DE976797C - Lochereinrichtung fuer Telegrafierzeichen, die mit Bueromaschinen eine Einheit bilden - Google Patents
Lochereinrichtung fuer Telegrafierzeichen, die mit Bueromaschinen eine Einheit bildenInfo
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- DE976797C DE976797C DEL21334A DEL0021334A DE976797C DE 976797 C DE976797 C DE 976797C DE L21334 A DEL21334 A DE L21334A DE L0021334 A DEL0021334 A DE L0021334A DE 976797 C DE976797 C DE 976797C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L17/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
- H04L17/02—Apparatus or circuits at the transmitting end
- H04L17/04—Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars
- H04L17/08—Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars combined with perforating apparatus
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description
AUSGEGEBENAM 21. MAI 1964
L 21334 VIIIaI 21a1
ist als Erfinder genannt worden
Für die wirtschaftliche Ausnutzung von Telegrafierleitungen haben sich mehr und mehr Lochereinrichtungen
eingebürgert, so daß eine Fernschreibnachricht in Form eines Lochstreifens hergestellt
und durch automatische Sender auf die Telegrafierleitung gegeben werden kann.
Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen die Lochergeräte direkt mit einem Fernschreiber verbunden
sind. Diese haben den Nachteil, daß die Telegrafierleitung belegt ist, solange eine Nachricht
auf den Aufzeichnungsträger aufgebracht wird; es sei denn, daß eine eigene Stromversorgung den
Fernschreiber speist.
Es sind auch Lochereinrichtungen bekannt, die unabhängig von einem Fernschreiber das Stanzen
von Nachrichten gestatten. Diese haben jedoch den Nachteil, daß man die aufgebrachte Nachricht nicht
sofort, d. h. zum Zeitpunkt des Aufbringens in gedrucktem Zustand, kontrollieren kann.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist vorgeschlagen worden, eine Büroschreibmaschine mit einer
Lochereinrichtung zu versehen. Um eine einfache bauliche Einheit einer solchen Schreibmaschine mit
einer derartigen Lochereinrichtung zu erhalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das mit
Beginn eines Druckvorganges schrittweise in Wählschienen eingespeicherte Zeichen, durch die über
eine Kupplung zur Wirkung gekommene Speichereinrichtung in den Aufzeichnungsträger dadurch
eingetastet wird, daß ein kurvengesteuerter Hebel über eine Zugstange einen Bügel derart bewegt,
daß einerseits Einstellhebel zwei Sätze von Winkelhebeln entsprechend der Einstellung der Wählschienen
bewegen und andererseits unter der Ein-
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wirkung der den Einstellhebeln zugeordneten Zugfedern Stanzhebel unter Stanznadeln ziehen, die in
an sich bekannter Weise durch Stanzbügel zur Wirkung gebracht werden, und zwar bevor der
Druckvorgang beendet ist. Wesentlich ist bei der erfindungsgemäßen Einrichtung, daß während des
Bewegungsablaufes für den Stanzvorgang eine Überlappung der Bewegungen der Stanzhebel und
des Stanzbügels stattfindet.
ίο Bei der Übertragung der Einstellvorgänge ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung notwendig, die Bewegungsrichtung um oo° umzulenken, wodurch kaum eine Verbreiterung der handelsüblichen Büromaschinen eintritt. Dies wird gemäß weiterer Erfindung dadurch erreicht, daß ein Satz der Winkelhebel durch runde, hakenförmige Verbindungsglieder mit dem anderen Satz der Winkelhebel gekoppelt ist. Die Winkelhebel weisen in ihrer erfindungsgemäßen Ausgestaltung jeweils in Schenkelrichtung eine Anzahl von Löchern auf, die dem verwendeten Kombinationsprinzip entsprechen. Der jeweilige Abstand der Löcher zum Drehpunkt der Winkelhebel ist in den einzelnen Sätzen gleich groß. Zweckmäßigerweise wird für den schmalen Aufbau der Zusatzeinrichtung auf der Locherantriebswelle erfindungsgemäß die Keilriemenscheibe, die Steuerstanzkurve und die Kupplung angeordnet.
ίο Bei der Übertragung der Einstellvorgänge ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung notwendig, die Bewegungsrichtung um oo° umzulenken, wodurch kaum eine Verbreiterung der handelsüblichen Büromaschinen eintritt. Dies wird gemäß weiterer Erfindung dadurch erreicht, daß ein Satz der Winkelhebel durch runde, hakenförmige Verbindungsglieder mit dem anderen Satz der Winkelhebel gekoppelt ist. Die Winkelhebel weisen in ihrer erfindungsgemäßen Ausgestaltung jeweils in Schenkelrichtung eine Anzahl von Löchern auf, die dem verwendeten Kombinationsprinzip entsprechen. Der jeweilige Abstand der Löcher zum Drehpunkt der Winkelhebel ist in den einzelnen Sätzen gleich groß. Zweckmäßigerweise wird für den schmalen Aufbau der Zusatzeinrichtung auf der Locherantriebswelle erfindungsgemäß die Keilriemenscheibe, die Steuerstanzkurve und die Kupplung angeordnet.
An Hand der Fig. ι bis 3, die eine beispielsweise
Ausführungsform der Erfindung darstellen, wird die Wirkungsweise der Einrichtung näher erläutert.
Ein nicht dargestellter Typenhebel zum Abdruck des einzutastenden Zeichens beeinflußt Wählschienen
23 bis 27. Während der Aufwärtsbewegung des Typenhebels wird die Lochereinrichtung über die
Kupplung 44 angelassen, so daß mittels der Kurvenscheibe 47 über die Hebel 1, 2 und 3 die Einstellhebel
4 bis 8 unter Einwirkung der Zugfeder 9 bis 13, je nachdem die Wählschienen 23 bis 27 beeinflußt
sind, bewegt werden. Je nachdem, welche Stellung nun die Wählschienen einnehmen, ziehen
. die Zugfedern 9 bis 13 über die Einstellhebel 4 bis 8 die Stanzhebel 28 bis 32 unter die Stanznadeln
33 bis 37. Während dieser Zeit ist durch die Kurve 47 der Stanzbügel 38 in Bewegung gekommen,
so daß er, nachdem die Stanzhebel 28 bis 32 eingestellt sind, dem eingespeicherten Zeichen entsprechend,
die Stanzung des Aufzeichnungsträgers mittels der Stanznadeln 33 bis 37 vornimmt. Nachdem
die Stanzung stattgefunden hat, kehrt sich die Bewegung des Stanzbügels 38 entsprechend der
Form der Stanzkurve 47 um und nimmt durch die Klinke 48 auf diesem Wege eine nicht dargestellte
A'erzahnung des Fortschaltrades 49 um eine Teilung
zur Fortschaltung des Aufzeichnungsträgers mit. Damit erreicht wird, daß die Stanznebel 28 ... 32
während des Einstellvorganges gleiche Wege zurücklegen, ist an den Stellen 50 bis 54 jeweils ein
Verbindungshaken 39 ... 43 zwischen die beiden Sätze der Winkelhebel eingefügt, dadurch ist das
Übersetzungsverhältnis in jedem Falle 1:1, wobei selbstverständlich Voraussetzung ist, daß der Abstand
der Löcher der entsprechenden Winkelhebel zu ihrem Drehpunkt gleich groß ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Lochereinrichtung für Telegrafierzeichen, die mit Büromaschinen, beispielsweise Schreibmaschinen, eine bauliche Einheit bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Beginn eines Druckvorganges schrittweise in Wählschienen (23 bis 27) eingespeicherte Zeichen durch die über eine Kupplung (44) zur Wirkung gekommene Lochereinrichtung in den Aufzeichnungsträger dadurch eingetastet wird, daß ein kurvengesteuerter Hebel (1) über eine Zugstange (2) einen Bügel (3) derart bewegt, daß einerseits Einstellhebel (4 bis 8) zwei Sätze von Winkelhebeln (14 bis 17 und 18 bis 22) entsprechend der Einstellung der Wählschienen (23 bis 27) bewegen und ; andererseits unter der Einwirkung der den Einstellhebeln zugeordneten Zugfedern (9 bis 13) Stanzhebel (28 bis 32) unter Stanznadeln (33 bis 37) ziehen, die in an sich bekannter Weise durch Stanzbügel (38) zur Wirkung gebracht : werden, und zwar bevor der Druckvorgang beendet ist.
- 2. Lochereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überlappung der Bewegungsvorgänge der Stanzhebel (28 bis < 32) und des Stanzbügels (38) stattfindet.
- 3. Lochereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen den Wählschienen (23 bis 27) und den Einstellhebeln (4 bis 8) um 900 umgelenkte Bewegungs- : richtung dadurch erreicht wird, daß ein Satz von Winkelhebeln (18 bis 22) durch runde, hakenförmige Verbindungsglieder (39 bis 43) mit dem anderen Satz von Winkelhebeln (14 bis 17) gekoppelt ist.
- 4. Lochereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Winkelhebel (14 bis 17) des einen Satzes als auch die um 900 darunter versetzt angeordneten Winkelhebel (18 bis 22) des anderen Satzes jeweils in Schenkelrichtung fünf Löcher enthalten, deren jeweiliger Abstand zum Drehpunkt gleich groß ist.
- 5. Lochereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Locherantriebswelle (45) sich die Keilriemenscheibe (46), die Steuer- und Stanzkurve (47) und die Kupplung (44) befinden.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung H 4577 VIII a/21 a1(bekanntgemacht am 10. 1. 1952); Fritz Lenzner, »Femschreibmaschinen undderen Zusatzgeräte«, VEB Verlag, Berlin, 1953,S. 203 bis 205.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 547/180 6.56 (409 591/4 5.64)
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE976797C true DE976797C (de) | 1964-05-21 |
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| DEL21334A Expired DE976797C (de) | 1955-03-06 | 1955-03-06 | Lochereinrichtung fuer Telegrafierzeichen, die mit Bueromaschinen eine Einheit bilden |
Country Status (1)
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|---|---|
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1955
- 1955-03-06 DE DEL21334A patent/DE976797C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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