden.
  • Ein weiteres Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schaltelementes ist an Hand der Fig.5 näher erläutert. Das Gehäuse 8 eines Elektromotors g ist über die Schutzleitung io geerdet. Zur Herabsetzung der sogenannten unsymmetrischen Störungen wird diese Leitung verdrosselt. Im Falle eines Gehäuseanschlusses liegt die volle Netzspannung oder ein Teil von ihr am Gehäuse, was unzulässig hohe Berührungsspannungen verursachen kann. Wird die Störschutzdrossel in der Erdleitung durch ein erfindungsgemäßes Schaltglied L., R, ersetzt, so wird der bei normalem Betrieb sehr hohe Widerstand R, verändert und auf Grund seines negativen Temperaturkoeffizienten sehr klein. Praktisch stellt sich somit ein Erdkurzschluß ein, der ein sofortiges Auslösen einer der beiden Sicherungen i i bewirkt. Die Gefahr unzulässig hoher Berührungsspannungen ist damit ausgeschaltet.
  • Die Verwendung des erfindungsgemäßen Schaltelementes ist nicht auf die erläuterten Beispiele beschränkt. Es findet vielmehr in der Stark- und Schwachstromtechnik überall dort mit Vorteil Anwendung, wo spannungsabhängige Schaltglieder benötigt werden. Beispielsweise Anwendungsgebiete sind die Störschutztechnik, die Filtertechnik, das Gebiet der Regelung und Steuerung, die Verstärkertechnik, insbesondere Nullstromverstärker, und nichtlineare Brückenschaltungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannungsabhängiger Scheinwiderstand aus einer auf einem Kern aus ferromagnetischen Ferriten oder Mischferriten mit negativem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes isoliert angeordneten Spulenwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern als Ganzes, mit Stromzuführungen versehen, als Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten der Spulenwicklung parallel geschaltet und im Gebiet der temperaturabhängigen Permeabilitätsänderung betrieben ist.
DEN6054A 1952-09-10 1952-09-10 Spannungsabhaengiger Scheinwiderstand Expired DE976818C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN6054A DE976818C (de) 1952-09-10 1952-09-10 Spannungsabhaengiger Scheinwiderstand

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DEN6054A DE976818C (de) 1952-09-10 1952-09-10 Spannungsabhaengiger Scheinwiderstand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE976818C true DE976818C (de) 1964-05-06

Family

ID=7338654

Family Applications (1)

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DEN6054A Expired DE976818C (de) 1952-09-10 1952-09-10 Spannungsabhaengiger Scheinwiderstand

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DE (1) DE976818C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0797223A1 (de) * 1996-03-18 1997-09-24 SIEMENS MATSUSHITA COMPONENTS GmbH & CO. KG Induktives Bauelement mit abstimmbarem magnetischen Verhalten

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DE645007C (de) * 1935-11-30 1937-05-20 Patra Patent Treuhand Schaltvorrichtung zum verzoegerten Einschalten eines Stromkreises mit Hilfe eines Widerstandes mit hohem negativem Temperaturkoeffizienten des Widerstandswertes
FR832568A (fr) * 1938-01-24 1938-09-29 Verwertung Chemisch Tech Verfa Matière non métallique pour résistances électriques, et procédé de fabrication de cette matière
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US2370443A (en) * 1936-12-28 1945-02-27 Biefeld Karl Nonmetallic electric resistance material and process for producing same

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