DE976073C - Skipfoerderanlage in Wetterschaechten - Google Patents
Skipfoerderanlage in WetterschaechtenInfo
- Publication number
- DE976073C DE976073C DES30432A DES0030432A DE976073C DE 976073 C DE976073 C DE 976073C DE S30432 A DES30432 A DE S30432A DE S0030432 A DES0030432 A DE S0030432A DE 976073 C DE976073 C DE 976073C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- skip
- belt
- conveyor
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2814/00—Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
- B65G2814/03—Loading or unloading means
- B65G2814/0301—General arrangements
- B65G2814/0314—General arrangements for moving bulk material downwards
- B65G2814/0319—General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening
- B65G2814/032—General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening using a belt or chain conveyor in or beneath the opening
- B65G2814/0322—General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening using a belt or chain conveyor in or beneath the opening as measuring instrument
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
Bei Skipförderanlagen in sogenannten Wetterschächten besteht die Aufgabe, das Fördergut unter
Tage aus dem Normaldruckraum der Förderstrecke in den Unterdruckraum des Wetterschachtes und
über Tage aus dem Unterdruckraum, z. B. aus dem allseitig geschlossenen Fördergerüst, in den Normaldruckraum
der Tagesanlage durchzuschleusen. Diese Aufgabe erfordert die Erstellung einer Füllbzw.
Entladeanlage, die bei einer möglichst großen Durchsatzleistung einen Wetterkurzschluß sicher
verhindert und die Wetterverluste gering hält.
Die Ausnutzung eines Wetterschachtes zur Förderung ist an sich nicht neu. So ist es bekannt, bei
einer Gestellförderanlage im Wetterschacht für die zu- bzw. ablaufenden Förderwagen einen Schleusenraum
mit zwei Verschlüssen, einem ersten zur Normaldruckzone und einem zweiten zur Unterdruckzone
hin, vorzusehen. Eine derartige Schleusung hat den Nachteil, daß alle für die Beschickung des
meist mehrbödigen Fördergestelles notwendigen Wagen auf die Dauer des Wagenwechsels in den
Schleusenräumen festgehalten werden und für einen kontinuierlichen Wagenumlauf ausfallen. Die Leistungsfähigkeit
dieser Bauart ist bei vertretbaren Größenabmessungen, gemessen an den Forderungen,
die heutzutage im Bergbau gestellt werden, zu gering.
Es ist andererseits bekannt, bei Förderung in Wetterschächten zur Durchschleusung des Fördergutes
aus dem Unter- oder Überdruckraum in die Außenluft ein Förderband, zweckmäßig ein Kratzband,
vorzusehen, das eine im Querschnitt allseitig geschlossene Rinne durchläuft. Diese Ummantelung
des Förderers hat in die Praxis keinen Eingang gefunden, weil es nicht möglich ist, zwischen dem
Kratzband bzw. seinen den Rinnenquerschnitt
309 515/9
schließenden Blechen und den Rinnenwänden eine den rauhen Betriebsanforderungen auf die Dauer
standhaltende Luftabdichtung herzustellen. Bei Gurtförderern könnte man eventuell in Erwägung
ziehen, den Obergurt, der das Fördergut trägt, zu ummanteln und mit Hilfe von Gummidichtungen
oder- angepreßten Dichtungsleisten gegen den Gurt abzudichten. Diese Vorrichtungen werden aber besonders
bei der in Frage kommenden hohen Bandgeschwindigkeit sehr schnell unter Verschleiß leiden
und undicht werden. Bei Stahlgliederbändern wird auch bei vollkommenster Ausführung stets Luftundichtigkeit
zwischen den einzelnen Gliedern oder zwischen diesen und den seitlichen festen Bordwänden
bestehen.
Bei schleusenlosen Skipförderanlagen, z. B. in einziehenden Schächten, ist es bekannt, Meß- und
Entladebänder zu verwenden, d. h. Bänder, die in der Lage sind, die Nutzlast eines Skips voll aufzunehmen.
Sie haben in der Vergangenheit eine immer bessere Ausbildung gefunden. Durch Einsteuerung
auf verschiedene Bandgeschwindigkeiten in Abhängigkeit von den jeweiligen Betriebsbedingungen
wurden sie dem Rhythmus der Schachtförderung angepaßt. So konnte z. B.- durch Betrieb eines Meßbandes
mit kleiner Bandgeschwindigkeit bei seiner Beschickung und mit hoher Bandgeschwindigkeit
bei seiner Entladung in den Skip die für ein Betriebsspiel der Schachtförderung notwendige Zeit
sehr wesentlich verringert werden. Diese Meß- oder -Entladebänder- fanden aber bei- Skipförderanlagen
in Wetterschächten bisher keine Verwendung, weil nach der obigen Darlegung für sie keine befriedigenden
und betriebssicheren Lösungen für das Ein- und Ausschleusen bestanden. Die Praxis bediente
sich daher anderer Lösungen.
So sieht eine bekannte Lösung an der Entladestelle eines Skips einen Schleusenkasten und anschließenden
Bunker mit zeitweise abschließender Entladeöffnung vor sowie einen Blindboden unterhalb
des Gefäßes, der bei Einfahrt in den Schleusenkasten gegen den Schacht hin abdichtet. Somit
wird zwischen Blindboden und Bunkerverschluß jeweils der Schleusenraum für den Skip gebildet.
Die Verwendung eines Blindbodens hat jedoch den Nachteil, daß wegen des immer notwendigen Spieles
zwischen seinen Außenkanten und den Schleusenwänden die Abdichtung zwischen den beiden
Druckzonen schlecht ist. Ferner tritt durch die unvermeidbaren Berührungen des Blindbodens mit
den Schleusenwänden ein hoher Verschleiß ein.
Eine weitere, und zwar die heute übliche Bauart bei Skipförderanlagen in Wetterschächten sieht
Füll- oder Entladetaschen vor, die gleichzeitig als Durchschleusungsraum benutzt sind. Hierzu werden
diese Taschen mit wechselweise arbeitenden Ver-. Schlüssen am Ein- und Auslauf versehen. Bei der
Beschickung der Fülltasche mit einer der Nutzlast des Skips entsprechenden Fördergutmenge ist ihr
Einlauf geöffnet, während der schachtseitige Auslauf geschlossen ist. Bei Einfahrt des Skips in die
Füllstellung wird zunächst der Einlauf Verschluß geschlossen und dann der. Auslaufverschluß zum
Umfüllen der Nutzlast von der Fülltasche in den Skip geöffnet. Handelt es sich um den Entladevorgang
eines Skips, verläuft der Vorgang in der Entladetasche sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge.
Die vorgenannten Schleusentaschen bedingen ein Austragen des Fördergutes durch eigene Schwerkraft.
Hierzu ist eine bestimmte Neigung derselben gegen die Horizontale notwendig. Über Tage muß
gegenüber einer im wesentlichen horizontal angeordneten Hängebank das umkleidete Fördergerüst
höher gehalten werden, und unter Tage muß der Schacht unter dem Füllort in die Tiefe verlängert
werden. Zudem erfordern sie an der Füllstelle unter Tage einen die Gebirgsschichten schräg durchschneidenden
oder in verschieden großen Quer-. schnitten senkrecht neben dem Schacht aufzufahrenden
Füllortraum. Die Abschlußwände eines derartigen Füllortraumes müssen mit hohem Aufwand
hergestellt werden und sind bei Gebirgsbewegungen nur schwer dicht zu halten.
Die Lösung nach der Erfindung beseitigt die vorgenannten Nachteile. Bei ihr ist ein mit zwei
Abschlußorganen abgeschlossener Schleusenraum vorgesehen. Die Erfindung besteht darin, daß innerhalb
des Schleusenraumes ein an sich bekanntes Transportband angeordnet ist, das sowohl zur
Speicherung einer dem Inhalt des Skips entsprechenden Gutmenge als auch zum Transport dieser
Menge in den oder aus dem Skip dient.
Es ist somit lediglich ein horizontal aufzufahrender Raum für das Transportband vorgesehen, der,
was erwünscht ist, praktisch nur im gleichen Querschnitt verläuft. Die Abschlüsse des Schleusenraumes
sind dadurch einfacher und auf die Dauer sicherer herzustellen. Die von der Bewetterung her
zu stellenden Forderungen hinsichtlich der Abdichtung zwischen Räumen verschiedenen Luftdruckes
können insgesamt besser erfüllt werden. Entgegen einer weitverbreiteten Ansicht sind nämlich die
Wetterverluste selbst bei verhältnismäßig großen, einem periodischen Druckwechsel unterliegenden
Räumen mit einwandfreien Wetterverschlüssen geringer als bei kleinen Räumen mit Spalten, die zu
einem, wenn auch geringen, aber dauernden Wetterkurzschluß führen.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele; es zeigt '
Fig. ι eine Füllanlage mit zwei Meßbändern in einem lotrechten Längsschnitt,
Fig. 2 den Querschnitt nach der Linie II-II der
Fig. ι und
Fig. 3 den waagerechten Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
In Fig. ι sind mit 1 der Schacht, in welchem
eine doppeltrümige Skipförderung mit den beiden Skips 2 und 3 läuft, und mit 4 und S die Meßbänder
bezeichnet. Diese werden beschickt durch den Wipper 6. Der Aufnahmetrichter 7 des Wippers, der
zwei Ausläufe mit den Verschlüssen 8 und 9 besitzt, dient zur Beschickung der beiden Bänder 4 und 5.
Am schachtseitigen Abwurf ende der Bänder befinden sich kurze Uberleitrutschen 10 und 11, in welchen
die Verschlüsse 12 und 13 angeordnet sind.
: Zwischen den beiden Bändern 4 .und 5 befindet sich
eine Wand 14, die an den Wippertrichter 7 dicht angeschlossen ist (sr auch die Abkleidungen 15 ο,
i6b) und auch zugleich mit der schachtseitigen Abkleidung 15a, i6ß der beiden Räume 15 und 16
(Fig. 2) in wetterdichter Verbindung steht.
Der Betrieb vollzieht sich in folgender Weise: Während eines Förderzuges werden mit dem Wipper
6 so viele Förderwagen gekippt, wie einer Nutzlast entsprechen. Das Fördergut fließt durch
den Aufnahmetrichter 7 und den jeweils geöffneten Verschluß, z. B. durch den Verschluß 8, auf das zugehörige
Meßband, z. B. auf das Meßband 4. Dieses bewegt sich hierbei mit langsamer Geschwindigkeit
so weit fort, bis die Nutzlast auf demselben gestapelt ist. Während dieses Vorganges ist der schachtseitige
Verschluß 12 in der Überleitrutsche 10 geschlossen. Nach Aufstapelung der Nutzlast auf
dem Band 4 wird der Verschluß 8 geschlossen.
ao Während dieses Betriebsvorganges herrscht in der Kammer 15, in welcher das Meßband 4 läuft, Normaldruck.
Sobald der Skip zur Füllung vorgefahren ist, wird der Verschluß 12 in der Überleitrutsche
10 geöffnet und gleichzeitig das beladene
as Band 4 auf hohe Geschwindigkeit gebracht. Dieses
wirft seine Ladung über die Überleitrutsche 10 in den vorgefahrenen Skip 2 ab (Fig. 3). Mit dem
Öffnen des Verschlusses 12 ist der Druckausgleich zum Schacht erfolgt; in der Kammer 15 ist der
gleiche Unterdruck wie im Schacht 1. Sobald der Umfüllvorgang beendet ist, wird der Verschluß 10
wieder geschlossen.
In der Zwischenzeit kann die Bereitstellung der Nutzlast auf dem Meßband 5 beginnen und während
des nachfolgenden Förderzuges fortgesetzt und beendet werden. Um dies zu ermöglichen, ist der
zugehörige Verschluß 9 des Aufnahmetrichters 7 geöffnet und damit der Schleusenraum 16 an den
Normaldruck der Wipperstrecke angeschlossen worden. Es vollzieht sich auf dieser Seite der Füllanlage
der gleiche Vorgang, wie er oben beschrieben ist.
Bei Zufuhr des Fördergutes durch einen stetigen Förderer, z. B. durch ein Streckenband, ergibt sich
im wesentlichen dieselbe Anordnung wie zuvor beschrieben.
Unter besonderen Umständen, beispielsweise bei sehr schmaler Bauweise der Skips und der davon
abhängigen Breite der Überleitrutschen, ist es nicht möglich, zwei Meßbänder zu verwenden. Dann
wird nur ein gemeinsames Meßband vorgesehen, welches über Umstellvorrichtungen abwechselnd
den einen oder anderen der beiden Skips füllen kann.
Die Anlage wird dann in folgender Weise betrieben: Während die Schachtförderung läuft, wird das
Fördergut von dem Zuführungsorgan, beispielsweise von einem Wipper, in den Aufnahmetrichter
abgegeben; es läuft durch dessen geöffneten Auslaufverschluß auf das Meßband. Nachdem auf diesem
hierbei langsam laufenden Band die Nutzlast gestapelt ist, wird der Verschluß geschlossen und
damit der Schleusenraum von der Förderstrecke getrennt. Wenn nunmehr ein Skip vorfährt, so wird
der zugehörige Verschluß der Überleitrutsche geöffnet und das Meßband auf die Abwurf geschwindigkeit,
geschaltet. Das von diesem abgeworfene Fördergut gleitet durch die Überleitrutsche in den
Skip, wobei es zum Teil durch die geschlossene schräggestellte Verschlußklappe umgelenkt wird.
Während dieses Umfüllvorganges steht der Schleusenraum mit dem Schacht in Verbindung und ist
damit an den Unterdruckraum angeschlossen. Nach Beendigung des Füllens des Skips wird die Klappe
wieder geschlossen, worauf wieder das Beschicken des Meßbandes eingeleitet werden kann, das anschließend
seine Ladung in den anderen Skip abwirft. Hierfür wird die diesem zugeordnete Klappe
geöffnet, während die andere Klappe geschlossen bleibt. Im übrigen vollzieht sich der Umfüllvorgang
wie oben beschrieben.
Statt einen Verschluß an dem Auslauf des Wippertrichters anzubringen, kann der Wipper mit
einer ihn ganz einschließenden Ummantelung versehen werden, in der an der Wageneinlauf- und an
der -auslaufseite wetterdichte Schieber oder Tore angebracht sind.
Um die Durchschleusung des Fördergutes zu verbessern, können die wetterdichten Verschlüsse
in steuerungsmäßige Abhängigkeit gebracht werden. Bei den Anlagen nach Fig. 1 bis 3 werden die
dem gleichen Meßband zugeordneten Verschlüsse 8 und 12 bzw. 9 und 13 gegeneinander in an sich bekannter
Weise verriegelt, so daß jeweils nur einer der einander zugeordneten Verschlüsse geöffnet
sein kann. Die Steuerung der schachtseitigen Verschlüse 12 bzw. 13 ist so auszubilden, daß sie entweder
selbsttätig durch den vorfahrenden Skip geöffnet werden oder ihre Betätigung nur in Abhängigkeit
von der Vorfahrt der Skips möglich ist. 1°° Ihre Steuerung kann weiterhin in Zusammenhang
mit der Einschaltung des zugehörigen Meßbandes 4 bzw. 5 auf Abwurfgeschwindigkeit gebracht werden.
Ferner stehen auch die Auslaufverschlüsse 8 und 9 in gegenseitiger Schaltabhängigkeit derart,
daß nur nach Schließen des einen Verschlusses der andere geöffnet werden kann, und umgekehrt. Das
Schließen des einzelnen Verschlusses 8 bzw. 9 wird außerdem davon in Abhängigkeit gebracht, daß das
zugehörige Meßband 4 bzw. 5 mit der vollen Nutzlast beschickt ist. Sind beide Bänder 4 und 5 beschickt
und werden infolgedessen beide Einlaufverschlüsse 8 und 9 geschlossen, so wird das Zuführungsorgan,
d. h. der Wipper 6 oder das Zuführungsband, blockiert.
Die Entladung der Fördergefäße erfolgt üblicherweise in eine gemeinsame Entladetasche. Wie oben
gesagt, ist diese bei Wetterschächten an ihren Einbzw. Ausläufen mit wechselseitig arbeitenden und
in Abhängigkeit voneinander gebrachten Verschlüssen versehen, die das Ausschleusen des Fördergutes
aus dem Unterdruckraum ermöglichen. Die Entladetasche benötigt eine gewisse Bauhöhe, die sich
einmal aus dem gewünschten Fassungsvermögen ergibt, zum anderen daraus, daß die Wandflächen
des Behälters entsprechend anzuordnen sind, um
ein störungsfreies Auslaufen des Fördergutes zu gewährleisten, und zwar bei solchen Abmessungen
der Ein- und Auslauföffnungen, daß Verschlüsse üblicher Bauart verwendbar sind und ihre Funktionen
nicht durch das Fördergut behindert werden. Bei Umbau einer Korbförderanlage in eine Skipförderanlage
und in sonstigen Fällen können die Höhenabmessungen des Fördergerüstes so gering
sein, daß die Entladeanlage auf eine niedrigste ίο Bauhöhe beschränkt werden muß, wenn aus wirtschaftlichen
oder betrieblichen Gründen ein vorhandenes Fördergerüst beibehalten werden soll.
Aber auch bei Neuanlagen kann eine niedrige Bauart der Entladeanlage von konstruktivem und wirtschaftlichem
Vorteil sein.
Eine Entladeanlage mit niedrigster Bauhöhe ergibt sich, wenn sie nach dem Erfmdungsgedanken
gestaltet ist. Ihre Arbeitsweise ist sinngemäß die gleiche wie die der Füllanlage, d. h., es ist immer
nur ein Verschluß des Schleusenraumes, der Ein- oder Auslauf Verschluß, geöffnet, jedoch ist die
Reihenfolge der Bewegungsvorgänge umgekehrt. Der Einlaufverschluß des Schleusenraumes öffnet
sich bei Vorfahrt des Skips und schließt sich, nachdem das Entladeband mit hoher Laufgeschwindigkeit
die aus dem Skip kommende Nutzlast aufgenommen hat. Dann öffnet sich der Auslauf Verschluß,
worauf das Band mit verringerter Geschwindigkeit seine Füllung an die nachfolgende Förder- oder
Verarbeitungseinrichtung abgibt.
Die Betriebsweise, daß die Meß- oder Entladebänder mit verschiedenen Geschwindigkeiten bei
ihrer Beschickung und Entleerung arbeiten, erfordert Umschaltmotore, Wechselgetriebe od. dgl., die
eine gewisse Verteuerung bedeuten. Auf sie kann gegebenenfalls, insbesondere bei kleineren Nutzlasten,
verzichtet und immer die gleiche Bandgeschwindigkeit eingehalten werden.
Die Meß- bzw. Entladebänder werden Vorzugs- " weise als Rinnenbänder ausgebildet, bei denen, wie
in Fig. 2 angedeutet ist, die Seitenwangen in niedrige, von den Gliedern des Förderbandes getragene
Seitenborde 40, 5 α und in sich daran anschließende,
feststehende Seitenwände 4 b, $b unterteilt ■ sind.
Claims (2)
1. Skipförderanlage in Wetterschächten mit durch zwei Abschlußorgane abgeschlossenem
Schleusenraum, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Schleusenraumes ein an sich bekanntes
Transportband angeordnet ist, das ■ sowohl zur Speicherung einer dem Inhalt des
Skips entsprechenden Gutmenge als auch zum Transport dieser Menge in den oder aus dem
Skip dient.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umschaltung zwischen den Bandgeschwindigkeiten in Abhängigkeit von der Stellung der Verschlüsse gebracht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 150947, 445852,
454687, 698 611;
Klages, »Berg- und Aufbereitungstechnik«,
1949, Bd. II, S. 38, 39> 54 bis 56.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 3O9< 515/9 2.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES30432A DE976073C (de) | 1952-09-27 | 1952-09-27 | Skipfoerderanlage in Wetterschaechten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES30432A DE976073C (de) | 1952-09-27 | 1952-09-27 | Skipfoerderanlage in Wetterschaechten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976073C true DE976073C (de) | 1963-03-07 |
Family
ID=7480148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES30432A Expired DE976073C (de) | 1952-09-27 | 1952-09-27 | Skipfoerderanlage in Wetterschaechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976073C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024123983A1 (de) * | 2024-08-22 | 2025-07-17 | Tk Elevator Innovation And Operations Gmbh | Klebevorrichtung zum Aufkleben zumindest eines Codebands auf einen in einem Aufzugsschacht angeordneten Träger bei einer Aufzugsanlage |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE150947C (de) * | ||||
| DE445852C (de) * | 1927-06-18 | Foerderanlagen Ernst Heckel M | Beladeeinrichtung fuer Schachtgefaessfoerderungen | |
| DE454687C (de) * | 1928-01-16 | Gutehoffnungshuette Akt Ges | Schleuseneinrichtung | |
| DE698611C (de) * | 1938-12-24 | 1940-11-14 | Skip Cie Akt Ges | Schleuseneinrichtung fuer Gefaessfoerderanlagen in Wetterschaechten |
-
1952
- 1952-09-27 DE DES30432A patent/DE976073C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE150947C (de) * | ||||
| DE445852C (de) * | 1927-06-18 | Foerderanlagen Ernst Heckel M | Beladeeinrichtung fuer Schachtgefaessfoerderungen | |
| DE454687C (de) * | 1928-01-16 | Gutehoffnungshuette Akt Ges | Schleuseneinrichtung | |
| DE698611C (de) * | 1938-12-24 | 1940-11-14 | Skip Cie Akt Ges | Schleuseneinrichtung fuer Gefaessfoerderanlagen in Wetterschaechten |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024123983A1 (de) * | 2024-08-22 | 2025-07-17 | Tk Elevator Innovation And Operations Gmbh | Klebevorrichtung zum Aufkleben zumindest eines Codebands auf einen in einem Aufzugsschacht angeordneten Träger bei einer Aufzugsanlage |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2136400A1 (de) | Elevator, insbes. zur Förderung von Schüttgut | |
| DE2930957A1 (de) | Gurtbandfoerderer | |
| DE976073C (de) | Skipfoerderanlage in Wetterschaechten | |
| EP1372858A2 (de) | Einrichtung zum zuführen von material | |
| DE673723C (de) | Senkrechtes Zwischenfoerdermittel fuer den unterridischen Grubenbetrieb | |
| DE2833628A1 (de) | Rueckladegeraet fuer schuettguthalden | |
| AT201503B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beförderung von staubförmigen Material von einem Behälter zum anderen | |
| DE652992C (de) | Einrichtung zum schonenden Einfuellen von Foerdergut in Fuelltaschen von Gefaessfoerdereinrichtungen o. dgl. | |
| DE3904305A1 (de) | Schuettgutbunker, insbesondere untertagebunker fuer bergbaubetriebe u. dgl. | |
| DE447128C (de) | Anlage zur Abraumfoerderung im Braunkohlentagebau mittels einer Seilbahn | |
| DE6602046U (de) | Eimerkettenbagger | |
| DE663614C (de) | Senkrecht umlaufender Kettenfoerderer zum Aufwaertsfoerdern von Schuettgut in unterirdischen Bergbaubetrieben | |
| AT201506B (de) | Schachtgefäßfördereinrichtung mit Wägetasche | |
| DE102021130201A1 (de) | Skip für Schachtförderanlagen | |
| CH475153A (de) | Container mit Entleerungsvorrichtung, für den Transport von staubförmigem oder stückigem Gut | |
| DE893910C (de) | Fuelleinrichtung fuer Schraegschacht-Skipfoerderung | |
| DE311021C (de) | ||
| DE2700285C3 (de) | Silo für die Zwischenlagerung von Versatzmaterialien im Berg- und Tunnelbau | |
| DE1065332B (de) | ||
| DE1002243B (de) | Einrichtung zum Einbringen von Schuettgut in einen Druck- oder Unterdruckraum | |
| DE1248255B (de) | Gefaessfoerderanlage fuer den untertaegigen Grubenbetrieb | |
| DE1756751A1 (de) | Kettentrogstetigfoerderer | |
| DE638933C (de) | Schleuseneinrichtung fuer Gefaessfoerderanlagen in Wetterschaechten | |
| DE2247129C3 (de) | Vorrichtung zum Verarbeiten und Speichern von Klärschlammen | |
| DE2744951C2 (de) | Steinefänger für Anlagen mit Schwemmstrom |