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DE975806C - Gewehrgranate - Google Patents

Gewehrgranate

Info

Publication number
DE975806C
DE975806C DEB17588D DEB0017588D DE975806C DE 975806 C DE975806 C DE 975806C DE B17588 D DEB17588 D DE B17588D DE B0017588 D DEB0017588 D DE B0017588D DE 975806 C DE975806 C DE 975806C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rifle
rifle grenade
grenade
lining
head part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB17588D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Rudolf Dipl-Ing Thomanek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wasag Chemie AG
Original Assignee
Wasag Chemie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wasag Chemie AG filed Critical Wasag Chemie AG
Priority to DEB17588D priority Critical patent/DE975806C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE975806C publication Critical patent/DE975806C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/04Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
    • F42B12/10Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with shaped or hollow charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Gewehrgranate Die Erfindung bezieht sich auf eine Gewehrgranate mit einer aus einem brisanten Sprengstoff bestehenden Hohlladung, deren nach dem Kopfteil zu offener Hohlraum mit einer Metallauskleidung, wie z. B. einer solchen aus Stahlblech, versehen ist.
  • Die bisher bekannten Gewehrgranaten dienen lediglich zur Bekämpfung lebender Ziele unter Ausnutzung ihrer Splitterwirkung. Da die Auftreffgeschwindigkeit von Gewehrgranaten nur annähernd 5o m/sec beträgt, konnten mit solchen Granaten andere Wirkungen, insbesondere panzerbrechende, nicht erzielt werden. Sie wurden auch nicht wirksamer, als man ihnen zum Zwecke der Verbesserung ihrer Flugeigenschaften eine sogenannte stromlinienförmige Gestalt gab, d. h. also einen nach ihrem vorderen Ende hin abgerundeten Kopfteil und einen sich daran schließenden, nach ihrem hinteren Ende hin verjüngenden Schwanzteil, dessen Länge größer war als die des Kopfteiles.
  • Aufgabe der Erfindung ist nun eine weitere Ausgestaltung der stromlinienförmigen Gewehrgranaten durch die Anwendung des an sich bereits bekannten Hohlladungseffektes, um eine über die bisherige Splitterwirkung weit hinausgehende Wirkung im Ziel zu erreichen.
  • Da die Durchschlagsleistung einfacher, vorderseitig lediglich mit einem Hohlraum versehener Sprengladungen bei Kalibern, wie sie bei Gewehrgranaten im Höchstfalle zulässig sind, nicht ausreicht, wird die erhöhte Wirkung im Ziel dadurch erreicht, daß die Metallauskleidung eine Wandstärke von 0,3 bis 2 mm hat und mit ihrem dem Kopfteil zugekehrten Basisrand in Anpassung der Hohlladung an die an sich bekannte stromlinienförmige Geschoßhülle diese im Bereich des Überganges zwischen Kopf- und Schwanzteil der Gewehrgranate erreicht.
  • Gewehrgranaten solcher Art haben, wie sich gezeigt hat, die angestrebte panzerbrechende Wirkung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Gewehrgranate dargestellt.
  • Die äußere Geschoßhülle i zeigt Stromlinienform. Sie besteht aus dem Schwanzteil und der halbkugeligen, den Kopfteil bildenden Kappe 2.
  • In der Geschoßhülle i ist die beispielsweise aus einer Mischung von Trinitrotoluol und Hexogen bestehende gepreßte oder gegossene Hohlladung 3 untergebracht, deren nach dem Kopfteil zu gelegener kegelförmiger Hohlraum mit einer Auskleidung 4. aus Stahlblech versehen ist.
  • Im hinteren Teil der Hohlladung 3 ist ein zylindrischer Raum für die Übertragungs- oder Zündladung 5 ausgespart, in der wiederum die Zündkapsel 6 sitzt. Weiterhin ist in der Hohlladung 3 ein axialer Durchlaß für ein Führungsrohr 7, ein geschlitztes Klemmrohr 8 und ein Haltering fo zur Führung der Zündnadel i i vorgesehen.
  • Die Spitze der Kappe 2 ist zweckmäßigerweise mit einer Auflage 12 aus einem haftenden oder stark reibenden Werkstoff versehen.
  • Am hinteren Ende der Granate ist ein Gewindestück 13 zur Einstellung des Spiels vorgesehen. Die Fertigung der Gewehrgranate erfolgt zweckmäßigerweise so, daß die Auskleidung des Hohlraums mit der Geschoßhülle i fest verbunden wird - etwa durch Einpressen, Verschweißen oder Verschrauben - und daß die Sprengladung dann in diese Geschoßhülle i eingegossen wird. Nach dem Eingießen des Sprengstoffes wird die Kappe 2 aufgesetzt und an dem Ring 1q der Auskleidung 4 befestigt.
  • Der Hohlraum kann beispielsweise die Form eines Kegels mit einem Basiswinkel von 7o° haben, jedoch können auch spitzere oder stumpfere Kegelformen, Paraboloide oder sonstige Formen, je nach der gewünschten Wirkung, zur Anwendung kommen. Besonders gute Leistungen werden weiter erzielt, wenn Hohlraum und Auskleidung die Form eines Kegels haben, dessen Winkel an der Grundfläche größer als 6o° ist und vorzugsweise etwa 68 bis 75° beträgt.
  • Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, den Auskleidungskörpern eine von der Basis zur Spitze abnehmende Wandstärke zu geben.
  • In Anpassung der Hohlladung an die Stromlinienform der Geschoßhülle i der Gewehrgranate erreicht die Auskleidung 4 aus Metall etwa im Bereich des Überganges zwischen Kopf- und Schwanzteil die äußere Geschoßhülle i. Die Übergangsstelle entspricht bei dieser Ausführungsform dem größten Geschoßquerschnitt. Da die erstrebte panzerbrechende Wirkung der beschriebenen Gewehrgranate mit dem Kaliber der Ladung wächst, erscheint es zweckmäßig, den Gewehrgranaten einen möglichst großen Durchmesser zu geben. Da einer Vergrößerung des Kalibers indessen verhältnismäßig enge Grenzen gezogen sind, weil ihr Gewicht im Hinblick auf die notwendigerweise angestrebten Flugweiten verhältnismäßig klein gehalten werden muß, kommt es im Hinblick auf die andererseits erstrebte, möglichst starke panzerbrechende Wirkung im wesentlichen darauf an, daß ihr größter Durchmesser so groß gehalten wird, wie das nur irgend möglich ist. Und das deswegen, weil die Größe der vorderen Öffnung des in der Sprengladung vorgesehenen Hohlraumes für eben diese Wirkung entscheidend ist. Auf die nahe dem Ende des Schwanzteiles liegende Ladung kommt es dabei sehr viel weniger an, so daß die Querschnitte der Gewehrgranate im Bereich dieses Teiles derselben ohne Schaden für ihre Wirkung geringer werden können. Man kann den mit einer Hohlladung zu versehenden Gewehrgranaten daher durchaus die für ihre Flugeigenschaften günstige, sogenannte stromlinienförmige Gestalt geben, ohne damit andererseits irgendeine Einbuße hinsichtlich der panzerbrechenden Wirkung in Kauf nehmen zu müssen.
  • Zur Herstellung der Sprengladung kommen sowohl brisante als auch hochbrisante Sprengstoffe in Betracht, insbesondere solche, die eine Detonationsgeschwindigkeit von mindestens 4000 m/sec haben.
  • Der Kopfteil der Granate wird zweckmäßigerweise von einer Kappe gebildet, welche diesem die vorgesehene Form verleiht und es beim Auftreffen auf ein Ziel, beispielsweise auf die Wand eines Panzers, in einem geeigneten Abstand von dieser abbremst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gewehrgranate mit einer aus einem brisanten Sprengstoff bestehenden Hohlladung, deren nach dem Kopfteil zu offener Hohlraum mit einer Metallauskleidung, wie z. B. einer solchen aus Stahlblech, versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung (¢) eine Wandstärke von o,3 bis 2 mm hat und mit ihrem dem Kopfteil zugekehrten Basisrand in Anpassung der Hohlladung (3) an die an sich bekannte stromlinienförmige Geschoßhülle (i) diese im Bereich des Überganges zwischen Kopf- und Schwanzteil der Gewehrgranate erreicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 249630, 3o8445; britische Patentschrift Nr. 28 03o aus dem Jahre igii; . »Zeitschrift für das gesamte Schieß- und Sprengstoffwesen« vom 15.5. 1914, S. f83ff. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 946 689.
DEB17588D 1941-04-30 1941-04-30 Gewehrgranate Expired DE975806C (de)

Priority Applications (1)

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DEB17588D DE975806C (de) 1941-04-30 1941-04-30 Gewehrgranate

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DEB17588D DE975806C (de) 1941-04-30 1941-04-30 Gewehrgranate

Publications (1)

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DE975806C true DE975806C (de) 1962-09-27

Family

ID=6959399

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DEB17588D Expired DE975806C (de) 1941-04-30 1941-04-30 Gewehrgranate

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DE (1) DE975806C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE308445C (de) *
DE249630C (de) * 1910-12-14
DE946689C (de) * 1939-11-09 1956-08-02 Sageb Sa De Gestion Et D Expl Zuendung eines Sprenggeschosses, dessen Hohlraum-Sprengladung vorn eine vorzugsweisekegelfoermige Metallauskleidung aufweist

Patent Citations (4)

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